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gefühlsstörungen der glieder nach der op

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romy
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Beitraggefühlsstörungen der glieder nach der op

 (p99824)
Verfasst am: 01. Apr 2011, 15:49
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hallo ihr lieben,

ich habe seit dem 3. tag nach meiner sd-op immer wieder, mal mehr mal weniger gefühlsstörungen in den oberarmen, den beinen oder auch den fingern.

meine calciumwerte sind laut meinem arzt ok. zwar am unteren rand, aber nicht beunruhigend. die halsnackenschmerzen werden auch langsam besser so das ich mittlerweile nur noch 1 x täglich eine ibu nehme...

deshalb geh ich davon aus, das diese beschwerden durch meine HWS verursacht wird, eventuell durch die lagerung während der op, da ich vorher schon HWS und LWS probleme hatte.
im liegen oder stehen sind diese beschwerden weniger. wenn ich länger sitze, fangen die beine an "einzuschlafen" Very Happy oder wie man das nennt ??? dann steh ich auf und dann beginnen sie an zu kribbeln und irgendwann ist es weg ... und so ist das über den tag verteilt die verschiedensten muskelpartien die sich so verhalten.

kennt das jemand von euch ? oder hat jemand ähnliche erfahrungen mit den "müden" muskelmassen ?? ansonsten würde es mir ja echt gut gehen nach der op, aüßer das mein akku ständig leer wird ....

ich habe nun vorsichtshalber mal am montag einen termin bei meinem krankengymnastiker gemacht, damit er vielleicht mal nach der DORN methode meine wirbel wieder richtig sortiert .... verkehrt machen kann man da doch nichts .... oder ???


LG

romy flower
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 (p99831)
Verfasst am: 01. Apr 2011, 16:57
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Hallo Romy,

die Nackenschmerzen können tatsächlich von der Lagerung kommen. Ein guter Physiotherapeut kann da sicherlich Abhilfe schaffen. Auch muss man versuchen, eine Schonhaltung zu vermeiden. Dazu hat er bestimmt Tipps für dich.

Wie hoch ist denn dein Calciumwert? Vielleicht lässt du auch das Parathormon und die beiden Formen vom Vitamin D messen. Das macht allerdings eher ein Spezialist als ein Hausarzt.

Ich hatte nach der OP einen leichten Hypopara und auf alle Fälle auch, dass mir alles viel schneller "einschlief". Keine Ahnung, was die Ursache dafür war. Es ist jedenfalls mit der Zeit wieder weg gegangen.

Dass du erstmal platt bis ist so kurz nach der OP eigentlich auch kein Wunder! Der Körper muss sich erholen und auf die neue Situation einstellen. Gönn dir viel Ruhe.

Viele Grüße
Esther
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romy
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 (p99847)
Verfasst am: 01. Apr 2011, 23:05
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hallo esther das lässt ja hoffen das es bei mir auch wieder vwerschwindet Rolling Eyes schonhaltung versuche ich zu vermeiden indem ich gaaanz leichte übungen zur lockerung der nackenmuskulatur mache.

was hälst du von meinen calciumwerten ?

1 woche vor de op 2,61 (RW 2,16-2,62 )

am 1. tag nach der op (achtung das KH hatte andere richtwerte )

4,29 (RW4,30-5,20)

2. tag nach op

3,99 (RW4,30-5,20 )

3. tag nach op

3,92 (RW 4,30-5,20 )

und gestern wieder blutwerte beim HA

1,96 (RW2,16-2,62)

die werte liegen schon leicht unter den richtwerten. aber kann es sein, das so minimale unterschreitungen trotzdem diese muskelmüdigkeit und kribbeln verursachen können ??? am sonntag oder montag macht mein HA erneut die ca - werte. wenn ich jedoch zwischendurch ca-brausetabletten nehme, werde ich dadurch nicht die tatsächlichen blutwerte verfälschen ???

ich hab mich leider mit diesem thema noch nicht so intensiv auseinander gesetzt Embarassed

lg romy
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 (p99860)
Verfasst am: 02. Apr 2011, 12:08
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Hallo Romy,

dein Calciumwert ist zu niedrig. Er sollte zwischen 2,1 und 2,3 liegen. Deine Nebenschilddrüsen scheinen (noch) nicht wieder ausreichend zu funktionieren und das kann Probleme bereiten.

Man gibt bis zu 2000 mg Calcium täglich. Am besten in kleineren Portionen über den Tag verteilt nehmen. Und die erste Portion frühestens 2 Stunden nach den SD-Hormonen. Wie viel du nehmen solltest, weiß ich natürlich nicht, das müssen deine Blutwerte ergeben. Aber eben nicht mehr als 2000 mg nehmen.

Am Tag der Blutentnahme unbedingt nüchtern sein! Ganz wichtig für den Calciumwert. Und morgens auch keine Calciumtablette vorher nehmen.

Wenn Calcium alleine nicht ausreichen sollte, dann gibt man ein hochdosiertes Vitamin D Präparat.

Lass am besten auch beide Formen des Vitamin D bestimmen und auch das Parathormon (wenn möglich).

Infos für dich und deinen Arzt findest du unter www.insensu.deLink verläßt das Forum, neues Fenster wird geöffnet Für deinen Arzt zum Ausdrucken: http://insensu.de/HypoparaFuerAerzte/Link verläßt das Forum, neues Fenster wird geöffnet

Viele Grüße
Esther
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 (p99892)
Verfasst am: 02. Apr 2011, 22:49
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hallo esther,

du hast recht. ich habe heute mit calciumbrausetabletten etwas experimentiert und mir ging es tatsächlich viel besser. ich habe so über den tag verteilt ca. 1500 mg zu mir genommen. meine hormontabletten soll ich erst nach meinen endo-termin ( am do ) beginnen.

ich habe ständig nur auf kribbeln im körper geachtet und das empfand ich ja nicht sooo schlimm. jeder fragte nur ob ich kribbeln in armen oder finger habe. das man auch auf taubheitsgefühle ( eingeschlafene glieder ) kribbeln im gesicht und innerliches zittern achten muss wusste ich nicht.... naja und sooo niedrig waren meine werte meiner meinung nach auch nicht (dachte ich zumindest ), also hatte ich calciummangel erst mal ausgeschlossen macht mich irre

ich lasse nächste woche bei meiner endo trotzdem die werte nochmal überprüfen, dazu auch vielen dank für deine links und dem tip .

liebe grüße

romy
Blume
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 (p99900)
Verfasst am: 03. Apr 2011, 10:15
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Hallo Romy,

die Zeichen für eine Unterversorgung mit Calcium im Blut sind leider sehr unterschiedlich. Es kribbelt nicht einmal bei jedem. Am besten findet man seine eigenen Symptome heraus und lässt das auch mit einer Calciummessung abchecken. Nach einer Weile bekommt man raus wie der eigene Körper tickt. So unterschiedlich kann es sein: http://insensu.de/SymptomeUrsachen/Link verläßt das Forum, neues Fenster wird geöffnet

Probier mal, ob das Chvostek-Zeichen bei dir funktioniert. Wange beklopfen und auf ein Zucken der Lippen achten.

Warum bekommst du noch keine Hormone? Hast du den endgültigen Befund noch nicht?

Viele Grüße
Esther
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 (p99911)
Verfasst am: 03. Apr 2011, 16:10
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hallo esther,

also wenn ich meine wange leicht beklopfe habe ich kein zucken an den lippen, GsD Smile . meine symtome sind eher wie schon beschrieben die taubheitsgefühle und innerliches zittern der gliedmasen.

der doc im KH meinte ich solle mit den hormonen erst beginnen wenn ich die dosierung usw. mit meiner endo besproche habe. der termin bei ihr ist jetzt am 7.4.
er meinte, es wäre nicht von eile, da die hormone ja bis zu 4 wochen "nachwirken". ich dachte ich warte die paar tage noch, damit sie ein klareres bild von meinem hormonstatus hat.

der endgültige befund ist noch nicht da, nur der vorläufige arztbericht. beim fäden ziehen sagte der doc aber, das der histologische befund ok ist und kein krebs gefunden wurde.

ich werd immer schlaffer macht mich irre und schmeiss mich nun erstmal wieder ne runde aufs sofa ... schade eigentlich an so einem schönen tag .

danke esther für dein zuhören Blume

lg romy
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 (p99914)
Verfasst am: 03. Apr 2011, 17:34
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Hallo Romy,

einige Patienten haben bei der OP scheinbar einen Hormonausstoß. Bei anderen fängt der Abbau der Hormonspeicher sofort an.
Diese verbrauchen sie sich recht schnell, vor allem, wenn die gesamte SD rausopriert wurde. Die Krebsler hier gehen mit einem TSH von über 30 nach 4 Wochen zur Radiojodtherapie...

Sobald man weiß, dass kein Krebs gefunden wurde sollte man mit den Hormonen beginnen! Eine Unterfunktion ist weder angenehm, noch gesund, noch erforderlich. Es besteht ein Wachstumsanreiz auf verbliebene Zellen und es kann zu Knotenbildung kommen. Das sollte man auch vermeiden.

Es gibt sogar Bestrebungen, dass jeder Patient erstmal Hormone nach der OP bekommt und sie erst absetzt, wenn klar ist, dass es Krebs ist.

Die Dosis schätzt man beim ersten Mal nach dem Gewicht des Patienten und der Größe des Schilddrüsenrests.

Bei einer Komplett-OP liegt die erste geschätzte Dosis meist zwischen 75 und 125 mcg. Bei Krebslern etwas höher.

Nach 6-8 Wochen sollte man die Dosis überprüfen lassen und ggf. anpassen. Wiederholen bis Werte und Befinden gut sind.

Viele Grüße
Esther
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 (p99990)
Verfasst am: 05. Apr 2011, 01:05
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hallo esther,

ich war heute bei meiner HÄ wegen der narbenkontrolle und bat sie um meinen letzten TSH basal LIA wert und da draf mich fast der schlag.

vor der op ( am 22.3. ) lagen die werte zwischen 0,52 und 0,97 ( 0,27 - 4,20 ) und der letzte wert am 30.3. liegt bei 4,48 ( 0,27 - 4,20 ) ....
wenn ich das richtig bewerte bin ich von einer ÜF in eine UF gebrochen ... von wegen 4 wochen nachhaltiger hormonspiegel im blut... du hattest schon wieder recht .....

jetzt bin ich am überlegen ob ich die 3 tage bis zum termin bei der endo noch aussitzen soll oder unabhängig von einer neueren blutentnahme schon mal gleich mit l- thyroxin beginnen soll.

im endgültigen arztbericht steht .....aufgrund des resektionsausmaßes sollte die subtition mit 125 µg Thyroxin ohne jod begonnen werden ...

mein gefühl sagt mir das es wohl am besten ist gleich nachher mit thyroxin zu beginnen. und aus deinem beitrag kann ich auch erkennen das es wohl besser wäre .... der histologische befund beider sd-lappen ist auch in ordnung ....

danke dir esther .... schön das es euch "alte hasen " hier gibt ....
Blume

lg romy
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 (p99995)
Verfasst am: 05. Apr 2011, 08:54
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Hallo Romy,

ich bin immer wieder erstaunt über das Unwissen einiger Ärzte in Basisfragen. Und warum sie dann nicht auf den Entlassungsbericht hören...

Wenn man nur einen Teil der SD entfernt hat, dann kann man ein paar Wochen gucken, ob der Rest die Hormonproduktion alleine schafft.

Dein TSH von über 4 zeigt allerdings, dass du Hormone brauchst.

Ich würde vermutlich mit der Hormoneinnahme beginnen, um den SD-Rest zu entlasten. Für den Endo-Besuch ist es auch vermutlich unerheblich, weil eindeutig ist, dass du Hormone brauchst. Du solltest dort in 6-8 Wochen einen Termin zur Überprüfung der Dosis machen.

Viele Grüße
von der alten Häsin Esther
die an einem Ostermontag geboren ist
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Barbara64Offline
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 (p100007)
Verfasst am: 05. Apr 2011, 11:11
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gibt es denn sowas wie "Erfahrungswerte" in Bezug auf die Notwendigkeit von Hormongaben, wenn nur EIN Lappen entfernt wird?

Meine Endo hat gemeint, man solle abwarten, ob die gesunde Hälfte die Arbeit übernimmt.
Ich soll aber erst 6 Wochen nach der OP wieder zu ihr kommen.
Aber was ist, wenn es nicht so ist- soll man sich dann 6 Wochen lang herumquälen? ( Normalerweise steht man dann ja auch schon wieder voll im Job!)

Vor der OP hab ich im Moment keine Angst mehr- aber ich habe echt Bedenken wie es mir wohl nach der OP gehen wird. Wo ich ja seit Monaten schon am Zahnfleisch gehe.

Hab echt auch schon an Kündigung gedacht- weil ich echt schon Sorgen habe, dass es hinterher vielleicht noch schlimmer sein könnte.
Mein Akku war ja die letzen Monate schon immer auf "Reserve".

LG
Barbara
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 (p100013)
Verfasst am: 05. Apr 2011, 12:20
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Hallo Romy,

ich bin auch verwundert, dass du mit den Hormonen warten solltest. Ich habe gleich am ersten Tag nach der OP 100mg Thyroxin bekommen. Allerdings habe ich erst durch dieses Forum hier erfahren, dass man dann mit der Einnahme des Calciums warten muss, sodass ich am Ende trotz Hormonen einen TSH von 47 hatte. Entsprechend war/ist mein Zustand auch.

Mein Calcium ist wieder in der Norm, allerdings hat bei mir leider das Kribbeln überhaupt nicht aufgehört. Und auch das Zucken der Oberlippe beim Beklopfen der Wangen ist geblieben. Sad

Liebe Esther,
habe ich das richtig verstanden, dass du "nur" ein vorübergehenden Hypopara hattest? Ich bin nämlich dringend auf der Suche nach Erfahrungen. Denn mein PTH liegt auch wieder im Normbereich, aber meine Ärzte scheinen nicht zu wissen, wie sie jetzt weitermachen sollen. Kannst du vielleicht was dazu erzählen, wie bei dir vorgegangen wurde?

Liebe Grüße,
Lebundi
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 (p100020)
Verfasst am: 05. Apr 2011, 12:55
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Hi Barbara, ich habe ca ein halbes Jahr nach der Entfernung des re Lappens L Thyroxin 50 eingenommen, danach war es nicht mehr notwendig, bis letztes Jahr Hashi zugeschlagen hat.

Eine Bekannte von mir nimmt seit der Entfernung eines Lappens seit 5 Jahren 75 er und braucht diese Zugabe auch. Es gibt also wohl kein Patentrezept.... wir sind halt alle verschieden. Nachdem mir die re Niere entfernt wurde hieß es auch, dass die verbliebene im günstigsten Fall die Arbeit komplett übernimmt. Tut sie meist, aber nicht immer...

LG Kerstin
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 (p100024)
Verfasst am: 05. Apr 2011, 13:40
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Hallo Lebundi,

ich habe vermutlich nur noch einen leichten Hypopara. Ich komme mit 1000 I.E. Vitamin D aus. Mein Calcium liegt damit immer im unteren Normalbereich, so etwa bei 2,15. Mein PTH hat es in den Normbereich geschafft aber es müsste eigentlich bei dem eher niedrigen Calciumwert höher liegen.

Damals habe ich im Wechsel Calcium und Rocaltrol reduziert. Das Ganze habe ich allerdings zu wenig kontrollieren lassen. Ich würde das heute nur noch unter regelmäßiger Kontrolle der Blutwerte tun! Wenn ich mich richtig erinnere, dann habe ich 0,75 Rocaltrol genommen und einiges an Calcium.

Meine Ärztin hat mir damals gesagt, dass es ruhig einmal am Tag kribbeln darf. Darauf würde ich mich heute nicht mehr verlassen. Ich würde den Calciumwert nicht unter 2,0 fallen lassen. Denn dann riskiert man Tetanien und langfristig auch paradoxe Verkalkungen.

Neulich haben ich in Hannover einen Vortrag zum NSD Weaning gehört. Dabei ging es um eine Studie zum Hypopara, bei der auch das Ausschleichen in den ersten Monaten versucht wird. Leider gab es keine konkreten Anweisungen zum "wie macht man das am besten". Einen Versuch mit ärztlicher Unterstützung zu machen halte ich aber für sinnvoll.

Zur Frage der Hormone nach einer Teilentfernung der SD:
Meine persönliche Laien-Meinung dazu ist, dass man eher dazu tendieren sollte, den verbliebenen Teil mit Hormonen (oder ggf. mit Jod) zu unterstützen. Vor allem würde ich das tun, wenn das TSH über 2 steigt und auch, wenn Unterfunktionssymptome auftauchen.
Dagegen spricht natürlich, dass man lebenslänglich Tabletten nehmen muss, die über die Jahrzehnte gesehen auch eine Menge Geld kosten.

Probieren kann man es sicherlich für ein paar Wochen aber überstrapazieren würde ich es auch nicht. Denn ein Wachstumsanreiz kann zu Knotenbildung führen und das hat ggf. eine weitere OP zur Folge.

Viele Grüße
Esther
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 (p100028)
Verfasst am: 05. Apr 2011, 14:17
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Liebe Esther,

danke für deine Antwort.
Hast du denn bei deinen jetzigen Werten noch Symptome? Und ich habe eben gesehen, dass du auch aus Hannover kommst, kannst du einen Arzt empfehlen, der sich mit Hypopara auskennt?

Mir wurde jetzt bei Calcium und Parathormon im Normbereich von meinem NUK empfohlen, das Decostriol auf 0,50 (also 2 mal 1 0,25er) zu erhöhen und das Calcium nach und nach abzusetzen. Ich finde es nur komisch, jetzt noch das Decostriol zu erhöhen. Oder? zusätzlich habe ich ja noch einen akuten D3-Mangel, aber der wird mit Decostriol ja auch nicht behoben, wenn ich die Erklärung von Frauke richtig verstanden hab. Weiß im Moment halt nicht, was ich nun machen soll.

Aber eine regelmäßige Blutkontrolle ist sicher gestellt. Habe mich mit meine HÄ jetzt darauf geeinigt, einmal in der Woche Calcium, Magnesium und Phosphat zu kontrollieren und zweimal die Woche nur das Calcium. Das sollte auch reichen, oder?

Was die Hormonsubstitution betrifft: ich würde es wirklich keinem Empfehlen, in eine Unterfunktion zu rutschen. Nach jahrelangen Erfahrungen damit kann ich nur sagen, dass es wirklich nicht spaßig ist. Was die Kosten betrifft: man muss doch nur die Rezeptgebühr zahlen, also alle 100 Tag fünf Euro. Ich finde, das geht noch. Aber ich hatte ja auch nie eine Wahl. Wer weiß, wie ich sonst darüber denken würde Smile

Liebe Grüße,
Lebundi
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