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Tumor ohne erhöhten Marker?

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ulrika
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BeitragTumor ohne erhöhten Marker?

 (p80058)
Verfasst am: 06. Nov 2009, 13:21
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Hallo, war gerade zur Untersuchung. Da ich einen Tumor hatte, der weniger differentziert war, meinte man, in dem Falle, falls etwas nachkäme, würde dieser u.U. nicht so viel Jod speichern und von daher müsse die Dosis dann vielleicht auch ein wenig höher sein.
Ansonsten könnte man auch nochmal operieren oder von außen bestrahlen.

Wenn man alles halbe Jahr zur Untersuchung geht, würde so etwas ja in einem sehr früher Stadium entdeckt werden.

Daraufhin fragte ich, ob ich denn sicher sein kann, dass alles in Ordnung ist, solange der Tumormarker nicht erhöht sei. Die Antwort war dann ja, allerdings gebe es Tumore (äußerst selten), die wachsen können, ohne dass der Marker sich erhöhe.
Als ich dann fragte, ob die Art, die ich hatte dazu gehört, meinte man, bei mir hätte man ja sowieso eine Sonderuntersuchung durchgeführt. Mit dieser Untersuchung hat man festgestellt wie mein noch schwach vorhandenes Restgewebe arbeitet, und es hätte gut gearbeitet.

Fällt mir als Laie jetzt schwer, den Zusammenhang zu sehen. Was da untersucht wurde, war ja kein Tumor, sondern nur Restgewebe. Kann man davon auf die Eigenschaft von Tumoren schließen, ob diese im Marker sich bemerkbar machen, oder vor sich hin wachsen, ohne dass man davon etwas bei den Untersuchungen bemerkt?

Ansonsten müsste man doch mindestens einmal im Jahr auch zusätzlich zum Tumormarker durchleuchtet werden.

Mich tröstet auch nie die Aussage, dass etwas "sehr selten" ist. Schilddrüsenkrebs ist ja auch "sehr selten".

Zudem wird immer davon geredet, dass Schilddrüsenkarzinome "in der Regel" sehr langsam wachsen. Mit "in der Regel" ist es doch wie mit "sehr selten", es scheint da Ausnahmen zu geben.
Als mein Knoten entdeckt wurde per Ultraschall, wurde er mit 2 cm Durchmesser angegeben. Als er dann entfernt war, ca. 4 Wochen später, vermaß der Pathologe ihn mit 4 cm. Als ich nachfragte wie das käme, dass der so schnell gewachsen sei, antwortete man, auf dem Ultraschall sei das nicht so genau zu bemessen, und wahrscheinlich sei er vorher schon so groß gewesen.
Kann das sein, dass der Ultraschall so ungenau ist?

Danke für Eure Antwort.
Ulrika
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