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RJT nach papp. Karzinom im Klinikum Nord Nürnberg

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Alba
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Pap. SD-Ca., foll. V...
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BeitragRe: RJT nach papp. Karzinom im Klinikum Nord Nürnberg

 
Verfasst am: 21. März 2011, 13:37
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Bernie1973 hat folgendes geschrieben:
allerdings meinte die Ärztin, dass egal wieviel man lutscht, sie noch nie jemanden entlassen habe, wo die Speicheldrüsen zu 100% davon gekommen sind!

Hallo Ingo,

da scheint mir durchaus was dran zu sein.

Fast alle Nuk.meds, die bei mir schon Ultraschall gemacht haben, zeigten sich erstaunt über den guten Zustand/das gute Aussehen meiner Speicheldrüsen.
Bei mir ist das erklärlich, weil meine RJT wieder abgeblasen werden konnte und ich nur noch eine (viel niedriger dosierte!) RJ-Diagnostik machen mußte.

Dem entnehme ich jedoch im Umkehrschluß, daß Veränderungen an den Speicheldrüsen nach RJT durchaus nichts Seltenes sind. Individuell verschieden dürften jedoch die Ausmaße solcher Veränderung und eventuelle dadurch verursachte Beschwerden sein.

Daß man die Speicheldrüsen trotzdem besser mit Lutschen beschäftigt hält, bleibt davon jedoch unberührt.

Dir alles Gute für das GKS von Alba
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Bernie1973Offline
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 (p99286)
Verfasst am: 21. März 2011, 19:37
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Hallo Herkulessa,

ja, der Scan ist vorbei: Keine Metastasen und alles so wie es ein sollte Very Happy Puh, da ist mir erstmal ein Stein vom Herzen gefallen!

Ich bin dann heute Mittag wirklich entlassen worden. Meine Reststrahlung lag bei 1,5 μSv.
Zerfall mit SD-Bereich: 6.000 cpm
ohne SD-Bereich: 3.800 cpm

Man sagte mir, dass ca. 40% Reststrahlung in der SD seinen und die restlichen irgendwo im Körper unterwegs. Aufgrund meiner Größe baue ich wohl auch schneller ab, als kleinere (ich bin ca. 192 cm, bei 92 kg).

Nach einem Abschlussgespräch bin ich dann entlassen worden und zur Feier des Tages (ich brauche nun auch eigentlich keine Rücksicht wegen der Strahlung mehr nehmen), war ich mit meiner Frau shoppen. Irgendwie war ich heute in Spendierlaune, was ich dann an derKasse gemerkt habe - dumm gelaufen Wink
Heute Abend geht es dann noch essen, ein wenig feiern!

Ach ja, ich soll jetzt weiterhin so jodarm wie möglich leben, also wenn möglich kein jodiertes Salz und kein Meeresfisch. Ich dachte, das wäre nun ohne SD alles kein Problem mehr - tja, falsh gedacht.

Bist du nun schon daheim?
Gruß Ingo
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MirimausOffline
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 (p99317)
Verfasst am: 22. März 2011, 21:00
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Hallo Ingo!

Erstmal natürlich herzliche Glückwünsche zum sauberen Szintigramm. Das ist ja wirklich klasse!

Ich frage mich allerdings, warum in aller Welt Deine Ärzte Dir gesagt haben, Du müsstest auch zukünftig Jod in der Ernährung vermeiden. Da Dir momentan keine weitere RJT oder auch in unmittelbarer Nähe noch keine RJD ins Haus steht, sehe ich keinen Grund, warum Du Jod meiden solltest. Ohne die jodspeichernden SD-Zellen "rauscht" das Jod bei uns eben einfach durch, aber wir können es trotzdem ohne weiteres mit der Nahrung zu uns nehmen und müssen es sicherlich nicht meiden. Nur dann, wenn wieder eine RJD ansteht, dann müsstest Du nochmal auf eine kurzzeitige Jodkarenz achten.

Wenn ich mir vorstelle, ich müsste für mich deshalb immer separat kochen - wäre ja furchtbar... Weil wir hier in Bayern Jod-Mangelgebiet sind koche ich prinzipiell für die ganze Familie mit Jodsalz und es gibt auch regelmäßig Meeresfisch. Außerdem ist in so vielen Dingen wie z.B. Wurstwaren etc. auch jede Menge Jodsalz enthalten, und auch das müssen wir nach Total-OP und RJT bestimmt nicht dauerhaft vermeiden.

Übrigens sind bei mir die Speicheldrüsen dank Zitronenspalten, Kaugummis und Bonbons auch ohne Schaden davongekommen, wie bei ganz ganz vielen hier im Forum. Insofern fand ich das schon eine nicht nachvollziehbare Aussage Deiner Ärzte.

Eine gute Erholung von Strapazen der vergangenen Zeit wünscht Dir mit herzlichen Grüßen

Mirimaus
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Bernie1973Offline
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 (p99502)
Verfasst am: 27. März 2011, 20:14
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Hallo zusammen,

nun bin ich fast schon wieder eine Woche daheim und ich nehme ja seit 7 Tagen wieder meine Hormone (225 mg). Aufgrund des schönen Wetters in der vergangenden Woche habe ich ein wenig im Garten gewerkelt - ging mir auch gut soweit.
Seit 3 Tagen allerdings bin ich total kaputt, müde, fühle mich so als wenn ich fiebere, allerdings habe ich keine erhöhte Temperatur. Es ist ein bissi so wie in der Unterfunktion, die ich nach meiner OP hatte. Alles in allem fühle ich mich nicht so wohl, wie ich es gern hätte. Ich weiß: Geduld!

Ansonsten habe ich kaum Schwellungen am Hals (halt das, was ich schon kurz nach der OP hatte - mein Adamsapfel sieht man noch nicht wieder so ausgeprägt wie vorher), selten mal Schmerzen und wenn, dann dort wo mal die Lymphknoten waren. Dieser Schmerz ist aber nur sehr kurzweilig und gleich wieder verschwunden. Keine Übelkeit, keine Magen/Darmbeschwerden. Einen tauben Bereich über der OP-Narbe habe nach wie vor (merke ich beim Rasieren).
Dafür leidet mein Geschmackssinn, der ist seit ein paar Tagen gestört, d.h. das meiste schmeckt fast nach nichts - riechen kann ich anscheinend noch ganz gut, soweit ich feststellen kann.
Ich lutsche noch immer meine sauren Drops und trinke viel - Hunger habe ich soweit auch normal.

Morgen will ich das Arbeiten wieder anfangen und hoffe, dass es mir mit der Zeit wieder besser geht.
Was ist eigentlich dran an der Verwendung von L-Carnitin zusätzlich zu den Hormonen? Taugt das was? Sollte ich damit noch warten?

Allen einen schönen Abend!
Gruß Ingo
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MirimausOffline
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 (p99523)
Verfasst am: 28. März 2011, 09:54
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Hallo Bernie!

Zum L-Carnitin gibt es einen FAQ-Beitrag, der sehr informativ ist. Link innerhalb des Forums
FAQ: L-Carnitin zur Minderung von Überfunktions-Symptomen
Wenn Du oben rechts in die Suchmaske mal das Wort Geschmackssinn eingibst, kommst Du zu einigen Beiträgen bezüglich dieses Problems.

Ob das Lutschen von sauren Drops jetzt noch Sinn macht, wage ich zu bezweifeln. Wenn doch, dann mögen mich andere an dieser Stelle gern korrigieren. Entscheidend sind hier (zumindest wurde mir das bei der RJT so gesagt) vor allem die ersten 2 Tage nach Einnahme der Kapsel. Mich hat damals sogar die Nachtschwester zweimal geweckt und ich hatte deshalb mitten in der Nacht das "Vergnügen" eine Zitronenspalte zu "genießen". Aber es hat offenbar geholfen.

Drücke Dir die Daumen für ein baldiges wieder besseres Befinden und die schnelle Rückkehr des Geschmackssinns.

Herzliche Grüße von Mirimaus
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 (p99532)
Verfasst am: 28. März 2011, 12:10
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Hallo,

ich nehme Carnitin (ca. 1g/Tag) und meine, dass es mir gut tut. Es hat seine Funktion aber in erster Linie dabei, die Symptome einer Überfunktion zu dämpfen, die durch eine weitgehende TSH-Unterdrückung bedingt sind und dabei, die damit verbundenen Risiken zu vermindern. Also so Sachen wie Herzrasen, erhöhter Blutdruck, Nervosität etc. Dafür tut es m.E. ganz gute Dienste. Auf jeden Fall aber würde ich damit warten, bis eine eingermaßen stabile Einstellung gefunden ist, weil man sonst nicht beurteilen kann, ob ein bestimmter Effekt vom Carnitin kommt oder noch auf Änderungen an der Medikation zurückzuführen ist.

Viele Grüße
Karl
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Ich muß mit der Gewohnheit brechen, ehe sie mich gebrochen hat.
G.C.Lichtenberg


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Bernie1973Offline
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 (p99545)
Verfasst am: 28. März 2011, 18:38
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@Mirimaus: Na ja, dann schmecken die Drops zumindest noch. Danke für den Hinweis auf den FAQ! Das mit dem Geschmackssinn habe ich schon gefunden. Ich will ja hier ein wenig berichten, wie das nach der RJT weitergeht.

@Karl: Na, dann warte ich noch, bis ich eingestellt bin. Danke für deine Informationen!
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Bernie1973Offline
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 (p100805)
Verfasst am: 20. Apr 2011, 22:01
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Guten Abend zusammen,
wollte mich mal wieder zu Wort melden nach der RJT. Mittlerweile ist die RJT gut 5 Wochen her. Nachdem ich, wie oben beschrieben, die ersten Tage danach gut klar kam, hatte ich ja besagte Probleme.

Leider sind diese nicht besser geworden, sondern im Gegenteil, ich habe das Gefühl, mir geht es immer schlechter. Am Montagabend machte mein Kreislauf schlapp und ich stand völlig neben mir. Ich bin dann einen Tag daheim geblieben und habe heute wieder gearbeitet. Heute ging es einigermaßen aber ich bin nach leichter Belastung sogar relativ schnell kaputt und kurzatmig (es reicht auch schon mal eine Treppe vom EG ins OG). Blutdruck checke ich jeden Tag, der ist soweit ok. Schmerzen habe ich keine aber den ganzen Tag Kopfdruck, teilweise auch das Gefühl manchmal kurz unscharf zu sehen. Zudem ein Gefühl im Hals, als ob da noch nicht alles verheilt ist und das ganze auch in die Lunge/Speiseröhre strahlt. Irgendwie kann ich das nicht besser beschreiben, als dass es "zieht" beim einatmen. Hin und wieder habe ich auch einfach so einen Hustenreiz.

Vor knapp 2 Wochen habe ich meine NUK angerufen und nachgehakt, ob das alles so normal ist und von den Hormonen kommen kann. Sie meinte, dass das sein kann allerdings sollte man das ganze "internistisch" abklären lassen, nicht dass man was verschleppt. Habt ihr mal versucht spontan einen Termin bei einem Endo zu bekommen? Ich habe erst einen am 07.06. bekommen und auf Drängen meiner KK darf ich dann schon am 17.05. hin. Schlecht geht es mir jetzt... Die NUK meinte noch, dass ich mal nüchtern die SD-Werte bestimmen lassen soll. Es ist zwar noch etwas früh für den ersten Check aber sie meinte, dann wisse man wo man im Moment steht und ob man ggf. völlig aus dem Ruder laufe. Blut habe ich gestern gelassen - morgen sollen die Werte vorliegen. Ich bin gespannt und stelle diese mal hier rein.
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Maria2Offline
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 (p100834)
Verfasst am: 21. Apr 2011, 13:05
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Hallo Bernie,

ich denke mal, dass das von den Hormonen kommt.
Zum einen wirkt die Unterfunktion noch nach, denn bis sich im Körper wieder ein gleichmäßiger Hormonspiegel aufgebaut hat, dauert einige Wochen.
Und zum anderen kann die Dosis auch zu hoch sein. Aber das werden die Blutuntersuchungen zeigen.

Wünsche dir gute Besserung! Blume

Viele Grüße von
Maria
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Bernie1973Offline
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 (p100863)
Verfasst am: 21. Apr 2011, 22:49
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Hallo zusammen, hier mal meine Werte (druckfrisch):

TSH basal LIA <0,05 μ (0,27 - 4,2 μIU/ml)
FT4.02 2,73 ng/dl (0,90 - 2,00 ng/dl)
FT3.03 5,49 pg/ml (2,0 - 4,4 pg/ml)
Calcium 2,24 mmol/l (2,16 - 2,62 mmol/l)
Phosphat 2,62 mg/dl (2,5 - 5,0 mg/dl)

Auffällige Werte:
Thrombozyten 145 (150 - 400 Tsd/μl)
Monozyten 16,5% (bis 13 %)

Wie gesagt, ich müsste eigentlich erst am 08.05. zum ersten Check, vielleicht tut sich da noch was? Sagt das ganze jetzt aus, dass meine Hormonration von 225 μg zu hoch ist?

Allen einen schönen Abend Smile
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LottileinOffline
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 (p100872)
Verfasst am: 22. Apr 2011, 10:50
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Hallo Bernie,

ja, Du hast Recht. Deine Hormone sind zu hoch dosiert, denn Du bist nun mit den Werten über die Norm gekommen. Das TSH ist entsprechend kaum mehr messbar. Man wird Dir sicher raten, die Tabletten zu reduzieren.
Das war ein bissel viel.

Ich wünsche Dir, dass es Dir mit einer niedrigeren Dosis bald besser geht.

Gruß
Lotti
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