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ohne schilddrüse nicht mehr so fit?

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Franko
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Beitragohne schilddrüse nicht mehr so fit?

 (p100126)
Verfasst am: 06. Apr 2011, 19:34
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Hallo leute ich habe meine SD op schon hinter mir und auch schon eine therapie.Aber kann mir mal einer sagen ob jemand die gleichen erfahrungen gemacht hat?Also bei mir ist das so das ich überhaupt nicht mehr belastbar bin und bei jedem bisschen muskelkater bekomme...Die Trägheit kommt auch noch dazu obwohl soweit die SD hormone alle gut eingstellt sind...

wäre toll wenn mir jemand der das schon alles hinter sich hat mir da mal seine storry schreiben würde...

danke
lg Franko
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maripositaOffline
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 (p100129)
Verfasst am: 06. Apr 2011, 20:01
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Hallo Franko,

mir geht es ähnlich wie Dir. Tut immer wieder gut zu hören, dass man damit nicht alleine ist... Wink
Bei mir wurde im April letzten Jahres SD-Krebs diagnostiziert und die SD komplett entfernt, im Mai gabs dann die RJD, im Juni dann die nächste OP (neck dissection) zur Entfernung weiterer Metastasen und der Lymphknoten, im August dann RJT, im Oktober einen Monat Reha - seit November bin ich wieder berufstätig. Einen Monat Wiedereingliederung, seit Dezember wieder Vollzeit und Ende Mai steht nun die nächste RJT an...

Anfangs habe ich die Erschöpfungserscheinungen, Leistungsverluste und Konzentrationsschwierigkeiten auf die Folgen der Ereignisse des letzten Jahres geschoben. Vieles ist natürlich auch Folge der Hormondosierung. Januar & Februar z.B. ging es mir sehr schlecht, ich habe Herzrasen gehabt - selbst ohne körperliche Anstrengung -, ständig gezittert, häufig Unterzuckerungsanfälle bekommen etc. - die TSH Dosierung war plötzlich zu hoch.
Nun gut - logisch - unsere Körper sind ja auch unglaublich funktionierende kleine Maschinen, die sich stets im Wandel befinden.
Also wurde die Dosis angepasst, bzw. etwas gesenkt. Es geht auch besser - aber nicht so sehr wie erhofft.

Auch versuche ich mit Sport gegenzusteuern.

Dennoch setzt bei mir erst jetzt das Verständnis ein, was mir da eigentlich im letzten Jahr passiert ist und dass ich wohl in vielem einfach zu ungeduldig bin. Letztendlich ist noch nicht einmal ein volles Jahr (welches ja diverse Strapazen inne hatte) vergangen...

Ich denke wir sollten uns einfach noch mehr Zeit zu gestehen - den Körper und Geist noch mehr zur Ruhe kommen lassen. Denn trotz alledem bin ich ja in der Lage einen normalen Alltag zu leben Razz

Was ich sagen wollte - kurz und bündig - ich bin zuversichtlich, dass es wieder besser wird!
Dir noch toitoitoi für die Reha und Deinen weiteren Genesungsprozess!

Liebe Grüße
Anna
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Franko
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BeitragRe...

 (p100130)
Verfasst am: 06. Apr 2011, 20:29
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Ja vielleicht sollten wir uns einfach mehr zeit geben...Hattes du denn auch herzrythmusstörungen durch die SD?Ich würde ja auch gern wieder sport machen zudem ich ja bis letzten jahr noch richtig aktiv fussball gespielt habe...Ich traue mich bloss irgendwie nicht wieder sport zu machen weil da doch bissl die angst mit bei ist das dass nicht so gut für die störungen ist...Aber du bist jetzt auch wieder im richtigen berufsleben?Ich will unbedingt auch wieder arbeiten irgendwann fällt ein die decke auf den kopf...

lg
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maripositaOffline
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 (p100131)
Verfasst am: 06. Apr 2011, 20:51
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... hmm keine diagnostizierten herz-rythmus-störungen - ist aber auch nie n EKG oder so gemacht worden. so anfühlen tut es sich schon häufig, allein die stärke des herzklopfens erschreckt manchmal Laughing ab und zu glaub ich schon, man könnte es durch die Kleidung sehen...

Was den Sport angeht: Langsam anfangen und steigern.
In der Reha haben mir die Ärzte das so erklärt: Durch die hormonelle leichte Überfunktion in der wir uns ja vorsorglich befinden, ist es ungefähr so, als ob der Körper im ständigen Dauerlauf sei - sobald dann eine kleine körperiche Anstrengung hinzukommt (zB Treppen steigen) - ist man natürlich sofort fix und fertig, wie nach einer Bergbesteigung...
Doch Kondition ist ja trainierbar...

Zu Deiner anderen Frage: Ja, ich arbeite wieder voll - werde nur jetzt vor der RJT wohl noch mal kurz ausfallen, da die Hormone für einen Monat abgesetzt werden müssen. Damit ging es mir letztes Mal nicht so gut. Aber das ist absehbar.
Und ja: mir fiel auch die Decke auf den Kopf - aber hallo! Fühlte mich wie plötzlich aus dem Leben rausgerissen und das mit gerade 30... Habe deswegen auch immer darauf gedrängt ganz schnell in meinen Alltag zurückzukehren.
Heute glaube ich, dass ich das viell. doch etwas zu schnell angegangen bin - zumindest mit der Wiedereingliederung in den Job... also: lass Dir Zeit, bzw. nimm Dir die Zeit für Dich und genieße sie Daumen hoch
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Alba
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Pap. SD-Ca., foll. V...
Sachsen-Anhalt
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 (p100145)
Verfasst am: 07. Apr 2011, 08:23
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Hallo Franko,

bist Du derselbe 24jährige Franko, der im anderen Thread wegen Berentung angefragt hat?

Würdest Du uns dann Deine Geschichte mal ein bißchen genauer erzählen?
Zum Beispiel:
- Wie lange genau liegen OP und RJT eigentlich zurück?
- Was für eine Form von Schilddrüsenkrebs war es, wie weit fortgeschritten, wie wurde er eingestuft?
(Davon hängt die weitere Behandlung, insbesondere auch die nötige Einstellung mit SD-Hormonen ab)
- Wieviel SD-Hormon nimmst Du? Seit wann nimmst Du das?
- Hast Du aktuelle Blutwerte, die Deine augenblickliche Einstellung anzeigen?

Ohne solche Grundinfos kann man nicht das geringste zu Deiner konkreten Situation sagen.

Freundliche Grüße von Alba

P.S.: Die allermeisten hier im Forum arbeiten wieder ganz normal, wenn ihre Behandlungen abgeschlossen sind.
Was sich erheblich unterscheidet: wie lange der einzelne braucht, um wieder einigermaßen fit zu sein. Das ist individuell ganz verschieden.
_________________
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