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Erfahrungen mit Östrogenmangel

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RamonaOffline
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BeitragErfahrungen mit Östrogenmangel

 (p91983)
Verfasst am: 17. Aug 2010, 13:09
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Hallo,

ich habe mich erst neu registrieren lassen, war aber schon seit einem Jahr stille Leserin und Anfragerin.

Meine Schilddrüse wurde mir im November 2009 bis auf einen ganz kleinen Rest wegen Knoten und beginnender ÜF komplett entfernt. Komischerweise brauche ich nur L-Thyroxin 50 und schon mit denen fühle ich mich manchmal noch in ÜF, obwohl mein TSH seit Januar 2010 konstant bei 0,9 liegt.

Nun vermutet man bei mir einen Östrogenmangel. Hat damit jemand auch die Erfahrung gemacht nach der OP? Die Ergebnisse stehen aber noch aus, bekomme ich erst Ende August. Ich soll dann wohl eine Hormonersatztherapie machen. Da diese dann wohl Östrogen enthalten wird, würde ich gern wissen, ob jemand weiss, ob ich mit einer Steigerung rechnen muss.
LG Ramona
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elfenstaubOffline
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pap. Mikrokarzinom p...
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 (p92515)
Verfasst am: 04. Sep 2010, 22:12
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Hallo Ramona,

das ist eine gute Frage!

Ich kenne die Östrogenersatztherapie bisher nur bei Frauen nach den Wechseljahren, deswegen kann ich dir da leider nicht wirklich helfen. Vielleicht sprichst du mal mit deinem Gyn und/oder einem Endokrinologen darüber? letzterer ist der absolute Hormonspezialist.

Alles Gute!
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meerblauOffline
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 (p92523)
Verfasst am: 05. Sep 2010, 08:45
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Hallo Ramona,

wie sehen denn deine freien SD-Hormone aus? Bitte mit den Normwerten des Labors.
Die Hormonsituation der SD nur aufgrund des TSH zu bestimmen, wenn Symptome vorliegen, scheint mir nicht schlau zu sein. Es gibt Patienten, bei denen das TSH sich nicht "passend" zu den freien Hormonen verhält.

Also vor allem in der Einstellungsphase und bei Problemen immer alle drei Werte bestimmen lassen: TSH, fT3 und fT4.

Viele Grüße
Esther
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RamonaOffline
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 (p92595)
Verfasst am: 07. Sep 2010, 13:11
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Hallo Esther,

mein Arzt meint leider, dass der TSH am aussagekräftigsten ist und die anderen Werte nicht bestimmt werden müssen. Allerdings hat mein Gyn jetzt einen Testosteronmangel und zu hohen Eisenwert festgestellt gem. Blutuntersuchung.
Ich habe jetzt einfach auf eigene Faust meine Dosis von 50 etwas reduziert. (breche immer ein Stück je Tablette ab in gleicher Größe) Seitdem merke ich, dass ich ruhiger werde und meine Verdauung sich beruhigt. Gegen den Testosteronmangel habe ich Hormonpflaster bekommen (Intrinsa). Wenn ich all die anderen Leute hier im Forum höre, welche Mengen Sie an Schilddrüsenhormonen einnehmen nach OP, will es mir gar nicht in den Sinn, warum ich so wenig brauche, trotz dass ich auch nur noch einen winzigen Rest an Schilddrüsengewebe habe. Auch, dass ich bei einem TSH Wert von 0,9 noch immer Überfunktionssymptome habe, finde ich schon recht seltsam. Aber es muss wahrscheinlich auch seltsame Menschen geben. Jedenfalls bin ich jetzt in Behandlung bei meinem Gyn und werde mal bei Ihm die freien Werte und TSH bestimmen lassen. Nächsten Termin habe ich allerdings erst am 20. Oktober. Aber das ist vielleicht gar nicht so schlecht, bis dahin müsste sich ja meine kleine Dosisreduzierung zeigen.
LG aus Magdeburg

Ramona
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meerblauOffline
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Pap. SD-Ca, follikul...
Hannover
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 (p92598)
Verfasst am: 07. Sep 2010, 14:00
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Hallo Ramona,

die meisten hier haben keinerlei SD-Rest mehr und müssen zudem höher dosiert werden, weil Krebs vorlag.

Was man an Hormonen braucht kann sehr unterschiedlich sein und hängt außerdem davon ab wie groß der SD-Rest ist und wie dieser arbeitet, wieviel man wiegt, etc. Deshalb muss man sich über eher hohe oder eher niedrige Dosierungen erstmal keine Sorgen machen, wenn die Hormonwerte stimmen.

Wenn dein Arzt sich querstellt und du beim Gyn nicht weiter kommst, dann lass dich zu einem Spezialisten überweisen. Das kann ein Endokrinologe (der müsste sich auch mit Östrogen auskennen!) oder Nuklearmediziner mit SD-Schwerpunkt sein. Die messen die richtigen Werte.

Gerade in Fällen wie deinem ist die Bestimmung der freien Hormone wirklich sinnvoll, um einmal die Hormonlage insgesamt überblicken zu können.

Viele Grüße
Esther
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