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Wieso ging es mir besser ohne SD Medikamention?

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Maskottchen
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BeitragWieso ging es mir besser ohne SD Medikamention?

 (p85660)
Verfasst am: 09. März 2010, 10:24
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Hallo und einen schönen Tag
Wer kann mir diese Frage beantworten?
Mitte Februar wurde die SD komplett entfernt. Nebenschilddrüsen noch vorhanden. Eine Woche nach OP Einstellung von SD Hormontabletten geht es mir von Tag zu Tag schlechter. Die eine Woche dazwischen nach OP Und Einstellung war jedoch okay (bis auf die Verstopfung, kein Stuhlgang mehr)..
An was liegt das?
Das Verdauungsproblem habe ich langsam im Griff(sehr viel trinken).
Jedoch nehme ich kontinuierlich zu(seit OP 5 kg).
Erste Blutentnahme in 10 Tagen zur Bestimmung des THS Wertes.
Bin dauernd müde, die Beine sind bei Spaziergängen wie Gummi.(muss abbrechen um nicht total ausgepowert zu sein.)
Kurzatmigkeit bei kleineren Haushaltsarbeiten, Treppensteigen usw.
Appetit schwankend, mal gar keinen Hunger den ganzen Tag und dann wieder muss ich gezielt die Nahrungsmittel zusammenstellen um nicht wahllos alles zu essen. Bei Ernährung lege ich wert auf überwiegend vegetarische Kost.
Eingestellt auf 100 mg Euthyrox täglich.

Was kann ich tun um mein körperliches und seelisches Wohlbefinden anzukurbeln.
Wer hat Ratschläge?
Für jeden Tip bin ich dankbar.
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Inka1971Offline
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 (p85665)
Verfasst am: 09. März 2010, 11:30
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Hallo,

ohne Blutwerte kann man Dir jetzt schlecht was sagen. Aber so wie Du Deinen momentanen Zustand beschreiben tust, bist Du wohl in einer Unterfunktion. Ich krabble gerade aus meiner raus und ich fühle mich genauso.

Also ich würde versuchen, den Termin zur Blutentnahme vorzuziehen.
Und lass nicht nur den TSH bestimmen sondern auch die anderen Schilddrüsenwerte (T3 und T4). Wenn Du nämlich in einer Unterfunktion steckst, dann sind 10 Tage eine verdammt lange Zeit

Gruss

Inka
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Maskottchen
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BeitragLiebe Inka

 (p85667)
Verfasst am: 09. März 2010, 11:59
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Habe mit meinem Arzt schon telefoniert. Er meinte, da muss ich jetzt durch, da man nur langsam die Dosis erhöht und er erst in 10 Tagen die Blutwerte nimmt.
Nicht mehr zum Aushalten, habe gerade versucht rauszugehen, bin circa 500 m gegangen und wieder umgekehrt. Zu heftig das Ganze.
Haushalt kann ich momentan vergessen, da jeder Handgriff enorm viel Kraft kostet.
Inka, ich hoffe doch,dass diese Unterfunktionen nur vorrübergehend sind. Du bist gerade dabei, da raus zu kommen. Kann ich selber noch irgendetwas anderes machen, irgendwelche Tees oder Vitamine zusätzlich?
Alles Liebe und Gute von mir zu dir.
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Inka1971Offline
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 (p85669)
Verfasst am: 09. März 2010, 12:10
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Hallo,

es stimmt schon, dass man nach circa 6 Wochen die erste Blutentnahme hat.
Das Problem ist halt nur, dass die Unterfunktion nicht besser wird sondern eher schlimmer. Vitamine oder Tee´s helfen da nicht, weil Dir Hormone fehlen.

Es bringt nichts Dich so zu quälen. Ruf Deinen Arzt nochmal an und sage ihm das. Mein Hausarzt hat aufgrund meiner Unterfunktion gleich gesagt, er nimmt nach 14 Tage schon mal Blut, um zu sehen, wie der TSH liegt.

Ich kann Dir nur noch die Empfehlung geben, Dir einen Endokrinologen zu suchen (Facharzt für Hormone). Vielleicht gibt es in Deiner Umgebung einen und Du bekommst dort schneller einen Termin zur Blutentnahme.
Sonst hilft Dir wirklich nur Deinem Hausarzt Druck zu machen. Es ist ja wohl keine Aussage, sie müsssen da durch. Eine Unterfunktion ist echt nicht ohne, man funktioniert einfach nur noch und das muss ja wohl wirklich nicht sein.

Inka
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Maskottchen
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BeitragLiebe Inka

 (p85677)
Verfasst am: 09. März 2010, 13:05
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Vielen lieben Dank. Durch deinen Zuspruch habe ich mich durchgerungen und einen Endokrinologen (40km von hier) ausfindig gemacht. Habe dort angerufen und am Freitag vormittag einen Termin bekommen.
Danke nochmals.
Es macht auch Sinn sich dort behandeln zu lassen. Bei Zahnweh gehe ich ja auch zum Zahnarzt und nicht zum Frauenarzt.

Nach diesem Termin würde ich dir gerne das Ergebnis mitteilen.

Viele liebe Grüsse.
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Inka1971Offline
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 (p85681)
Verfasst am: 09. März 2010, 13:26
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Hallo.

na, endlich mal gute Nachrichten.

Freut mich, dass Du so schnell einen Termin bekommen hast. Dann hat die Quälerei auch bald ein Ende.

Bin mal gespannt, was Du berichten wirst.

Viele Grüße

Inka
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Alba
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Sachsen-Anhalt
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 (p85683)
Verfasst am: 09. März 2010, 13:38
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Hallo Ihr zwei,

wenn ich das alles richtig verstanden habe, so hatte Maskottchen, anders als Du, Inka. keinen Krebs und mußte daher auch in keine Unterfunktion zur Vorbereitung einer RJT. Sie muß also auch aus keiner solchen wieder herauskrabbeln.

Eine Woche nach der OP hat sie 100 µg Euthyrox erhalten und nimmt diese jetzt seit ungefähr 2 (oder 3?) Wochen.
Es ist möglich, daß 100 µg auf Dauer zuwenig für sie sind, sie also jetzt eher zu einer (vergleichsweise milden) Unterfunktion neigt. Um das aber herauszufinden, ob das so ist oder nicht, braucht es unser aller "Lieblingswort", nämlich Geduld. Wink
Der Körper muß die Op verarbeiten und sich darauf einstellen, daß es Sd-Hormone jetzt nur noch von außen, morgens und die tägliche Ration auf einmal gibt. Das dauert.

Hallo Maskottchen,

Deine Symptome sind keineswegs eindeutig alle zu einer Unterfunktion gehörig.

Wenn ich Du wäre, würde ich die 10 Tage in der Tat noch abwarten, weil sich erst dann Deine Werte einigermaßen stablisiert haben.
Eine vorherige Messung und womögliche Abänderung der Dosis bringt nicht viel. Ich habe schon oft erlebt, wie jemand auf solche Weise an seiner Optimaldosis entweder einfach vorbeischrammt oder aber zumindest seine Werte derartig durcheinander bringt, daß nachher mühsam erstmal wieder ein Minimum Kontuinuität hergestellt werden mußte.

Man nimmt ein und die gleiche Dosis mindestens 4, besser noch 6 oder sogar 8 Wochen lang ein und läßt dann die Werte kontrollieren.
Gegebenenfalls wird die Dosis angepaßt, dann nimmt man sie wieder mindestens 4 Wochen und läßt erneut messen...

Eine Abkürzung dieses Weges ist mir nicht bekannt. Diejenigen, die das versuchten, verlängerten in der Regel unnötig ihre Einstellphase.

Du hast uns übrigens nicht einmal verraten, warum Du operiert wurdest.
Und weil wir gerade beim Fragen sind, frage ich Dich einfach mal: nimmst Du Deine Euthyrox auch brav am Morgen ein, nur mit Wasser und wartest Du danach eine halbe Stunde, ehe Du etwas ißt?

Alles Gute für eine gelingende Einstellung samt zugehörigem Wohlbefinden wünscht Dir Alba
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Inka1971Offline
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 (p85689)
Verfasst am: 09. März 2010, 14:06
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Hallo Alba,

upps, da habe ich wohl was völlig falsch gedeutet.Embarassed Ich habe die Symtome von maskottchen schon als Unterfunktionsanzeichen gesehen, weil ich halt momentan in der selben Verfassung bin (Gummifüße, Schlappheit, etc)

Und es sind ja doch schon 4 Wochen seit der OP vergangen und da müsste das Allgemeinbefinden bei Einnahme der Hormone doch besser und nicht so viel schlechter sein, oder ?

Ich denke aber, dass der Besuch beim Endo sicher kein Fehler ist.

Gruss

Inka
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Maskottchen
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Beitragliebe Inka

 (p85695)
Verfasst am: 09. März 2010, 16:33
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Dein Ratschlag war richtig. Die Chirurgin (habe mit ihr heute auch noch telefoniert) hat auch grünes Licht gegeben für den Endo.
Mein Hausarzt hätte mit 125 mg anfangen müssen laut Arztbericht und ich habe nur 50mg in der 2. Woche(7 Tage lang) nach OP und dann 100 mg täglich anfangen müssen laut Hausarzt.
Eindeutig zu wenig laut Krankenhaus und den dortigen Ärzten.
Inka, es war gut mich zu stärken.
Ein Endo ist besser wie ein Allgemeiner, dass ist sicherlich der richtige Weg. Danke nochmals.
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Maskottchen
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BeitragHallo Inka

 (p86117)
Verfasst am: 17. März 2010, 12:17
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Wie versprochen melde ich mich noch einmal.
War beim Endo, und die Werte habe ich heute zugeschickt bekommen samt neuem Rezept.

Ergebnis der Untersuchung lautet:
präklinische Hypothyreose mit auch grenzwertig niedrigem FT4 bei aber normaler Konversionsrate zu FT3.
Basales TSH (normal 0,3 - 2,5ng/ml): 4,59

und was bedeutet dieser Wert?
BKS 20/54 (betrug im Dezember 09 11/37)


Nun werde ich ab morgen eine höhere Dosis laut Endo einnehmen und in 6 Wochen soll ich dann eine umfassende Untersuchung mittels Ultraschall, Szinigraphie und Funktionskontrolle in der Praxis machen lassen.

Also liebe Grüsse und danke noch einmal.
.
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Inka1971Offline
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 (p86160)
Verfasst am: 17. März 2010, 20:56
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Hallo Maskottchen,

das freut mich, dass Dir der Endo helfen konnte.

Jetzt wird es sicher aufwärts gehen.

Die BKS ist die Blutkörperchensenkung. Da wird, glaube ich, unter anderem der Entzündungswert im Blut gemessen.

Wünsche Dir alles gute.


Inka
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