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Polyneuropathie

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dkrOffline
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BeitragPolyneuropathie

 (p95412)
Verfasst am: 05. Dez 2010, 15:12
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Hallo,

hat jemand Erfahrung damit?

Nachdem meine Füße seit ca. 1 Jahr zunehmend nachts taub wurden und in letzter Zeit sich auch zunächst ein Kribblen und dann auch ein brennendes Gefühl einstellte, das mich gegen Morgen schon hin und wieder mal weckte und am Einschlafen hinderte, bin ich dann doch mal zu einer Neurologin gegangen. Die diagnostizierte eine beginnende Polyneuropathie , die sich auch an der verlangsamten Nervenleitung festmachen ließ, deren Messung ich jetzt nicht so richtig angenehm fand.

Die häufigsten Kandidaten für die Ursache (Diabetes, Alkohol) scheiden wohl aus. Weitere Ursachenforschung über umfängliches Labor steht noch aus.

Als paraneoplastisches Syndrom hab ich es bei SD-Krebs eigentlich nicht beschrieben gefunden. Bei anderen Krebsen wird es als Folge der Immunantwort auf den Tumor beschrieben, die sich auch nach der Entfernung d. Karzinoms noch fortsetzen kann.

Hat jemand schon mal im Zusammenhang mit SD-Krebs davon gehört oder Erfahrung damit?

Viele Grüße
Karl
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Ich muß mit der Gewohnheit brechen, ehe sie mich gebrochen hat.
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Gast
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BeitragPoly ...

 (p95416)
Verfasst am: 05. Dez 2010, 18:59
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Hallo Karl,
ähnliche Erfahrungen habe ich mit meinen Füssen auch gemacht. Ich war auch bei einem Neurologen und Alkohol und Diabetis kommen nicht in Frage.
Er meinte nach der Untersuchung mit einem ähnlichen Ergebnis, daß man in mindestens 25% der Fälle gar keine Ursachen finden kann.
Ich sollte dann zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus, hatte aber nach der ungefähr 1 Jahr zurückliegenden SD-Operation keine Lust dazu .
Mein Zustand, die Füsse betreffend, hat sich nicht geändert, also weder verbessert noch verschlimmert.
Auch wenn es vielleicht falsch ist, ich habe keine Lust auf Ärzte und denke nicht mehr darüber nach.
Es würde mich allerdings sehr interessieren, was bei Deinen Untersuchungen herauskommt. Bis dahin alles Gute! Purzel
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Gast
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BeitragPoly ...

 (p95417)
Verfasst am: 05. Dez 2010, 19:14
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Hallo Karl,
ich möchte noch hinzufügen, daß, wenn man bei einem Arzt irgeneine Beschwerde anspricht und diese in Zusammenhang mit der SD-Operation erwähnt, das jedesmal "abgeschmettert" wird. Jeder betrachtet nur sein Fachgebiet und nicht den Patienten ganzheitlich. Diese Erfahrung habe ich jedesmal gemacht. Siehst Du das ähnlich? Purzel
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jockelOffline
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 (p95418)
Verfasst am: 05. Dez 2010, 19:18
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Hallo, ich habe von einem Internisten gehört, dass diese Erkrankung auch als Nebenwirkung u.A. bei Einnahme von Epelepsiemedikamenten auftreten kann. Scheidet bei Dir wohl aber auch aus?
Gute Besserung wünscht
jockel
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jockelOffline
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 (p95419)
Verfasst am: 05. Dez 2010, 19:19
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Tschuldigung, Epilepsie natürlich
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dkrOffline
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 (p95421)
Verfasst am: 05. Dez 2010, 20:00
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Hallo,
danke erstmal für die Rückmeldungen.

@Jockel: ja solche Medikamente scheiden bei mir aus. Im Gegenteil, die Neurologin bot ein solches (auch bei Epilepsie angewandtes) Medikament an, falls die Beschwerden so lästig sein sollten, dass sie mich z.B. am Schlafen hindern (sie treten ja bevoruzugt nachts bzw in Ruhe auf). Ich habe davon zunächst Abstand genommen, da es noch eher selten vorkommt, dass mich das wirklich vom Schlafen abhält, ich würde darauf erst zurückgreifen, wenn es sich weiter verschlechtern würde.

@Purzel: Die Neurologin wollte prinzipiell eine paraneoplastische Ursache nicht ausschließen, insofern hier also kein Abwimmeln. Ich hab es selbst allerdings auch nicht ins Spiel gebracht, sondern eben nur meine Geschichte dargestellt, sie hat es selbst als eine mögliche Ursache unter vielen gesehen. Nur hatte ich das eben noch nirgends in Verbidung mit einem SD-Karzinom beschrieben gefunden, sie wohl auch nicht.

Ansonsten treten noch Muskelzuckungen in den Waden (mittlerweile ganztägig), teilweise als wandernde Wellen, teilweise als Kontraktionen des ganzen Muskels, auf, die sich gelegentlich in den Oberschenkel fortstetzen. Das wurde zunächst als zu Diagnose passend aber noch harmlos gesehen, soll aber dahingehend beobachtet werden, ob es sich auf andere Muskelgruppen ausdehnt, was nicht wünschenswert wäre.

Ca und PTH sind im Übrigen unauffällig. Daran hatte ich zunächst als erstes gedacht.

Werde jetzt ertmal das weiterte Labor abwarten

Viele Grüße
Karl
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sd-wirbelOffline
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 (p95423)
Verfasst am: 05. Dez 2010, 20:16
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Hallo Karl!

Guck mal hier: Ständiges KRIBBELN in Beinen und Unterarmen ( Link innerhalb des ForumsBeitrag (p57105) )
Hat sich bisher nix geändert, außer dass es bei Stress und körperlicher Überlastung noch stärker ist, als den restlichen Tag.

Ergebis mehrfacher untersuchungen / Gesprächen mit div. Ärzten = Null
Inzwischen fehlt mir bald was, wenns sich mal wenig bemerkbar macht.

Lieben Gruß vom Wirbel
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dkrOffline
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 (p95425)
Verfasst am: 05. Dez 2010, 20:44
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Hallo Wirbel,

ja so ähnlich war das anfangs auch, ich hab auch zuerst an Durchblutungsprobleme gedacht, nachdem anfangs entsprechende Einreibungen auch hilfreich waren. Inzwischen ist das Kribbeln bevorzugt am frühen Morgen in eine Art Brennen übergegangen, was schon recht lästig werden kann. Und die Nervenleitung ist ja auch objektiv betroffen. Ein Unterschied ist auch, dass das eben hauptsächlich in Ruhe und nachts auftritt und sich tagsüber und bei Bewegung eher bessert. Einen Zusammenhang mit Stress konnte ich noch nicht entdecken. Mit restless feet hat es aber nach Meinung der Neurologin wohl nichts zu tun, glaube ich auch nicht dran, denn das kenne ich von meiner Mutter, das ist anders.

Das Gefühl ist schlecht zu beschreiben, zum einen auf der Unterseite des Fußes wie bei einer Lokalanästhesie, man spürt irgendwie eine Berührung aber es ist trotzdem auch taub und hat auch barfuß ständig das Gefühl, es klebt irgendwas unter der Fußsole, was irgendwie stört, obwohl da objektiv nichts ist. Das Kribbeln/Brennen ist auch nicht mit eingeschlafenen Füßen zu vergleichen sondern eher wie ein leichter Verbrennungsschmerz und zieht sich gelegentlich in die Wade hoch ohne jedoch mit einem Wadenkrampf Ähnlichkeit zu haben. Ein sehr merkwürdiges und mir bislang unbekanntes Gefühl.

Schaun mer mal, was dabei noch rauskommt.

Viele Grüße
Karl
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HelgiOffline
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BeitragHallo!

 (p95435)
Verfasst am: 06. Dez 2010, 09:35
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Hallo!

Sorry, dass ich mich einmische, aber ist bei der Wirbelsäule bzw.
Ischias-Nerv alles o.k.
Hört sich an wie bei mir, wenn ich nachts falsch liege und mir
etwas "einzwicke".
Bewegung und KG lindert die Beschwerden.

Alles Gute
und einen schönen Nikolaustag
Helga xmas
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dkrOffline
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 (p95439)
Verfasst am: 06. Dez 2010, 12:21
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Hallo Helga,

ich hab daran auch zunächst gedacht, denn es gab 97 einen Prolaps zwischen L5 und S1 mit Kompression des betreffenden Nerven. Der hat mich dann nach einer Kur noch einige Jahre regelmäßig 2-4 mal Im Jahr beschäftigt. Damals gab es keine neurologischen Ausfälle, obwohl die Schmerzen sich zeitweise auch bis ins Bein fortsetzten. Die Beschwerden (außer im aktuten Zustand) waren immer auf den Tag beschränkt und traten praktisch nie in Ruhe auf, was jetzt genau umgekehrt ist. Der Vorfall hat auch seit mehr als 5 Jahren keine Beschwerden mehr verursacht. Ich habe diesen Vorfall auch beim Arztbesuch berichtet, hatte auch die damaligen Bilder von CT und MRT dabei. Die Neurologin war allerdings der Meinung, dass es da keinen Zusammenhang gäbe. Auch die Nervenmessung deutet ebenfalls eher nicht in diese Richtung sondern in Richtung einer Schädigung der Myelinscheide.

Viele Grüße
Karl
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sd-wirbelOffline
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 (p95442)
Verfasst am: 06. Dez 2010, 13:31
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Nein, Helga -

kann man ausschließen, wenn es BEIDSEITIG ist. Auch wenn z.B. das Brennen / Kribbeln bis in den Kopf geht.

Gruß vom Wirbel
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Bist Du noch kein Vereinsmitglied Question ...
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Laughing
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dkrOffline
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 (p96138)
Verfasst am: 30. Dez 2010, 18:54
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Hallo,

so, nachdem ich vor Weihnachten eine ziemlich üble Nacht hatte, bin ich vor den Feiertagen dann doch noch mal bei Arzt gewesen, und der war dann dafür, Lyrica auszuprobieren. Hab ich auch gut vertragen, nur ganz kurz am Anfang etwas Müdigkeit. Das nächtliche Kribbeln ist ganz, das Brennen teilweise verschwunden und lässt mich auch länger in Ruh. Daher wurde jetzt beschlossen das erst mal 3 Monate fortzuführen und dann ggf. einen Auslassversuch zu machen. Damit kann ich zunächst mal gut leben.

Grüße
Karl
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Heinz61Offline
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Beitragauch betroffen

 (p103110)
Verfasst am: 26. Jun 2011, 12:51
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Hallo Karl,
bei mir wurde die Diagnose am Mittwoch gestellt:
Diabetische Sensomotorische Polyneuropathie.
vor allem mein linkes Bein hat Schaden genommen - ziehe es nur noch hinter mir her.
War in der Uni erlangen zur Untersuchung
Was hat bei dir die Untersuchung ergeben?

Gruß
Heinz
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dkrOffline
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 (p103112)
Verfasst am: 26. Jun 2011, 13:00
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Hallo Heinz,

hab in Deinem Thread schon ein bisschen was geschrieben.

Eigentlich ist seit meinem letzten Eintrag noch nichts Neues passiert, außer dass es bisher keinen Auslassversuch gegeben hat, da der Brennschmerz zwar weitgehend reduziert aber eben doch nicht ganz verschwunden ist. Die relevanten Blutwerte (Nüchtern-, Langzeitzucker, Vit B, Vit D, Ca PTH) etc. werden wohl bei meiner Nachsorge, die Anfang Juli ansteht alle nochmal mitbestimmt.

Am klinischen Bild hat sich nicht viel geändert, außer dass der taube Bereich sich leicht vergrößert hat. Irgendwann werd ich wohl nochmal wieder zur Neurologin gehen und die Nerven nochmal messen lassen. Vermutlich dürfte es aber weitergehen wie bisher, da ich mit der Therapie klarkomme.

Viele Grüße
Karl
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sd-wirbelOffline
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 (p104521)
Verfasst am: 16. Aug 2011, 18:53
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Hallo Karl!

Was macht das LYRICA?
Was macht Dein Bein?
Magst Du vielleicht mal berichten, falls Du den geplanten Auslassversuch schon gemacht hast?

Lieben Gruß vom Wirbel
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