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bücherwurm
Anmeldung: 18.11.09 Beiträge: 43 11/2009: pap. SD-CA,... NRW  30+ |
Beitrag: (p85456)
Verfasst am: 04. März 2010, 20:22 |
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Guten Abend zusammen,
wenn man zu den Krebspatienten gehört, dann beliest man sich ja sehr ausfühlich.
Meine Frage:
Werde jetzt seit 12/09 auf L-Thyroxin eingestellt. Momentane Dosierung 225. Könnte evtl. etwas zu hoch sein (fange jetzt etwas an zu schwitzen), werde ich sehen, meine Werte bekomme ich noch.
Der TSH-Wert soll ja wohl relativ niedrig sein. Habe mehrere Varianten gelesen, von 0,01 bis 0,1/0,2 ist alles dabei. Was sollte denn angestrebt werden? Inwieweit kann man leichter in eine Überfunktion geraten, wenn der Wert extrem niedrig eingestellt wird? Antwort von meiner NUK: Mal sehen. Ist ja sehr hilfreich...
Hier noch meine Werte aus 02/2010:
FT3 3,7 pg/ml (alt 01/10: 3,1)
FT4 1,5 ng/dl (alt 01/10: 1,6)
TSH 0,23 µlU/ml (alt 01/10: 1,02)
Bekomme leider meine Werte erst immer sehr spät (so mit Nachfragen vielleicht nach 2-3 Wochen - wie ätzend), daran könnte mein NUK aber aus organisatorischen Gründen nichts ändern.
Werde die Blutuntersuchungen jetzt bei meinem HA machen (ist meine Mama, sie ist Internistin). Da erhalte ich die Werte wenigstens sofort.
Wird bei den Kontrollen nichts anderes geamcht? Ultraschall z.B.? Mir wurde lediglich der Hals mal abgefühlt und gemessen.
Muss mich auch noch kurz aufregen:
Musste jetzt seit 01/2010 insgesamt schon 3mal zur Blutabnahme (hab ich mir ja nicht ausgesucht...). Die Reaktion beim letzen Mal (02.03.): Ach, da arbeite ich ja für umsonst - wegen der Quaratlspauschale. Als ob ich etwas für unser Gesundheitssystem könnte...
Wäre toll, wenn hier jemand Ahnung hat.
Vielen Dank und einen schönen Abend!
Katrin |
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Lottilein Anmeldung: 07.05.09 Beiträge: 756 Pap. SD-Ca 4b N1M1, ... nördliches Rl-P  30+ |
Beitrag:  (p85457)
Verfasst am: 04. März 2010, 20:38 |
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Hallo - ich fürchte, Du musst noch etwas mehr lesen, nämlich die Leitlinien in den FAQ
FAQ-Hilfe
Da steht etwas zum Ultraschall nach OP und RJD, zum TSH je nach risk Gruppe usw. usw.
Bei den Werten bitte immer die Normwerte vom Labor in Klammern hinschreiben, dann kann man das besser einordnen.
Eine frohe Lektüre wünsche ich. |
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bücherwurm
Anmeldung: 18.11.09 Beiträge: 43 11/2009: pap. SD-CA,... NRW  30+ |
Beitrag:  (p85459)
Verfasst am: 04. März 2010, 21:02 |
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Hallo Lottilein,
sorry, hier die Normwerte noch dazu:
FT3 3,7 bg/ml (2,0-4,2)
FT4 1,5 ng/dl (0,8-1,7)
TSH 0,23 µlU/ml (0,35-4,5)
Hatte schon in den FAQ´s gelesen. Aber da gibt es ja wohl widerstreitende Ansichten. Die einen Leitlinien sagen 0,01, die anderen 0,1... Kann man sich da nicht mal einigen???
Na ja.
L.G. Katrin |
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Alba
Pap. SD-Ca., foll. V... Sachsen-Anhalt  50+ |
Beitrag:  (p85478)
Verfasst am: 05. März 2010, 08:32 |
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Hallo Katrin,
also 0,01 als Zielgröße für den TSH sagen die Leitlinien nirgendwo - wo hast Du das denn gelesen? Eine derart scharfe Unterdrückung (Supprimierung) bedeutete nämlich meist auch eine erhebliche Überfunktion und das brächte selbst einem Hochrisiko- Patienten keinen wirklichen Nutzen.
(Es gibt in Deutschland aber einzelne Kliniken, die weichen meilenweit ab von Leitlinien, denn solche haben nur empfehlenden Charakter.)
Supprimierung des TSH meint in unserem Zusammenhang (und leitlinienkonform): Einstellen auf einen Wert kleiner als 0,1, aber nicht vollständige Unterdrückung.
So wird es bis heute in Deutschland gehandhabt und so ist es bei vielen hier im Forum.
Nun hattest Du einen pT1-Befund und keine befallenen Lymphknoten (so habe ich Deinem Profil entnommen) - Du gehörst also (wie ich auch mit pT2) zu den low risk-Patienten. Für diese besagen die amerikanischen, ebenso wie die europäischen Leitlinien (aber noch nicht die deutschen), daß eine Supprimierung nicht nötig sei (die hat nämlich ihre eigenen Risiken), sondern daß man irgendwo im unteren Normbereich eingestellt werden soll.
Bei mir z.B. wird das jetzt auch so praktiziert, einen TSH von 0,3 findet mein Nuk.med jetzt gut - allerdings erst, seitdem fünf Jahre um sind und seitdem sich die neuen Maßgaben beginnen so langsam herumzusprechen/durchzusetzen.
Deine aktuellen 0,23 mU/l liegen auch in dem Bereich, wären sogar schon ein kleines bissel drunter.
Was nun aber bei Dir wirklich angestrebt werden soll - das mußt Du mit Deinem Arzt besprechen. Nur der kennt Deine ganze Krankengeschichte.
Frag ihn doch ganz bewußt, wieso dieses und nicht jenes oder jenes und nicht dieses gemacht werden soll.
Um das (zumindest ein bißchen) "auf Augenhöhe" tun zu können, findest Du in unseren FAQs und auch sonst im Forum ein gewisses Fundament mit Infos, Kenntnissen. offenen Fragen usw.
Es braucht allerdings etwas Zeit, um da durchzusteigen.
Was sagt denn Dein Arzt (bitte hier nicht der Hausarzt) zu den bisherigen Werten?
Freundliche Grüße von Alba _________________ Als Verein sind wir stärker: Fördermitglied oder aktives Vereinsmitglied werden |
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bücherwurm
Anmeldung: 18.11.09 Beiträge: 43 11/2009: pap. SD-CA,... NRW  30+ |
Beitrag:  (p85492)
Verfasst am: 05. März 2010, 13:23 |
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Hallo Alba,
vielen Dank für deine ausfühliche Antwort. Ich werde das genau besprechen und auch hinterfragen.
L.G. Katrin |
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