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Der Film "Noch einmal lieben"

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Ginger verstorben
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BeitragDer Film "Noch einmal lieben"

 (p80538)
Verfasst am: 17. Nov 2009, 23:34
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...heute bei SAT hat mich total sauer zurückgelassen.

Ich weiß nicht, wer von Euch den Film gesehen hat. Ich hab ihn mir auf Grund der guten Kritiken in Tages- und Fernsehzeitung angeschaut und ärgere mich.

Es ärgert mich, weil in einem Spielfilm vermittelt wird, dass alles wieder gut wird, wenn man nur auf weitere schulmedizinische Behandlung verzichtet, seine Ernährung total umstellt, mit dem Rauchen aufhört und sich Mistel spritzt und im Leben das tut, was einem gut tut.

Klar man kann jetzt sagen, was hast du schon erwartet von SAT Filmen.

Vielleicht liegt es ja auch daran, dass ich Krebspatientin bin, aber ich finde er vermittelt jungen Leuten und allen anderen auch, dass es ganz einfach ist den Krebs zu besiegen, wenn man nur die oben geannten Punkte in seinem Leben verändert.

Ich finde das total fahrlässig. Aber vielleicht liegt mein ärgern über diesen Film ja tatsächlich an der eigenen Betroffenheit.

Also frag ich Euch, wer hat sich diesen Film ebenfalls angeschaut und wie wirkt er auf Euch?

LG Ginger
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suOffline
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 (p80549)
Verfasst am: 18. Nov 2009, 11:06
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Hi Ginger,

ich hab nur kurz reingeschaut und dann wegen aufkommenden Ärgers über den Film direkt weggeschaltet. Der Unerträglichkeitsfaktor aus der Rosamunde Pilcher-alles-wird-gut-Ecke war mir zu hoch...

Grüße,
Susanne
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dkrOffline
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 (p80551)
Verfasst am: 18. Nov 2009, 11:50
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Hallo,
das Schlimme daran ist, dass dann irgendein unwissender Kritiker etwas von sensibler und gelungener Umsetzung eines tabubehafteten Themas erzählt, obwohl er nicht die Spur einer Ahnung von dem Thema hat. Und alle anderen schreiben von ihm ab.

Gruß
Karl
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Ginger verstorben
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 (p80554)
Verfasst am: 18. Nov 2009, 12:04
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Genauso hab ich die Kritiken im Vorfeld zu dem Film gelesen, ja da hat einer die Kritik geschrieben, der von tuten und blasen keine Ahnung hat.

Klar sie haben die Problematik, es ging um eine Brustkrebspatientin, schon aufgenommen und so wurde es vielleicht bislang auch noch in keinem Film angegangen, aber es war mir von der Aussage die ebenfalls mit rüberkam dann doch zu schön gefärbt.

LG Ginger
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mel1970Offline
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 (p80661)
Verfasst am: 20. Nov 2009, 01:24
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Hallo Zusammen,

ich bin total bei Euch. Als ehemalige Brustkrebspatientin kommt mir die Galle hoch. Aber nicht nur bei diesem Film, sondern bei jedem Promi der uns vermittelt will, dass man nur stark genug sein muss, dann kann man während der Chemo auch noch jeden Tag eine Stunde joggen gehen und beim Supertalent kann man auch in der Jury sitzen - ja, alles kein Problem Leute, arbeitet weiter und macht weiter wie bisher.....ich wünsche wirklich niemand etwas böses, aber diese Profitgier geht mir extrem auf die Nerven und vorallem ist es ein Schlag ins Gesicht für all die Leute die den Krebs nicht überlebt haben.

Was war mit denen? Nicht genug gutes essen gegessen, oder doch einfach nur nicht glücklich genug durchs Leben gelaufen.

Sorry, aber wie Ihr merkt - ich kann nach fast 9 Jahren die es jetzt her ist - immer noch nicht gelassen auf solche Themen reagieren. Musste wohl raus.

LG
mel.
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Alba
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Pap. SD-Ca., foll. V...
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 (p80663)
Verfasst am: 20. Nov 2009, 09:20
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Liebe Mel und alle anderen,

ich habe den Film nicht gesehen, kann daher dazu direkt nichts sagen.

Selbsternannte Krebsdeuter (und Schönredner) aber sind mir in der Realität schon mehrfach begegnet.
Das Schlimme ist, sie sind sich gar nicht bewußt, in welchem Maße ihre Theorien (und Ratschläge) menschenverachtend und ignorant sind.

Weil ich da sooo einen Hals kriege, kann ich in solchem Fall dann mal sehr direkt werden.
Das zweite Schlimme ist jedoch, sie halten sich für unfehlbar und sie meinen es ja nur gut Rolling Eyes (das Gegenteil von "gut" ist allerdings nicht "schlecht", sondern "gut gemeint" Wink )

Da wirkt genau derselbe Mechanismus wie beim Helfersyndrom - die Kehrseite ist eine erschreckende Selbstgerechtigkeit.
Beim Helfersyndrom aber versucht der Betroffene wenigstens wirklich zu helfen, während in unserem Fall hier nur die je eigenen Ängste verdrängt werden sollen, indem den Kranken die Schuld für ihre Erkrankung zugeschoben wird.
Da kommt mir das Kotzen, sorry.

Herzliche Grüße von Alba

P.S. Ich habe das Argument, speziell SD- Krebs käme von Tschernobyl (was keinesfalls bewiesen ist) gelegentlich bewußt eingesetzt, wenn mir mal wieder jemand einreden wollte, Krebs bekäme man nur, wenn man - wahlweise: eine schlechte Kindheit hatte, immer falsch gelebt hat, sich Konflikten nicht stellt, Konflikte zu sehr an sich ran läßt, sich falsch ernährt, falsch mit anderen umgeht usw. usw. usw.
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Ginger verstorben
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 (p80665)
Verfasst am: 20. Nov 2009, 10:41
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Alba hat folgendes geschrieben:

P.S. Ich habe das Argument, speziell SD- Krebs käme von Tschernobyl (was keinesfalls bewiesen ist) gelegentlich bewußt eingesetzt, wenn mir mal wieder jemand einreden wollte, Krebs bekäme man nur, wenn man - wahlweise: eine schlechte Kindheit hatte, immer falsch gelebt hat, sich Konflikten nicht stellt, Konflikte zu sehr an sich ran läßt, sich falsch ernährt, falsch mit anderen umgeht usw. usw. usw.


Hallo Alba,

genauso hab ich auch oft argumentiert um den Leuten den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Aber heute passiert es mir nicht mehr, dass mir Leute so kommen.

Was ich geschafft habe in den ganzen Jahren meiner Erkrankung, mir die Leute vom Hals zu halten, die mir nicht gut taten Wink

Liebe Grüße Ginger
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dkrOffline
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 (p80670)
Verfasst am: 20. Nov 2009, 11:16
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Hallo,
mir stoßen (in letzter Zeit besonders, aber auch schon vor meiner Diagnose) vor allem die Promis mit ihren "wie ich den Krebs besiegte"-Geschichten auf.
Inzwischen wird, glaub ich, etwa jeder 10. im Laufe seines Lebens in irgendeiner Form mit Krebs konfrontiert. Klar, dass da vermutlich auch ca. jeder 10. Promi dabei ist, insofern also nichts Besonderes. Selbstverständlich ist das belastend, hab ich ja grad selbst erfahren, und selbstverständlich muss man jedem seinen eigenen Weg zugestehen, damit umzugehen. Man kann und sollte das auch durchaus z.B. in Foren wie diesem, Selbsthilfegruppen u.ä. zur Diskussion stellen und mit seinen Ärzten oder Therapeuten besprechen.

Aber haben diese Herrschaften nicht eigentlich schon meistens genug verdient? Ist wirklich nötig, dass jeder von denen seinen "heroischen Kampf" in einem weiteren Buch/Talkshowauftritt/etc. breit tritt und damit seine zugegeben ernsthafte Erkrankung auch noch zu Geld macht? Muss wirklich die halbe Welt von der after-chemo-party erfahren? Ist es wirklich so, dass der jeweilige, manchmal auch sehr teure, Weg des Betreffenden der einzig mögliche und wahre ist, wie das immer wieder suggeriert wird?

Und vor allem: Haben es diese Leute nicht eventuell auch ein klein wenig leichter gehabt, was zum Beispiel die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ihres heroischen Kampfes anbetrifft?
Glauben die wirklich, dass das den vielen namenlosen Betroffenen hilft, für die die Diagnose neben den körperlichen und psychischen Belastungen oft auch noch zusätzlich in wirtschaftliche Probleme bringt, was ich auch schon erfahren durfte?
Vielleicht ist es ja manchmal durchaus gut gemeint, dann aber doch ziemlich naiv gedacht. In vielen Fällen sind es jedenfalls in erster Linie public relations Aktionen und nützen hauptsächlich dem jeweiligen Promi selbst.

So sehe ich das zumindest.

LG
Karl
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HaraldOffline
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 (p80777)
Verfasst am: 23. Nov 2009, 14:09
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Hallo,

es scheint ja eine Verfilmung des gleichnamigen Buches zu sein:

Noch einmal lieben: Mein Weg vom Brustkrebs zur Wiederentdeckung der Weiblichkeit
von Andrea Sixt zu sein.

In den Kritiken bei Amazon wird das Buch auch in der Richtung kritisiert, dass es die Realität vieler Krebspatienten nicht widerspiegelt:
Dass nicht jeder den Luxus hat, auf eine Chemotherapie verzichten zu können.

Was mir bei solchen Geschichten immer wieder einfällt ist, dass hier wir als Krebs-Selbsthilfeorganisationen gefordert sind, ein differenzierteres Bild vom Krebs in der Öffentlichkeit herzustellen.
Krebs ist nicht gleich Krebs, und Schilddrüsenkrebs ist nicht gleich Schilddrüsenkrebs.
(auch mit Bezug auf die umstrittenen "Früherkennung" und den sehr vielen Schilddrüsenoprationen in Deutschland , die lediglich zum Ausschluss von Schilddrüsenkrebs durchgeführt werden.)

Hier möchte ich für die nächste Mitgliederversammlung unseres Vereins auch eine entsprechende Erklärung als weitere Diskussionsgrundlage erarbeiten.

Viele Grüße
Harald
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Ginger verstorben
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 (p80791)
Verfasst am: 23. Nov 2009, 19:12
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Ja, Harald, das Buch wurde verfilmt und von der Autorin auch gut geheißen.

Hab heute ein Interview dazu gelesen. Wohlmeinende Mitmenschen hatten mir ein Faltblatt von der GfBK - Biologische Krebsabwehr 4/2009 dagelassen.

An keiner Stelle in dem Interview wird darauf eingegangen, dass dies nicht der Weg für viele Krebspatienten ist und sein kann.

Hat sofort meine Abwehr gegenüber der GfBK auf den Plan gerufen. Was ist dir über diese Gesellschaft bekannt?

Allerdings gab es in der gleichen Ausgabe auch einen Artikel zur Coy Diät, dieser hat zumindest einige kritsiche Anmerkungen gebracht, die ich gleich mal versuche in dem Thread zusammen zu fassen.

LG Ginger
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HaraldOffline
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 (p80816)
Verfasst am: 24. Nov 2009, 00:51
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Hallo Harald,

über das was die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V. (Link in der Linkliste) macht, ärgere ich mich schon seit mehreren Jahren.

Dass Sie zu einzelnen alternativen Therapien auch kritisch berichtet, macht die Organisation nicht besser.
siehe mein Link innerhalb des ForumsKommentar zur GfBK.

Viele Grüße
Harald
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Ginger verstorben
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 (p80820)
Verfasst am: 24. Nov 2009, 05:24
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Harald,

was ist los, ich wusste zwar, dass man Selbstgespräche führt, aber das man sich selber einen Beitrag schickt mit Grüßen an sich selbst Mr. Green

LG Ginger
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 (p80828)
Verfasst am: 24. Nov 2009, 11:42
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mel1970 hat folgendes geschrieben:
Hallo Zusammen,

ich bin total bei Euch. Als ehemalige Brustkrebspatientin kommt mir die Galle hoch. Aber nicht nur bei diesem Film, sondern bei jedem Promi der uns vermittelt will, dass man nur stark genug sein muss, dann kann man während der Chemo auch noch jeden Tag eine Stunde joggen gehen und beim Supertalent kann man auch in der Jury sitzen - ja, alles kein Problem Leute, arbeitet weiter und macht weiter wie bisher.....ich wünsche wirklich niemand etwas böses, aber diese Profitgier geht mir extrem auf die Nerven und vorallem ist es ein Schlag ins Gesicht für all die Leute die den Krebs nicht überlebt haben.



Hallo zusammen!

Und genau das sind auch die Gründe, warum manche Leute einen als Simulant abstempeln, wenn es einem nach der Diagnose Krebs schlecht geht.
Die vielen Promis, denen es ja ach so gut geht und die haben viel schlimmere Krebserkrankungen als "nur SD"

Das wird auch der Grund sein, warum meine Chefin so zu mir ist. Ich hae den Eindruck, sie glaubt mir nicht, dass es mir schlecht geht, dass ich psychisch angeschlagen bin.
Ich habe in den Film auch nur kurz rein geschaut und dann ausgemacht. Ich habe in der Reha eine tolle Freundin gefunden, die Brustkrebs hat und der geht es echt sch..... und da wird es irgendwie alles so "vereinfacht" ohne darauf einzugehen, dass eine Krebserkrankung bei jedem anders verläuft.

Nach solchen Filmen müssen die Leute doch denken: Och, ist doch alles halb so schlimm....... Evil or Very Mad

Gruß Petra
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 (p80831)
Verfasst am: 24. Nov 2009, 12:00
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Ginger hat folgendes geschrieben:
Harald,

was ist los, ich wusste zwar, dass man Selbstgespräche führt, aber das man sich selber einen Beitrag schickt mit Grüßen an sich selbst Mr. Green

LG Ginger


Hallo Ginger!!!,

Laughing ja um die Zeit sollte man halt ins Bett gehen.
sleep

Viele Grüße
Harald
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 (p80838)
Verfasst am: 24. Nov 2009, 13:10
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Hallo Biene,

es kann schon sein, daß derlei Filme und derlei Promigeschwätz dazu beitragen, die Erkrankung zu verharmlosen.

Im allgemeinen Bewußtsein ist allerdings Krebs immer noch etwas, was Angst macht, weil es insgeheim immer gleich mit Todesurteil verbunden ist, da mögen noch so viel Promis das Gegenteil vorleben oder vorschwätzen.

Aber bitte, Biene, entschuldige Du doch Deine Chefin nicht noch mit solcherart verbreiteten allgemeinen Haltungen.

Eine Frau, die einen Kranken derart behandelt, die Dich derart behandelt, wie Du beschrieben hast, ist in meinen Augen moralisch indiskutabel.
Daraus erwächst für Dich das Dilemma - willst Du bei einer so unmöglichen Person wirklich weiter arbeiten?
Wenn nämlich nein, dann bist Du eigentlich in der strategisch überlegenen Position.

Du wirst nicht so dumm sein, von Dir aus zu kündigen - wenn Du aber eh da weg willst, kannst Du nun in aller Gemütsruhe abwarten, was ihr denn so einfällt als Ausweg.

Und auf arbeitsrechtliche Diskussionen mit der Person brauchst Du Dich schon gleich gar nicht einlassen. Auf jede Forderung/Behauptung von ihr sagts Du einfach, Du wirst überprüfen, ob das korrekt ist oder nicht.. Und nicht einen Satz mehr!

Bring sie in Zugzwang, das hilft Dir vielleicht sogar aus der momentanen Opferhaltung heraus.

Grüße von Alba
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