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Peti Anmeldung: 18.02.06 Beiträge: 41 Foll. SD-Ca-01.u.08.... Potsdam  50+ |
Beitrag: (p71274)
Verfasst am: 29. März 2009, 21:27 |
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Hallo alle miteinander,
mich würde mal interessieren, ob es hier im Forum noch mehr Leute gibt, die nach der Schilddrüsen- OP einen Tinnitus entwickelt haben.
Ich habe hier und da schon gelesen, daß es einen Zusammenhang zwischen Hyperthyreose bzw. Hypothyreose und Tinnitus gibt. Bei mir trat dieses andauernde hochfrequente Piepen in beiden Ohren ein Jahr nach meiner OP auf. Wem geht es ähnlich? Ich versuche einfach nur für mich die Ursachen herauszufinden.
Vielleicht hat ja jemand ähnliches zu berichten.
Viele Grüße
Petra _________________ "Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!" |
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sd-wirbel
Anmeldung: 13.03.08 Beiträge: 715 SD-CA med.+papillär/... München Land  60+ |
Beitrag: (p71286)
Verfasst am: 29. März 2009, 23:08 |
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Hallo Peti,
ich habe seit dem Tag der OP einseitigen Tinnitus, der anfangs auftauchte, sobald sich Calcium-Mangel zeigte (NSD-Unterfunktion). Auf Nachfrage konnte man mir keine Zusammenhänge mit Ca-Mangel bestätigen: "Nie gehört!"
Ich wurde mehrere Tage per Tropf mit Ca versorgt, der Tinnitus lies umgehend nach. Das kann natürlich auch mit der Flüssigkeitszufuhr zusammenhängen.
Inzwischen bemerke ich eine T.-Zunahme, wenn ich zu wenig getrunken habe (Blut-"Verdickung") oder sehr angestrengt / übermüdet bin.
Hilft das weiter?
Gruß vom Wirbel _________________ Bist Du noch kein Vereinsmitglied ...
Mit Deiner Hilfe könnten wir noch mehr erreichen ...  |
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Caro Anmeldung: 10.08.06 Beiträge: 318 SD-Total OP-Hypopara Zwiesel-Bayerischer Wald  50+ |
Beitrag:  (p71292)
Verfasst am: 30. März 2009, 10:34 |
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Hallöchen,
ja, auch ich hab seit ca. einem Jahr einseitigen Tinnitus,ein leises Zirpen.Hab auch schon gemerkt,wenn ich wiedermal unter Schlafmangel leide wird es schlimmer.Hab es aber nie in Verbindung mt Ca-Mangel gebracht.Soll es sowas geben?
LG Caro |
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Amanda Anmeldung: 23.03.06 Beiträge: 537 pap. SD Ca, pT3 pM1 ... Köln  50+ |
Beitrag:  (p71328)
Verfasst am: 30. März 2009, 15:43 |
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Hallo Peti,
ich leide auch seit 1,5 Jahren an Tinnitus, ein hohes Pfeifen im linken Ohr und ein leichtes Pfeifen im rechten Ohr. Ich bekam den Tinnitus 2 Monate nach einer RJT, da lag die letzte OP auch schon 1 Jahr zurück. Ich führe den Tinnitus aber auf meine starke berufliche Belastung zurück und hatte evt. auch einen Hörsturz. Ich bin leider viel zu spät erst zum Arzt gegangen. Der Tinnitus ist mittlerweile etwas "leiser" oder ich habe mich damit arrangiert. Ich glaube nicht, dass es einen Zusammenhang mit der Schilddrüsenoperation oder Calciummangel gibt. Es gibt aber sicherlich einen Zusammenhang mit Schilddrüsenoperation und Stress als Folge davon und damit dem Tinnitus als sekundäres Symptom.
Ist aber ein interessanter Ansatz das weiter zu verfolgen, ob es mit Über- bzw. Unterfunktion einen Zusammenhang gibt.
Viele Grüße
Amanda |
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Heike 2906
Foll. SD-CA pTxN0M1p... Brandenburg  50+ |
Beitrag:  (p71334)
Verfasst am: 30. März 2009, 16:10 |
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Ich habe diesen Tinnitus seit einem Auffahrunfall gehabt (1988).
Nach 3 Jahren verschwand er und seit ca. 2 Jahren ist er dauerhaft und stärker zurück, habe dadurch Schlafstörungen und extreme Tagesmüdigkeit entwickelt.
Am Kalziummangel kann es bei mir nicht liegen, nehme täglich 2x Calcicare (wegen Osteoporose), der Wert ist konstant bei 2,35.
Kann natürlich auch von Verspannungen kommen oder vom "schiefen" Kiefer.
Der HNO-Arzt konnte keine organische Ursache finden.
LG, Heike |
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kasparin
Anmeldung: 06.06.05 Beiträge: 54 CA 1988, 4 RJ-Therapien  60+ |
Beitrag:  (p71336)
Verfasst am: 30. März 2009, 16:13 |
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Das mit der mangelnden Flüssigkeitszufuhr ist ein gutes Argument, die Durchblutung ist gehemmt. Mein Tinnitus trat zw. der 3. und 4. RJT auf, ich nahm erst Blutdruckstörungen an, ging zu spät zum HNO, bekam dort Infusionen, Akupunktur, später für die Ohren diese kl. Geräte, die ein anderes Geräusch spielten. Nix half, war nur teuer. Nun lebe ich fast 20 Jahre damit - mit meinen Zikaden, die mich erinnern, daß ich zu wenig getrunken habe heute, zu wenig geschlafen, zu viel rumgehampelt bin etc.
Alter schützt vor Torheit nicht. Also, das mit dem Kalzium und der Schilddrüse ist nicht von der Hand zu weisen.
Mein Tinnitus wurde auch in die Kartei für die Schwbh-Punkte aufgenommen, denn er bildete sich nach der OP.
Da die Menschen mit Karzinom ziemlich hoch mit ihrem Schilddrüsenhormon eingestellt sind, läuft der ganze Organismus auf Hochtouren, bei mir ist es so. Komme selten so richtig zur Ruhe.
"Ein gefundenes Fressen für einen Tinnitus". In diesem Sinn, viel Erfolg mit einer gewissen Gelassenheit wünscht Kasparin |
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kasparin
Anmeldung: 06.06.05 Beiträge: 54 CA 1988, 4 RJ-Therapien  60+ |
Beitrag:  (p71337)
Verfasst am: 30. März 2009, 16:19 |
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it dem " schiefen Kiefer " ist gut bemerkt. Und hat einen gewaltigen Zusammenhang mit Tinnitus. Es gibt ein Büchlein "Das Kiefergelenk hört mit". Ein wichtiges Buch mit Übungen, die wir selbst machen können. Mein Kiefergelenk renkt sich oft aus (beim Zahnarzt, beim Gähnen), dann muss ich es wieder zurechtruckeln, tut trotzdem saumäßig weh.
Kasparin |
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Heike 2906
Foll. SD-CA pTxN0M1p... Brandenburg  50+ |
Beitrag:  (p71339)
Verfasst am: 30. März 2009, 16:25 |
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Hallo Kasparin,
Das mit dem Kieferausrenken beim Zahnarzt habe ich heute wieder live erlebt. Es tat höllisch weh, hätte beinah auf den Finger der Ärztin gebissen.
Ich habe beim Versorgungsamt gerade mal 10 GdB (Punkte) für den Tinnitus erhalten, kann es halt nicht "beweisen".
LG, Heike |
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kasparin
Anmeldung: 06.06.05 Beiträge: 54 CA 1988, 4 RJ-Therapien  60+ |
Beitrag:  (p71343)
Verfasst am: 30. März 2009, 17:11 |
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Hallo Heike,
ich bekam auch nur 10% dazu, sonst 50% für Schilddrüse und ein paar für Wirbelsäulensachen (Bandscheibenvorfall LWS). Aber das wird nicht zusammengerechnet, sodaß du am Ende auf 100% kommst, sie haben eine seltsame Skala.
Da ich ja nun Rentnerin bin, bekam ich den Ausweis auf "Lebenszeit", was für mich eine große Erleichterung war, nun muß ich nicht jedes Jahr von Neuem beantragen. Ein HNO kann dir den Tinnitus attestieren, er macht ja Hör-Messungen und die sind bei uns nicht mehr optimal. Bin auf einem Ohr schwerhörig. Ich gehe davon aus, daß du einen Schwbh-Ausweis hast. Wieviel Prozent? Wichtig ist ja nur, daß du dem Versorgung ALLES präsentierst, was irgendwie in Zusammenhang mit deiner Grunderkrankung steht.
Mit vielen Grüssen Kasparin |
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Heike 2906
Foll. SD-CA pTxN0M1p... Brandenburg  50+ |
Beitrag:  (p71351)
Verfasst am: 30. März 2009, 19:55 |
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Hallo Kasparin,
Hatte früher 9 Jahre 100 %/Gdb und Ausweis. Wurde dann nach und nach zurückgestuft (habe die Anhörungsbögen vom Versorgungsamt nicht ausgefüllt-eigene Dummheit!). Damals war ich "ganz unten", hatte keinen Nerv für Behördenkram.
Seit 1995 habe ich 30 GdB, seit 2006 versuche ich erfolglos eine Höherstufung auf mindestens 50 GdB, ohne Erfolg. Bekomme auf meine zusätzlich benannten Funktionsstörungen entweder nur 10 Gdb oder Krankheiten werden einfach überlesen vom Amt.
Habe nun eine Klage vor dem Sozialgericht, nachdem auch der Widerspruch sinnlos war, es wurde auf meine Beeinträchtigungen keinerlei Bewertung gegeben, obwohl einzelne Diagnosen mit mindestens 30 GdB hätten bewertet werden müssen.
Nun muß das Gericht klären, ob behindert oder nicht.
Eine Farce!
LG und schönen Abend wünscht
Heike |
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Peti Anmeldung: 18.02.06 Beiträge: 41 Foll. SD-Ca-01.u.08.... Potsdam  50+ |
Beitrag:  (p71353)
Verfasst am: 30. März 2009, 20:00 |
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Hallo alle miteinander,
erst einmal vielen Dank für die vielen Antworten. Da habe ich doch ein nicht uninteressantes Thema reingestellt, da doch einige von diesem Tinnitus betroffen sind. Ich habe festgestellt, daß Streß bei mir eine große Rolle bei der Wahrnehmung des Tinni spielt. Da ich parrallel dazu auch noch einen Schwindel entwickelt hatte, wurde dieser mit Tabletten behandelt. Jetzt geht es wieder ohne Tabletten uns die ganze Behandlung läuft in Richtung Entspannungstraining und Stressbewältigung, was mit Sicherheit ein guter Ansatz ist. Ich hoffe nur, dass ich es schaffe, mit diesem ständigen Begleiter in Zukunft klarzukommen. Die Tinnitus- Tagesklinik war mir hier schon eine große Hilfe dabei.
Viele Grüße
Petra _________________ "Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!" |
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Heike 2906
Foll. SD-CA pTxN0M1p... Brandenburg  50+ |
Beitrag:  (p71358)
Verfasst am: 30. März 2009, 21:04 |
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Hallo Petra,
Ich drücke Dir beide Daumen, daß Dir mit der Entspannungstechnik etwas geholfen wird und wünsche Dir alles gute.
LG, Heike |
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kasparin
Anmeldung: 06.06.05 Beiträge: 54 CA 1988, 4 RJ-Therapien  60+ |
Beitrag:  (p71381)
Verfasst am: 31. März 2009, 10:22 |
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Dir, Petra, alles Gute und viel Erfolg.
Dir Heike, Durchhalten! Wenn du hartnäckig bleibst, wirst du Erfolg haben. Sozialgericht ist der bessere Weg. Ich lebte und arbeitete 5 Jahre in Thüringen, dort lief es noch mit der Ausweisverlängerung menschlicher ab als bei den Wessi-Ämtern. Aber auf Grund der verdammten Sparmaßnahmen verschlechtert sich besonders bei den Schwachen (Armen, Kranken, Behinderten) massiv die Versorgung.
30% sind ein Witz - bei Karzinom und Folgeerkrankungen (denn das ist der Tinnitus), außerdem psychische Beeinträchtigungen u.v.m.
Mit den 30% hast du kaum Steuerermäßigung, d.h. Freibetrag ist geringer.
Steuerklasse war bei mir besser durch einen Sohn, der einen Ausweis mit 100% hat.
Bist du noch berufstätig? Dann nämlich stellen sich die Ämter besonders an, weil sie die Gelder, die sie ausspucken müssten, gerne anderen zuschieben, damit die löhnen. A-Amt dem Sozialamt, Versorgungsamt der Renten,-Unfall- oder sonstigen Versicherung oder dem Arbeitgeber oder der KKasse.
Ich drücke dir die Daumen, daß du mit Hilfe des Gerichts die 50% zurückbekommst. Wie gesagt, kontaktiere so viele Ärzte wie möglich, auch Psychiater oder Neurologen, mache eine Psychotherapie. Die Überweisung sollte der Hausarzt schreiben, die KKase übernimmt die Kosten. Und HNO und Orthopäde oder auch Zahnarzt. Ich trage im Unterkiefer Prothese, weil ich nach externer Bestrahlung alle Zähne verlor.
Grüsse von Kasparin, die mit Erstaunen feststellt, daß der Frühling da ist. |
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Heike 2906
Foll. SD-CA pTxN0M1p... Brandenburg  50+ |
Beitrag:  (p71410)
Verfasst am: 31. März 2009, 18:44 |
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Liebe Kasparin,
Vielen Dank für Deinen Zuspruch bezüglich meines "Kampfes". Ja, ich habe gerade eine Arztodyssee, leider sagt jeder was anderes bis hin zu psychosomatischen Störungen. Meine Anwältin will diese Diagnose noch "ausbauen". Da ich aber berufstätig bin, habe ich Angst, daß mir das irgendwie zum Verhängnis wird.
Andererseits muß der Arbeitgeber ja nichts erfahren.
Die 30 GdB wirken sich nicht mal steuerlich aus, weil bei mir im Bescheid nicht steht, daß es eine dauernde Behinderung ist, obwohl die 30 GdB auf dauer sind.
Gleichstellungsantrag brauche ich nicht, bin im öffentl. Dienst und nicht gefährdet (gott sei Dank!). Oder wäre mit der Gleichstellung dann ein kleiner steuerlicher Betrag zu erwarten? Ich glaube nicht.
Ich bleibe jedenfalls dran und werde dann mal berichten.
Dir , liebe Kasparin und den anderen Lesern wünsche ich schöne Frühlingstage!
Gruß Heike |
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Peti Anmeldung: 18.02.06 Beiträge: 41 Foll. SD-Ca-01.u.08.... Potsdam  50+ |
Beitrag:  (p71415)
Verfasst am: 31. März 2009, 20:17 |
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Liebe Heike
Liebe Kasparin,
vielen Dank für Eure Antworten und für Eure Wünsche. Es tut gut- zu wissen, dass man hier eine Stelle hat, wo man auch solche Probleme offen ansprechen kann .
Viele Grüße
Petra _________________ "Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!" |
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