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Bin neu hier .... und habe ganz große Angst vor meiner OP

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hellcatOffline
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Kalte Knoten links u...
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BeitragBin neu hier .... und habe ganz große Angst vor meiner OP

 
Verfasst am: 19. Mai 2011, 11:30
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Hallo,

ich bin ganz neu hier, habe mich gerade angemeldet und sage Euch eines vorab: Ich bin Euch jetzt schon für jede Antwort dankbar.

Ich habe große, große Angst.

Bei mir wurde ein über 4 cm großer Kalter Knoten festgestellt und mir wurde auch gleich dabei gesagt, dass der raus muss. Meine Recherche unter anderem hier ergab: Das wird überall so empfohlen.

Was mich dann aber entsetzte war: Dabei wird natürlich der ganze betroffene Schilddrüsenlappen entfernt.

Als ich das laß dachte ich: Das steht doch in keinem Verhältnis, die Blutwerte waren doch okay, die Schilddrüse arbeitet. Warum sollte ich wegen einer 5%igen Krebswahrscheinlichkeit ein so wichtiges Organ entfernen lassen?

Genau diese Fragen habe ich gestern auch bei der OP Besprechung gestellt.

Also die Ärzte haben mir erklärt, dass der linke Teil der Schilddrüse sowieso schon nicht mehr arbeitet, weil er nur noch aus dem Kalten Knoten besteht. Und dass dieser wachsen wird. Ich bin 34 Jahre alt und dafür ist der Knoten bei weitem zu groß.

Und auch, dass unauffällige Blutwerte nicht heißen, dass meine Schilddrüse normal arbeitet. Ich müsste so oder oder so künftig lebenslang Medikamente nehmen (auch etwas, dass mich wahnsinnig schreckt).

Letztlich habe ich dann der OP zugestimmt, es wurde auch notiert, dass ich erst mal nur den linken Teil der Schilddrüse entfernen lassen will. Im rechten befinden sich auch kleiner Knoten, von denen man noch nichts genaues weiß (wenn ich das richtig verstanden habe).

Ehrlich gesagt: Das ganze Gespräch hat mich null beruhigt. Ich fand es schrecklich. Der Chirurg schien nur genervt, der Nuklearmediziner hat den verständnisvollen gemiemt. Ich kam mir ehrlich gesagt vor wie in einem schlechten Krimi, wo die Polizei mit einem good-Cop, bad-Cop spielt... nur halt mit Ärzten, was ich viel bedrohlicher empfinde.

Letztlich habe ich das Gefühl gehabt, ich hab ja eh keine Wahl und kann von Glück sagen, dass ich die rechte Seite der Schilddrüse behalten kann - zumindest vorerst. Sie sagten mir, dass es sein kann, dass die dann in 12 Jahren oder so auch noch mal entfernt werden muss, je nachdem, was das da für Knoten sind und was die machen.

Bitte schreibt mir mal, was ihr für Erfahrungen gemacht habt. Wie ist das Leben ohne Schilddrüse und wie gut sind die Medikamente, also das Ersatzhormon.

Ich leide seit über 9 Jahren an immer wieder sehr schweren Depressionen und habe auch aus dem Grund riesen Panik vor jedem hormonellen Eingriff in den Körper. Der Witz ist: Bevor das jetzt alles entdeckt wurde, habe ich mir mein Hormonimplantat (zur Verhütung) entfernen lassen und hatte eigentlich beschlossen, dass ich von jedwedem Eingriff in mein Hormonsystem künftig die Hände weg lasse, weil es mir psychisch und physisch sehr viel besser geht, seit das Implantat weg ist. Und ich hatte immer wieder gelesen, dass es auch Zusammenhänge zwischen Depressionen und Schilddrüsenproblemen geben kann.

Und nun das... die Ärzte haben mir schon erklärt, dass das Schilddrüsenhormon was ganz anderes ist als die Hormone die man zu Verhütungszwecken nimmt...

Trotzdem ist mir nicht klar, was das alles für Auswirkungen haben wird.
Und vor allem finde ich es schade, dass ich genau in dem Augenblick, wo ich beschließe, dass ich alle Medikamente (auch die Antidepressiva) kontroliert absetzen will, um dem Körper ne Chance zu geben sich selbst zu heilen in eine Situation hineinkomme die besagt: Du wirst den Rest Deine Lebens Medis nehmen müssen.

Also ich fürchte ihr seht schon an dem Post hier: Ich habe Angst, ich bin durcheinander und weiß die Infos alle nicht zu sortieren.

Danke für jeden, der sich bis hierhin durch den sicherlich wirren Text gelesen hat. Bitte erzählt mir von Euren Erfahrungen und ich bin auch dankbar, wenn mir jemand einen gezielten Hinweis gibt: Lies doch mal dies oder das...
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ankeOffline
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 (p101933)
Verfasst am: 19. Mai 2011, 11:43
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hallo hellcat,
auch wenn ich dir noch keine guten tips geben kann,weil meine op erst ne knappe woche zurückliegt...
hab zuversicht! ich hatte auch angst..und genau die gleiche diagnose wie du.ich war letztlich aber heilfroh dieses ding was in mir wuchs los zu sein!
zu der einstellung mit den hormonen kann ich noch nichts sagen weil ich noch keine nehme.aber das ist wirklich was völlig anderes als hormone zur verhütung.du ersetzt nur was die schilddrüse nicht selbst produzieren kann.
depressionen hatte ich auch lange jahre.aber ich hab wirklich hoffnung das jetzt alles irgendwie besser wird.die op ist nicht schlimm.drücke dir ganz fest die daumen.versuch positiv zu denken auch wenns im moment schwer fällt..
ganz liebe grüße
anke
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hellcatOffline
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 (p101935)
Verfasst am: 19. Mai 2011, 11:54
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Hallo Anke,

vielen lieben Dank!!!

Und ja, ich hab auch die Hoffnung, dass am Ende vielleicht sogar was Gutes bei raus kommt und endlich schluss ist mit Depressionen. Bei mir wirken viele Antidepressiva nämlich nicht.

Liebe Grüße
Kiana
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Barbara64Offline
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 (p101937)
Verfasst am: 19. Mai 2011, 12:42
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Hallo Kiana,

Ich glaube Angst, das hatten hier fast alle- oder, liebe User, irre ich mich da???
Persönlich war es bei mir nicht direkt der Eingriff sondern die Panik vor Krankenhäusern.
Morgen wird es nun schon 14 Tage, dass ich operiert wurde und ich kann nur sagen, das es überhaupt nicht schlimm war. Im Gegenteil ich selbst wurde so ganz "nebenbei" ( Dank der tollen Schwestern dort) endlich von meine Klinikpanik "geheilt.
Ich hatte fast die gleiche Diagnose wie du. Auch ich hatte einen 4 cm Knoten und auchbei mir war keine Funktionsstörung anhand der Blutwerte nachzuweisen. Aber trotzdem war mein ganzer Körper irgendwie aus dem Gleichgewicht.
Selbst wäre ich vielleicht gar nicht so schnell auf die Schilddrüse gekommen, wenn mir nicht plötzlich die Stimme weggeblieben wäre. Auch beim Bücken spürte ich immer einen Druck am Hals und wenn man ganz genau den Hals betrachtete war auch eine gewisse Verdickung zu erkennen.
Die Endokrinologin bei der ich war, sagte beim Aufsetzen des Schallkopfes nur " Oh Gott"... und " das muss raus"- da gibt es keine Alternative.
Glaube mir, ich war mit Sicherheit zu der Zeit genau so durch den Wind wir du jetzt.Aber zum Glück habe ich dieses Forum gefunden und alle haben mir Mut gemacht- und vor allem ich durfte ALLE meine Fragen stellen- was ja beim Arzt leider nicht immer der Fall ist.
Selbst bei der Suche der richtigen Klinik war man hier behilflich und in den Tagen vor der OP, als mich die Angst nochmals tüchtig überfallen hatte, bekam ich sogar " Telefonseelsorge".
Ich habe den Schritt nie bereut- ich wollte das" Ding" ja auch loswerden denn die Vorstellung das es mir vielleicht immer mehr die Luft nimmt, oder eines Tages vielleicht noch entartet und der Eingriff dann nicht mehr so harmlos sein würde, hat mich überzeugt.
Wie es hinterher sein wird, kann die keiner vorher sagen- lies dich hier mal durch die Beträge- es ist bei jedem etwas anders.
Bei mir wurde nur die linke Seite entfernt und hab noch in der Klinik mit Ersatzhormonen angefangen. Wie es weiter geht kann ich auch noch nicht sagen, denn die Werte kann man erst nach 4 Wochen testen.
Von Medikamenten abhänging zu sein ist wohl nicht optimal, aber es gibt viele Menschen denen es so ergeht, denk man an die Asthmatiker, die Diabetiker, die Transplantierten...etc....
Und selbst viele von uns Frauen werfen täglich die Pille ein.
Wenn der Wert richtig eingestellt ist, dann wird es dir damit auch gut gehen.

Ich wünsche dir alles Gute, und dass du die für dich beste Entscheidung treffen kannst. Tut die keinen Zwang an hier deine Fragen zu stellen oder dich auch mal auszuheulen!!!

LG
Barbara[/b]
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hellcatOffline
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 (p101939)
Verfasst am: 19. Mai 2011, 12:57
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Hallo Barbara,

auch Dir ganz herzlichen Dank! Mir tut im Moment wirklich jedes offene Wort zu dem Thema sehr gut.

Ich weiß, dass viele Menschen lebenslang auf Medis angewiesen sind, aber es gefällt mir halt gar nicht, dass ich jetzt erst recht dazu gehöre. Wer mag das schon? Ich finde es beängstigend.

Das Ding los haben will ich auch, zumal bei mir auch die Beschwerden mehr werden - Druckgefühl im Hals vor allem. Und wenn man erst mal weiß, dass es da ist, bildet man sich auch immer mehr ein, es auch wahr zu nehmen...

Vor der Klinik habe ich eigentlich keine Angst und die scheinen da auch einigermaßen führend zu sein (Bürgerhospital in Frankfurt am Main) - zumindest haben sie mir sowas gesagt und ich glaube das jetzt einfach mal, ist mir lieber als mich noch mehr verrückt zu machen.

Angst habe ich natürlich um meine Stimme und ich hasse nichts mehr als Halsschmerzen.

Und ich versuch mir jetzt möglichst viel positives um den Klinikaufenthalt zu bauen... also ich nehm die Chance war, damit auch gleich mit dem Rauchen aufzuhören.

Einfach alles, was hilft.

Gestern habe ich auf YouTube mal den Begriff Schilddrüse eingegeben und kam auf einen Fernsehbeitrag wo man komplett den Schnitt gesehen hat, der gemacht wird... das fand ich erschreckend, auch, wenn ich normal hartgesotten bin, mir die übelsten Splattersachen ansehe. Aber hier betrifft es einen halt selbst und mir ist alles viel zu klein rund um Schilddrüse usw... kann nicht verstehen, wie sich jemand zutrauen kann, das zu operieren und denke: Meine Güte, wenn da jemand auch nur ein bisschen abrutscht... -> gleichzeitg verbiete ich mir sowas und verlass mich einfach mal auf unseren doch noch recht hohen medizinischen Standart. Also positiv denken, wird schon gut gehen, sage ich mir.

Und ich kann es halt nicht ändern, ich hab keine Wahl. Also Augen zu und durch und das beste hoffen! Und hier noch ganz ganz viel lesen, immer dann, wenn ich gerade wieder Angst habe... ich denke, dass mir das auch helfen wird.
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Alba
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 (p101944)
Verfasst am: 19. Mai 2011, 13:10
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Hallo Hellcat,

ich glaube, wir hatten alle Angst.
Hier:
Link innerhalb des ForumsBeitrag
findest Du eine Sammlung mit Op-Berichten, wo bei den meisten schon an der Überschrift der überwiegend positive Verlauf erkennbar wird.

Mit dem Bürgerhospital hast Du übrigens eine Klinik von ausgezeichnetem Ruf ausgesucht. Mach Dir nix draus, wenn der Chirurg wie der böse Polizist daher kommt. Wink Der soll vor allem eines: schneiden können, und das schließt nicht unbedingt ein, auch besonders nett zu sein.
Besser ist natürlich beides - aber wichtiger ist, daß er was kann.

Alles Gute für Dich von Alba
_________________
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Barbara64Offline
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 (p101945)
Verfasst am: 19. Mai 2011, 13:26
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hellcat hat folgendes geschrieben:
Hallo Barbara,



Das Ding los haben will ich auch, zumal bei mir auch die Beschwerden mehr werden - Druckgefühl im Hals vor allem. Und wenn man erst mal weiß, dass es da ist, bildet man sich auch immer mehr ein, es auch wahr zu nehmen...


.


musste jetzt ein wenig schmunzeln.... mir ging es damit auch so... hab sogar meine Hausärztin mal gefragt, ob denn das Teil so schnell wachsen kann...

Den Film konnte ich mir auch nicht ansehen-hab schnell wieder aus gemacht!! Hab dann gedacht, ich schlaf ja eh, wenn das gemacht wird, dann muss ich es auch nicht so genau wissen.
Mich hat das Davor und Danach mehr interessiert und da waren die OP Berichte die hier stehen für mich sehr wichtig.

Wegen der Stimme hab ich mir auch Sorgen gemacht- weil diese für mich auch berufliches Kapital ist. Darum hab ich auch einen Weg von ü 200 km in Kauf genommen- und... meine Stimme war gleich wieder da.

Die Chirurgen haben ihren Job bei mir gut gemacht- und ich muss Alba recht geben... die sollen schneiden und das gut- und die Schwestern sind bei allen weiteren Wehwechen in der Klinik eh die besseren Ansprechpartner. Ich habe meinen Chirurgen in den 5 Tagen Klinik vielleicht 2 Minuten gesehen. Aber ich war schon zufrieden, als die Narkoseärztin sagte, das Prof.Trupka selbst operiert.

So, Mittagsschlaf ruft

LG
Barbara
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 (p101948)
Verfasst am: 19. Mai 2011, 13:56
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Hallo Barbara,

ja, seh ich auch so: Ich muss nicht bemuttert werden, dafür habe ich meine Freunde! Und ich muss auch die OP nicht weiter sehen... schneiden, gut machen, dann bin ich zufrieden.

Was ändert sich eigentlich noch, außer, dass man eben die Schilddrüsenhormone nehmen muss?

Eigentlich nichts, oder?

Liebe Grüße und träum was schönes
Kiana
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ankeOffline
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 (p101957)
Verfasst am: 19. Mai 2011, 15:18
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Very Happy
siehste kiana,das nimmt doch schon so ein bisschen von der angst wenn man sich austauschen kann,oder?mir tut es auch sehr gut.
ich hatte auch vor allem eine krankenhausphobie,aber sie haben sich dort rührend um mich gekümmert.fühlte mich gut aufgehoben!
meine stimme hat auch nicht gelitten..keine sorge..ich kenne mittlerweile schon fünf menschen persönlich die alle die gleiche op hatten,alle waren danach wieder gut bei stimme Cool
wann ist denn deine op?
ich hatte mir für meine freitag den 13.ten ausgesucht was mir großen respekt bei allen freunden eingebracht hat(stolzkuckt) auch damit habe ich bewußt was gegen meine angst getan.
du schaffst das auch!
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ankeOffline
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 (p101958)
Verfasst am: 19. Mai 2011, 15:24
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wißt ihr was ich aber wirklich merkwürdig finde.viele die betroffen sind und operiert werden müssen haben ganz normale blutwerte obwohl die kalten knoten teilweise größer sind als die schilddrüsenlappen selbst.ich kann mir wirklich nicht vorstellen,daß diese dann noch normal arbeiten kann???
zumal ich alle möglichen symptome habe die angeblich den wechseljahren zuzuschreiben sind..herzrasen,schweißausbrüche..undundund..
aber ich bekomme meine regel noch ganz gleichmäßig und deshalb glaube ich eher an die schilddrüse.bin echt mal gespannt wie es weiter geht!
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BineMaja78Offline
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 (p101962)
Verfasst am: 19. Mai 2011, 16:21
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Hallo!

Ich denke Angst hatte jeder vor seiner OP und ich denke auch das jeder hinterher sagt: die Angst war unbegründet!
Die Ärzte wissen schon was sie sagen und tuen und wenn es raus muß, muß es raus!
Ich hatte zum Glück ( noch ) keine Knoten, aber meine Schilddrüse war um das 3fache vergrößert. Bei mir wurde schon vor ca. 10 Jahren festgestellt das ich was an der Schilddrüse hab, war aber nie richtig eingestellt. Da war ich zum Teil auch selbst schuld, mal einige Zeit geschludert aber im großen und ganzen waren die Werte immer schlecht und ich mußte täglich eine hohe Dosis an Tabletten gegen die Überfunktion nehmen. Der letzte Anstoß zur OP gab mir dann mein Kinderwunsch, denn der wäre mir mit dieser Schilddrüse unerfüllt geblieben. So ist das Ding jetzt raus und muß trotzdem jeden Tag ein Leben lang eine Tablette schlucken - aber egal!
Wie hier schon jemand schrieb, es gibt glaub ich kaum einen Menschen der nicht jeden Tag was schluckt. Sei es was gegen Allergien, zur Verhütung, Kopfschmerzen oder oder...

Meine OP ist jetzt 2 Wochen her und ich bin so froh das ich diesen Schritt gewagt hab. Ich war am Montag bei meiner Hausärztin, die konnte kaum glauben das die OP noch nicht mal 2 Wochen her ist - die Wunde verheilt super. Vorhin war ich in der Apotheke, Narbensalbe kaufen. Die Frau dort konnte auch kaum glauben das die OP erst 2 Wochen her ist. Das bestärkt mich dann auch immer darin, das ich mir den richtigen Arzt ausgesucht hatte. Der konnte wirklich gut schneiden Smile

Wann hast du denn deine OP? Steht der Termin schon fest?

L.G.
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 (p101978)
Verfasst am: 19. Mai 2011, 22:13
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@Alba

Herzlichen Dank für die Info und den Link! Bin ja beruhigt, dass das Bürgerhospital da wirklich so gut ist, wie der Arzt mir sagte.

@Anke

Ja, das verstehe ich auch nicht, aber scheinbar kann man das anhand der Blutwerte wohl nicht erkennen...

oh weh, ich bin so aufgeregt, ich überseh hier dauernd die Hälfte.

Meine OP wird am 24.6. sein. Günstigerweise ist meine Tochter (vor kurzem 6 geworden) da auf Zeltfreizeit. Ich will nämlich auf keinen Fall, dass sie ihre Mama im Krankenhaus sieht und sich sorgen macht.
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 (p101985)
Verfasst am: 20. Mai 2011, 07:20
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anke hat folgendes geschrieben:
viele die betroffen sind und operiert werden müssen haben ganz normale blutwerte obwohl die kalten knoten teilweise größer sind als die schilddrüsenlappen selbst.

Hallo,

ich meine, irgendwo in der Fachliteratur gelesen zu haben, es sei eher selten, daß man nur wegen kalter Knoten in eine Unterfunktion gerät - dagegen erzeugten heiße Knoten viel eher eine Überfunktion.

Bei kalten Knoten habe man meist normale Werte, ganz egal, wie groß der oder die Knoten schon sind.
Das zeigt nebenbei die große Kompensationsfähigkeit so einer Schilddrüse. Fallen Teile davon aus, so übernehmen scheinbar die anderen den Part, weshalb die Größe auch nichts oder wenig über die Funktionsfähigkeit aussagt und weshalb manche auch bei nur noch einer vorhandenen SD-Häfte ohne Tabletten auskommen.
Ich selbst hatte wertechnisch keinerlei Auffälligkeiten vor der Op, bloß einen tastbaren Knuddel, ohne den wäre ich gar nicht zum Arzt gegangen.

Grüße von Alba
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 (p101986)
Verfasst am: 20. Mai 2011, 07:31
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hellcat hat folgendes geschrieben:
Meine OP wird am 24.6. sein. Günstigerweise ist meine Tochter (vor kurzem 6 geworden) da auf Zeltfreizeit. Ich will nämlich auf keinen Fall, dass sie ihre Mama im Krankenhaus sieht und sich sorgen macht.


Hallo Kiana,

für günstig hielte ich das nur insofern, als Du dann vielleicht noch ein bißchen mehr Zeit zum Ausruhen hättest.

Daß Deine 6jährige Tochter nicht mitbekommt, wie du Dich z.T. jetzt schon sorgst, halte ich für ausgeschlossen.
Man kann Kindern nicht vormachen, es ginge einem gut, wenn das nicht so ganz der Fall ist. Wenn man es versucht, so erzeugt man eher unnötige Ängste bei ihnen.

Was wäre denn schlimm daran, wenn Dein Tochter mitbekäme, wie Du zwar im Krankenhaus bist, Dich aber mit jedem Tag mehr erholtest?
Ich würde immer versuchen , so etwas meinem Kinde altersgemäß, aber wahrhaftig zu sagen und empfehle das auch Dir.

Grüße von Alba
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 (p102000)
Verfasst am: 20. Mai 2011, 12:43
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Hallo Kiana,

ein bisschen was will ich auch nochmal schreiben. Wenn ich das so richtig gelesen habe, treibt Dich gar nicht so sehr die Angst vor der OP selbst um, sondern mehr die Frage nach den Folgen, wie: keine oder nur noch eine halbe SD haben, Medis nehmen müssen, evtl. eine Verschlechterung der Depressionen zu haben usw.

Das kann ich gut verstehen und versuche jetzt mal, zu einigen Themen was zu sagen. Was die Teil-OP angeht, so ist es in aller Regel so, dass ein SD-Lappen mit einem größeren Knoten immer komplett rausoperiert wird. Jeder Rest, der stehen bleibt, birgt die Gefahr neuen Knotenwachstums. Genau aus dem Grund ist es ein Irrglaube, dass man mit einer nur teilweise erhaltenen SD keine Medis nehmen muss. Ganz im Gegenteil: der verbleibende Rest hat dann die Aufgabe des ganzen Organs zu übernehmen, muss mehr arbeiten, und neigt dann verstärkt dazu, Knoten auszubilden, sozusagen als Reaktion auf die Überlastung. Statistsich gesehen.
Dann müsste erneut operiert werden, um die neuen Knoten zu entfernen und ggf. auf Krebsverdacht zu überprüfen. Und jede SD-Folgeoperation stellt (aufgrund der innerlichen Vernarbungen) ein höheres Risiko dar, insbesondere für die Stimmbänder, als die vorhergehende. Daher operiert man lieber von vornherein "gründlich".

Ich selbst wurde zweimal operiert, 1978 wegen eines heißen Knotens und 2006 wegen eines heißen und eines kalten Knotens, letzterer erwies sich dann als follikulärer SD-Krebs. Probleme mit der Stimme hatte ich keine. Auch bei mir waren die Werte 2006 im Normalbereich. Ich denke aber, es ist so, dass die Werte nicht unbedingt etwas darüber aussagen, ob die SD eigentlich mit der Aufrechterhaltung dieses guten Zustandes überfordert ist und deswegen Knoten ausbildet. Sicherlich, jetzt schafft sie es noch, aber wie lange? Und in welchem Zustand ist sie dann? Daher sind gute Werte eben nur ein begrenzter Hinweis auf eine gesunde SD:

Was die Medis angeht: ich selbst bin auch jemand, der jede nicht eingenommene Pille als eine gute Pille betrachtet. Was aber die SD-Hormone angeht, so weiß ich halt, dass mein Körper sie braucht und nun aus guten Gründen (s.o.) kein eigenes Organ mehr hat, um sie herzustellen. Also schlucke ich sie in chemischer Form. Sie sind für mich ein selbstverständlicher Bestandteil meiner "Morgenhygiene" geworden. Trotzdem drehe ich nach wie vor jede Kopfschmerztablette dreimal um und lege sie dann vorzugsweise wieder weg.... Wink

So, das soll's erstmal sein. Ich drück' Dir alle Daumen für die OP
Ute
_________________
Wenn die Hoffnung aufwacht, legt sich die Verzweiflung schlafen.
(Aus Asien)
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