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Brille Anmeldung: 27.06.06 Beiträge: 86 Papilärer SD-CA pT1 ... |
Beitrag: (p101836)
Verfasst am: 17. Mai 2011, 13:50 |
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Hallo zusammen,
meine OP erfolgte 2005. Beim letzten Check wurde mir gesagt, dass es sinnvoll ist, in einem halben Jahr eine Ganzkörperdiagnostik unter stationären Bedingungen durchzuführen. Die Behandlung kann mit Thyrogen erfolgen. Ich habe eigentlich gedacht, dass ich mit solchen Sachen durch bin. Das Argument war, dass seinerzeit sehr viele Lymphknoten befallen waren und ich nach irgendwelchen neuen Studien, die wohl aus den USA rübergeschwappt sind, in die Kategorie " stark gefährdet" eingestuft worden bin. Hinzu kommt, dass ich seit 1 Jahr einen neuen Arzt in der Nuklearmedizin habe. Der damalige Arzt hat nie über Nachbehandlungen nach so einem langen Zeitraum gesprochen.
Ich habe bisher noch keine Entscheidung getroffen. Wollte erst mal alles sacken lassen. Hat jemand Erfahrungen mit diesem Thema ?
Gruß Brille |
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Harald
Anmeldung: 12.05.99 Beiträge: 7535 fol. SD-CA 97 Berlin  40+ |
Beitrag:  (p101850)
Verfasst am: 17. Mai 2011, 19:14 |
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Hallo Brille,
gut wäre es zu wissen, welche Studie der Arzt meinte.
Was ich bezogen auf die amerikanischen Leitlinie mitbekommen habe, geht man hier eher dazu über, nicht an einem einmal gegebenen Risikoprofil festzuhalten, sondern es immer wieder neu zu definieren, je nach dem wie z.B. Erfolgreich die Erst-Therapie war oder die Blutwerte (TG, TAK) auffällig werden.
Hier ein Verweis auf eine amerikanische Studie:
Risikoanpassung nach Operation und RJT (Tuttle 2010) ( Link in der Linkliste).
"Estimating risk of recurrence in differentiated thyroid cancer after total thyroidectomy and radioactive iodine remnant ablation: using response to therapy variables to modify the initial risk estimates predicted by the new American Thyroid Association staging system."
Viele Grüße
Harald _________________ Als Verein sind wir stärker:
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Brille Anmeldung: 27.06.06 Beiträge: 86 Papilärer SD-CA pT1 ... |
Beitrag:  (p101955)
Verfasst am: 19. Mai 2011, 15:16 |
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Hallo Harald,
danke für die Info. Welche Studie gemeint war, kann ich nicht sagen.
Ich habe hier leider nicht nachgefragt. Meine Werte sind seit Jahren unverändert. Es gibt nur leichte Schwankungen und keinerlei Auffälligkeiten.
Deshalb bin ich eigentlich überrascht, dass nun noch einmal der stationäre Check aktuell ist. Das Argument war u.a. : Sicherheit , dass nicht noch irgendetwas ausbricht ( aufgrund der vor der OP großen Anzahl der befallenen Lymphknoten) Ich denke, wenn es gravierende Veränderungen gibt, spiegelt sich dieses doch auch in den Werten wider oder ?
Gruß Brille |
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