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Familienplanung? Risiko zu hoch?

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HerkulessaOffline
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BeitragFamilienplanung? Risiko zu hoch?

 (p93132)
Verfasst am: 26. Sep 2010, 19:46
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Hallo, ihr Lieben!

Mmh, ich hab mal eine etwas schwierige Frage:

Mein Partner und ich planen schon lange ein Kind. Weil dies leider nicht funktionierte, hab ich mir die SD anschauen lassen und tata - so wurde der Krebs überhaupt erst festgestellt.
Operiert wurde ich im Feb., RJT Mitte März. Kinderwunsch wurde also wieder beiseite geschoben.
So, jetzt heißt es, 6 -12 Monate nach RJT sollte man noch verhüten.
6 Monate wären jetzt rum. Ich spiele mit dem Gedanken, wieder am Nachwuchs zu basteln.

Meine Frage: Würde ihr unbedingt die RJD abwarten? Die findet erst so nächsten Feb. statt, also noch eine lange Zeit bis dahin. Außerdem muss ich dann ja wieder etwas warten wegen des radioaktiven Jods.
Ich bin zwar als High-Risk-Patientin (weil sich der Krebs schon extrathyroidal ausgebreitet hat - also ein bisserl ins Fettgewebe rein und weil ich 9 Lymphknotenmetas hatte) eingestuft, aber kein Mensch redet von einer möglichen zweiten RJT. Ich wurde sehr gut operiert, anscheinend kein SD-Rest mehr da. TG war Ende Juli bei 0,7. Also noch nachweisbar, aber Tendenz nach unten.

Ich versuche also die Risiken abzuwägen. Mein Kinderwunsch ist schon sehr, sehr stark. War ja vor dem Krebs schon riesig, und es hatte und hatte nicht geklappt. Ich bin auch "schon" 33. Und so habe ich auch Angst, dass mir die Zeit knapp wird; es kann ja sein, dass es diesmal wieder nicht klappt. Somit möchte ich keine Zeit verlieren.
Natürlich wärs aber blöd, falls doch noch was da ist. Aber andererseits wächst ja dieser Krebs sehr langsam....

Morgen hab ich eh einen Termin bei einem anderen Nuk; ich wollte auch eine Meinung eines Arztes haben, der nicht für meine Behandlung verantwortlich ist und mir so bei der Risikoabwägung helfen kann.

Was sind eure Meinungen dazu?

lg herkulessa
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Inka1971Offline
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 (p93134)
Verfasst am: 26. Sep 2010, 20:11
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Liebe Herkulessa,

ich kann Dich schon verstehen. Ich hatte selbst immer einen sehr starken Kinderwunsch und habe einiges hinter mir bis es endlich soweit war. Ist aber eine andere Geschichte.

Meine behandelten Ärzte haben mir gesagt, dass ich eine Schwangerschaft im ersten Jahr verhindern sollte. Ich denke, da sind die Aussagen vielleicht etwas unterschiedlich aber 6 Monate sollten auf jeden Fall sein.

Nun aber zu Deiner Frage. Ich würde die RJD abwarten, natürlich bedeutet es für Dich noch eine längere Wartezeit, aber mir wäre es das schon Wert. Auch wenn da nichts mehr ist, Du hast es dann schwarz auf weiss und mir wäre das Wichtig. Ich könnte dann eine Schwangerschaft einfach ruhiger angehen und auch die Zeit danach. Ich finde es auf jeden Fall schlimmer wieder eine RJT oder RJD nach einer Geburt zu machen und dann von seinem Kind getrennt zu sein.

Letztendlich kannst natürlich nur Du es entscheiden. Aber Februar ist es bald und dann bist Du doch auf der sicheren Seite.

Ich wünsche Dir für Dich eine richtige Entscheidung.

Viele liebe Grüße

Inka
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sun81Offline
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 (p93136)
Verfasst am: 26. Sep 2010, 21:42
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Hallo Herkulessa,

da geht es dir wie mir, mit dem Unterschied dass ich doch ein wenig jünger bin.

Aber du bis noch nicht über die heute mögliche Deadline aus med. Sicht um Mutter zu werden.

Ich würde das Riskio nicht eingehen und habe deshalb den Gedanken bzw. was da noch mehr war, an Seite geschoben.

Mir wurde ausdrücklich nahe gelegt nach jeder RJT ein Jahr nicht schwanger zu werden. Nach einer RJD sollte min. ein halbes Jahr gewartet werden, jeder Monat mehr bis zu einem Jahr ist besser....

Ich bin selber als high risk eingestuft und denke die RJD ist sicherlich sinnvoll. Wenn alles ok ist im Februar - drücke dir feste die Daumen dafür - dann hast du ein halbe Jahr bis Jahr, es ist ein absehbarer Zeitraum.

Viel Glück und alles Gute

Sun
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HerkulessaOffline
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 (p93150)
Verfasst am: 27. Sep 2010, 19:39
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Hallo!
Danke, Inka und Sun, für eure Meinungen.

War heut auch bei einem Nuk, auch dieser hat mir abgeraten.
Einerseits meinte er auch, ich solle auf jeden Fall die RJD abwarten, ein Rezidivrisiko sei besonders im ersten Jahr höher. Dann würde auch die TSH-Suppression es schwerer machen, schwanger zu werden. Vielleicht kann man ja, wenn alles unauffällig bleibt, die Einstellung etw. weniger streng vornehmen.
Und die RJT ist halt auch erst 6 Monate her, er würde da noch warten, um kein Risiko fürs Kind einzugehen.
Dann meinte er auch, es stimmt, SD-Krebs wächst in der Regel langsam, aber manchmal auch aggressiver, wenn auch selten. Und wie das bei mir ist, kann man jetzt noch nicht sagen, d.h. es kann schon zum Problem werden, wenn man dann schwanger ist und plötzlich schnell was wächst.

Bin natürlich jetzt schon ent-täuscht, v.a. weil ich wieder mit der Ernsthaftigkeit des Themas konfrontiert wurde. War ein sehr ernstes Gespräch. D.h. es ist nicht immer nur alles tralala, wird eh alles wieder gut, mir gehts doch prima; sondern es ist nun mal Krebs, der Körper hat zu "kämpfen" mit so einer hohen Dosis an Sd-Hormonen, auch wenn man an diesem Krebs vermutlich nicht stirbt.

Ich hoffe halt, irgendwann wird das noch was mit einem Kind. Ich hätt ja gern eine Fußballmannschaft Wink

lg herkulessa
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Afra1976Offline
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 (p93151)
Verfasst am: 27. Sep 2010, 20:18
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Liebe Herkulessa,
also ich habe trotz TSH-Suppression mit 36 und knapp 41 Jahren zwei Kinder gekriegt. Ich denke, Dass SUN recht hat. Die medizinische Deadline ist noch lange nicht in Sicht... Der Nachteil der "späten Geburt" ist lediglich, dass man selber schon abbaut, während die Kinder immer anstrengender werden.. Aber da muss man/frau durch!

Liebe Grüße Afra
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meerblauOffline
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 (p93166)
Verfasst am: 28. Sep 2010, 11:22
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Hallo Herkulessa,

was ist denn genau bei der RJT rausgekommen? Wie sieht dein TG-Wert aus? Wie war er direkt nach der RJT und wie ist er jetzt?

Eventuell könntest du ja auch jetzt eine RJD machen lassen. Oftmals findet die ja sogar schon 3 Monate nach der RJT statt! Bei dir wäre ja sogar schon ein halbes Jahr rum, was gut ist, weil das radioaktive Jod ja noch einige Monate nachwirkt.
So könntest du dir ein halbes Jahr Wartezeit ersparen. Also jetzt RJD und dann ein halbes Jahr warten. Länger ist vermutlich nach einer RJD nicht notwendig, weil die Menge radioaktiven Jods ja viel geringer ist als bei der RJT.

Wenn dir der Kinderwunsch so ein Herzenswunsch ist, dann würde ich die Wartezeit so verkürzen. Und so hättest du ja trotzdem auch die Sicherheit für dich, dass der Krebs weg ist.

Ich würde dich eher bestärken es eher anzugehen.

Viele Grüße
Esther
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HerkulessaOffline
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 (p93237)
Verfasst am: 30. Sep 2010, 20:02
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Hallo meerblau!

ich werd höchstwahrscheinlich doch auf des NUKs Rat hören. RJT wirkt ja bis zu einem Jahr nach und da ist es vermutlich doch gescheiter, die RJD im Feb. abzuwarten um keine unnötige RJT zu erhalten.
Und der Arzt meinte auch klar, dass die Risiken für das ungeborene Kind noch erhöht seien.
Außerdem wird eben mit der TSH-Unterdrückung das Schwangerwerden nicht leichter. Und jetzt schon die Dosis zu senken, wäre, laut dem NUK, schon sehr risikoreich.

Fällt mir nicht leicht, meinen Wunsch wieder aufzuschieben, aber der Arzt hat so "gute" Argumente gebracht...

Und zur Zeit gehts mir eh nicht so gut, werde von Tag zu Tag müder, hab schlimme Augenringe, Muskelnschmerzen,... - obwohl Dosis eigentlich passen müsste. Naja, morgen oder spät. Montag bekomm ich eh die neuen Werte. Vielleicht sollte ich mir auch den Eisenspiegel anschauen lassen.

lg herkulessa
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meerblauOffline
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 (p93242)
Verfasst am: 01. Okt 2010, 09:50
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Hallo Herkulessa,

ich wollte dir auch keine RJT aufschwatzen, sondern dir vorschlagen, die RJD vorzuziehen.
Aber wenn du geduldig sein kannst und willst, dann besteht dazu ja kein Grund.

Die Zeit kannst du ja gut nutzen, um deine Werte zu optimieren und ggf. einen Eisenmangel o.ä. auszugleichen.

Es gibt im Forum ein paar Frauen, die Kinder nach der Behandlung bekommen haben. Guck doch auch mal in die "Gruppen". Da findest du vielleicht die passende und kannst die Mamas anschreiben. Auch dazu wie und ob man das Thyroxin verändern muss und wie lange sie gewartet haben, was während der Schwangerschaft zu beachten ist, etc.

Liebe Grüße
Esther
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Fee72Offline
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 (p93524)
Verfasst am: 10. Okt 2010, 20:44
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Hallo Herkulessa,

also ich bin so eine, die nach abgeschlossener Therapie schwanger geworden ist Smile Ich hatte die OP im August 2007, dann die erste RJT im September 2007, dann die zweite im Januar 2008.

Nachdem aber mein hTG konstant bei minimal nachweisbar und auch einmal nicht mehr nachweisbar war, haben mein Mann und ich uns zu einem zweiten Kind entschieden...

Mein Hausarzt hatte mich zur Abklärung der möglichen Risiken auch nochmals in die Frauenklinik geschickt und dort habe ich auch dringend angeraten bekommen, 12 Monate nach der letzten RJT abzuwarten. Gesagt, getan - im Februar 2009 war ich dann schwanger und seit dem 03. November 2009 ist Charlotte bei uns Very Happy Es war für mich/uns die absolut richtige Entscheidung. Mit einer anstehenden RJD oder so wäre ich die Schwangerschaft nicht eingegangen, da ich der Ansicht bin, dass ich ja auch eine Verantwortung für das neue Leben eingehe...

Meine SD-Hormone mussten im Verlauf der Schwangerschaft übrigens ordentlich nach oben geschraubt werden - von 175µg auf 250µg Wink Und auch mit dem Stillen hat alles wunderbar geklappt. Also warte ab und werde dann doch mit Ruhe schwanger - ich war übrigens bei meiner ersten Schwangerschaft 35, also "noch" älter als Du Wink

Liebe Grüsse und entschuldige bitte den kleinen Roman,
Fee
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HerkulessaOffline
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 (p93528)
Verfasst am: 11. Okt 2010, 10:37
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Hallo Fee!

Dein Beitrag macht Mut!! Danke dafür!

So wie ich das sehe, bist du auch trotz TSH-Suppression schwanger geworden?
Wurde dann deine Schwangerschaft eigentlich als Risikoschwangerschaft eingestuft?

Ich hab eh schon beschlossen, die RJD abzuwarten, die in Ö ja erst nach einem Jahr nach der RJT durchgeführt. Außerdem ist der TG-Wert ein klein wenig gestiegen, das stellt jetzt leider auch die Frage in den Raum, ob ich eine zweite RJT brauche - d.h. dann muss leider wieder länger warten.
Aber du hast Recht, schließlich hab man für das neue Leben einiges an Verantwortung...

lg herkulessa
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 (p93529)
Verfasst am: 11. Okt 2010, 10:51
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Hallo Herkulessa,

das ist natürlich nicht schön, dass der TG-Wert wieder etwas angestiegen ist Sad Ich bin - im Nachhinein - schon froh, dass bei mir gleich nach 3 Monaten die zweite RJT gemacht wurde anstelle der geplanten RJD... Und seitdem ist Ruhe.

Also ja, ich wurde auch mit supprimiertem TSH schwanger. Allerdings brauchte ich - wie schon bei der ersten Schwangerschaft vor der Krebsdiagnose - Clomifen und ein Medikament, das den zu hohen Prolaktinspiegel senkt. Aber sonst gab's keine Probleme. Risikoschwanger war ich bei der zweiten Schwangerschaft quasi "mehrfach" Wink Über 35 und SD-Krebsler. Aber die Schwangerschaft lief für mich problemlos ab. Musste halt ständig den TSH- bzw. FT3 und FT4-Wert bestimmen lassen.

Ich drücke Dir ganz fest die Daumen und lass' doch weiter von Dir hören Smile

Liebe Grüsse
Fee
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Dina09
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 (p95464)
Verfasst am: 06. Dez 2010, 19:12
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Hallo Herkulessa,

ich finde es auch besser, dass du wartest. Meine Tochter kam im Aug08 zur Welt. Ende Januar 09 wurde bei mir SD-Krebs festgestellt. Die Ops März und April 09, RJT Mai und Okt 09 und RJD April 10 (bei RJT u RJD 2 wochen Trennung insgesamt) waren furchtbar. Es war seelisch für mich die Hölle und es holt mich jetzt noch manchmal ein. Auch für meinen Mann war es sehr schwierig. Seit April hat unsere Tochter immer wieder Angst, dass ich wieder ins KK muss.

Wollten auch immer 2 Kinder. Mein Mann hat jetzt so Angst, dass er keine Kinder mehr möchte. Ich würde sehr gerne noch eins bekommen, besonders nach den vielen mutmachenden Berichten hier im Forum. Da bei allen doch alles so gut ging. Hoffe, die Zeit heilt die Ängst und Wunden bei meinen Mann.


Deshalb warte bis sicher ist, dass du keine Therapien mehr brauchst. Dann kannst du dein Kind ganz unbeschwert genießen. Und das Kind hat seine Mama, ohne Angst um sie haben zu müssen.

Wünsche dir alles Gute und dass du nach Februar dir deinen Baby-Wunsch erfüllen kannst.

Dina
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meerblauOffline
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 (p95466)
Verfasst am: 06. Dez 2010, 19:17
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Hallo Dina,

beim Herbsttreffen des Vereins haben wir einen Vortrag von einem Arzt gehört, der über das Langzeitüberleben gesprochen hat. Witzigerweise haben diejenigen, die einen papillären SD-Krebs hatte, der vor ihrem 45. Lebensjahr entdeckt wurde, eine bessere Lebenserwartung als diejenigen aus der Kontrollgruppe ohne SD-Krebs! Unsere Aussichten sind also ganz hervorragend.
Vielleicht magst du ja mit deinem Mann zusammen ein paar Stunden zu einem Psycho-Onkologen gehen oder einer Krebsberatungsstelle, bei der auch oft entsprechend geschulte Menschen abreiten? Nicht, um eine Therapie zu machen, sondern von einer außenstehenden Person vielleicht aus dem eigenen Angstkreis geholt zu werden. Mir hat das sehr gut getan.

Liebe Grüße
Esther
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SafiraOffline
Anmeldung: 12.09.07
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Teilweise follikulär...
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 (p95904)
Verfasst am: 20. Dez 2010, 22:46
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Hallo,

auch von mir nur eine kurze Meldung zum Mut machen.... mein Prof. hat mir zu "nur" 6 Monaten Wartezeit geraten nach RJT, ich hatte zwei dafür aber keine RJD.
Meine OP war im September 2007, die erste RJT im Oktober 2007, zweite dann im Februar 2008 nach und nach wurden die Einstellungen dann für eine Schwangerschaft gelockert und im November 2008 habe ich positiv getestet!! Meine Tochter ist heute 16 Monate alt kerngesund und auch bei mir ist alles in Ordnung Very Happy

Drücke die Daumen dass auch Dein Kinderwunsch bald erfüllt wird.

LG
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SimonaOffline
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SD CA papilar T1N0M0
Portugal
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Beitrag

 (p96996)
Verfasst am: 26. Jan 2011, 14:41
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Hallo an alle,

Ich wurde letztes Jahr im Mai 2 mal wegen SD Krebs (2,5 cm pap.gut verkapselt) operiert und hatte im Oktober die RJT. Alles ist super verlaufen. War nie in der Unterfuntion und ich fühle mit mit Letter 100 Super. Kein unterschied zu vorher. Überhaupt bin ich ein sehr positiver Mensch und war zu keiner Zeit sonderlich geschockt wegen der Diagnose.

Jetzt (bereits schon 40 Jahre alt), wird der Wunsch noch einen Nachzügler zu bekommen, immer groesser und meine Ärztin ist sehr positiv und meint einer Schwangerschaft stünde nichts im Wege. Ich habe bereits 2 gesunde wunderbare Jungs und hatte in den Schwangerschaften keinerlei Probleme.

6 Monate nach der RJT könnte ich auch durchaus wieder schwanger werden, das behauptet zumindest meine SD Ärztin. Hier in Portugal wird das auch nicht ganz so gehandhabt wie in Deutschland. Ich bin als geheilt entlassen worden und muss auch keine RJD machen. Meine Ärztin meint, dass man durch den Tumormarker durchaus sieht, ob wieder was wachst oder nicht. Alle werte sind optimal und mir geht's super.

Wer von euch, hat eine aenliche Geschichte und ist in recht hohem Alter
Wink Wink noch schwanger geworden?

Ich (besser gesagt WIR) haben ja schon 2 Kinder und ich will auch auf keinen Fall was riskieren.

Laut meiner Ärztin ist das alles Easy, und überhaupt kein Problem. Kann ich das wirklich so glauben?

Wem ging es ähnlich?

LG aus Portugal

Simona
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