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bücherwurm
Anmeldung: 18.11.09 Beiträge: 43 11/2009: pap. SD-CA,... NRW  30+ |
Beitrag:
Verfasst am: 02. März 2010, 11:57 |
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Hallo zusammen,
meine Frage:
Ich befinde mich zur Zeit in der Phase der Dosierungsfindung. Habe angefangen mit 200 L-Thyroxin, bin seit 01/10 bei 225. Durch gleichzeitige Gewichtsreduktion meinte mein NUK heute (war zur Blutabnahme und Kontrolle), die Dosierung könnte evtl. etwas zu hoch sein (schwitze ein wenig, kenne ich sonst nicht). Habe aber noch kein Herzrasen oder Stolpern.
Kenne leider die ÜF in allen Varianten, hatte vor 5 Jahren durch ein falsches Medikament einen Zusammenbruch in meiner Firma, habe gedacht, ich sterbe...
Das ist somit das Einzige, wovor ich Angst habe. Wieder plötzlich in eine ÜF zu geraten und hilflos ausgeliefert zu sein...
Wer hat ebenfalls Erfahrungen damit? Wie schnell kann man da reagieren?
Danke und Grüße Katrin |
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| pudel |
Beitrag:  (p85313)
Verfasst am: 02. März 2010, 14:34 |
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Ich glaube, "plötzlich" gerät man mit Thyroxin nicht so schnell in eine ÜF. Die beste Lösung und etwas, das Dich beruhigen könnte, sind ja häufige Blutentnahmen.
Also wenn Du Dich damit wohler fühlst, dann 14-tägig. Normalerweise würde man ja 4 Wochen warten, aber wenn Du Sorge hast, dass es Dir schlecht geht, dann bitte doch um kürzere Abstände. |
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bücherwurm
Anmeldung: 18.11.09 Beiträge: 43 11/2009: pap. SD-CA,... NRW  30+ |
Beitrag:  (p85329)
Verfasst am: 02. März 2010, 19:36 |
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Hallo Pudel,
danke. Das werde ich auch machen. Warte jetzt die aktuellen Werte ab und werde dann bei meinem HA ggf. nochmal in kürzerem Abstand nachmessen lassen. Da bekomme ich die Werte auch schneller.
Grüße Katrin |
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Susanne_S Anmeldung: 22.01.10 Beiträge: 123 Struma multinodosa Hessen  40+ |
Beitrag:  (p85540)
Verfasst am: 06. März 2010, 17:36 |
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| Natürlich kann man bei der Dosierungsfindung Symptome einer ÜF bekommen. So ist es bei mir, habe Herzklopfen, bin nervös, habe Schlafprobleme und nehme weiter ab anstatt zu. Nachdem ich auf L-Thyroxin 100 eingestellt war, musste auf 125 erhört werden und nun beginnt das ganze von vorn. Lasse mich jetzt im Krankenhaus überwachen, da ich nicht mehr konnte. Bin jetzt schon seit 2 Monaten krank geschrieben und total verzweifelt. |
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Lisa_60 Anmeldung: 20.11.09 Beiträge: 180 Thyreoidektomie, Z.n... Paderborn |
Beitrag:  (p85556)
Verfasst am: 06. März 2010, 19:11 |
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Hallo Susanne,
kann es vielleicht sein, dass Du die Dosissteigerung um 25 ug nicht verträgst? Vielleicht würde es Dir ja bei 12,5 ug besser gehen?
LG Lisa |
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Susanne_S Anmeldung: 22.01.10 Beiträge: 123 Struma multinodosa Hessen  40+ |
Beitrag:  (p85586)
Verfasst am: 07. März 2010, 15:38 |
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Hallo Lisa,
daran habe ich auch schon gedacht, werde morgen mit der Ärztin in der Klinik sprechen. Mir wäre eine ganz langsame Erhöhung auch lieber. Mir ging es mit 100 µg eigentlich ganz gut, aber der TSH Wert ist immer noch zu hoch. Wäre evt. ein Präparatewechsel auf z.B. Euthyrox von Vorteil? |
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Lisa_60 Anmeldung: 20.11.09 Beiträge: 180 Thyreoidektomie, Z.n... Paderborn |
Beitrag:  (p85597)
Verfasst am: 07. März 2010, 19:55 |
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Hallo Susanne,
Du schreibst, dass es Dir eigentlich mit 100 ug ganz gut ging und dass nur der TSH zu hoch war. Jetzt, wo Du um 25ug gesteigert hast, ginge alles wieder von vorne los.
Da liegt wirklich der Verdacht nahe, dass Du die Dosissteigerung um 25 ug nicht verträgst. Für einen Präparatwechsel würde ich jetzt noch keinen Grund sehen, weil es Dir ja schon mit 100 ug ganz gut gegangen hat.
Wie sehen denn Deine aktuellen Blutwerte aus und wie lange hast Du die 100 ug genommen?
Bei mir ist es so, dass ich die Dosis nur immer um 6,25 ug verändern kann. Und selbst bei dieser geringen Dosis brauche ich ca. 4 Wochen, bis es mir wieder besser geht. Über eine Steigerung um 25 ug möchte ich da erst gar nicht nachdenken, aber die Verträglichkeit ist ja total unterschiedlich, wie man hier lesen kann.
Jetzt noch etwas zum Präparatwechsel aus eigener Erfahrung.
Ich habe fast 4 Jahre L- Thyrox von Hexal genommen. Trotz super eingestellten Blutwerten ging es mir die ganzen Jahre total elendig und keiner konnte mir helfen. Jeden Morgen, ca. 2 Std. nach Tabletteneinnahme wurde ich total benommen und mein Blutdruck ging anfallsartig nach oben. Oft hatte ich das Gefühl, dass ich umkippe. Nachmittags fühlte ich mich so seltsam, dass ich es gar nicht richtig in Worte fassen kann.
Eine Endokrinologin von meiner Krankenkasse sagte mir, dass bei einer allergischen Reaktion auf die Hilfsstoffe, dass Präparat nicht richtig verstoffwechselt würde und trotz guter Blutwerte, dass Befinden schlecht sein könnte.
Zufällig bin ich im November letzten Jahres, durch dieses Forum auf einen Bericht gestossen, wo jemand genau die gleichen Probleme beschrieb, wie ich sie seit Jahren hatte und habe dann auf Euthyrox gewechselt.
Ich kann es gar nicht in Worte fassen, aber schon am ersten Tag hatte ich das Gefühl, dass eine unglaubliche Last von meinem Körper gefallen war.
Die ersten 3 Wochen ging es mir total schlecht, durch die Umstellung und eine neue Dosis muss ja auch erst gesfunden werden.
Jetzt, 3,5 Monate nach Präparatwechsel, habe ich schon wieder eine leise Ahnung, was es bedeutet sich wieder "normal" zu fühlen. Es ist fast wie ein zweites Leben.
Aber über einen Präparatwechsel sollte man meiner Ansicht nach erst nachdenken, wenn die Blutwerte nach der Einstellungsphase wirklich gut sind und sich nach weiteren Monaten kein gutes Befinden einstellt.
Wie man hier lesen kann, kommt es ja nicht selten vor, dass sich das gute Befinden erst sehr verzögert nach den optimalen Blutwerten einstellt.
Jetzt wünsche ich Dir für morgen ein gutes Gespräch mit der Ärztin und berichte doch mal.
LG Lisa |
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Susanne_S Anmeldung: 22.01.10 Beiträge: 123 Struma multinodosa Hessen  40+ |
Beitrag:  (p85989)
Verfasst am: 14. März 2010, 16:09 |
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| Ich hatte L-Thyroxin 100 µg 5 Wochen genommen, seit 3 Wochen nehme ich 125 µg. Bis vor kurzem ging es mir damit ganz gut, doch seit ich die Pille einnehme, ist es wieder schlechter geworden. Habe hier im Forum gelesen, dass sich Pille und L-Thyroxin beeinflussen können und daher die Dosis erhöht werden müsste, aber meine Ärztin glaubt das nicht. Da meine Menstruation letztes Mal so spät kam (nach 7 Wochen) hatte ich wieder starke Schmerzen und Blutung. Ich habe schon seit einigen Jahren Probleme mit Eierstockzysten und daher hielt es meine Ärztin für besser die Pille wieder zu nehmen. Seitdem geht es mir schlechter, für eine Dosiserhöhung sei es aber noch zu früh, meint meine Ärztin. Weiß jetzt nicht was ich tun soll, auf eigene Faust erhöhen möchte ich auch nicht. Ich frage morgen mal, ob nicht schon ein Bluttest gemacht werden kann. |
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