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Krebsnachsorge und Tinnitus

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kasparinOffline
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Anmeldung: 06.06.05
Beiträge: 54
CA 1988, 4 RJ-Therapien
weiblich60+
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 (p71434)
Verfasst am: 01. Apr 2009, 14:54
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Liebe Heike,
ich war auch im öff. Dienst beschäftigt. Gleichstellung bringt tatsächlich nicht viel. Ihr habt doch sicher einen Schwbh-Vertreter, der dir helfen kann und auf noch offene Fragen antworten finden MUSS. Dein Arbeitgeber soll ruhig über deine Krankheit informiert sein, nur Details gehen ihn nichts an. Ich war einige Jahre stellvertretende Schwbh-Vertr. und kenne mich deshalb ganz gut aus. Im öff. Dienst gibt es ja die prozentuale Schbh-Anzahl, je mehr er beschäftigt, desto mehr steht er (Staat) als Vorbild da. Dabei zählen witzigerweise die Gleichgestellten mit, obwohl sie persönlich nix davon haben.
Sieh zu, daß du mindestens 50 % bekommst, dann bist du aus dem Schneider.
Bleib dran, auch wenn die Odyssee schmerzt. Du hast das Recht darauf.
Viel Erfolg und viele Grüsse Kasparin
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Heike 2906
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Foll. SD-CA pTxN0M1p...
Brandenburg
weiblich50+
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 (p71436)
Verfasst am: 01. Apr 2009, 15:42
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Liebe Kasparin,

Unser Schwerbehindertenvertreter wußte bisher noch nicht von meinen Problemen, habe ihn nun vergangene Woche bei einem Besuch auf meiner Arbeitsstelle kennengelernt. Er will sich mit der Materie beschäftigen und mir, unabhängig von der Klage, weiterhelfen.
Ich bleibe jedenfalls dran.

Alles Gute,
Heike
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Humi
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BeitragTinnitus bei Schilddrüsenunterfunktion

 (p72231)
Verfasst am: 27. Apr 2009, 12:26
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Hallo Allerseits,
da mich das Thema Schidldrüse und Tinnitus auch seit einiger Zeit begleitet, möchte ich gerne auch etwas hierzu schreiben und bin auch jeden Ratschlag und eigene Erfahrungen sehr dankbar:
Ich habe seit zwei Jahren eine Hashimoto-SD, d.h. eine chronische Entzündung der SD mit einer Unterfunktion und nehme seit zwei SD-Hormone. Als Nebenwirkungen hatte ich von Anfang an Müdigkeit, Depression, Erschöpfung, Tinnitus etc.

Seit einem Jahr ist der Tinnitus konstant und es ist einfach zum Durchdrehen. Ich bin nun 100%ig davon überzeugt, dass der Tinnitus durch diese SD-Problematik hervorgerufen wurde, da der Ton immer dann, wenn die Wirkung des Medikaments nachlässt, lauter wird und dieser Ton schon von Anfang an da war seit Ausbruch der Krankheit. Die Ärzte haben leider die SD-Krankheit zu spät erkannt und sind immer noch nicht fähig, mich richtig einzustellen. Ich experimentiere nun selbst herum und versuche eine richtige Dosis zu finden, damit ich nicht immer so unkonzentriert und müde bin. Und seit ich die Dosis langsam selbst angehoben habe, geht es mir auch schon besser. Nur das Problem mit dem Tinnitus muss ich noch in den Griff kriegen.

Generell bin ich der Meinung, dass die meisten Ärzte (auch Spezialisten) noch viel dazuzulernen haben, was die SD angeht und selbst noch im Dunkeln tappen. Was meint ihr dazu?

Danke und liebe Grüsse.
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mimi06Offline
Anmeldung: 19.03.06
Beiträge: 62
Hochdifferenziertes ...
Mittelfranken
weiblich40+
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 (p72260)
Verfasst am: 27. Apr 2009, 20:42
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Hallo,
bei mir hat sich der beidseitige Tinnitus bei der 3. Unterfunktion eingestellt. Als ich dann endlich bei der RJD war, wurde zu hoher Blutdruck festgestellt. Ich mußte dann auch Betablocker nehmen. Habe mich sehr reingesteigert, wegen dem Blutdruck und den Tabletten und dachte das mit dem Tinnitus kommt davon. Bin leider auch viel zu spät zum HNO Arzt gegangen und muß deshalb auch damit leben. Jetzt da ich wieder davon gelesen habe ist mir mein Ohrgeräusch wieder richtig bewusst. Sad
Bin gespannt, ob noch mehr davon berichten.Vielleicht gibt es doch einen zusammenhang.
Liebe Grüße
mimi06
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Olivia
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SD-Ca. 2003, M. Basedow
Hamburg
weiblich40+
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 (p72272)
Verfasst am: 27. Apr 2009, 22:58
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Hallo allerseits,

im letzten Sommer hatte ich auch mit Ohrgeräuschen und hohem Blutdruck zu kämpfen. Normalerweise ist mein Blutdruck normal bis zu niedrig. Dazu kam ein ziemlich ekliger Schwankschwindel.
Wegen des Schwindels und auch wegen Rückenschmerzen war ich auch bei einer Chiropraktikerin in Behandlung.

Im Nachhinein stellte sich raus, dass der Bluthochdruck auf eine aktute Streßsituation zurück zu führen war. Damit ging`s weg und ich konnte die auf die Blutdruckbehandlung verzichten. Schwankschwindel und Ohrgeräusche verschwanden damit auch. Ich merke an Schwindel und den Rückenschmerzen ganz deutlich, wenn Streß angesagt ist. Ob Schwindel und Ohrgeräusche nun direkt mit dem Bluthochdruck zusammen hingen, kann ich nicht sagen.

Ich wünsche Euch allen gute Besserung! Das mit den Ohren ist beängstigend.

Liebe Grüße an alle
Olivia
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AmandaOffline
Anmeldung: 23.03.06
Beiträge: 537
pap. SD Ca, pT3 pM1 ...
Köln
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 (p72274)
Verfasst am: 28. Apr 2009, 04:53
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Hallo zusammen,
sehr interessant was hier zu dem Thema alles zusammenkommt. Ich hatte bei meinem Tinnitus auch die (gewünschte) Überfunktion in Verdacht. Mein Blutdruck ist normal bis eher niedrig, damit scheint es nicht zusammen zu hängen. Rein körperlich geht es mir sogar sehr gut, nachdem die letzte Unterfunktion nun mehr als ein Jahr zurückliegt. Ich führe den Tinnitus für mich eindeutig auf Stress zurück. Sobald ich sehr unter beruflichem Druck stehe, wie seit Anfang des Jahres wieder, ist der Tinnitus stärker. Stress bereitet dazu natürlich auch die "Angst" im Zusammenhang mit der Erkrankung. Interessant für mich war, dass ich in meinem Skiurlaub im März den Tinnitus nicht gehört habe. Die Ohrgeräusche (bei mir ein helles Pfeifen/ähnlich dem früheren Testbild im Fernsehen) waren nicht da, ich habe mich bewußt darauf konzentriert und nichts mehr gehört. Es war himmlich. Nachts war es dort besonders still, kein Verkehr, und ich konnte die Stille hören. Ich weiß, dass ich diesen Tinnitus nur weg bekomme, wenn ich mein Leben in Richtung Ruhe verändere..... - leicht gesagt. Ich bin damit nicht - bzw. nicht mehr in ärztlicher Behandlung, weil ich dadurch (Akupunktur) keine Verbesserung hatte.

Mittlerweile habe ich mich an den Tinnitus gewöhnt und er belastet mich nicht mehr sehr. Es ist sozusagen mein Signalton dafür, dass etwas zu viel ist und Ruhe angesagt ist.

Liebe Grüße
Amanda
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SusannchenOffline
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Pap. SD-CA, Hypopara
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BeitragTinnitus

 (p76731)
Verfasst am: 16. Aug 2009, 17:07
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Hallo,

ich habe heute mit großem Interesse Eure Beiträge gelesen.
Zuerst ein paar Worte zu meiner Person:
- jahrelang Hashimoto Thyreoditis (unerkannt, als Simulant abgestempelt)
- 2007 2 SD-OP's Kalter Knoten pap. Karzinom, 1. RJT
- 2008 RJD und Reha (gelte als geheilt)
Meine NSD arbeiten nicht mehr richtig, nehme 2 x täglich 0,5 Rocaltrol

Seit Anfang März diesen Jahres habe ich einen Tinnitus auf dem rechten Ohr. Bevor dieser Tinnitus kam hatte ich massive Probleme mit der Halswirbelsäule (starke Nackenschmerzen) als diese weitestgehend im Griff waren kam der Tinnitus. Ich habe festgestellt, dass das Geräusch sich bei Stress und komischerweise auf Sonntags (wenn man sich etwas hängenlassen kann) verstärkt. Lasse mir im Moment vom HNO Infusionen geben (muß man seit diesem Quartal netterweise selbst zahlen) und hoffe auf Besserung. Kann mir jemand einen Tipp geben wie man mit diesem Tinnitus besser umgehen kann? Bin leider sehr verzweifelt und meine Familie leidet mit!
Ich freue mich über jede Antwort.

Gruss Susannchen
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meerblauOffline
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Pap. SD-Ca, follikul...
Hannover
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 (p76736)
Verfasst am: 16. Aug 2009, 20:40
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Hallo Susannchen,

willkommen im Forum!

Informationen zu Tinnitus findest du beispielsweise hier: http://tinnitus-liga.de/Link verläßt das Forum, neues Fenster wird geöffnet

Dass der Tinnitus sonntags stärker scheint liegt sicherlich daran, dass du ihm mehr Aufmerksamkeit schenken kannst, weil du mehr Zeit hast.
In England legt man die Patienten übrigens aus genau dem Grund nicht 10 Tage in die Klinik mit Infusionen (wie man es hier gerne getan hat und vielleicht noch tut). Am wichtigsten ist es nämlich, dem Tinnitus möglichst wenig Beachtung zu schenken.

Kennst du die Seiten www.insensu.deLink verläßt das Forum, neues Fenster wird geöffnet ? Da findest du viele wichtigen Informationen zur Unterfunktion der Nebenschilddrüsen.
Nimmst du auch Calcium ein oder nur das Rocaltrol?

Viele Grüße
Esther
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SusannchenOffline
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Pap. SD-CA, Hypopara
Baden-Württemberg
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Beitrag:

BeitragTinnitus

 (p76811)
Verfasst am: 18. Aug 2009, 13:51
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Hallo meerblau,

besten Dank für deine Antwort.

Ich nehme nur Rocaltrol und Calcium bei Bedarf (ca. 1-2 mal mtl. 1000 mg).

Ich habe nach wie vor die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass ich den Tinnitus in den Griff bekomme. Jedoch muss ich sagen, dass ich in der Familie ein Negativbeispiel habe. Mein Vater hat seit ca. 15 Jahren einen starken Tinnitus. In der Hoffnung auf Hilfe rannte er von A nach B, von Infusion zu Akupunktur u. s. w. ohne jeglichen Erfolg. Er kommt nur noch mit Beruhigungsmitteln durchs Leben und hat sich völlig verändert. Ich habe Angst davor ebenso zu enden.

Gruss Susannchen
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meerblauOffline
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Pap. SD-Ca, follikul...
Hannover
weiblich40+
Beitrag:

Beitrag

 (p76818)
Verfasst am: 18. Aug 2009, 15:23
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Hallo Susannchen,

lässt du deinen Calciumwert denn auch regelmäßig checken? Rocaltrol ist ja ein recht hoch dosiertes Medikament (für Hypopara also genau richtig) kann aber auch zu hohen Calciumwerten führen, wenn die Nebenschilddrüsen wieder selbst arbeiten.

Wenn allerdings deine NSD weiterhin nicht gut arbeiten, dann hilft es wenig, nur Rocaltrol zu nehmen, das die Aufnahme des Calciums aus dem Darm fördert, wenn nicht auch Calcium gegeben wird.

Für deinen Arzt: http://insensu.de/HypoparaFuerAerzte/Link verläßt das Forum, neues Fenster wird geöffnet

Ich würde bald Calcium bestimmen lassen und auch das Parathormon, um zu sehen wie gut deine NSD arbeiten. Und am besten auch noch Vitamin D.

Zum Tinnitus weiß ich nur, dass das Lernen des Ignorierens der aktuelle Stand der Dinge zu sein scheint.

Viele Grüße
Esther
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SusannchenOffline
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Pap. SD-CA, Hypopara
Baden-Württemberg
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Beitrag:

BeitragTinnitus und Calciumwerte

 (p76834)
Verfasst am: 19. Aug 2009, 06:52
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Hallo meerblau,

meine Calciumwerte lasse ich vierteljährlich checken. Ende Juli war mein Wert bei 2,3 (das höchste seit langem, sonst 2,0 - 2,2). Um die Calciumzufuhr zu gewährleisten trinke ich ein calciumreiches Mineralwasser (426 mg/l).
Bezüglich meines Tinnitus muss ich sagen, dass heute Morgen (nach der 4. Infusion von Gestern) das Geräusch etwas leiser ist und sich das Brummen (wie ein Trafo) in ein leichtes Rauschen gewandelt hat. Ich denke dieses Geräusch könnte ich auf Dauer besser ertragen Smile .

Grüsse Susannchen
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Krebsnachsorge und Tinnitus

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