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Ninnisworld2901 Anmeldung: 25.03.11 Beiträge: 43 Totalresektion SD 28... Stuttgart, Baden-Württemberg  40+ |
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Verfasst am: 25. März 2011, 01:45 |
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Hallo, ich bin ganz neu hier(bitte für etwaige Formfehler schon mal vorab um Gnade), nachdem ich mich seit langer Zeit mit Abgeschlagenheit, Depressionen, Gewichtszunahme (völlig unbegründet bei dem was und wie ich mich ernähre, ich bin Krankenschwester u. PDL) geplagt hatte, wurde ich vor nunmehr 3 Jahren letzlich mit einer Unterfunktion dignostiziert, , damals hat man auch festgestellt, dass ein Knoten in meinem li. SD-Lappen mit einem Volumen von 1,6 ml besteht, aber wohl gutartig. Ich war bei einem Endokrinologen, der zwar freundlich, aber nicht sehr mitteilungsfähig ist, wurde eingestellt mit L-Thyrox-Jod-Hexal 100/150, soweit so "gut", es veränderte sich nicht wirklich viel zumindest nicht langfristig, weder nahm ich ab, noch stellte sich Energie massgebl. ein. Nachdem ich semiprof. singe, merkte ich seit einiger Zeit, dass meine Stimme tiefer wurde, dass ich hohe Töne, als Mezzosopran nicht mehr halten konnte etc. ..wieder zum Endok. dort Labor blabla, Sziniti etc.!! Festgestellt wurde, dass meine Werte immer noch schlecht waren, mein Knoten li. sich statt kleiner zu werden (Aussage d. Endokrinologen) nunmehr ein Volumen von 3,9 ml hat, bei einem Gesamtvolumen d. li. Lappens von 4,2 ml. Druckgefühl li. interessierte d. Arzt nicht, ich solle in einem halben Jahr wiederkommen, neue Einstellg, gleiches Medikament nun 112/150. Dies gefiel mir nicht, ich besprach mich m. meinem Internisten, da ich in der Vorgeschichte auch ein Non-Hodgkin-Lypmphom habe, welches im Std. III erstdiagnostiziert wurde, Hochdosischemo, Stammzelltransplantation sowie ein Rezidiv hinter mir habe, schickte dieser mich zum Begutachten Fragestellung OP?? ins Diak. wurde dort sehr freundlich aufgenommen. Nun geplante OP da d. li. SD-Lappen sowieso fast ausschließlich aus Knoten besteht soll dieser entfernt werden. Wer wurde dort wie operiert, was sind eure Erfahrungen, wie schlimm ist es danach (Schmerz, ziehen von Drainagen etc.) wie könnte man ggf. ein Hashimoto ausschließen, denn ich habe z.B. auch starke Gelenkschmerzen, verschwommene Sicht, schnell ermüdende Augen, stark erhöhte Leberwerte (dazu muss ich sagen, dass ich hereditäre Hyperlipidämie habe, auch mit Simvastatin 5mg eingestellt bin und dadurch auch eine Erhöhung begründet wäre, allerdings sind die Werte vorher besser gewesen nun sehr hoch Da ich eben auch als Sängerin auftrete, wollte ich wissen ob dort (im Diak.) auch ABBA oder MIVAT operiert wird, wer wurde ggf. so operiert?? Probleme? Komplikationen?? Ich möchte bedingt durch die Tatsache, dass ich bei Auftritten eben auch oft Abendkleidung mit Ausschnitt tragen muss, soweit mgl. hässliche Kragennarben die ewig brauchen um zu verblassen vermeiden. Was kann man ggf. gegen meine Stimmproblematik machen, es zerreißt mich psyschich enorm, hohe Töne nicht mehr halten teilweise nur krächzend wiedergeben zu können und möchte unbedingt meine alte Stimme zurück. HILFE??RATSCHLÄGE??? Ich danke Euch allen...ach..und noch eine Bitte..ich möchte den Endokrinologen WECHSELN, wer kennt eine/n nette/n Endokrinologen in Stuttgart Stadt, der/die kommunikativ ist, gut erklärt, für welche/n man nicht eben mal nur ne "langweilige Schilddrüse" zwischen den sonst die Praxis überbevölkernden Diabetikern ist? Vielen, vielen Dank und danke Euch dass ich mich aussprechen durfte (sorry für den ROMAN)  |
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dkr
Anmeldung: 19.07.09 Beiträge: 2003 Multifok. pap. SD-CA... Ober-Ramstadt  50+ |
Beitrag:  (p99409)
Verfasst am: 25. März 2011, 02:25 |
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Hallo,
das ist ziemlich viel auf einmal, und ich will versuchen zu sortieren.
Als Schilddrüse zwischen Diabetikern bist Du vermutlich wirklich nicht gut aufgehoben, da der betreffende Endokrinologe eher einen Diabetes als einen SD-Schwerpunkt zu haben scheint. Allgemeine Erfahrung hier ist, dass man in der Regel auch ganz gut mit Nuklearmedizinern bedient ist, diese haben oftmals eher einen SD-Schwerpunkt als Endokrinologen und natürlich auch im Zweifel mit dem Szintigramm noch ein zusätzliches Werkzeug zur Beurteilung der Knoten in der Hand.
Vielleicht hat ja auch noch jemand aus der Gegend einen Tipp. Desgleichen zur Klinik.
Für den ABBA-Zugang dürfte der Knoten vom Volumen bereits an der Grenze des Machbaren liegen und der Zugang hat einen entscheidenden Nachteil: Wenn sich intraoperativ ein Malignitätsverdacht (vom Erscheinungsbild oder durch einen Schnellschnitt) ergeben sollte, muss man praktisch von vorn anfangen.
Bei Mivat lässt sich die OP problemlos zum klasischen Zugang erweitern, aber auch da würde ich mich vorher erkundigen, ob das bei der Größe des Knotens noch Sinn macht. Ich denke außerdem, dass das Neuromonitoring zur Schonung der Nervi recurrentes beim Zugang über den Hals leichter ist, und Narbe hin oder her, ich denke, dass die Stimme an sich vermutlich für eine Sängerin wichtiger ist.
Daher wäre ein erfahrener SD-Chirurg besonders wichtig, den man hauptsächlich an der Zahl der durchgeführten OPs erkennt (einige Hundert pro Jahr sollten es in der Klinik schon sein). Neuromonitoring dürfte mittlerweile Standard sein, ist aber nicht immer eine Garantie, dass wirklich nichts passiert (war's bei mir auch nicht, was aber eher an der notwendigen Komplettierungs-OP lag). Vieleicht fragst Du einfach mal nach der Komplikationsrate bei Recurrensparesen.
Bei fast allen "normalen" SD-OPs sind die Narben nach einiger Zeit nur noch für die sichtbar, die davon wissen. Dauert aber zugegebenermaßen schon eine kleine Weile. Da würde ich aber ein ggf. höheres Komplikationsrisiko nicht gegen eintauschen mögen, insbesondere, da eben eine der Hauptkomplikationen die Stimmbandlähmung ist.
Ob sich die Änderung der Stimmlage durch die SD-OP wieder geben wird, kann vermutlich niemand garantieren.
Mit Hashimoto kenn ich mich jetzt nicht so aus aber meine mich zu erninnern, dass man eigentlich dann TPO-AK finden sollte.
Das wären jetzt so meine Ideen dazu. Vielleicht meldet sich ja zu den lokalen Gegebenheiten noch jemand.
Viele Grüße
Karl _________________ Ich muß mit der Gewohnheit brechen, ehe sie mich gebrochen hat.
G.C.Lichtenberg
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Ninnisworld2901 Anmeldung: 25.03.11 Beiträge: 43 Totalresektion SD 28... Stuttgart, Baden-Württemberg  40+ |
Beitrag:  (p99411)
Verfasst am: 25. März 2011, 03:46 |
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| Zitat: | Für den ABBA-Zugang dürfte der Knoten vom Volumen bereits an der Grenze des Machbaren liegen und der Zugang hat einen entscheidenden Nachteil: Wenn sich intraoperativ ein Malignitätsverdacht (vom Erscheinungsbild oder durch einen Schnellschnitt) ergeben sollte, muss man praktisch von vorn anfangen.
Bei Mivat lässt sich die OP problemlos zum klasischen Zugang erweitern, aber auch da würde ich mich vorher erkundigen, ob das bei der Größe des Knotens noch Sinn macht. Ich denke außerdem, dass das Neuromonitoring zur Schonung der Nervi recurrentes beim Zugang über den Hals leichter ist, und Narbe hin oder her, ich denke, dass die Stimme an sich vermutlich für eine Sängerin wichtiger ist.
Daher wäre ein erfahrener SD-Chirurg besonders wichtig, den man hauptsächlich an der Zahl der durchgeführten OPs erkennt (einige Hundert pro Jahr sollten es in der Klinik schon sein). Neuromonitoring dürfte mittlerweile Standard sein, ist aber nicht immer eine Garantie, dass wirklich nichts passiert (war's bei mir auch nicht, was aber eher an der notwendigen Komplettierungs-OP lag). Vieleicht fragst Du einfach mal nach der Komplikationsrate bei Recurrensparesen.
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Hallo Karl,
Auweia Antworten mit Zitaten....ich probier mal mein Glück mich bitte nicht enthaupten wenn das ins Auge geht..ihr wisst ja Übung macht den Meister...... ))
vielen Dank für Deine zügigen Antworten, das tut gut...leider ist meine OP schon am Montag...einzig weiß ich von meinem Internisten/Hausarzt, dass das Diakonissenkrankenhaus in Stuttgart, DIE ADRESSE für Schilddrüsenops aller Art ist, die genießen einen exzellenten Ruf, vielleicht erscheine ich auch ein wenig blöd, denn ich bin ja Diplomkrankenschwester B.S.R.N/M.S.R.N wie auch Pflegedienstleitung, aber mein Spezialgebiet ist eben nicht die Endokrinologie und die dazugehörige Chirurgie. Ufff...also von der Klinik her denke ich bin ich in völlig kompetenter Hand...ich gehe morgen den ganzen Tag zur Vorbesprechung und werde bezüglich der Komplikationsraten bei Recurrensparesen mal nachfragen...gezielt..war ganz oben auf der Liste....den Laborwert bezüglich eines Hashiverdachtes werde ich mitmachen lassen, die zapfen mich eh an.....
Ich weiß was Du da sagst und stimme dem auch zu.... Sicherheit vor Kosmetik, allerdings habe ich jetzt in so vielen Foren gelesen, wie dankbar speziell die Damen sind, für Möglichkeiten mit ABBA....wenn es MIVAT wird, ist es eh sichtbar...ich wäre also voll happy da bei mir wohl zu 99% KEIN Krebs vorliegt (kann ich das sicher sagen?????? Obwohl Szinit entsprechend OK war???) die ABBA gehen würde... wie ist das denn mit den Drainagen, hat man die auch bei minimalinvasiv, was bei mir laut Aussage des Arztes im Vorgespräch wohl attemptiert werden soll???
Ich hatte vor einigen Jahren eine Achillessehnen OP und das ZIEHEN eher gesagt das "rausreißen" dieser Drainage ließ mich komplett kollabieren so schmerzhaft war das, der unerfahrene Statiosnarzt kam eben mal vorbei löste gar nix vorher, weder per Spray um die Krusten ein wenig aufzuweichen nix, sah auch nicht, dass die Drainage mittels zwei Mininähern fixiert war und riß das Ding derart heftig heraus, dass meine Zimmernachbarin komplett von oben bis unten mit dem Inhalt meines Drainageschlauchs besabbert war, sondern dass es mir wie gesagt vor lauter Schmerz kurz das Bewusstsein nahm... ich werde das nie vergessen und bin vollkommenes "Chicken" seither.....ich hasse die Dinger....!!!!!!!!!!!!
Ich hoffe weiter von Dir zu lesen und habe auch Mitgliedschaft beantragt.
Ich danke Dir für Dein nettes Hallo und die vielen Infos...Drück mir die Daumen....schluchz  |
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Court Anmeldung: 09.12.08 Beiträge: 459 |
Beitrag:  (p99418)
Verfasst am: 25. März 2011, 10:21 |
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Guten Morgen,
aus meiner beruflichen Tätigkeit mit Krankenhäusern - gerade auch im Großraum Struttgart - weiß ich, dass Du dort bestens aufgehoben bist. Im Diak ist man auf dem neuesten Stand der Schilddrüsenmedizin und auch MIVAT wird dort ggfs. praktiziert.
Wegen dem Entfernen einer Drainage brauchst Du Dir trotz des "traumatischen Erlebnisses" bei Deiner Achillessehnen-OP keinen Kopf zu machen. Bei mir - und auch sicherlich bei vielen anderen - war das Entfernen der Drainagen nur mit einem leichten "Ziepen" verbunden.
Bei einem KH wie dem Diak mit sehr viel Erfahrung bei SD-OP's dürfte das Risiko einer Verletzung der Stimmbänder sehr gering (in vergleichbaren Krankenhäusern liegt das Verletzungsrisiko durchschnittlich bei grob 2 %).
Hoffe sehr, dass Dir jemand einen guten Endo (müsste es doch in Stuttgart geben) nennen kann. Da es Wechselwirkungen zwischen Statinen und der Einnahme von Thyroxin geben kann, brauchst Du einfach jemanden, der sich damit auskennt.
Jetzt drücke ich Dir die Daumen, das alles bestens verläuft.
LG von Court. |
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dkr
Anmeldung: 19.07.09 Beiträge: 2003 Multifok. pap. SD-CA... Ober-Ramstadt  50+ |
Beitrag:  (p99431)
Verfasst am: 25. März 2011, 11:23 |
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Hallo nochmal,
dass das Ziehen der Drainagen bei SD-OPs kein Theme ist, kann ich bestätigen. Auch bei der doch deutlich umfangriecheren Komplettierungs-OP hab ich so gut wie nichts davon gemerkt, was wohl auch daran liegt, dass der Bereich zwar recht gut durchblutet, aber nicht besonders gut mit sensiblen Nerven versorgt ist. Ob Drainagen oder nicht, wird wohl eher vom Zustand der inneren Wunde als vom Zugang abhängen. Da gibt es unterschiedliche Erfahrungen, ich weiß allerdings auch von Leuten, die nachträglich lieber eine gehabt hätten.
Ich denke beim Zugang wird es wohl am besten sein, sich auf die Chirurgen zu verlassen, denn die wissen am besten, womit sie die beste Erfahrung haben, und was bei welchem Befund noch machbar ist. Bei ABBA ist der Zugang halt doch schon ein ganzes Stück vom Ort des Geschehens entfernt. Es ist ja auch so, dass die meisten Kliniken schon eine gewisse Präferenz haben, was diese Dinge angeht. Es macht auch keinen Sinn, sich mit ABBA von jemadn opereiren zu lassen, der das nur ausnahmsweise mal macht und viel mehr Erfahrung mit Mivat hat. UNd auch eine klassische Narbe kann, je nach Geschick des Chirugen am Ende sehr unterschiedlich werden.
Viele Grüße
Karl _________________ Ich muß mit der Gewohnheit brechen, ehe sie mich gebrochen hat.
G.C.Lichtenberg
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Ninnisworld2901 Anmeldung: 25.03.11 Beiträge: 43 Totalresektion SD 28... Stuttgart, Baden-Württemberg  40+ |
Beitrag: (p99484)
Verfasst am: 27. März 2011, 05:34 |
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Hallo lieber Court,
| Court hat folgendes geschrieben: | Jetzt drücke ich Dir die Daumen, das alles bestens verläuft.
LG von Court. |
Danke danke danke für das Daumendrücken, bitte denk(t) an mich ich soll so gegen 10 Richtung OP Hölle rollen....schaun wir mal, bei mir wird es auch noch sehr problematisch werden mir einen venösen Zugang zu legen, denn meine Venen sind von der Chemo kaputt und knallen beim bloßen Anblick derer WEG!!!!! Woraufhin die Anästhesieassistenzärztin bei der Voruntersuchung EISKALT meinte, man würde mir dann einen Jugularis ZVK legen...ich glaub ich spinne und habe ihr natürlich gesagt, dass ich die Schilddrüse operiert bekomme, nicht als POLYTRAUMA aus dem OP gerollt werden will und das bei mir ganz GANZ sicher keiner einen ZVK legt...diesbezüglich bin ich dann in der Klinik auch mit dem Aufnahmearzt nochmal ins Gespräch er machte einen Eintrag, im PC den hoffentlich die Anästhesie liest, nämlich dass man mir Fr. Wunderbar, von mir fernhält und mich nicht stresst.
Morgenabend muss ich einrücken. denkt an mich ich habe wirklich Angst, ich schäme mich total denn ich bin ja vom "Fach"...trotzdem in erster Linie MENSCH...
Liebe Grüße,
Ninnisworld2901  |
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Court Anmeldung: 09.12.08 Beiträge: 459 |
Beitrag:  (p99487)
Verfasst am: 27. März 2011, 11:12 |
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Guten Morgen,
das Problem mjit "überforderten Assistenzärzten" bei einem Vorbereitungsgespräch habe ich auch schon mal erlebt. Bin darauf so sauer geworden, dass ich mich in dem KH nicht habe operieren lassen.
Im Klinikum Starnberg, wo ich dann um meine SD erleichert worden bin, lief dann dies viel besser und habe mir dort am Abend vor der OP noch einmal einen Termin bei der Änästhesie geben lassen. Und der OA hat sich ca. 30 Minuten Zeit genommen, um meine Fragen und Bedenken zu klären. Denn wie bei mir ist es für viele ja eher die Narkose als die OP, die einem Angst einjagt.
Sind denn auch die Venen Deiner Hände nicht mehr in Ordnung? Denn hier werden ja in aller Regel die Zugänge gelegt.
Du musst Dich für Deine Angst nicht schämen. Mir ging es da ähnlich. Gerade, wenn man im Krankenhaus tätig ist, ist der Focus eher auf das gerichtet, was - wenn auch selten - schief gelaufen ist. Das bekommt man eben eher mit und nicht die vielfache problemlose Routine.
Also "Kopf hoch" und mach Dich nicht zu sehr verrückt. Versuche, so weit das geht, gelassen zu werden und zu bleiben, denn dies trägt m.E. auch dazu bei, dass Du die OP gut bewältigst.
Schön, dass Du gleich in unseren Verein eingetreten bist.
Liebe Grüße
Court. |
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Ninnisworld2901 Anmeldung: 25.03.11 Beiträge: 43 Totalresektion SD 28... Stuttgart, Baden-Württemberg  40+ |
Beitrag: (p99608)
Verfasst am: 29. März 2011, 15:00 |
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Hallo ihr Lieben, danke dass ihr mich LIVE gerade bei dieser Misere so nett unterstüzt, tja ich gehöre definitiv hierher, gestern also OP Tag, der HORROR...nachdem auf Grund meiner eh schlechten Venen in der Anästhesie dann doch keine "Sau" das gelesen hat, wofür ich am Freitag von 8-15 Uhr stupide im Diakonissenkrankenhaus als AUFNAHMEGESPRÄCH mit gefühlten 1000 ÄRZTEN ZIG MAL wiedergab, war die Narkose dann doch gemacht. Ich hatte schon letzte Woche vor der Aufnahme daraufhingwiesen, dass ich Schmerzpatientin bin, meine OPIATE nicht mit in die Klinik bringen darf, weil meine Schmerztherapeutin für Krankenhausaufenthalte den Patienten NIE Rezepte ausstellt, nur weil die Kliniken zu faul sind die Medikamente zu bestellen, so sitze ich hier heute am ersten Postoperativen Tag wie Schipp 7 im Bett und habe meine durch Schmerztherapie angeordneten Morphintropfen immer noch nicht gesehen, weil die es schlichtweg nicht auf die Reihe kriegen die Dinger zu bestellen, also weiter, ich wachte aus der Narkose mit WAHNSINNIGEN SCHMERZEN auf, ich konnte kaum atmen, keine SAU weit und breit der/die mir mal Auskunft gegeben hätte dass alles vorbei ist und was nun gemacht wurde, vorab war nur klar, links käme der Lappen auf alle Fälle raus, weil der Knoten fast so groß wie der Lappen selbst war...im Aufwachraum war ich schnell fit und wurde wegen Schmerzmittel immer wieder vertröstet, auch in Bezug auf die Toilette. Es gibt keine Abtrennungen zwischen den Patienten im Aufwachraum, man kann also Mann oder Frau neben sich liegen haben so wie in meinem Fall. Irgendwann kam ne Schwester und steckt mir ungefragt die Bettpfanne unter, natürlich konnte ich bei dem Betrieb den vielen Zuschauern, der Hektik dort, kein Wasserlassen, unmöglich dies wird auch Folgen bei der Entlassung haben, denn das geht einfach nicht.
Heute, ja erst heute, nachdem ich heute nach obwohl angeblich die Nebenschilddrüsen erhalten wurden, habe ich dann kompletten Calciumeinbruch mit Schüttelkrämpfen etc. gehabt, hat man mir dann so nebenbei mitgeteilt, dass man mir die KOMPLETTE Schilddrüse entfernt hat, weil am anderen Lappen, (mein Endo redete mir ja immer ein es könne nicht sein, dass ich bei einem Knoten links, rechts auch Verdrängungsschmerz hätte) hinter der Trachea versteckt noch ein Knoten saß, so wurde auch der Lappen entfernt. Leider war ich heute morgen gar nicht fit, ich muss auch die Histologie abwarten und habe die halbe Nacht geheult, erstens vor Schmerzen, zweitens heule ich irgendwie um den Verlust meiner Schilddrüse, man hat mir meine eigene Hormonprodukiton genommen, ich komme grade nicht so klar damit, mit dem Stationsarzt hier musste ich mich auch kurzzeitig anlegen, kam der gestern doch gewackelt nachdem ich vor Schmerzen weinte und meinte er hätte eine halbe Ampulle Tramal verordnet. Ich habe ihn dann fast ohne Stimme welche ich heute auch nicht wirklich habe, daraufhingewiesen, dass ich SCHMERZPATIETIN bin und mehrfach täglich mehr als seine halbe Ampulle Tramal per OS, sowieso schlucken muss, es deshalb gar nicht helfen würde er bitte ws stärkeres geben solle. Erst heute kam er auf mich zu und entschuldigte sich für sein gestriges Verhalten, ich hätte ja Recht gehabt, so hat man mich heute Nacht mehr oder weniger mit Dipidolor abgeschossen, die Nacht war der Horror dazu habe ich noch eine Dame im Zimmer die Tag und Nacht schnarcht wie eine ganze Bundeswehreinheit...nun ja....das Leben ist eben kein Wunschkonzert, ich will meine Schilddrüse wieder, und rege als Anschaffung des Vereins einen Schilddrüsensmiley an.
Ich hoffe weiter auf Eure lieben Hilfen und danke Euch sehr, durch Euch weiß ich dass ich nicht alleine bin.
Liebe Grüße aus der Hölle,
Eure Ninnisworld2901  |
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Patschivogel Anmeldung: 06.10.09 Beiträge: 57 |
Beitrag:  (p99611)
Verfasst am: 29. März 2011, 17:01 |
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Hallöchen,
das tut mir aber Leid das es dir so seltsam ergangen ist. Also ich bin ja auch im Diak. operiert worden und habe nichts dergleichen erlebt.
Alle waren sofort zur Stelle, im OP lief alles supernett und wie am Schnürchen - bei mir gabs keine Bettpfanne und ich konnte auf eine normale Toilette gehen.
Was mir allerdings auch passiert ist, das der Chirug mir am nächsten Tag so im vorbeigehen - tatsächlich im Vorbeigehen mitgeteilt hat: Ahh, ja bei ihnen ist eine Nebenschilddrüse reimplantiert worden - aber das bespricht der andere Chirug nachher mit ihnen - und schon war er weg.
Den anderen Chirugen habe ich nie gesehen. Bis heute.
Alles in allem ist alles super gewesen.
Vielleicht empfindest du das jetzt auch noch ein bisschen extremer als Horror weil du eben Schmerzpatientin bist und ja fast auf Entzug gestellt wurdest.
Also wenn Tramal schon ein Kinkerlitzchen für dich ist - mich hat es mit 15 Tropfen schon in die Ecke gehauen.
Aber völlig Schnurz das was du da jetzt erzählst finde ich auch nicht gerade prikelnd.
Hoffentlich wirst du bald wieder fit sein - und dann gehts dir nach Entlassung auch wieder besser.
Ich wünsche es dir so sehr.
Liebe Grüße
Christina |
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Court Anmeldung: 09.12.08 Beiträge: 459 |
Beitrag:  (p99615)
Verfasst am: 29. März 2011, 17:38 |
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Hallo Ninnisworld,
schöne Sch... aber auch.
Das Diak ist nach KTQ zertifiziert, aber - wie so oft - ist davon in der Wirklichkeit leider wenig zu merken.
Außerdem Mitglied im "Regionalen Schmerzzentrum Stuttgart". Und dann so was.
Das zeigt wieder einmal, wie Anspruch und Realität auseinanderdriften können.
Hoffe sehr, dass es Dir inzwischen wieder besser geht und Du Deine Schmerzen in den Griff bekommen hast.
Dass gleich Deine ganze SD entnommen worden ist, muss nicht unbedingt schlecht sein. Oder, im Gegenteil, wenn sich im ersten entnommenen "Lappen" nach der Histo raussgestellt hätte, dass dort Krebs diagnostiziert sei, wärest Du gleich nochmal unters Messer gekommen. Oder, der andere Knoten hätte so auf Deine Luftröhre gedrückt, dass Du früher oder später noch einmal der gleichen Prozedur unterzogen worden wärest.
Jetzt hast Du es in einem Schlag bewältigt und Medis hättest Du so oder so nehmen müssen.
Nun wünsche ich Dir gute Besserung und eine schmerz- und schnarchfreie Nacht.
LG von Court. |
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Ninnisworld2901 Anmeldung: 25.03.11 Beiträge: 43 Totalresektion SD 28... Stuttgart, Baden-Württemberg  40+ |
Beitrag: (p99631)
Verfasst am: 29. März 2011, 22:21 |
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als erstes möchte ich Euch für Euren Zuspruch danken, gerade stand die Nachtschwester an meinem Bett und ich habe ihr mein Leid geklagt, es macht mich ohne Worte böse, dass die Schwestern im Spätdienst bzw. Nachtdienst die Patienten wie mich ausbaden müssen, nur weil eine Stationsschwester EIGENMÄCHTIG entschieden hat, Sie würde keine Morphintropfen ordern bei der Hausapotheke, sonst würden Sie auf dem Rest ja sitzenbleiben, wenn ich entlassen werde. Entschuldigt mal, zahlt erstens MEINE Krankenkasse die Rechnung, oder was bildet die sich ein. Jeder Depp, weiß, dass Morphintabletten RETARDIERT sind in ihrer Wirkung, Morphin Tropfen, so wie ich diese im Rahmen meiner Schmerztherapie einnehme sind NICHT retardiert, deswegen wurden Sie mir auch so verordnet. Bevor nun Fragen kommen, warum ich meine Medikamente nicht mitgenommen habe, nun, meine Schmerzärztin, ist erstens der Meinung, dass ein Krankenhaus gefälligst die Medikamente der Patienten bevorzuraten hat, zweitens, man hört es immer wieder, werden in Kliniken nicht nur Wertsachen gestohlen, sondern von armen Junkies, eben auch solche Medikamente wie ich Sie hier einnehmen muss und es leuchtet wohl jedem ungelernten Deppen ein, dass man einen eingestellten Schmerzpatienten nicht einfach so aus seinem REGIME hauen darf, kein Wunder spielt der Körper dann nicht mehr mit, ich habe die inzwischen zweite Nacht nicht geschlafen, die dritte wird nicht besser werden, habe nun auch in der Spätschicht einen Kontakt zur "Hintergrundbereitschaft der Pflegedirektion" aufgenommen und will und werde dort jemanden sprechen und zwar gleich morgen nachdem ich hier irgendwie einen Arzt gesehen habe...ich glaube ich spinne...wenn die Matrone doch (dies ist sie auch...so hoch wie breit und polnisch die Stationsschwester)Angst hat auf Ihrem angebrochenen Fläschchen Morphin sitzenzubleiben, sollen sie mir den Rest doch mitgeben, ich kriege die Medikamente ja verordnet...meine Schmerztherapeutin meint auch, es sei ja wohl der letzte Hammer, dass Kliniken in der letzten Zeit wohl gehäuft von Patienten verlangen ihre eigenen Medikamente einzubringen, leider ist das DIAK in Stuttgart da wohl keine Ausnahme, wie kann es sein, dass man im gesamten Krankenhaus nirgendwo auch nur ein Fläschchen Morphin Tropfen hat... glaube ich nicht, wenn ja nicht mein Problem.....auf der einen Seite, dies wird auch Bestandteil meines Gespräches mit der PDL/KL schreiben Sie in diversen Zetteln die die Patienten am Voraufnahmetag bei der Renn-durchs-Haus-Odysee in die Hand gedrückt bekommen, "man möge JAAAAAAAAAAAA nur die Medis nehmen die auf der Station verordnet würden"....irgendwie hat man da im Qualitätszirkel der diese Standards erarbeitet hat anscheinend nicht überprüft sondern eben mal, weil dies um Zertifizierungen zu erlangen nun mal so gefordert wird, einfach was aufs Papier gebracht, der medizinische Laie wird sich schon nicht dran stoßen, bzw. der merkt es nicht, da ich aber auch nicht nur Pflegedienstleitung sondern auch QmbG bin auf Deutsch, Qualitätsmanagementbeauftragte im Gesundsheitswesen, werde ich dies sehr wohl mal zum Augenmerk der Direktion hier bringen.
Weiter, jetzt platzt mir die Hutschnur nämlich richtig.....ich habe hier im Haus in der Woche vor dem Aufnahmemarathontag hier angerufen und habe gefragt wie lange dieses Ordeal geht/dauert, es hieß, um 8 dasein, mit viel Glück schnell durch sein, aber bis 14 Uhr rechnen. Ich fragte wie sich das mit Essen und Trinken verhält....macht der normale Mensch ja auch mal...."ohhhhhhhhhhhhhh Sie bekommen dann ja vom Haus was"...toll..dachte ich mir, gehört sich bei dem Marathon auch so....Leute ich habe bis mittags um 15 Uhr hier rumgeeiert und nicht mal so viel wie ein Glas Wasser gesehen, ganz zu schweigen davon, dass mich mal irgendeiner angesprochen hätte, beim absitzen in den diversen Fluren der Funktionsabteilungen wie Anästhesie und tralala, ob ich denn schon was gegessen oder getrunken hätte, bzw. das ganze überhaupt mal so zu regulieren, dass die Abläufe hier stimmen, etc., bzw. man den Patienten dann mindestens mal ne halbe Stunde, von welchen Sie viele, viele in Fluren wartend nutzlos rumsitzen, einfach als Mittagspause zu gewähren um denen billigstenfalls die Möglichkeit zu bieten , sich in der Cafeteria mal selbst zu verköstigen bzw. mal etwas zu trinken zu erhalten.
Ich bin fassungslos und werde mich hier aber auch auf keinem Fall früher entlassen lassen, wie ich es mir zutraue, zu Hause alleine klar zu kommen, meine Redon-Drainage, sondert immer noch fleissig ab soll morgen gezogen werden, Histo ist auch erst Morgen oder Übermorgen da... ich glaub ich werd irre...bin ich im richtigen Krankenhaus gelandet???
Ich hoffe ihr könnt mich ein wenig aufbauen, ich muss immer noch um meine Schilddrüse weinen, ohne Scheiß ich schäme mich und fühle mich fast als hätte ich eine Fehlgeburt gehabt....früher hat man Menschen die nicht in der Reihe tanzten lobotomiert, heute nimmt man Menschen einfach ds einzige HORMONSTEUERNDE ORGAN mal eben weg.
Ich danke Euch ihr seit ganz lieb und ich werde gerne mit meiner Erfahrung auch politisch mal anstreben, dass den Kliniken mal ein wenig in den Hintern getreten werden, die ruhen sich nämlich mit jedem Problem auf der Pauschalaussage "Fallpauschale" aus....  |
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sevi Anmeldung: 28.06.10 Beiträge: 39 Pap.diff.sd-CA pt3n1bm0 baden-württemberg  30+ |
Beitrag: (p99714)
Verfasst am: 30. März 2011, 18:30 |
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hallo...
ich würde dir echt empfelehn nach tübingen zu gehn die sind echt der wahnsinn von ärzten von persoal bis hin zum echt modernen krankenhaus und die sind spezelisiert aud sd.... von diesem diakoniekrankenhaus habe ich nix gutes gehört meine freundin wurde da vor kurzem op auch sd und die ist voll entäuscht...
lg sevi |
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Ninnisworld2901 Anmeldung: 25.03.11 Beiträge: 43 Totalresektion SD 28... Stuttgart, Baden-Württemberg  40+ |
Beitrag: (p99718)
Verfasst am: 30. März 2011, 19:28 |
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| sevi hat folgendes geschrieben: | hallo...
ich würde dir echt empfelehn nach tübingen zu gehn die sind echt der wahnsinn von ärzten von persoal bis hin zum echt modernen krankenhaus und die sind spezelisiert aud sd.... von diesem diakoniekrankenhaus habe ich nix gutes gehört meine freundin wurde da vor kurzem op auch sd und die ist voll entäuscht...
lg sevi |
Hallo liebe Sevi, danke für Deinen Beitrag zu meinem Ordeal, also was die Schilddrüse angeht, hat das DIAK berechtigt einen SUPER RUF, seitens der Ärzte kann man hier nicht wirklich klagen, sogar der Stationsarzt kam auf mich zu und hatte sich bei mir entschuldigt, nachdem ihm dann seitens der Pflege mal zugetragen wurde, dass ich erstens, selbst Medizin (8 Semester i.d. USA) studiert habe, Diplomintensivkrankenschwester, inzwischen aber auch Pflegedienstleitung sowie Qualitätsmanagementbeauftragte f. Gesundheitswesen bin, ergo kein Volldepp der sich anmaßt "Arzt" spielen zu wollen. Wobei ich jedem Laien auch zugestehen würde, dass wenn es um den eigenen Körper geht, das Recht zu haben. gewisse Dinge zu ERFRAGEN und eine ANSTÄNDIGE ERKLÄRUNG dafür zu erhalten. Es gibt jedoch meiner Meinung nach immer noch zu viele Patienten die einfach Ihre diversen Pillchen und Säftchen die man ihnen ohne Erklärung hinstellt, einfach schlucken, weil man das ja so macht, dann gibt es die "gebildetere" Fraktion, die sich doch tatsächlich "rausnimmt" mal zu fragen, was ich da denn schlucken solle, die haben es fertig gebracht meine kompletten Medis die ich ihnen MINITIÖS aufgeschrieben, tabellarisch am PC habe, komplett durcheinanderzubringen.
Nach Tübingen zu gehen, ist KEINE OPTION, ich bin FRISCH OPERIERT und habe KEINE Schilddrüse mehr, logischerweise ist mir somit mit Tübingen nicht gedient, die Weiterbehandlung findet dann sowieso nach Entlassung EXTERN statt.
Nichtsdestotrotz, danke für Deinen Tipp, Dir auch alles Liebe. |
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Ninnisworld2901 Anmeldung: 25.03.11 Beiträge: 43 Totalresektion SD 28... Stuttgart, Baden-Württemberg  40+ |
Beitrag: (p99719)
Verfasst am: 30. März 2011, 19:54 |
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So ihr Lieben,
hier das zweite Update wegen der erfolgten Schilddrüsenoperation. Nun...nachdem ich gestern Abend ja die Krise hatte, weil dieses Krankenhaus es nicht auf die Reihe bekam, meine Medikamente zu besorgen, habe ich dann letztlich per E-Mail, dem PC sei Dank, obwohl es mir superschlecht ging,ich starke Schmerzen hatte, [b]mein ganzer Körper total aus dem Lot weil meine komplette Schmerztherapeutische Einstellung über den Haufen geworfen wurde, habe ich mich aus lauter Frust dann an den PC gesetzt und an die auf der Webseite des Hauses hinterlegte Adresse der PFLEGEDIENST- und KLINIKLEITUNG eine Mail rausgehauen in welcher ich mich erklärt habe. [/b]Üblicherweise werfe ich auch nicht mit TITELN um mich aber diese habe ich der Form halber mit ins Schreiben einfliessen lassen, so dass dem lesenden Direktionmitglied klar wird, dass ich eine medizinische Fachkraft, ergo Kollegin bin.
So stand heute die stellvertretende Klinikdirektion an meinem Bett, nachdem es einen Riesenterz gab, entschuldigte sich bei mir und meinte aufrichtig, dass ich völlig richtig gehandelt hätte, es sei DEFINITIV die Aufgabe der Klinik die Medikamente die Patienten Langzeit oder wie in meinem Falle "lebenslang" benötigen, auch zu bevorraten bzw. zackig zu bestellen hätten, Sie hat sofort veranlaßt, dass ein Fahrer der für die Onkologie des Hauses die tägich benötigten Blutkonserven etc. fährt, in die Zentralapotheke fuhr und dort die selbstverständlich erhältlichen von mir benötigten Morphintropfen zu besorgen, war wohl überhaupt kein Problem. Komischerweise war der Klinikleitung ( für alle die sich im Haus hier noch einer SD-OP unterziehen müssen) nicht klar, dass an diesem VORAUFNAHMETAG ( in meinem Falle letzte Woche Freitag den ganzen Tag) KEIN ESSEN an die einbestellten Patieten verteilt wird wie der Tatsache, dass die Patienten, wenn sie in den Fluren vor den diversen Funktionabteilungen sitzen und ewig warten müssen, nicht mal etwas zu trinken erhalten, die Getränke stehen eben nur in der Ambulanz...nicht missverstehen, ich kann auch ohne Essen mal einen Tag aushalten, aber ich muss Medikamente nehmen, über den Tag verteilt, die mit essbarem eingenommen werden müssen, neben mir saß am Freitag z.B. eine Dame die Diabetikerin war und auch fragte, wann man denn mal was zu essen bekäme, ihr sei dies wie mir auch telefonisch bestätigt worden, dass die Patienten verköstigt werden, was nie der Fall war. Auch die PDL fand das alles andere als prickelnd die ganzen widersprüchlichen Informationen in der ganzen Papierflut, sowie der Tatsache, dass für die paar Untersuchungen echt kein MENSCH von 8-15Uhr in der Klinik abhängen müsste, wenn man den Ablauf hier mal besser regeln würde, was leider das totale Chaos ist. Ich bin mal gespannt ob die hier mal ihre Abläufe unter die Lupe nehmen, anzuraten wäre es denen. Jedenfalls brachte man mir noch ein paar Blümchen und versicherte mir, dass sobald mein Medikament am Nachmittag da sei, Sie nochmals vorbeischauen würde, was die PDL auch tat, sehr lobenswert. Ich kann nur hoffen, dass hier schlussendlich im Ablaufgeschenen den Ärzten und Schwestern ein wenig mehr auf die Finger geschaut wird und dass sich solche völlig vermeidbaren Situationen von FRISCH OPERIERTEN Patienten einfach FERNHÄLT.
Ich kann und möchte daher JEDEM raten, der hierher zur SD OP kommt, ggf. auch hartnäckig zu bleiben, ob es nun um Medikamete geht oder um die REINE INFORMATION, schreibt euch Eure Medikamente auf, die ihr dauerhaft einnehmt und beharrt draauf, dass diese hier in der Klinik auch gegeben werden
So nun lege ich mich etwas hin, denn ich bin total groggy und Schmerzen habe ich auch noch, liebe Grüße an alle aus dem DIAK in STUTTGART...weiteres UPDATE folgt. |
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Patschivogel Anmeldung: 06.10.09 Beiträge: 57 |
Beitrag:  (p99757)
Verfasst am: 31. März 2011, 15:46 |
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an Ninnisworld,
die armen Junkies wie du schreibst hätten dir sicher deine Medis aus dem Krankenhaus geklaut - die grasen täglich jedes Zimmer ab um eine Schmerzpatientin wie dich zu finden. Und machen sich den Kopf zu.
Ich finde es unverschämt wie du über andere Süchtige Menschen sprichst. Du bist da Schmerzpatientien ein offizieller Junkie richtig ? Einer der sowas niemals tun würde - da ärztlich verordnet.
Fakt ist das in deinem Gehirn dasselbe passiert mit den Medikamenten wie bei einem Junkie - ob du nun unbeabsichtigt süchtig geworden bist oder nicht. |
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