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Beitrag |
| Juni |
Beitrag:
Verfasst am: 04. März 2010, 10:28 |
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Hallo zusammen!
Ich habe da mal wieder eine Frage an euch:
Bei meiner Mutter wurde kürzlich ein Knoten an der Schilddrüse festgestellt. Es handelt sich hierbei um einen kalten Knoten, der ein rasantes Wachstum an den Tag legt. Die Ärzte empfehlen die Entfernung des Knotens. Eine Punktierung soll nicht vorgenommen werden, da man damit wohl das Gewebe verletzen und im Falle eines bösartigen Tumors ein Risiko eingehen würde. Auch hat man wohl Bedenken, die Schilddrüse bei der Punktierung zu verletzen.
Der Knoten misst derzeit ca. drei cm und muss raus. Nun stellt sich uns die Frage, welche Klinik im Raum Frankfurt am Main / Gießen / Wetzlar / Limburg empfehlenswert ist. Habt ihr eventuell in bestimmten Kliniken bereits Erfahrungen sammeln können oder habt ihr Empfehlungen, welche Kliniken für solche OP´s besonders geeignet sind? |
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| sonnenlicht |
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Geri  Anmeldung: 25.05.09  Beiträge: 271 fol. SD-CA T3 †1.12.11 |
Beitrag:  (p85484)
Verfasst am: 05. März 2010, 10:49 |
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Hallo "Juni",
meine Schilddrüse u. Tumor wurden bei der Uni Gießen, Prof. Padberg o. ein Oberarzt von ihm, durchgeführt.
Ist alles problemlos verlaufen da sie dort die Stimmbänder bei der OP überwachen u. Komplikationen zwar nicht ausgeschlossen aber dort eher sehr selten sind.
Mit diesem Hintergrund könnte ich dir die Uni-Gießen grundsätzlich empfehlen.
Was ich damals nicht wusste ist der Umstand, dass der i. Marburg tätige Chrirurg Prof. Bartsch ebenfalls ein sehr guter Chirurg ist. Dieser hat mir vor wenigen Wochen den Hals aufgeschnitten u. 23 Lymphknoten entfernt. Ist bei ihm alles super verlaufen. Ich war sehr schnell wieder fit. Alles ist gut verheilt u. fühlt sich innen wie außen sehr gut an.
Prof. Bartsch kannte ich vorher nicht. Der war mir von mehreren neutralen Stellen außerhalb der Uni empfohlen worden. Ich gebe die Empfehlung nach meiner sehr guten Erfahrung natürlich auch gerne so weiter an andere.
Insgesamt ist es natürlich so, dass es bei jeder Operation auch Risiken gibt. Da wo es gut gegangen ist wird es Empfehlungen hageln u. da wo es mal schief ging halt nicht.
Wichtig für eine Entscheidung sollten meineserachtens sein:
a) Die Klinik sollte diese Operation möglichst häufig durchführen.
b) Die Stimmbänder sollten bei der OP überwacht werden (ist i. Gießen u.
Marburg der Fall).
c) Schnellschnitt des Knotens zur Begutachtung auf Gut- o. Bösartigkeit
sollte direkt während der OP durchgeführt werden.
d) Schutz o. Möglichkeit der Reimplantierung sehr kleinen
Nebenschilddrüsen muss bei Op auch auf jeden Fall beachtet werden.
Zu c): Wenn nur der Knoten entnommen wird u. dessen Bösartigkeit erst später von einem Pathologen festgestellt wird, dann wäre die Entfernung der Restschilddrüse u. damit eine weitere Operation notwendig. Wenn Schnellschnitte der Knoten bei Op durchgeführt werden, dann geht i. d. Regel alles i. einem Rutsch.
Alles in Allem: Von erfahrenen Chirurgen ausgeführt ist das alles wirklich keine große Sache.
Wünsche alles Gute, egal wo es denn letztlich gemacht werden wird.......
Gruß
Geri |
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Susanne_S Anmeldung: 22.01.10 Beiträge: 123 Struma multinodosa Hessen  40+ |
Beitrag:  (p85539)
Verfasst am: 06. März 2010, 17:23 |
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Hallo Juni,
ich war im St. Josefs Krankenhaus in Gießen. Die sind seit Jahren für ihre Schilddrüsen-OPs bekannt. Die OP an sich verlief ohne Probleme, Stimmbänder sind ok dank Neuromonitoring, aber ob ein Schnellschnitt gemacht wurde, weiß ich nicht. Da ich mehrere kalte Knoten hatte, wurde die ganze Schilddrüse entfernt, obwohl der Befund im nachhinein negativ war. Die Erklärung war, dass eine 2. OP vermieden werden soll, falls neue Knoten im Restschilddrüsengewebe entstehen sollten. Leider geht es mir seit der OP nicht gut, im KH wurden keine Hormontabletten gegeben und so wurde bei mir zu spät damit begonnen. Die Nebenschildrüsen sind zum Glück drin geblieben. |
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| Gast |
Beitrag: (p85658)
Verfasst am: 09. März 2010, 09:37 |
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| Vielen Dank für eure lieben Antworten! Ihr habt mir damit sehr geholfen, die Wahl der entsprechenden Klinik ein bisschen einzugrenzen. Sicher geben auch die Ärzte und die Krankenkasse eine Empfehlung heraus. Aber blind darauf verlassen wollte ich mich nicht. |
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