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zita Anmeldung: 24.08.11 Beiträge: 5 |
Beitrag:  (p106896)
Verfasst am: 03. Nov 2011, 11:36 |
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@georg2
Ich kann dir einen Phoniater in Basel wärmstens Empfehlen. Da wirst du auf viel Verständnis, Erfahrung und gute Betreuung stossen. Dr.J. Sopko in Basel
Grüsse
zita |
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Georg2 Anmeldung: 14.10.04 Beiträge: 13 Pap.Sd.ca pT4N1Mx St... Ulm |
Beitrag:
Verfasst am: 05. Nov 2011, 20:44 |
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Hallo Zita,
vielen dank für deine Antwort.Wer hat dir die Phoniatrie empfohlen oder bis du von der Gegend.Erfahrungen über eine operative Glottiserweiterung zur verbessung der Atumung hast du nicht?
Liebe Grüße!
Georg2 |
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zita Anmeldung: 24.08.11 Beiträge: 5 |
Beitrag:  (p106939)
Verfasst am: 05. Nov 2011, 22:34 |
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Hallo Georg2
Ich komme von der Region Bern und nehme extra den Weg nach Basel auf mich um mich von ihm behandeln zu lassen. Soeben musste ich mich auch einer OP unterziehen lassen (Zyste auf dem Zungengrund) und er hat mich extrem begleitet. Ich habe keine einfache Krankengeschichte und er sprach mir immer wieder Mut zu und sogar via Handy war er für mich in Notfällen erreichbar. Alle ORL`s in der Schweiz welche nicht mehr weiter wissen, schicken ihre Patienten zu ihm, allzu lange wird er aber leider nicht mehr praktizieren...
Erfahrungen zur Verbesserung der Atmung habe ich nicht, obwohl ich auch an einer linksseitigen Reccurense leide. Ich komme nicht schlecht zurecht mit der Atmung und die Stimme ist je nach Verfassung auch authentisch.
Liebe Grüsse aus der Schweiz
zita |
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whisper Anmeldung: 16.11.08 Beiträge: 15 Pap. SD-CA, beids. R... Ostwestfalen |
Beitrag:  (p107001)
Verfasst am: 08. Nov 2011, 16:58 |
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Hallo Georg,
du fragst nach einer Glottis erweiternden OP. Nun bei mir wurde eine solche OP ca. 4 Wochen nach der SD-OP durchgeführt. Es gab bei mir aber auch keinerlei Alternative, da beide Stimmbandnerven betroffen waren und die Stimmlippen zum Zeitpunkt der Lähmung so dicht beieinanderstanden, dass sie die Luftröhre fast vollständig verschlossen.
Es gab nur die Möglichkeit entweder die OP und dauerhafte Heiserkeit oder die ständige Gefahr des Erstickens. Nun keine Frage, wie ich mich da entschieden habe, oder?
Es wurde in einer HNO-Klinik die Fixation eines Stimmbandes vorgenommen und damit ein kleiner Spalt geschaffen, durch den genug Luft eingeatmet werden kann.
Ich gerate zwar bei körperlichen Belastungen wie Treppensteigen, schnellerem Gehen oder häufigem Bücken schnell außer Atem, aber ich kann den Alltag doch recht gut bewältigen. Ich bin sogar in der Lage noch stunden weise in meinem Beruf tätig zu sein, was enorm wichtig für die Psyche ist, man ist doch noch zu etwas fähig.
Richtige Atemnot tritt bei mir auf, wenn ich heftig husten muß oder bei Erkältungen, insbesondere wenn die oberen Atemwege betroffen sind, dann muß ich Cortison einnehmen und bisher ist es denn nach einigen Tagen wieder besser geworden.
Allerdings verschlucke ich mich seitdem schnell, ich kann nur kleine Schlucke zu mir nehmen und darf nicht hastig essen oder trinken.
Außerdem ist es schwieriger geworden, die eingeatmete Luft richtig zu dosieren, sie weicht doch schnell durch die ständige Öffnung der Luftröhre wieder aus, daher gerate ichg eben schneller außer Atem als andere, aber damit kann man leben. Ich tue es jedenfalls jetzt schon seit fast zehn Jahren.
Mir hat jedenfalls diese Stimmband-OP mehr Lebensqualität gegeben, was ich direkt nach OP nicht für möglich gehalten habe, da war ich kaum in der Lage, auch nur allein ein paar Schritte zu bewältigen.
Ich wünsche dir alles Gute und so gute HNO-Ärzte wie ich sie hatte, die mir auch jetzt noch mit Rat und Tat zur Seite stehen und im Notfall sofort eingreifen können. Denn eine ständige ärztliche Kontrolle ist wichtig. |
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Georg2 Anmeldung: 14.10.04 Beiträge: 13 Pap.Sd.ca pT4N1Mx St... Ulm |
Beitrag:
Verfasst am: 10. Nov 2011, 11:28 |
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Hallo whisper,
danke für deine so ausführliche und interesante Schilderung.
Bei war die Op. des Schilddrüsen Ca.auch schon vor 10 Jahren und kam ganz gut zurecht konnte jeden Tag an meine Arbeit,konnte Radfahren leichte Bergtouren waren auch möchlich,aber in letzter Zeit werden die Probleme mit der Atemnot immer häufiger.Wie hat sich denn deinen Stimme nach der Op. verändert? Ist sie schwächer geworden oder heißer?Mein HNO Arzt sagt mir nach so einer Op kann sich die Stimme zum nachteil verändern.
Viele Grüße
Georg2 |
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whisper Anmeldung: 16.11.08 Beiträge: 15 Pap. SD-CA, beids. R... Ostwestfalen |
Beitrag:  (p107129)
Verfasst am: 12. Nov 2011, 20:48 |
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Hallo Georg2,
meine Stimme war auch schon vor der Stimmbandfixation nicht besonders, das heißt sie war sehr leise. Und da es bei mir seinerzeit hieß, entweder Atmung oder Stimme, war die Entscheidung für mich vollkommen klar. Mein HNO-Arzt hat mir von vornherein gesagt, dass die Stimme dauerhaft heiser bliebe und so ist es auch. Meine Stimme ist, wie die Ärzte so schön sagen, heiser, leise und extrem verhaucht. Außerdem muß ich nach ein paar Worten immer gleich Luft holen, was die Kommunikation auch nicht gerade erleichtert. Und wenn ich mal versuche, lauter zu sprechen, dann wird meine Stimme immer unverständlicher und ich gerate noch schneller außer Atem. Am Anfang hat es mich extrem gestört, dass jeder der mich sprechen hörte, immer fragte, was mit mir los sei und ich hatte keine Lust, jedem gleich meine Lebensgeschichte zu erzählen, aber mit der Zeit legt man sich ein dickeres Fell zu und man achtet nicht mehr so darauf.
Mein Arzt meinte allerdings auch, dass die Simme je nachdem wie groß die Öffnung ist, schlechter werden könnte.
Ich war vor eingen Jahren zu einer Reha im Stimmheilzentrum in Bad Rappenau, zu dieser Zeit waren außer mir noch zwei Frauen mit einer beidseitigen Stimmbandlähmung dort in Behandlung. Bei denen standen die Stimmlippen zum Zeitpunkt der Lähmung allerdings nicht so eng beisammen wie bei mir, so dass sie kaum Atemprobleme hatten. Allerdings war es den beiden nur möglich, zu flüstern, ihre Stimmen waren also schlechter zu verstehen als meine.
Eine Gutachterin, zu der mich seinerzeit meine Rentenversicherung geschickt hatte, hat mir dazu geraten, die Öffnung vergrößern zu lassen, damit ich mehr Luft bekäme, aber mein Arzt meinte, dass dann die Gefahr besteht, dass die Stimme noch schlechter wird und außerdem wäre dann die Gefahr des Verschluckens noch größer, als sie bisher schon ist. Durch ständige Kontrollen kann mein Arzt feststellen, ob die Öffnung noch groß genug ist, es besteht immer auch die Gefahr einer Vernarbung o.ä.
Ich würde mich an deiner Stelle genau informieren, welche Möglichkeiten es für dich gibt. Hier wird immer wieder der Name von Prof. Sittel genannt, der wohl ein absoluter Fachmann für diese OPs ist. Er hat auch verschiedene Artikel veröffentlicht.
Ich wünsche dir alles Gute.
whisper |
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Georg2 Anmeldung: 14.10.04 Beiträge: 13 Pap.Sd.ca pT4N1Mx St... Ulm |
Beitrag:
Verfasst am: 15. Nov 2011, 21:08 |
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Hallo whisper,
du hast auch schon einiges mit gemacht, so wie ich das sehe.Bei laüfts zur Zeit nicht so toll,jetzt habe ich auch noch eine starke Erkältung und das Atmen fällt mir noch schwerer. In ca.3Wochen werde ich noch mal zu einem anderen Arzt (Phoniater) gehen und mir eine zweite Meinung einholen.Mein HNO-Arzt hat mir 3Behandlungsalternativen vorgeschlagen:1.Null-therapie die die Gefahrweiterer Atemnotattacken birgt,und dieLeistungsfähigkeit reduziert. 2.Tracheothomie mit Sprechkanüle mit starken Lebenseinschräckungen. 3.Glottisweiternde OP. mit dem Risiko der veränderten Sprache einhergeht. Ich jetzt werde ich mir mal die 2.Meinung anhören.Besten Dank für deine Antwort und wünsche dir Alles Gute.
Gruß Gerog2 |
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| Detlef2 |
Beitrag:  (p111282)
Verfasst am: 10. Apr 2012, 11:15 |
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Hallo Georg, wie ich in deinem Profil sehen kann schaust du noch regelmäßig hier rein, so dass ich davon ausgehe, dass deine Probleme nach wie vor bestehen. Ich kann dir nur sehr raten Professor Sittel im Stuttgarter Marienhospital zu kontaktieren. Er hat mir sehr geholfen und meine Probleme waren ganz ähnlich wie die hier von vielen geschilderten.
Auch wenn man hier im Forum leicht den Eindruck erhalten kann, dass die Atemprobleme, Verschleimung, Stimmbandlähmung sehr häufig vorkommt, so ist dem nicht so. Bei diesen auftretenden Nebenwirkungen handelt es sich eher um absolute Ausnahmen, so bestätigte mir das auch Prof. Sittel. Viele Ärzte kennen sich deshalb auch nicht oder nur wenig mit den problemen aus. Was man ihnen allerdings vorwerfen muss, ist, dass sie sich nicht ausreichend informieren, wenn sie schon selbst nicht über genügend Erfahrungen verfügen. Gerade vom Prof. Sittel gibt es genügend Veröffentlichungen, Klinikbriefe usw. zu diesem Problem. Also sollte jeder Arzt auch in der Lage sein solche Spezialisten ausfindig zu machen und Patienten auch dort hin zu schicken. |
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