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Pharmaindustrie kontra Hömöopathie

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kaseyOffline
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med. SD-CA, C-Zellca...
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BeitragPharmaindustrie kontra Hömöopathie

 (p5222)
Verfasst am: 20. Apr 2004, 14:43
Antworten mit Zitat

Hallo,

nachdem man jetzt schon diese Diskussion losgetreten hat über Nutzen und Schaden von Alternativmedizin, wie und wo kann man sich den schützen und seriöse Informationen einholen?

Man muss sich ja irgendwie auf sich oder Ratschläge (wie hier im Forum) anderer verlassen.

Bzgl. Studien zu Heilkräutern:

Die Pharmaindustrie steht ja gegen solche Studien und versucht sie auch zu verhindern, sie würde dann nichts mehr oder weniger verdienen Exclamation ---was ist dran an dieser Aussage Question die ich irgendwann mal irgendwo aufgeschnappt hab. Ich kann leider nicht mehr auf diesen Text zurückgreifen.
Habe allerdings einen Link gefunden in dem es um "Die verlogene Gesundheitspolitik gegen die Alternativmedizin geht":

http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/Herzinfarkt5.htmLink verläßt das Forum, neues Fenster wird geöffnet Wie glaubhaft ist dieser Artikel?

Ein Beispiel hab ich noch bezügl. eines Kräutertees, nämlich die Katzenkralle, hier ein Link dazu http://www.grenzenlos.net/archiv_new/arc_ges_Nahrung2.htmLink verläßt das Forum, neues Fenster wird geöffnet

Wie seriös ist solch ein Text, wie kann ich das abschätzen und wo kann ich das evtl. überprüfen lassen? Gibt es überhaupt solche Möglichkeiten?

Dann erzählt der Pfarrer Fliege im Fernsehen was vom "Inkatee"(Floressenz, Mischung aus vielen Kräutern, nicht der Lampachotee) der auch ganz toll sein soll bei Krebs?

Wie seriös ist jetzt dieser Fliege mit seinen Sendungen?

Diese Tees gibt es alle ganz offiziell in den Apotheken zu kaufen, wohingegen ich ja an Kräuter, wie z.B. das Schöllkraut das giftig ist, aber dennoch heilsame Wirkung hat, Gottseidank in hoher Dosis nicht rankomme.


Ja und die Ärzteschaft an sich in den Krankenhäusern, die müssten irgendwie geschult werden um sich auch mehr auf sowas einzulassen und nicht schlichtweg "NEIN" zu sagen zu solchen Vorschlägen bezgl. Hömöopathie.
Den Text von Harald zu Risiken und Nutzen der Alternativmedizin finde ich toll!

Ich persönlich bin glücklich und froh das es beide Seiten gibt, das sehe ich ja am Donnerstag wieder, glücklich das es die Forschung in der Schulmedizin gibt und es ermöglicht ohne Operation die Metastase aus meinem Körper zu entfernen.

Aber ich möchte hinterher meinem Körper helfen, soweit es möglich ist, diese Prozedur so gut als möglich zu verarbeiten und Metastasenfrei zu bleiben oder zu werden und dafür brauche ich die Homöopathie. Wie wäre es, auch die Forschung auf diesem Gebiet irgendwie zu fördern und nicht nur den Pharmakonzernen alles zuzuscheffeln?

Eine gesunde Kombination aus beiden Seiten sollte das Ziel auch der Medizin der Zukunft sein.

Danke für weitere Infos!

MfG
Lydia
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"Es ist nicht nötig sein Leben zu ändern, es ist nur nötig anders zu denken...." ,aus "Hypnose und Krebs" von Gerhard R. Susen
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HaraldOffline
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Beitrag

 (p5228)
Verfasst am: 20. Apr 2004, 17:44
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Liebe Lydia und andere Interessierte,

so beurteile ich die beiden Links.

Es ist ja auch immer eine Frage, wieviel Zeit und Energie man reinstecken will, um für sich zu entscheiden, lohnt sich ein Link, eine Seite weiterzulesen oder nicht.

Zunächst schau ich immer, wer ist der Anbieter:
Beim Herzinfarkt-Artikel ein Politologe wie ich, nicht unbedingt ein Pluspunkt. Zusammen mit dem Aufbau der Seite: reißerische Überschriften mit verschwörungs Charakter, allerdings für mich schon eher zwei Minuspunkte, so dass ich den Artikel eigentlich gar nicht mehr lesen will. Diese Verschwörungstheoretiker im Internet sind einfach nur nervig.

Aber nun gut, man kann mal reinlesen: klar die Pharmaindustrie ist auf Provit aus, das leugnet nicht mal diese selber, die Alternativ Medizin hat aber auch ihre Lobby und setzt ihre Interessen durch. (Also meines Wissens gibt es für homöopathische Mittel bei der letzten Gesundheitsreform eigene Ausnahmebestimmungen, so dass sie weiterhin von den Kassen bezahlt werden - aber das gehört jetzt nicht hierher, ich schweife ab).

Was für Informationen bietet mir nun der Artikel: zunächst allgemeine Recherchen aus Zeitungsartikeln mit Dingen, die man als Zeitungsleser auch so schon weiß, was das mit dem Herzinfarkt zu tun hat, wird mir hier noch gar nicht erklärt (Mir stellt sich die Frage, warum soll ich das lesen?)
Aber wenn ich dann lese, dass wenn die 'Nischenmedizin' jahrelang praktiziert wird, sie zwangsläufig auch erfolgreich sein müsse, weil es sie sonst nicht mehr geben würde, und sie deswegen keine Studien bräuchten, sorry, das ist mir argumentativ so daneben, dass ich nicht mehr weiter lesen will. Wissenschaft, wozu brauchen wir dich?

Die von mir zitierten Quellen zur Alternativmedizin sind übrigens Forscher an Universitäten mit besonderen Schwerpunkten in diesen Bereichen - und keine Journalisten. Meine Einschätzung ist auch eher das Gegenteil, dass Journalisten lieber die Alternativmedizin mit ihren Wundergeschichten propagieren siehe Fliege, das ist einfach und gibt Quote, als sich mit den komplizierten schulmedizinischen Verfahren rumzuschlagen.

Nun zum Katzenkrallentee:
Auch hier erst ein Blick auf die Quelle: Eine Zeitschrift für ganzheitliches Leben, Verlag und Messeorganistion??? -Aufmachung wie eine Apothekerzeitung, die Produkte verkaufen will, also eher negativ, eventuell aber weiter prüfen.
Dann die Frage gibt es Informationen über den Wirkstoff bei seriösen Quellen: Fehlanzeige beim Deutschen Krebsinformationszentrum Heidelberg.
Gut, die sind nicht immer ganz aktuell, aber von wann ist der Artikel: vermutlich von 1999, Quellen sind leider keine Angegeben, also wieder eher negativ.
Zum Inhalt des Artikels:
'Medizinische Studien belegen Wirksamkeit bei Krebserkrankungen' im Artikel ganz unten heißt es dann, dass eine Mailänder Studie sich mit der 'prophylaktischen Wirkung bei Lungenkrebs beschäftigte'. Also keine Therapie gegen Krebs wie oben versprochen, sondern eine 'Prohylaxe' und nur eine einzige Studie - ich fühle mich etwas verarscht. Genaue Quellenagabe fehlt wieder mal.
So nun gibt es die Möglichkeit zu schauen, ob es noch andere qualifiziertere Internetseiten mit Quellenangaben zu dieser Studie gibt -> noch mehr arbeit, also erstmal schauen, was die anderen Inhalte des Artikels sind:
Volksmedizin aus Peru -> ein Pluspunkt (aber kommt da nicht auch der Tabak und das Kokain her?)
"Wundermittel" gegen alles -> sehr typisch für unseriöse Mittel -> Minuspunkt.
Schilderung einer wundersamen Heilungsgeschichte -> sehr typisch für unseriöse Therapien -> Minuspunkt.

Mir persönlich sind das genug Minuspunkte, ich mag da nicht weiter recherchieren. Mich überzeugt der Artikel nicht, dass ich jetzt Katzenkrallentee trinken müsste, auch wenn der vielleicht nicht schlecht ist. Das Tabakrauchen habe ich vor Jahren aufgeben, und möchte es eigentlich auch nicht mehr anfangen, dies ist bestimmt die bessere Prophylaxe.

Viele Grüße
Harald
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kaseyOffline
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 (p5232)
Verfasst am: 20. Apr 2004, 19:39
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Hi,

was gibts da noch zu sagen: Weiterhin muss jeder für sich selber rausfinden was er gut findet, aber wie Du es anstellst eine Seite zu durchleuchten Arrow Interessant.

*schmunzel* besonders zum Schluss.

Was ist eigentlich ein Politologe??

Liebe Grüsse
Lydia
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ElisOffline
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BeitragRe

 (p5246)
Verfasst am: 20. Apr 2004, 23:44
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Hm, ich rat mal: jemand, der sich wissenschaftlich mit Politik (politischen Entscheidungen, Gruppierungen, ...) beschäftigt? Also ich würd das bei "Sozialwissenschaften" einordnen, weiß aber nicht, ob das so stimmt.
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MaryLou
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 (p5249)
Verfasst am: 20. Apr 2004, 23:56
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In Austria werden homöopathische Mittel nicht von der Krankenkasse bezahlt. Leider finde ich. Weil dadurch Minderbemittelte nicht die Möglichkeit haben, frei zu entscheiden zwischen Schulmedizin und Homöopathie.
Auch wenns nicht hierher gehört, da ich schon genug geschwätzt habe, kommts auf diese Bemerkung auch nicht mehr an.

best regards
MaryLou
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BabaOffline
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Papill. SD-CA; OP 20...
Schweiz
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 (p5292)
Verfasst am: 23. Apr 2004, 23:30
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hallo

jetzt muss ich auch noch meinen Senf dazu geben.

Die Pharmaindustrie baut nach, was sie in der Natur findet. Hierzu werden ja umfangreiche Forschungen betrieben und schwer daran gearbeitet, künstlich gewisse Stoffe herzustellen. Da werden ja ganze Urwälder durchforstet, Naturvölker besucht und beobachtet, was die anwenden und dann nach der wirksamen Substanz gesucht. Klar, die Substanz vor der angenommen werden kann, dass es die wirksame ist, kommt dann nach etlichen Tests auf dem Markt - aber die Basis bleibt die Natur quasi als vorlage.

..und dann gibt es manchmal noch das Problem der Kombination. Scheinbar ist es so, dass (wenn ich mich recht erinnere bei einer Augenkrankheit) Hanf noch immer das beste Heilmittel ist - wenn auch illegal. Die Pharma hat es scheinbar nicht geschafft, diese Substanz mit allen Einzelteilen so zusammenzusetzen, dass die gleich gute Wirkung erzielt werden kann - die tun halt auch nur das Menschen mögliche...

schöns Weekend

Baba
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HaraldOffline
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fol. SD-CA 97
Berlin
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 (p5294)
Verfasst am: 24. Apr 2004, 00:09
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Liebe Baba,

es ging nicht darum ob die Pharmaindustrie lieb oder böse ist, und auch nicht, ob die Peruanische Volksmedizin schlecht oder gut ist,
sondern darum, wie diese Link-Seiten zu beurteilen sind.

Ich würde keine Aussage, dieser beiden Link-Seiten ungeprüft übernehmen, da ich sie für unseriös halte.
Und ich habe versucht aufzuzeigen, wie man seriöse von unseriösen Seiten unterscheiden kann.

Viele Grüße
Harald
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meerblauOffline
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Pap. SD-Ca, follikul...
Hannover
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 (p5698)
Verfasst am: 17. Mai 2004, 16:52
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Hallo,

ich nehme seit kurzem Katzenkralle, nicht als Tee, sondern in Tablettenform. Mein Arzt (Verfechter der orthomolekularen Medizin) hat sie mir verschrieben. Ob sie mir helfen kann ich leider noch nicht sagen. Das Mittel ist hier wohl noch recht unbekannt. Bei solchen alternativen Mitteln gibt es ja fast nie Untersuchungen, die auch schulmedizinischen Anforderungen standhalten...
Der Infozettel, den mir mein Arzt mitgegeben hat, liest sich wie ein Wundermittel. In hohen Dosierungen soll die Katzenkralle auch gegen Krebs helfen.
Ich würde sowas allerdings immer nur unterstützend nehmen.

Viele Grüße
Esther
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UteOffline
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BeitragEine Alternative?

 (p5705)
Verfasst am: 18. Mai 2004, 00:29
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Hallo,

ich halte "Alternativmedizin" nicht für eine Alternative. Meist handelt es sich dabei um Behandlungsmethoden, deren Wirksamkeit zwar mitunter vehement behauptet, doch selten (bis nie) bewiesen wurde. Homöopathie gehört genauso dazu wie Akupunktur, Bioresonanz und ähnliche Scharlatanerien.

Wer jetzt empört aufschreien will, sollte mal da gucken: http://www.morgenwelt.de/224.htmlLink verläßt das Forum, neues Fenster wird geöffnet

Liebe Grüße
Ute
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meerblauOffline
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 (p5706)
Verfasst am: 18. Mai 2004, 08:23
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Hallo Ute,

so pauschal darf man die Alternativmedizin nicht abtun. Akkupunktur wurde bis vor kurzem auch für Scharlatanierie gehalten und wird nun auch zunehmend von Schulmedizinern angewandt.

Hast du zufällig die Sendung über Placebeos gesehen? Besonders kleine oder große Tabletten (Placebos wohl gemerkt!) wirken besser. Auch die Farbe hat Auswirkungen auf deren Wirksamkeit... Man führt sogar Placebo-Operationen durch (der Patient wird nur aufgeschnitten und wieder zugenäht), die auch zu erstaunlichen Heilungen führten. Man könnte den "echten" Operationen nun unterstellen genauso wirksam oder unwirksam zu sein wie den "unechten".

Ich denke, dass man Alternativmedizin weiterhin erforschen sollte. Und als Unterstützung kann man sie doch auch ausprobieren, wenn man sich davon etwas erhofft. Und selbst, wenn nur der Glaube die Berge versetzen sollte...

Viele Grüße
Esther
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MaryLou
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 (p5707)
Verfasst am: 18. Mai 2004, 08:36
Antworten mit Zitat

Hallo Ute,

im Zweifel für den Angeklagten.
Ich habe deinen Link nicht gelesen,
aber ich habe gute Erfahrungen gemacht mit Alternativmedizin und das zählt für mich.

Was weisst du ausser diesem Artikel über Alternativmedizin,
dass du sie als Scharlatanerie abtust?
Du musst sie nicht anwenden oder anwenden lassen.
So einfach ist das.

Viele Grüße
MaryLou
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UteOffline
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Pap. Karz. pT4 1992,...
Niedersachsen
keine Angaben
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 (p5709)
Verfasst am: 18. Mai 2004, 10:35
Antworten mit Zitat

Hallo MaryLou,

mir reicht, dass es keinerlei Nachweis über die Wirksamkeit von "Alternativmedizin" gibt. Klar auch, dass ich dann sowas nicht anwende. Dass Schulmediziner sie mehr und mehr anwenden, spricht nicht für eine nachweisbare Wirkung.

Du übersiehst aber m.E., dass wir alle als Solidargemeinschaft diese Anwendungen mitbezahlen müssen. Insofern ist mir das Thema nicht völlig gleichgültig.

Hallo Esther,

sicher bin ich auch der Ansicht, dass man auch "Alternativmedizin" weiter erforschen sollte, besonders auch unter dem von dir hervorgehobenen Placebo-Effekt. Wie sonst könnte man nachweisen, dass eine Wirkung bisher nicht nachweisbar war? Wink))

Grüße von
Ute
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MaryLou
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 (p5712)
Verfasst am: 18. Mai 2004, 12:28
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Hallo Ute,

das verstehe ich jetzt nicht.
Meine alternativen Anwendungen und Medikamente habe ich alle selbst bezahlt. Es kommt nicht billig, aber es zahlt sich aus.
Ob Steuergelder für Forschung in dieser Richtung verwendet werden, weiss ich nicht.

Ich habe durch Alternativmedizin meine Migräne verloren, während ich davor Medikamente verschrieben bekam, die starke Nebenwirkungen hatten und im Endefekt nicht halfen. Im Gegenteil ich hätte sicher mit der Zeit noch andere Krankheiten bekommen dadurch, zumindest psychische, die man dann wieder bekämpfen hätte müssen - mit Medikamenten

Dass wir als Solidaritätsgemeinschaft bei der Schulmedizin kräftig zu kasse gebeten werden, liegt auf der hand.
Da hat Harald mit dem Artikel über die Hormonersatztherapie ein gutes Beispiel geliefert.

Ich hab dazu vor ein paar Tagen einen Filmbeitrag gesehen. Unterschied zu Holland und Deutschland. Den holländischen Frauen werden viel viel weniger Hormone verschrieben, trotzdem geht es ihnen besser,
weil der Arzt sich Zeit für ein Gespräch und damit Aufklärung nimmt. Die Frauen bekommen dadurch nicht das Gefühl es handle sich um eine Krankheit.
In Holland sitzen die Gynäkologen in den Kliniken, während in Deutschland die niedergelassenen Gynäkologen natürlich auch ihre Praxen erhalten müssen.
Leider weiss ich das Datum und den Sender nicht mehr.

Auf eine Hormonersatztherapie habe ich mich nie eingelassen. Da kam mir mein gesundes Misstrauen gegen unnötige Medikamente sehr entgegen.
Viel Sport, genug Arbeit, sich selber eine Freude machen, genießen und nicht glauben, man muss jedes Wehwehchen gleich mit schweren Geschützen bekämpfen, helfen über die Runden.

Viele Grüße
MaryLou
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BiancaOffline
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Anmeldung: 17.06.03
Beiträge: 337
Pap. CA 2003
Hamburg
weiblich30+
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 (p5716)
Verfasst am: 18. Mai 2004, 14:56
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Hallo!

Dazu muß ich ja nun auch noch mal meinen Senf geben:

Ich bin der Meinung, daß hier in Richtung Alternativmedizin unbedingt mehr geforscht werden muß. Das Problem ist nämlich hier, daß Plattform geboten wird für selbsternannte "Wunderheiler", die den Leuten durch ihre Mittelchen das Blaue vom Himmel versprechen.........

Ich bin immer sofort skeptisch, wenn jemand verspricht: ruckzuck bist Du gesund. Was man in etlichen von Jahren an seiner Gesundheit verpfuscht, kann man nicht in einer Woche reparieren. Das entbehrt jeder Logik, wie ich finde.

Allerdings sind die Schulmediziner hier auch noch zu starrköpfig, indem sie die Alternativmedizin teilweise noch strikt ablehnen. Hier sollte eine gesunde Mischung aus beidem erfolgen. Vor allem aber müssen Schulmediziner wieder mehr Zeit für ihre Patienten haben. Damit können bereits viele Dinge entdeckt und im Keim erstickt werden. Die Schulmedizin behandelt m. E. zu häufig nur das Endprodukt der Krankheit und nicht die Ursache.

Hier wäre wieder die Politik gefordert, aber die bewegt sich ja eher in die entgegengesetzte Richtung.
_________________
Liebe Grüße
Bianca
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meerblauOffline
Anmeldung: 09.05.04
Beiträge: 5000
Pap. SD-Ca, follikul...
Hannover
weiblich40+
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Beitrag

 (p5722)
Verfasst am: 19. Mai 2004, 12:15
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www.biokrebs.deLink verläßt das Forum, neues Fenster wird geöffnet

Das ist die Seite der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V. Dort scheint es eine gelungene Verbindung von Schulmedizin und Naturheilkunde zu geben, die sich vor allem auf die Bekämpfung von Krebs spezialisiert.
Es gibt auch ein Beratungstelefon, das ein Bekannter von mir unbedingt empfiehlt.

Vielleicht hilft dieser Link ja dem ein oder anderen von euch!

Viele Grüße
Esther
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Pharmaindustrie kontra Hömöopathie

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