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| Tina81 |
Beitrag:  (p92284)
Verfasst am: 28. Aug 2010, 15:56 |
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Hallo!
Leider sehe ich diesen Beitrag erst jetzt, denn ich habe gerade erst einen sehr ähnlichen geschrieben, da ich total am Verzweifeln bin.
Ich habe bei einem TSH von 1,2 fast die gleichen Symptome wie Gudrun, obwohl ich mich eigentlich auch nicht in der Überfunktion befinde. Hatte Anfang Juli eine RJD, kann es denn sein, dass man trotzdem diese Beschwerden hat, auch wenn der TSH noch nicht im "Normbereich" ist?
Danke und lg
Tina |
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Lisa_60 Anmeldung: 20.11.09 Beiträge: 181 Thyreoidektomie, Z.n... Paderborn |
Beitrag:  (p92288)
Verfasst am: 28. Aug 2010, 19:13 |
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Hallo Tina,
ich hänge zwar auch im Moment durch, aber ich wollte Dir wenigstens ein wenig Mut zu sprechen.
Die Symptome die Du beschreibst, kenne ich alle.
Wenn bei mir die Hormondosis geändert wird, durchlaufe ich sämtliche Symptome. In der ersten Woche denke ich manchmal, daß ist zu wenig, ich komme in die U- Funktion. In der zweiten Woche hat sich plötzlich alles geändert und ich habe Ü- Funktionssympt. In der dritten Woche kann es sein, daß ich eine Mischung von beiden habe.
Es dauert bei mir einige Wochen, bis daß sich wieder ein Gleichgewicht einpendelt hat und mit der Zeit geht es dann auch wieder bergauf.
Halt noch ein wenig durch und wenn Du kannst, laß engmaschig die Werte kontrollieren. Im Moment sehen sie doch gar nicht schlecht aus.
LG und Kopf hoch
Lisa |
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| Tina81 |
Beitrag:  (p92293)
Verfasst am: 28. Aug 2010, 20:23 |
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Hi Lisa!
Danke fürs Mut machen
Du kennst das alles? Das Herzrasen, den Schwindel, die Übelkeit, das Panikgefühl? Wie stehst du das nur jedes Mal durch?
Bei mir war's genauso. Ich bin aus der RJD raus, dann ging es mir zwei Wochen gut, danach hatte ich UF-Symptome und gleich drauf ÜF-Symptome. Wundert mich ja gar nicht mehr, dass mich die Ärzte für verrückt halten, aber ich bin da leider sehr empfindlich.
Ich komme aus Wien und bin zur Nachsorge im Krankenhaus. Dort bekommt man leider nur alle paar Monate einen Termin. Zwischendurch lass ich mein Blut dann vom Hausarzt kontrollieren, aber das Labor hat leider ganz andere Referenzwerte als im Krankenhaus, da fällt der Vergleich dann auch entsprechend schwer.
Ich bin halt schon ziemlich ungeduldig, am 5. Juli bin ich aus dem Krankenhaus entlassen worden und seitdem wird's irgendwie immer schlimmer und das ist jetzt doch schon einige Zeit her...
Ich hoffe, du hast Recht und es geht bald vorbei!
Natürlich drück ich dir auch ganz fest die Daumen und wünsch dir alles Gute!
lg
Tina |
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| Tina81 |
Beitrag:  (p92765)
Verfasst am: 12. Sep 2010, 13:29 |
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Hallo Leute!
Ich muss mich jetzt nochmal melden, weil mir was aufgefallen ist und ich gern wissen würde, ob ich da die einzige bin. Mir ging's die letzten zwei Wochen wieder recht gut, also ich hab deutlich gemerkt, dass es bergauf geht, nachdem ich meine SD-Hormone wieder um eine halbe Tablette pro Woche reduziert hab. Am Dienstag hab ich mit einer neuen Packung Pille begonnen und seit Donnerstag spüre ich wieder dieses Unruhegefühl und das Herzrasen ist schlimmer geworden. Mein Hausarzt meint, da gibt es keinen Zusammenhang...
Jetzt würde ich gern wissen, ob jemand von euch auch solche Beschwerden in Verbindung mit Pille und SD-Hormon hat bzw. ob es eine spezielle Pille gibt, die man da vielleicht besser verträgt.
Danke euch!
lg
Tina |
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Gudrun
Anmeldung: 20.05.10 Beiträge: 53 Komplette Entfernung... Neuss  40+ |
Beitrag: (p92770)
Verfasst am: 12. Sep 2010, 18:39 |
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Hallo Tina,
ja, diese Antwort kenne ich auch von meinem Arzt. Bei ihm kam noch: Blutwerte sind in der Norm, alles bestens.
Ich hatte im Juli auf 112,5 µg gesenkt und diese Dosis seitdem genommen. Mir geht es die meiste Zeit gut, nur merke ich, dass noch etwas zuviel Müdigkeit/Antriebslosigkeit da ist. Ich wollte jedoch diese Dosis jetzt mal lange nehmen, um konkrete Werte zu bekommen. Auf die warte ich im Moment von meinem Endo.
Durch Aufschreiben habe ich aber einen Zusammenhang heraus gefunden: diese Anfälle von Übelkeit, Angst etc. habe ich anscheinend immer 1-2 Tage vor Beginn meiner Periode. Darüber werde ich am 22.09. mit meinem Gyn sprechen, den meine Periode ist durch die UF auch ganz unregelmässig gewesen (wird jetzt besser).
Ich nehme keine Pille, vermute aber, dass die enthaltenen Hormone in ungünstiger Wechselwirkung mit deinen SD-Medis stehen könnten. Schau mal den Link.
http://www.innovations-report.de/ht.....undheit/bericht-3988.html
Ich berichte nächste Woche nach meinem Gyn Besuch mal das Ergebnis.
Gruß Gudrun |
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| Tina81 |
Beitrag:  (p92795)
Verfasst am: 13. Sep 2010, 16:58 |
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Hallo Gudrun,
danke für deine Antwort.
Ist sehr seltsam, denn ich hab eher ÜF-Symptome, die sich mit Einnahme der Pille verstärken. Die 7 pillenfreien Tage fühl ich mich viel ausgeglichener und besser, mein Herz rast nicht so und dieses Unruhegefühl geht auch zurück.
Nächste Woche muss ich zur Kontrolle ins Krankenhaus, ich werde dort auch mal nachfragen und dann eventuell noch mit meinem Gyn reden, dafür muss es ja eine Lösung geben.
Würde mich freuen, wenn du berichtest, was dein Arzt dazu meint.
lg
Tina |
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Meg Anmeldung: 10.07.08 Beiträge: 37 Pap. SD Ca pT3 pN1a ... Schweiz  30+ |
Beitrag:  (p92800)
Verfasst am: 13. Sep 2010, 21:34 |
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Hallo
Ich kenne die Symptome auch und ich habe bloss eine Kupferspirale und keine Pille. Bisher ist mir ein Zusammenhang mit dem Zyklus nicht aufgefallen.
Wir wird es auch schwindlig bis knapp vor der Ohnmacht. An der letzten Weihnacht war ich deswegen in der Notaufnahme. Der Arzt hat mir Betablocker und ein Beruhigungsmittel gegeben und mir gesagt, dass sei eine Panikattacke und ich habe mich wohl zu sehr aufgeregt wegen Weihnachtsstress etc. Typisch Hausfrau eben ' '. Dabei habe ich mir alle Mühe gemacht, dass es eben gerade nicht passiert. Ich habe alle Einladungen etc an andere delegiert und hatte es wirklich ruhig. Der Notarzt war auch der Meinung, das ganze sei nach ein paar Stunden vorbei. War es aber nicht.
Mein Hausarzt war mein Retter nach ein paar schlimmen Tagen. Er ist der Meinung, dass ich in der Überfunktion dermassen überdreht bin, dass ich ohne ein paar Tage lang eine mittlere Dosis Betablocker gar nicht von selbst runter kommen kann. Er hatte Recht, ausser dass ich die Betablocker immer noch nehme, sehr wenig, aber doch immer noch.
Vorher ist es mir schon mal passiert im Urlaub und seither auch ein paar Mal. Ich bin ziemlich sicher, dass es immer passiert, wenn ich es ruhiger angehen lasse, z.B. Urlaub, Wochenende etc.
Meine Nukärztin hat mir empfohlen, im Urlaub eine tiefere Dosis (125 statt 150 Euthyrox) einzunehmen. Es hat sich diesen Sommer bewährt.
Meine Blutwerte sind übrigens genau so, wie sie meine Nukärztin haben will.
Es interessiert mich sehr, was der Gynäkologe sagt und ob ihr allenfalls auch einen Zusammenhang mit ruhigeren Tagen seht.
Meg |
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darksun Anmeldung: 27.08.09 Beiträge: 56 Total OP wegen MB, H... Berlin |
Beitrag:  (p92931)
Verfasst am: 19. Sep 2010, 16:15 |
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Mir ging es lange genauso und ich habe es immer auf die Einstellung geschoben. Irgendwann wurde es so schlimm (Angst; Herzstolpern), dass ich zum Psychiater gegangen bin. Nach einer Verhaltenstherapie und mittlerweile seit 1 Jahr Antidepressiva geht es mir viel, viel besser. Ich hatte Angst vor der Angst und das war ganz schlimm. Eine Spirale....
Was ich damit sagen will, am Anfang war es vielleicht ein Problem mit der Einstellung aber irgendwann hat es sich bei mir selbständig gemacht. Ich habe mir bis zu 15x täglich den Blutdruck gemessen und war Dauergast in der Rettungsstelle. Irgendwann wollte ich so nicht mehr leben. Durchfall, Hitzewallungen, Herzstolpern etc. alles weg seit den Medikamenten und der Therapie. Mir geht es jetzt wieder psychisch gut! |
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Gudrun
Anmeldung: 20.05.10 Beiträge: 53 Komplette Entfernung... Neuss  40+ |
Beitrag: (p93007)
Verfasst am: 21. Sep 2010, 16:38 |
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Hallo Darksun,
danke für deine Antwort. Ich freue mich, dass es dir jetzt wieder gut geht, weil ich diese Symtome ja ebenfalls kenne. Bei mir war es allerduings andersrum, d.h. ich hatte 8 Monate Panikanfälle und habe eine Therapie gemacht, bevor das mit der SD bei mir fest gestellt wurde. Auch nach der OP hatte ich noch mit der Einstellung zu kämpfen, aber jetzt, wo ich halbwegs eingestellt bin, sind die ganzen Symtome der Depression, Angst und Panik verschwunden. Nur wenn meine Dosis geändert werden muss, merke ich noch einmal leichte Probleme und halt - wie weiter oben beschrieben - kurz vor meinen Tagen. Das wird aber wahrscheinlich auch mit den Hormonen zusammenhängen.
Ich war aber nach der OP zusätzlich noch in einer Tagesklinik und mache auch jetzt noch ambulante Therapie, weil ich während dieses schlimmen Jahres gemerkt habe, dass ich einiges ändern möchte und auch muss. Und dabei hilft mir die therapeutische Unterstützung.
Gruß Gudrun |
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