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AT 10 und Vitamin D3?

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meerblauOffline
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Pap. SD-Ca, follikul...
Hannover
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 (p7165)
Verfasst am: 25. Aug 2004, 10:10
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Hallo Beate,

bei Osteoporose-Erkrankten ist das eine andere Sache als bei uns SD-Erkrankten. Die Uniklinik Münster hat ganz gute Infos für Patienten zu den Nebenschildrüsen und der Einnahme von Calcium und Vitamin D. Auch gibt es einen Preisvergleich der Calcium-Präparate und einige medizinische Zusammenhänge werden erläutert.

Hier die Infos der Seite: http://www.uni-muenster.de/Nuklearmedizin/info/sd/hypopar2.htmlLink verläßt das Forum, neues Fenster wird geöffnet

Hinweise zur Behandlung mit Calciumpräparaten:

* Bitte keine Präparate verwenden, die gleichzeitig Vitamin D oder Vitamin D3 enthalten! Diese Präparate sind vor allem für die Behandlung der Osteoporose bei Pat. mit normaler Nebenschilddrüsenfunktion gedacht! Diese Präparate sind in der Tabelle daher auch nicht aufgeführt.
Patienten mit Nebenschilddrüsenunterfunktion nehmen ihr Calcium oft symptomabhängig ein. Bei einem Kombinationspräparat mit Vitamin D führen sie dann auch unkontrolliert vermehrt Vitamin D zu. Dies kann aber zu einem gefährlichen Anstieg das Calciums im Blut führen!

* Das Calcium am besten gleichmäßig verteilt über den Tag einnehmen. Also z. B. 1 Brausetablette am morgen in 1 Glas Wasser auflösen und über den Tag verteilt trinken. Eine Alternative: Suchen Sie sich im Getränkemarkt ein Calcium-haltiges Mineralwasser (Calcium-Gehalt bis zu 600 mg / Liter) und trinken Sie dieses über den Tag verteilt.
Der Grund: Führt man alles Calcium auf einmal zu, so erreicht man eine sehr hohe Konzentration im Blut. Das zuviel an Calcium wird dann sofort über die Niere ausgeschieden (im Fachjargon: Das Serumcalcium überschreitet die Nierenschwelle). Das Calcium landet dann im Urin und kann dort zusammen mit Phosphat, Oxalat und anderen Salzen Nierensteine bilden.

* Patienten sollten eine übermäßige Zufuhr von Milch und Milchprodukte vermeiden. Milch und Milchprodukte enthalten zwar sehr viel Calcium, zugleich aber auch sehr viel Phosphat. Schließlich soll der Knochen der Kälber aus Calcium und Phosphat aufgebaut werden! Aus Calcium und Phosphat bestehen aber auch die meisten Nierensteine, deswegen sollte die Phosphatzufuhr möglichst beschränkt werden.

* Wenn Symptome auftreten wie z. B. das typische Kribbeln, sollten Sie zusätzlich Calcium einnehmen. Diese Art der Selbstmedikation wird von führenden Fachvertretern wie z. B. Prof. Brabant (s. u.) befürwortet. Wenn Sie aber mehr als 2000 mg Calcium pro Tag brauchen, ist Ihre Einstellung nicht in Ordnung und Sie sollten einen sachkundigen Arzt hinzuziehen.

Am schnellsten wirksam ist eine aufgelöste Brausetablette oder eine Trinkampulle. Für den Notfall eignen sich sehr gut auch die Calcium-Kautabletten, da Sie effektiv Calcium zu sich nehmen können, auch wenn Sie gerade kein Glas Wasser zur Verfügung haben. Wir empfehlen daher, daß Patienten immer auch ein paar Kautabletten als Notfallmedikation mit sich führen, insbesondere dann, wenn gerade die Medikamente auf eine niedrigere Dosis umgestellt werden.

* Bitte Calcium nicht mit anderen Medikamenten zusammen einnehmen. Ein beträchtlicher Teil des eingenommenen Calciums reagiert mit anderen Substanzen im Darm, nicht nur mit Phosphat (was bei der Behandlung der Nebenschilddrüsenunterfunktion durchaus erwünscht ist - siehe unsere Bemerkungen zum Phosphat), sondern auch mit vielen Medikamenten. Es entstehen wasserunlösliche Kalksalze, die vom Darm nicht aufgenommen werden, d. h. die anderen Medikamente kommen nicht wie gewünscht im Blut an.
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StefanFOffline
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fol. SD-CA
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 (p7563)
Verfasst am: 22. Sep 2004, 18:44
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Ups, nach einer Pause melde ich mich auch mal wieder.

Magnesium - Calcium
Beides sollte man nicht zusammen einnehmen. Zwischen diesen beiden Mineralien gibt es Wechselwirkungen die die Wirkung gegeneinander z.T. aufheben können. Wenn beides überhaupt notwendig ist, dann bitte mit deutlich zeitlichem Versatz.
Ich habe zuerst auch den Fehler gemacht, das ich alle Brausetabletten in ein großes Glas geworfen hab. Nach dem Absetzen des Magnesiums (warum ich das überhaupt bekommen habe, konnte sich keiner mehr erklären) konnte ich sogar mit der Calciummenge runtergehen, bzw. es find nicht mehr so früh an zu kribbeln.

Vitamin D3 morgens mit dem Hormon?? Warum das?
Also ich nehm das Vitamin D (Rocaltrol) immer zusammen mit dem Calcium ein. Nicht das es noch eine Nebenwirkung des Vitamins auf das Hormon gibt.

Viele Grüße

Stefan
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Hermann verstorben
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BW/Nürtingen
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 (p7590)
Verfasst am: 24. Sep 2004, 10:58
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Meine Erfahrung hat gezeigt, dass es so wie Stefan es praktiziert sehr gut funktioniert, D3 schon kurz nach der Hormoneinnahme einzunehmen mag in Einzelfällen klappen - aber die Mehrzahl bekommt Probleme.

Zu dem TSH-Wert gibt es zu sagen dass man ihn besser mit zwei Stellen nach dem Komma angibt z.B. nicht 0,1 sondern 0,10-denn viele Krebspatienten haben bei korrekter Einstellung einen Wert von 0.04 oder 0.06 je nach Überfunktion, somit kann man sich ein besseres Bild machen.



Viele herzliche Grüsse Hermann
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