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astrid123 Anmeldung: 11.10.07 Beiträge: 17 SD-CA pap. follik. V... Bad Wilsnack  50+ |
Beitrag:
Verfasst am: 30. März 2011, 10:38 |
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Hallo...,
jetzt werde ich doch nochmal mutig und möchte versuchen mein Problem zu schildern.
Ich habe inzwischen soviel in den vielen Foren gelesen was s.o. betrifft, dass ich der Meinung bin, dass bei mir ähnliche Probleme bestehen.
Seit meiner OP, die schon 1995 passierte, SD-Krebs mit kompletter Entnahme der Schilddrüse sowie anschließender Radiojodtherapie und Einstellung auf Tabletten, was ihr ja sicherlich alle kennt, habe ich genau die vielen Folgewirkungen-, bzw. -erkrankungen wie in vielen Foren beschrieben.
In den letzten 6-8 Jahren war ich ständig bei unterschiedlichen Ärzten, weil ich außer den furchtbaren Schlafstörungen schon kurz nach Einstellung auf Tabletten oft Reizhusten und Atembeschwerden hatte. Ständig wurde dieses Thema belächelt. Meine Ärztin meinte sogar einmal: "ich habe sie im Warteraum garnicht husten hören"
Ich hatte gleich ein schlechtes Gewissen. Fühlte mich bei ihr allerdings von Anfang an nie gut aufgehoben und habe inzwischen den Arzt gewechselt. Jedenfalls wurde ich zum Lungenarzt überwiesen, der auch nichts ernsthaftes feststellen konnte. Er meinte dann, dass es phsychische Probleme sein könnten und schickte mich 2007 zur Kur. Dort wurde natürlich alles auf Lunge untersucht. Asthma u.ä. wurden ausgeschlossen und mein Lungenvolumen war auch in Ordnung, Allergietest's negativ.
Ich für mich habe dann gedacht, ok, vielleicht ist es wirklich psychisch bedingt und du redest dir alles ein. Aber ich habe diesen Reizhusten heute noch. Dieser kommt nicht, weil ich Probleme habe oder aufgeregt bin! Der Husten ist manche Tage ganz furchtbar und andere Tage wieder ganz weg. Egal in welchen Gemütszustand ich mich befinde. Zur Zeit ist der Husten wieder extrem und irgendwie auch peinlich. Kann diesen aber nicht unterdrücken. Oftmals kommt dann auch die Heiserkeit dazu. War diesbezüglich auch wieder beim HNO-Arzt, der meinte das ein Stimmband angekratzt bzw. irritiert ist und hat mir geraten, regelmäßig zur Untersuchung zu kommen, warum auch immer. Damals nach der OP wurde mir bei einer Nachuntersuchung gesagt: "dieser Stimmband sei durch!"
Ähnlich geht es mir mit der Atmung. Genau wie bei anderen Patienten beschrieben, habe ich die Atemprobleme nur zeitweise. Manchmal bei kleinsten Anstrengungen oder viel Sprechen und ein anderes Mal einfach ohne Vorwarnung mit starken Herzklopfen. Das bleibt dann so 15 bis 30 Minuten und verschwindet dann wieder. Ist immer beängstigend, weil ich nicht weiß warum diese Atemnot nun gerade jetzt kommt.
Bei der Beantragung einer Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung, habe ich eine Ablehnung bekommen. Habe ja auch keine Befunde diesbezüglich vorlegen können. Ich weiß, dass es nur erstmal für 5 Jahre diese Schwerbehinderung (wenn überhaupt) gibt und dann evtl. neu beantragt werden muß. Ich hatte jedenfalls keine Chance und trage meine Beschwerden nun über Jahre mit mir rum. Mir geht es wirklich oft richtig sch..., weil ich vor lauter Husten, Schlaflosigkeit und Atemprobleme total geschafft bin. Bei der Arbeit bin ich zeitweise so fertig und versuche trotzdem 100 Prozent zu bringen. Schlimm, wenn ich dann noch PKW fahren muß. Ich kann mir nicht vorstellen, das meine Phsyche nicht in Ordnung ist. Ich habe keine privaten Probleme! Hat jemand von euch ähnliches erlebt? Ich weiß nicht weiter. Meldet euch bitte  |
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dkr
Anmeldung: 19.07.09 Beiträge: 2003 Multifok. pap. SD-CA... Ober-Ramstadt  50+ |
Beitrag:  (p99687)
Verfasst am: 30. März 2011, 12:59 |
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Hallo Astrid,
die von Dir beschriebenen Probleme, vielleicht nicht in dieser Intensität, haben etliche von einer Recurrensparese betroffene wohl schon gehabt. Denn ich glaube, dass wohl ein Stimmband zumindest teilweise gelähmt ist, so interpretiere ich zumindest die etwas merkwürdigen Aussagen der Ärzte, die Du zitierst.
Leider haben auch schon viele der Betroffenen die Erfahrung gemacht mit ihren Atemwegsproblemen nicht immer ernst genommen zu werden. Es ist sicher richtig, dass die Psyche überall mit reinspielt. Und bei Atemproblemen gilt dies besonders, da damit ja eine sehr vitale Funktion betroffen ist, was große Angst auslösen kann, wenn da nicht alles so funktioniert, wie es soll. Was mich jedoch immer wieder stört ist, dass viele Ärzte die Ursache von Beschwerden in der Psyche suchen, und damit oft das Pferd von der falschen Seite aufzäumen. M.E. ist es gerade hier so, dass meistens die Psyche erst dann zum Tragen kommt, wenn eine körperliche Störung am Anfang steht, die nicht oder nicht adäquat behoben werden konnte.
Ich hatte nach der OP, ebenfalls mit vermutlich dauerhafter einseitiger Stimmbandlähmung, auch erheblich Atemnotprobleme, die zunächst nicht wirklich ersnt genommen wurden, da das ja nach Lehrmeinung vieler Ärtze bei einer einseitigen Parese nicht sein kann. Allenfalls ein erhöhter Luftverlust beim Reden wurde als möglich erachtet, meine Probleme traten aber gerade nicht beim Reden auf. Dass mir im wahrsten Sinne des Wortes öfter mal die Luft fast komplett wegblieb, dass ich ständig verschleimt war, dass die oberen Atemwege ständig gereizt waren (und teilweise noch sind), wollte mir so recht niemand glauben, Lungenfunktion war ja normal, Anzeichen von Asthma gab es keine.
In meinem Fall habe ich dann nach diversen Beschreibungen auf eine Vocal Chord Dysfunction (VCD) getippt und einen Spezialisten dafür kontaktiert, der von der Beschreibung meiner Symptome der Meinung war, dass das durchaus zutreffen könne. Die Kenntnis des Mechnismus dieser Störung (die Stimmritze verkrampft und schließt sich auf Reize hin, auf die sie das normalerweise nicht tun sollte, wie Anstrengung, Husten, Rauch ect.) hat mir sehr geholfen, die Situationen, in denen das auftrat, zu beherrschen und führte auch gleichzeitig dazu, dass diese Anfälle seltener wurden, da ich mit der Angst davor viel besser umgehen konnte.
Das meine ich mit der Rückwirkung von körperlichen Störungen auf die Psyche und umgekehrt. Die körperliche Störung stand am Anfang, die Angst davor (Psyche) hat das Ganze noch verstärkt, die psychische Verarbeitung hat dann aber umgekehrt wieder geholfen, die körperlichen Symptome zu lindern.
Ob da jetzt bei Dir auch eine Störung im Sinne von VCD beteiligt ist, kann man so nicht unbedingt beurteilen, eine Möglichkeit wäre es, leider ist das den wenigsten HNO-Ärzten bekannt.
Eine weitere Rolle spielen auch oft die geänderten Strömungsverhältnisse im Kehlkopf nach einer Stimmbandlähmung, was zu einer dauernden Reizung der Atemwege, ggf. auch Verschleimung und in Einzelfällen auch zu Atemnot führen kann. Reizung und Verschleimung betreffen auch mich, andauernde Atemnot eher nicht. Hier war vor einiger Zeit auch ein Fall von andauernder Atemnot bei einseitiger Stimmbandlähmung im Gespräch, bei dem eine Botox-Injektion geholfen hat. Das wurde in diesem Thread behandelt:
Thema: Positive Erfahrung mit Botox bei einseitiger Recurrensparese
Vielleicht findest Du Dich dort wieder.
Die Psyche spielt zwar bei Atemwegsgeschichten oft eine (Neben)Rolle, ist aber genauso oft nicht unbedingt die wirkliche Ursache für die Beschwerden. Daher würde ich an Deiner Stelle weiter versuchen einen HNO-Arzt zu finden, der Dich ernst nimmt, Lungenfachärzte sind oft sehr fixiert auf die Lungenfunktion, die hier eher nicht betroffen sein dürfte.
Für weitere Fragen stehe ich gern zur Verfügung.
Viele Grüße
Karl _________________ Ich muß mit der Gewohnheit brechen, ehe sie mich gebrochen hat.
G.C.Lichtenberg
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astrid123 Anmeldung: 11.10.07 Beiträge: 17 SD-CA pap. follik. V... Bad Wilsnack  50+ |
Beitrag:  (p99693)
Verfasst am: 30. März 2011, 13:34 |
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Hallo Karl,
das war ja ganz schnelles Antworten, danke, danke, danke. Jetzt bin ich zumindest insofern froh, dass ich nicht die Einzige mit diesen Problemen bin.
Übrigens, diesen Kloß im Hals und das ständige Verschleimen habe ich auch sehr oft. Das ist sehr unangenehm und da helfen auch keine Lutschbonbon oder ähnliches. Was habe ich nicht schon alles probiert.
Unangenehm ist auch, wenn man ständig von Kollegen angesprochen wird, weil man immer wieder hüsteln muß. Dabei habe ich nie geraucht in meinem Leben.
Aber ich werde deinen Rat befolgen und auf jeden Fall nochmals einen HNO Arzt aufsuchen.
Was das Botox betrifft, muß ich mich erstmal schlau machen und in den Foren lesen.
Ganz lieben Dank
Astrid |
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astrid123 Anmeldung: 11.10.07 Beiträge: 17 SD-CA pap. follik. V... Bad Wilsnack  50+ |
Beitrag:  (p99742)
Verfasst am: 31. März 2011, 10:21 |
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Hallo nochmal...,
eine Frage noch zu meinem Schreiben von gestern. Hat jemand von euch diese furchtbaren Schlafstörungen?
Ich schlafe oftmals, 2-3 mal die Woche nur noch 3-4 Stunden und manchmal auch garnicht. Das ist ein ganz unangenehmes Stressgefühl am Morgen. Ich zittere dann am ganzen Körper und mir ist ziemlich übel, logisch ohne Schlaf...
Das Problem fing ca' ein halbes Jahr nach der OP an und ist im Laufe der Jahre immer schlimmer geworden. Pflanzliche Präparate helfen da definitiv nicht. Die Schilddrüsenwerte werden auch regelmäßig kontolliert und sind soweit in Ordnung, wobei das bei mir oft schwankt. Schlaftabletten möchte ich nicht immer nehmen, schon aus Angst wegen der Abhängigkeit und der Müdigkeit danach. Ob das mit den Schilddrüsenhormonen zusammen hängen kann? Also Wechseljahre schließe ich aus, dafür war ich damals (35) zu jung. Abgesehen davon habe ich diesbezüglich keine Beschwerden. Problembewältigung während der Nacht kann es auch nicht sein. Das wäre die Ausnahme.
Gruß Astrid |
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astrid123 Anmeldung: 11.10.07 Beiträge: 17 SD-CA pap. follik. V... Bad Wilsnack  50+ |
Beitrag: (p99802)
Verfasst am: 01. Apr 2011, 11:11 |
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keiner antwortet mir. Hat niemand die Probleme mit der Schlaflosigkeit.
Ich möchte dieses Problem natürlich nicht überbewerten...
Gruß Astrid  |
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meerblau Anmeldung: 09.05.04 Beiträge: 5000 Pap. SD-Ca, follikul... Hannover  40+ |
Beitrag:  (p99803)
Verfasst am: 01. Apr 2011, 11:19 |
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Hallo Astrid,
wie sehen denn deine aktuellen SD-Werte aus? Also fT3, fT4 und TSH? Vielleicht kann man sie ja noch optimieren, damit du besser schlafen kannst.
Du schreibst von Schwankungen. Nimmst du die Hormone gleich morgens nur mit Leitungswasser und wartest mindestens eine halbe Stunde bis zum Frühstück? Auch kein Tee und Kaffee in dieser halben Stunde. Bei Schwankungen sollte man ggf. noch länger auf Kaffee verzichten. Siehe dazu unseren Beitrag in den FAQs.
Ich habe auch Schlafprobleme. Von Schlaftabletten würde ich dir wirklich sehr abraten! Davon wird man auf Dauer wirklich abhängig. Sie sind eher für akute Situationen gedacht und nur für einige Tage.
Kennst du Circadin? Das ist ein neues Präparat, das das Schlafhormon Melatonin erhält. Das nimmt man für drei Wochen täglich zur gleichen Uhrzeit und bringt damit den natürlichen Schlafrhythmus wieder ins Lot. Bei vielen Menschen hilft das. Musst du dir, glaube ich, verschreiben lassen. Wenn es nach einer Packung die Situation nicht verbessert, dann hilft es auch nicht.
Viele Grüße
Esther _________________ _________________
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dkr
Anmeldung: 19.07.09 Beiträge: 2003 Multifok. pap. SD-CA... Ober-Ramstadt  50+ |
Beitrag:  (p99804)
Verfasst am: 01. Apr 2011, 11:28 |
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Hallo Astrid,
zu den Schlafstörungen kann ich nicht viel sagen. Ich habe gelegentlich auch noch welche, allerdings sehr milde und ausgesprochen selten, werde nur recht spät in der Nacht erst müde, schlafe dann aber meist recht gut.
Anfangs hatten die damals vermehrten Schlafstörungen wahrscheinlich hauptsächlich mit der Atemnot zu tun. Ich wachte sehr häufig mit schlechter Atmung auf, besonders wenn ich auf der Seite des gesunden Stimmbandes lag. Das geht mir heute noch so, wenn ich auswärts schlafe und ein Bett vorfinde, das sich nicht optmal für mich einstellen lässt, nämlich Kopf und Oberkörper ziemlich hoch und am besten noch mit Knick in Kniehöhe. Flach kann ich definitv nicht mehr schlafen, und auch Rückenlage geht seit der Recurrensparese gar nicht mehr. Aber wenn ich einen gut angepassten Lattenrost habe, schlafe ich sehr gut.
Vielleicht ist das ja ein Ansatzppunkt? Warst Du schon mal im Schlaflabor?
Ansonsten kann natürlich auch, wie überall, einem die Psyche gehörige Streiche spielen. Wenn erst einmal die Angst vor der Schlaflosigkeit, die am Anfang mal eine durchaus körperliche Ursache gehabt haben kann, da ist, wirkt sich das nicht gerade günstig auf die Fähigkeit, dann tatsächlich gut zu schlafen aus. Das kann, muss aber natürlich nicht, auch eine Rolle spielen.
Viele Grüße
Karl _________________ Ich muß mit der Gewohnheit brechen, ehe sie mich gebrochen hat.
G.C.Lichtenberg
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astrid123 Anmeldung: 11.10.07 Beiträge: 17 SD-CA pap. follik. V... Bad Wilsnack  50+ |
Beitrag: (p99819)
Verfasst am: 01. Apr 2011, 14:50 |
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Hallo meerblau, hallo Karl,
also was meine Werte betrifft, verlass ich mich auf meine Hausärztin, die goßen Wert auf regelmäßige Kontrolle legt. Leider weiß ich die Werte nicht, da ich mich voll auf sie verlasse und sie auch von meiner Schlaflosigkeit weiß. Aber ich werde sie beim nächsten Termin darauf ansprechen. Habe Mitte April wieder Kontrolluntersuchung. Das von dir empfohlene Präparat kenne ich nicht. Mir wurde bisher immer Zolpidem oder so ähnlich verschrieben. Habe dann aber nur eine halbe Tablette genommen und auch nicht regelmäßig. Nur wenn es garnicht mehr ging und ich das Gefühl habe..., (kann ich schlecht beschreiben, sorry).
Meine SD-Hormone nehme ich ganz ganz ehrlich wirklich regelmäßig, morgens gegen 6:00 Uhr nur mit Wasser. Kaffee trinke ich schon ewig nicht mehr, auch wegen der Schlafstörungen. Meine Gedanken sind inzwischen auch, dass mein ganzer Biorythmus durcheinander ist.
Vielleicht sollte ich meine Hausärztin auch nach "Schlaflabor" ansprechen. Habe ich mich noch nicht getraut. Inwieweit die Phsyche eine Rolle spielt, weiß ich nicht. Es kommt schon vor, dass ich solche Gedanken im Kopf habe und daran denke, nicht einschlafen zu können, aber das ist eher selten.
Danke für euer Verständnis und Ratschläge. Der nächste Arztbesuch dauert definitiv länger wie sonst. Habe nie über all meine gesundheitlichen Probleme gesprochen. Bin erst durch diese Foren hier wach gerüttelt und weiß, dass sich was ändern muß, damit es mir endlich mal besser geht.
Liebe grüße Astrid |
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sammy1 Anmeldung: 04.02.11 Beiträge: 35 Z.n. Hemithyrektomie... Sauerland |
Beitrag:  (p99820)
Verfasst am: 01. Apr 2011, 15:02 |
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Hallo Astrid,
ich hatte auch Reizhusten nach der SD-OP, dies hat aber ca. 6 Wochen nach der OP zum Glück aufgehört. Mein HA hatte mir damals erklärt, daß dieser Reizhusten durch eine Irritation des Stimmbandnervs bei der OP entsteht.
Die ersten 3 Wochen nach der OP war dieser Reizhusten ständig da, auch nachts. Danach trat dieser nur noch bei Streß (auf der Arbeit) auf und hörte dann ganz auf.
Geholfen hat dagegen nichts wirklich. Mein HA hatte mir damals zu IPALAT-Halspastillen geraten, um den Hustenreiz ein wenig abzumildern. Ein klein wenig geholfen haben diese Pastillen wirklich.
Gruß Sandra |
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astrid123 Anmeldung: 11.10.07 Beiträge: 17 SD-CA pap. follik. V... Bad Wilsnack  50+ |
Beitrag:  (p99955)
Verfasst am: 04. Apr 2011, 14:34 |
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Hallo Sandra,
da hast du ja echt Glück gehabt. Ich bin diesen Husten nie los geworden. Diese IPALAT-Halspastillen hatte ich auch eine ganze Zeit. War mir aber irgendwann zuviel, weil die Linderung nur für den Moment passierte.
Ich hatte schon Großpackungen online bestellt, allerdings nun schon lange nicht mehr.
Trotzdem danke für deinen Rat und liebe Grüße
Astrid |
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mellejo Anmeldung: 22.02.11 Beiträge: 25 Pap. sd-ca Kaiserslautern  30+ |
Beitrag: (p101448)
Verfasst am: 09. Mai 2011, 20:43 |
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ich habe Deine Beiträge gelesen und ich muss sagen es erinnert mich ein wenig an mich. Ich wurde im Jan. dieses Jahres 2x operiert. Zuerst wurde eine Hälfte der SD entfernt und nachdem man im Gewebe 1 Tumor fand wurde ich 10 Tage später noch einmal operiert und bekam die gesamte SD entfernt. Nach dieser 2. OP bekam ich auch ganz schlecht Luft und war ziemlich schnell ausser Atem. Ich hab es eigentlich erst ein paar Tage nach der OP so richtig gemerkt als ich im Flur spazieren ging und auch mal 1 Etage hoch und runterlief. Ich war zwar noch nie eine richtige Sportskanone aber plötzlich war ich so ausser Atem von 1 Etage hochlaufen als wenn ich einen Marathon gelaufen wäre. Die Ärzte meinten das wäre wegen einem gelähmten Stimmband. Es würde ständig Luft entweichen ... Auch nach ein paar Sätzen bin ich nach wie vor völlig ausser Atem. Ich arbeite wieder und muss viel Sprechen und manchmal hab ich das Gefühl ich krieg überhaupt keine Luft mehr und kippe jeden Moment um.
Mir ist seit Wochen immer wieder übel. Meistens wenn der Magen leer ist. Ich hab vor ein paar Tagen eine richtige Fressattacke bekommen als ich im Bett lag. Ich hab angefanngen zu zittern und musste eine Packung Gummibären essen. Danach eine Packung Smarties. Ich konnte gar nicht schnell genug runterschlucken Danach bin ich dann zwar eingeschlafen aber nicht lange. Ich schlafe schon lange nicht mehr richtig. Vor allem nicht durch. Morgens könnte ich dann einschlafen aber dann muss ich auf und zur Arbeit. Wegen dieser Unruhe nehme ich seit einigen Wochen Tavor. Nur die Gefahr abhängig zu werden ist schon groß und mir fällt auf daß man ziemlich schnell die Dosis erhöhen muss. Ich nehm es deswegen nicht jeden Tag sondern nur wenn wirklich nötig.
Bin mittlerweile auch in psychol Behandlung wegen meiner Müdigkeit und wie der Doc meint wegen meinen Depressionen. Bekomme da auch ein Antidepressiva, daß etwas fit macht. Mal sehen was es bringt - man merkt erst in 3-4 Wochen die Wirkung.
Den Reizhusten kenne ich auch. Ich hab es nicht immer aber er kommt ganz plötzlich und seit kurzem ist auch meine Stimme wieder belegt und ich klinge oft heiser. Es ist einfach ein riesiger Rattenschwanz und man kann daran verzweifeln.
LG
Mellejo |
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Desperate Silly Anmeldung: 27.01.09 Beiträge: 104 Pap. SD-C pT1(1,5 cm... Rhein-Sieg-Kreis |
Beitrag:  (p101461)
Verfasst am: 10. Mai 2011, 11:19 |
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Hallo Astrit,
habe Deine Beitrag mit Interesse verfolgt und möchte meine
Erfahrungen hier einmal kurz darlegen.
Wie Du, hatte ich eine zweimalige SD-OP, nach Krebsbefund.
Auch die Schlafstörungen kommen mir absolut bekannt vor.
Das erste Jahr habe ich, ebenso wie Du, kaum, und wenn,
dann nachts höchsten 2 - 3 Stunden geschlafen. Ich war der
Verzweiflung mehr als nahe und kann Dich gut verstehen.
Doch meine NUK-Medizinerin hat mich dann so optimal ein-
gestellt, daß ich heute keine oder eher selten Probleme mit
dem Schlafen habe. Deswegen denke ich, daß es vielleicht
doch ein Problem mit der Einstellung der SD-Hormone sein
kann.
Das zweite Problem, Verschleimung im Hals und Reizhusten
ist mir ebenfalls gut bekannt. Und das, obwohl nachweislich
bei mir kein Stimmbandnerv verletzt wurde.
Da mich dieser Husten und der Schleim im Hals ziemlich ge-
nervt hat, war ich vor ca. einem Monat bei einer Lungenfach-
ärztin. Diese bestätigte mir, daß "gerade nach SD-OP's
Probleme mit Verschleimungen und Reizhusten" auftreten
würden die, wie sie meinte "oft schwer in den Griff zu bekommen
wären". So wortwörtlich!
Ich bekam dann Cortison-Inhalier-Spray, das anfangs recht hoch
dosiert wurde, dann aber, wenn der Husten und Schleim nachläßt,
runterdosiert werden kann, auf eine sog. "Erhaltungsdosis". Wenn
man ganz großes Glück hat, kann man irgendwann auch auf das
Cortisonspray verzichten.
Was mir aber auch noch sehr gut geholfen hat und auch bei Er-
kältungen sehr gut tut, ist ein Verneblergerät, mit dem man
Sole oder Kochsalzlösung inhalieren kann. Diese Geräte kann
man sich (vielleicht erstmal zum ausprobieren!) in der Aphoteke
ausleihen. Man muß dann allerdings das Set mit Schlauch und
Vernebler selber kaufen (wegen der Hygiene).
Vieleicht ist etwas hilfreiches für Dich hier dabei.
LG
Sylvia |
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astrid123 Anmeldung: 11.10.07 Beiträge: 17 SD-CA pap. follik. V... Bad Wilsnack  50+ |
Beitrag:  (p101530)
Verfasst am: 11. Mai 2011, 13:27 |
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Hallo Mädels,
ich bin so froh, dass ich mich hier doch ziemlich offenbart habe und nun weiß, dass ich nicht allein da stehe mit meinen Problemen. Es macht schon Angst, wenn man nicht ernst genommen und belächelt wird. Ich habe mir echt schon alles mögliche eingeredet.
Den Rat von Meerblau habe ich befolgt und mache zur Zeit eine dreiwöchige Kur mit Circadin gegen die Schlaflosigkeit. Meine Hausärztin hatte von diesem Präparat gehört, aber noch nie verschrieben. Nun, ich denke, dass ich etwas besser einschlafe, allerdings bin ich morgens doch sehr zeitig gegen 2-3 Uhr wach und schlafe auch nicht wieder ein, abwarten. Wenn das nicht hilft, soll ich wohl ins Schlaflabor. Na mal schauen. Gegen den Reizhusten mit dem ewigen Kloß im Hals nehme ich nun doch wieder Ipalat. Hilft aber wirklich nur für den Moment. Aber nun habe ich ja inzwischen von euch neue Hinweise bekommen und werde diese bei meiner Hausärztin ansprechen. Auf jeden Fall bleibe ich am Ball und werde nicht mehr solange warten, wenn ich gesundheitliche Probleme habe.
Liebe Grüße Astrid |
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| Chicos |
Beitrag:  (p101733)
Verfasst am: 13. Mai 2011, 19:16 |
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| Hallo astrid123 auch ich habe deinen beitrag gelesen und bin in der selben situation. nach der op war es ganz schlimmm, dann ging es eine zeit. seit wochen fange ich wieder an zu hüsteln. Der kloss im hals ist auch nicht immer. aber leider die atemnot, bei jeglicher kleiner anstrenung. manchmal fasse ich mir an den hals und möchte den kloss verschieben. bei einer bestimmten halshaltung es es besonders schlimm. leider habe ich auch manchmal das gefühl, der Kloss sitz hinten im hals und dann ist mir auch noch schwindlig. Schei.... Spiel, aber wirklich helfen tut mir auch keiner. bei einer Halsspiegelung war auch alles in ordnug, also "leiden" wir alle weiter. Aber ich finde es schon sehr beruhigend, seit ich im forum lese, das ich doch viele leidensgenossen habe und nich mehr alleine dastehe, das hilft und bei einen "anfall" sehr. rege ich mich nicht mehr so auf. zum Glück kann ich ganz gut schlafen, aber das konnte ich früher schon, ich habe mich immer gesungeschlafen, wie man so sagt. sei tapfer |
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mellejo Anmeldung: 22.02.11 Beiträge: 25 Pap. sd-ca Kaiserslautern  30+ |
Beitrag: (p101844)
Verfasst am: 17. Mai 2011, 15:33 |
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Also mir geht es momentan auch wieder schlecht.
Bekomme gerade wieder so schlecht Luft, nur weil ich ein paar Treppen gelaufen bin und etwas mehr geredet habe. Dazu kommt noch dieses Druckgefühl an den Rippen - als ob jemand zudrückt. Ich hab nachher einen Termin zur Krankengymnastik - vielleicht geht es mir nach einer Massage etwas besser
Die Lebensqualität hat rapide abgenommen ... ach ich hab gerade einen richtigen Durchhänger. Wird es denn besser?
Kommt diese verd*** Atemnot wirklich von dem einen gelähmten Stimmband?
Kann jemand berichten daß es irgendwann wieder weg ist? Das man wieder richtig Luft bekommt?
Ich habe es auch so satt ständig wieder was anderes behandeln zu lassen weil meine Beschwerden doch eine ganz andere Ursache hätten. Nun soll ich mir nämlich wegen der schlechten Luft die ich bekomme eine OP der Nase und Stirnhöhle unterziehen ... genaueres bekomme ich beim nächsten Termin in der HNO gesagt. Wollen die nur Geld verdienen oder wollen die mir tatsächlich helfen???
LG von einer ziemlich depressiven Mel  |
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