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2 OP´s in Attendorn

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BieneOEOffline
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Beitrag2 OP´s in Attendorn

 (p70262)
Verfasst am: 06. März 2009, 15:44
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Hi, dann möchte ich euch auch mal von meinen OP´s berichten.

Also, dass ich etwas an der SD habe, hätte ich nie gedacht. Ich hatte eigentlich keine Probleme bis auf die Tatsache, dass ich fast von heut auf morgen nicht mehr mit Stresssituationen umgehen konnte und bei der kleinsten Kleinigkeit nur noch geheult habe wie ein Schlosshund.
Also bin ich zum Doc. Der hat dann Blut untersucht und fest gestellt, dass mein DS-Wert viel zu hoch ist.
Es folgte eine Ultraschalluntersuchung, bei der zwei Knoten festgestellt wurden, die schon recht groß waren.
Szintigramm wurde gemacht und die Ergebnisse bekam ich Freitags, an Halloween!!
Der Verdacht auf kalte Knoten hat sich bestätigt. Mein Doc rief noch während unseres Gesprächs in Attendorn im KH an und machte einen Termin zur Voruntersuchung für den 03.11.08 aus und OP am 04.11.08
Da er mir sagte, dass ich am 03. noch mal wieder nach Hause darf, war ich darauf auch eingestellt. In Attendorn wollte man mich zwar dabehalten, konnte dann aber meinen Willen durchsetzen. Im nachhinein wäre ich besser da geblieben. Dann dann hätte ich die LMAA Pille abends bekommen, so bekam ich die morgens gegen halb 8 (musste schon um 7 Uhr da sein) und um halb 9 kam ich schon in den OP, so dass die Pille nicht mehr wirken konnte ich ziemliche Angst hatte.
Gegen ein Uhr wurde ich im Aufwachraum geweckt. Mir ging es nicht gut. Mir war schlecht, ich hatte starke Nackenschmerzen von der Überstreckung. Nachdem ich dann einigermaßen wach war, wurde ich auf´s Zimmer geschoben. Durch das wackeln am Bett musste ich mich übergeben und das schlimmste dabei war, dass ich auch das Wasser beim brechen nicht halten konnte. Und so ging das den ganzen Tag. Ich habe geschlafen und sobald ich mich im Bett auch nur leicht bewegt habe, musste ich brechen und Wasser lassen. Ich wurde 5 mal umgezogen, das war mir sooooo peinlich Embarassed Da meine SD so stark entzündet war, wurde sie mir komplett inkl. Neben-SD entnommen. Der große kalte Knoten stellte sich als viele viele kleine Knoten raus, die wie ein Traube zusammen hingen.
An Essen war nicht zu denken, meinen Mann habe ich nach Hause geschickt. Das letzte mal gebrochen habe ich dann irgendwann gegen Mitternacht. Danach ging es .
Am Mittwoch, den Tag nach der OP, ging es mir super gut. Schmerzen hatte ich gar keine und mir war auch nicht mehr schlecht. Ich habe mich dann angezogen und bin viel spazieren gegangen oder in die Cafeteria.
Da man mir gesagt hatte, dass ich Mittwochs mit dem Befund rechnen kann, habe ich gewartet. Es kam nicht, also bin ich davon ausgegangen: Alles ok!! Einzig die Tatsache, dass mein linkes Stimmband gelähmt war und ich nur noch flüstern konnte, trübte die Sache. Noch in der Klinik empfahl man mir, dass ich zum Logopäden gehen sollte nach Entlassung.
Donnerstag morgen kam die Visite und die Chefärztin hatte leider keine guten Nachrichten. Es hat sich leider heraus gestellt, dass ich rechts einen bösartigen Tumor hatte. Es wurde für Freitag ein weiterer OP-Termin angesetzt. Ich wollte das nicht, weil ich die erste OP in schlechter Erinnerung hatte, aber alle sagten, dass müsse sein. Man klärte mich auch hier schon über die kommende RJT bestens auf.
Abends kam der Oberartz, der mich mit der Chefärztin gemeinsam operieren sollte, um noch mal mit mir alles zu besprechen. Ich habe ihn angefleht, dass er auf mein rechtes Stimmband achten soll, denn rechts sollte noch einmal nachoperiert werden, um die Lymphknoten zu entnehmen. Ich hatte große Angst, dass man mir das rechte Stimmband auch noch beschädigt und ich dann stumm bin.
Abends bekam ich etwas für den Magen und die LMAA Pille, morgens wurde ich gegen 10 abgeholt und noch mal ein Mittel gegen Übelkeit, mir war alles egal. Mittags wurde ich im Aufwachraum wach, mir ging es super gut, ich kam sofort hoch ins Zimmer. Ich bekam sofort was zu essen und bin nachmittags schon wieder rum gelaufen.
Samstags kam der Befund der Lymphknoten, die ok waren.
Montags durfte ich dann nach Hause.
Alles in Allem war ich sehr zufrieden mit Attendorn. Die Schwestern, Pfleger und Ärzte sind alle sehr nett und geben sie viel Mühe mit den Patienten. Man wird als Mensch behandelt und nicht als Nummer, wie es in vielen Kliniken ja gang und gäbe ist.
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Borsti19Offline
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 (p108116)
Verfasst am: 22. Dez 2011, 01:19
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Da kann ich dir nur zustimmen. Ich weiß das es schon etwas länger her ist das du geschrieben hast. Aber meine Erfahrungen in Attendorn waren auch sehr positiv.

Da das meine erste Operation war hatte ich verständlicherweise Weise ziemliche Angst. Doch die Ärzte und Pfleger sprachen mir Mut zu. Bei der ersten OP sollte eigtl nur ein Knoten entfernt werden. Nach dieser OP ging es mir garnicht gut. Mir war ziemlich übel und mit tat alles weh. Am nächsten Tag ging es mir wieder super. Dann bekam ich am Mittwoch leider gesagt dass der entnommene Knoten bösartig war und ich deshalb die komplette Schilddrüse rausbekommen müsste. Da ich Angst hatte das mir nach der OP wieder schlecht ist habe ich dem sehr netten und einfühlsamen Nakosearzt gesagt er solle mir doch bitte während der Narkose etwas dagegen geben. Gesagt getan. Nach der 2. OP wo mir die komplette SD + 5 Lymphknoten am Hals rausgenommen wurde ging es mir erstaunlich gut. Ich war zwar ziemlich müde aber von den Schmerzen und der Übelkeit ging es mir bestens.

So hab ich meine ersten beiden OPs in guter Erinnerung und ich würde auch jedem der hier in der Umgebung wohnt und etwas mit der SD hat raten sich in Attendorn operieren zu lassen.

Liebe Grüße Borsti
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BieneOEOffline
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 (p108124)
Verfasst am: 22. Dez 2011, 10:24
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Hallo Borsti,

kommst du aus der Nähe von Attendorn??

Ja, du hast recht. Ich würde immer wieder nach Attendorn gehen, auch mit anderen OP´s.
Leider hat das KH in Olpe lange nicht mehr den guten Ruf, den es mal hatte. Ich habe schon so viel schlechtes von dort gehört.

Mein Sohn muss sich Ende Jan. ein Überbein am Handgelenk weg operieren lassen. Er wird auch nach Attendorn gehen. Kann ich jedem nur empfehlen.

Wie geht es dir nach deinen OP´s?? Bei mir es das ja jetzt schon 3 Jahre her und die Nachkontrollen sind immer o.B. gewesen zum Glück. Ich fühle mich wieder sehr gut und auch psychisch geht es mir wieder gut. Bin aber damals über die gesamte Nachbehandlung sehr gut aufgeklärt worden in Attendorn.

LG Petra
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Borsti19Offline
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 (p108128)
Verfasst am: 22. Dez 2011, 12:51
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Hallo Petra,

ja komme ich. Very Happy

Soweit geht es mir wieder ganz gut bis auf meine Konzentrationsprobleme und die Nervosität die ich immernoch mit mir rumschleppe. Leider musste ich jetzt meine Tabletten wieder absetzten da im Januar die nächste RJT ansteht. Deswegen geht es mir jetzt wieder schlechter aber das bekomme ich auch wieder in den Griff *hoffeich* . Psychisch geht es mir sehr gut ich habe immer positiv gedacht und deswegen hatte ich von dieser Seite auch keine Probleme.

Aufgeklärt worden bin ich auch sehr gut mir wurde alles genaustens erklärt.
Ich hoffe das bei mir die Nachuntersuchungen auch alle O.B. ausgehen wird.
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BieneOEOffline
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 (p108130)
Verfasst am: 22. Dez 2011, 13:58
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Hi Borsti,

uih, da wünsche ich dir alle Gute für die RJT.

Ich habe meine zweite RJT erst nach 2 Jahren gemacht. Ich war beim 1. mal in Marburg, weil mein Arzt mir das geraten hat. Aber ich fühlte mich dort von Anfang an nicht wohl und nachdem ich dem Arzt gewechselt habe, habe ich auch die NUK gewechselt und bin nach Lüdenscheid gegangen und da ist alles viel besser. Dort hatte man mir dann auch zur 2. RJT geraten, was man in Marburg nicht für notwendig hielt.

Ich habe die 2. RJT unter Thyrogen (hmmm, heißt das so?) gemacht, habe mir also zwei Tage bevor ich in den Bunker musste, jeweils eine Spritze geben lassen und das war total super. Ich hatte keinerlei lästige Nebeneinscheinungen. Vielleicht ne Option für dich, falls du noch mal weg musst.

Wünsche dir jetzt frohe Weihnachten und alles wird gut, wirst sehen.
Wie lange sind die OP´s her bei dir??

LG Petra
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Borsti19Offline
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Pappiläres SD-CA
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 (p108141)
Verfasst am: 22. Dez 2011, 22:32
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Danke für deine Antwort. Ja das wäre ne Option bei der nächsten RJT (was ich nicht hoffen will das noch eine kommt). Ich war bei meiner ersten RJT auch in Lüdenscheid und ich muss sagen sie waren alle sehr nett zu mir. Auch Herr Dr. Larisch hat mir alles genau erklärt.

Meine beiden Ops waren am 05.09. und am 08.09.

Ich hoffe das alles gut wird. Heute war ein blöder Tag mir ging es garnicht gut. Ich war ziemlich nervös hätte bei manchen kleinen Situationen einfach losheulen können und war ziemlich müde. Naja einfach mal abwarten was die nächsten Wochen und Monate so bringen. Ich hoffe ich bekomme nicht noch mal so eine niederschmetternde Diagnose.

Ich wünsche dir auch ein Frohes und Gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2012. Vorallem Gesundheit.

Gruß Borsti
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