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Gudrun
Anmeldung: 20.05.10 Beiträge: 53 Komplette Entfernung... Neuss  40+ |
Beitrag: (p102050)
Verfasst am: 21. Mai 2011, 15:59 |
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Hallo Hellcat,
ich kann verstehen, dass du unsicher bist und Angst hast. Immerhin wird dir ein Teil eines wichtigen Organs entnommen und du musst für den Rest deines Lebens Medikamente nehmen.
Das deine Blutwerte noch in Ordnung sind - wobei du sie ja nicht eingestellt hast - heißt tatsächlich nicht, dass alles ok ist. Du könntest Auswirkungen deiner nicht gesunden Schilddrüse bereits jetzt merken, z.B. deine Depressionen. Sobald ich ganz leicht in die Unterfunktion rutsche, bekomme ich Heulkrämpfe und Co.
Die Tabletten, die du danach nehmen musst, gleichen nur die entfernte Hälfte aus und sind nicht so was wie Antidepressiva o.ä. Wenn du das so siehst, freundest du dich sogar mit ihnen an. Es wird erfahrungsgemäß etwas dauern, bis du die richtige Dosis gefunden hast. Lass dich nicht entmutigen und halte durch. Es wird tatsächlich besser.
Ich drücke dir ganz fest die Daumen für deine Operation und die Zeit danach.
Lieben Gruß
Gudrun |
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Amigo Anmeldung: 21.05.11 Beiträge: 3 |
Beitrag:  (p102056)
Verfasst am: 21. Mai 2011, 19:46 |
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Hallo Hellcat,
das Bürgerhospital soll im Rhein-Main-Gebiet das beste Krankenhaus bzw. die besten Chirurgen für eine SD-Op. haben. Demnächst werde ich auch dort operiert, allerdings ein wenig schwieriger(Brustbeinschnitt da die Struma hinter dem Brustbein wuchert)
Ich bin bereits schon einmal an der SD operiert worden. Glaube mir, das ist gar nicht so schlimm. Die ersten zwei / drei Tage nach der OP sind ein wenig gewöhnungsbedürftig.
Im Bürgerhospital bist Du in besten Händen.
Alles Gute |
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| :((Ich |
Beitrag: (p102202)
Verfasst am: 25. Mai 2011, 15:16 |
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| Toll dass so ein forum existiert - teilweise bekämpfe ich den Riese Angst vor der op ... eher gesaht auch nach dem operation . |
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hellcat
Anmeldung: 19.05.11 Beiträge: 11 Kalte Knoten links u... Frankfurt  30+ |
Beitrag:  (p102339)
Verfasst am: 30. Mai 2011, 22:49 |
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Hallo!!! Hier sind ja noch ganz viele Antworten dazu gekommen, danke!
@Alba
Grundsätzlich gebe ich Dir recht, dass man Kindern nichts vormachen kann und sollte. Aber: Meinte Tochter musste Ende 2009 bereits erleben, wie ihre Mutter völlig die Kräfte verließen und sie jeden Lebensmut verlor. Ich war damals 3 Monate in einer Klinik, hatte mich selbst einweisen lassen, weil ich ernsthafte Selbstmordgedanken hatte (und niemals meinem Kind antun wollen würde, dass ich mich umbringe!). Nun hat sie in diesem Jahr wieder erlebt, dass ich plötzlich nicht mehr konnte und ich habe gemerkt, dass sie sich wahnsinnige Sorgen macht... ich will sie einfach da raus nehmen. Das Problem ist, dass Kinder alles für ihre Eltern tun würden. Und sie haben Ängst, die noch mal völlig anders sind als die, die unsereines durchmacht. Ich will einfach nicht, dass sie jetzt noch mitkriegt, dass Mama in einem richtigen Krankenhaus (die Psychiatrie sieht ja anders aus und wir hatten in der Zeit auch Kontakt, haben uns jedes Wochenende gesehen) liegt und aufgeschnitten wird.
Sie hat mit ihren sechs Jahren schon genug mitgemacht, dass merke ich einfach daran, dass sie sich für alles verantwortlich fühlt. Sie soll Kind sein können. Sie soll sich nicht fragen, ob Mama nun stirbt und ich füchte, dass sie genau solche Ängste hätte, auch, wenn ich ihr zig mal erkläre, dass nichts schlimmes passiert. Sie soll auch nicht denken, dass ich noch mal wie 2009 ganz lange weg bin. Ich will sie da einfach raus nehmen. Ich bespreche sonst auch gerne viel mit ihr, ich bin sehr offen, aber oft sogar schon zu offen gewesen, weil ich immer finde, dass man Kinder und ihre Gefühle, ihre Fragen ernst nehmen muss. Aber ich denke, dass menie Tochter in Sachen kranke Mama schon viel zu viel miterlebt hat. Und was nutzt es einem Kind, wenn die Mama sagt: Ja, ich weine, aber das hat nichts mit Dir zu tun. Mir geht es einfach nicht gut, das wird wieder besser.... das ändert alles nichts daran, dass es für ein Kind sehr, sehr schlimm sein muss, die Mama dauernd heulen zu sehen. Und sie kriegt ja schon seit Monaten wieder mit, dass es mir nicht gut geht und ich verspreche immer, dass es schon wieder besser werden wird...
Das ist alles viel zu viel für so einen kleinen Menschen. Vor allem dann, wenn er bzw. sie (meine Tochter) nur die Mama hat! |
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hellcat
Anmeldung: 19.05.11 Beiträge: 11 Kalte Knoten links u... Frankfurt  30+ |
Beitrag:  (p102340)
Verfasst am: 30. Mai 2011, 22:54 |
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@Ubo
Das hast Du richtig erkannt. Ich habe viel mehr Angst vor den Folgen der OP als vor der OP selbst.
Das Forum hier - ihr habt mir alle viel Mut gemacht, vielen Dank!
Dennoch hab ich immer noch Angst... also gerade wenn ich dann hier lese, dass viele weiterhin Gewichtsprobleme haben oder auch erst nach ihrer OP. Von Depressionen lese ich hier wenig, scheinbar ist der Zusammenhang nicht so groß...
Ich versuch mir immer einzureden, dass nach der OP die Einstellung schon recht gut klappen wird, ich hab ja - wie ich dank Euch weiß - sehr gute Ärzte an der Hand, und dann alles vielleicht sogar viel besser wird.
Und vielleicht muss ich es auch mit ein bisschen Galgenhumor sehen: Es geht mir schon seit Jahren nur selten und leider nur in recht kurzen Phasen gut ... also was soll mich noch schrecken? |
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Maria2 Anmeldung: 12.08.04 Beiträge: 2804 Pap. CA pT3 tall-cel... Bayern/Oberpfalz  30+ |
Beitrag:  (p102346)
Verfasst am: 30. Mai 2011, 23:07 |
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Hallo hellcat,
ich weiß nicht, vielleicht bin ich da zu blauäugig, aber wie sollte eine Sechsjährige eigentlich auf die Idee kommen, dass eine OP was furchtbar Schlimmes ist?
Wenn du ihr erklärst, dass du, während sie weg ist, ein paar Tage ins Krankenhaus gehst, um was rausoperieren zu lassen, was da nicht hingehört, und dass du dich hinterher zwar noch schonen musst, aber trotzdem nach ein paar Tagen schon wieder daheim bist, also viiiel schneller als letztes Mal - dann würde sie das, denke ich, mehr beruhigen, wie wenn du versuchst, alles vor ihr zu verheimlichen.
Liebe Grüße,
Maria _________________ Als Fördermitglied kannst du schon mit 5 € im Jahr unserem Verein sehr helfen!
Gemeinsam sind wir stärker!!!  |
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Barbara64 Anmeldung: 15.03.11 Beiträge: 128 Links ohne SD Bayern |
Beitrag:  (p102351)
Verfasst am: 31. Mai 2011, 08:35 |
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Möchte mich hier als Mutter, Oma und Pädagogin hier auch einbringen.
Sicher wird wohl jede Mutter ihr eigenes Kind am besten kennen und einschätzen können- ohne Frage - und somit auch, was man ihm zumuten kann oder nicht.
Aber aus meiner ganz persönlichen Erfahrung heraus muss ich mich den Worten meiner "Vorschreiberin" anschließen.
Ein Kind ist im Alter von 6 Jahren soweit,um zu verstehen, das die Mama ins Krankenhaus muss, damit es ihr danach wieder besser geht.
Und ich denke, je mehr das Kind darüber weiß, umso weniger Angst wird es haben. (man muss das Ganze ja nicht schildern wie einen Monsterfilm)
Du wirst deine OP vor dem Kind nicht verbergen können, die Narbe wird noch eine ganze Weile zu sehen sein, und glaube mir, für Kinder ist das beängstigender , weil sie ja viel Phantasie haben und sich ( wenn sie nicht von den Erwachsenen aufgeklärt werden) dann ihre eigenen Vorstellungen machen. Die dann noch viel dramatischer sein können, als die Wahrheit.
Oder was würdest du als Kind denken, wenn du heim kommst und die Mama mit einem Schnitt am Hals wieder findest??
Du wirst vielleicht auch noch nicht alle Hausarbeit so erledigen können, wie sonst- ist nicht dramatisch- aber Kinder merken sowas!!
Vielleicht hast du ja meinen Thread gelesen in dem ich den Kommentar meiner Enkelin schrieb. Die meinte doch, mir hätten sie den Hals aufgeschnitten, weil ich mein Essen nicht richtig gekaut hätte.( als sie meine Narbe sah)
Ich habe ihr dann erklärt ( sie ist gerade mal 4) warum ich diese Narbe am Hals habe. Hab ihr erzählt, dass jeder Mensch ein Organ im Hals hat, das einem Schmetterling gleicht und das bei mir einer der Flügel zu groß gewachsen ist und ich darum nicht mehr singen konnte... etc....
Darum durfte ich ganz tief schlafen und Ärzte haben mir den großen Teile heraus genommen und das ich davon gar nichts bemerkt habe.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass man auch Bilderbücher einsetzen könnte, in denen der menschliche Körper abgebildet ist. ( auch die Schilddrüse) Und man kann versuchen die Zusammenhänge zu erklären.
Und vor allem, dass dies alles passiert, damit es der Mama hinterher wieder gut geht.
Wenn Kinder nicht wissen WARUM es der Mama nicht gut geht denken sie ganz oft SIE SELBST sind daran schuld- weil sie es nicht nicht anders erklären können.
Vielleicht konnte ich dir ja etwas weiter helfen....
wünsch dir alles Gute!
Barbara |
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| Daniela13 Struma nodosa - kalt... Saarland  30+ |
Beitrag:  (p102410)
Verfasst am: 01. Jun 2011, 13:54 |
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Bei meinem Sohn habe ich es auch so gemacht, dass ich es ihm erzählt habe. Dass das alles nichts schlimmes ist und er mich jederzeit anrufen kann. Am ersten Tag weiß ich noch nicht genau ob er mich besuchen kommen kann. Aber danach darf er mit Oma oder Opa und Papa jederzeit kommen und mich immer anrufen. Da er selbst vor 2 Jahren operiert wurde (Pollypen und Paukenröhrchen) erzählte ER mir dann, wie toll das sei. Dass man eine Spritze bekommt, die aber nicht merkt. Dann kommt man in einen Raum in dem "Raumfahrt"Lichter sind und alle sind ganz nett. "Mama, dann schläfst du und wenn du wach bist, rufe ich dich schon an." So süß!!! Er bekam damals ein Heft mit Bildern auf denen alles über die OP erklärt wurde mit und das zeigte er mir dann jetzt nochmal.
Wir haben ihm damals auch alles erklärt, gezeigt und waren lange vor der OP im Krankenhaus. Ihm half das super. Er beruhigt sich, wenn er alles weiß. Aber es ist auch nicht jedes Kind gleich. Was dem einen hilft, schadet dem anderen.
Das muss eine Mutter selbst entscheiden.
Bei meiner Mama wurde 2009 eine Brustamputation (Krebs) vorgenommen. Da nahm ich ihn am dritten Tag erst mit, weil meine Mum sehr fertig war. Er kommt damit super klar. Wenn etwas dem Körper nicht gut tut, muss man es vom Arzt behandeln lassen. Wir haben da keine Tabus. Er weiß wie das aussieht und das da was fehlt. Sonst alles ok! Wie beim Piraten mit dem Holzbein
LG |
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Ninnisworld2901 Anmeldung: 25.03.11 Beiträge: 43 Totalresektion SD 28... Stuttgart, Baden-Württemberg  40+ |
Beitrag: (p102695)
Verfasst am: 12. Jun 2011, 14:17 |
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Hallo,
zu allererst möchte ich Dir einfach nur beruhigend zusprechen, denn ich kenne Dein Gefühlschaos, ich verstehe das vollkommen. Ich wurde am 28.3 operiert, ich bin kurz vorher hier aktives Vereinsmitglied geworden, da mir dieser Verein, die seriösesten, menschlichsten, verständlichsten Antworten auf alle meine Fragen, meine Ängste geliefert hat, ich hier auch etwas zurückgeben möchte, von dem was mir hier zu Teil wurde. Auch ich und ich habe mich schon aus dem Grund geschämt, weil ich medizinisch studierte Fachkraft bin, war total aus dem Häuschen, habe totale Angst vor dem bevorstehenden Eingriff gehabt...deshalb vorab, KEINE ANGST, es wird alles gut werden. Das Schlimmste Gefühl für wohl alle von uns vor der OP ist...dass wir uns gar nicht so wirklich vorstellen können, einzuschlafen, somit die Kontrolle aus der Hand zu geben, es hat sich auch bewahrheitet, dass die Meisten genau davor am Meisten Angst haben...ich möchte nicht auf alle Deine angesprochenen Dinge eingehen, weil ich Dich hier auch nciht zutexten möchte, ich möchte erst mal auf Deine primären Ängste eingehen. Nachdem DU ja nun einen sehr großen Knoten hast, ist es sicher richtig zu sagen, man nimmt diesen heraus. Ich persönlich hatte auch linksseitig den sichtbaren Knoten, es war gedacht dass nur der linke Lappen herausgenommen werden muss, denn auch mir wurde gesagt, dass alleine auf Grund der "überschaubaren Größe" meiner Schiddrüse der linke Lappen überwiegend aus Knoten bestand und deshalb nicht mehr arbeitet, was bei mir eine Unterfunktion zur Folge hatte. Ich wurde jahrelang "falsch" behandelt, nämlich auf die Symptome die eine Schilddrüsenerkrankung auslösen kann, wie Depressionen, Gewichtszunahme trotz "normalem und gesundem Essverhalten" sowie diversen anderen Dingen, bei mir ist durch Zufall aufgefallen, dass ich in einer Unterfunktion war...wirklich Zufall. Seit meiner OP habe ich keinerlei Depressionen mehr...das dazu, ich hätte dies nie gedacht, da ich aus anderen Gründen zeit meines restlichen Lebens Schmerzpatientin bin, dachte ich nämlich dass die Depression dazu gehört und mir auch verbleiben wird... meine Depression ist jedoch NICHT mehr da...selbst ich hätte nie gedacht, dass dieses kleine ORGAN so viele Probleme in UNS auslösen kann, kann es aber...ich bin mir sicher, dass Dich Deine behandelnden Ärzte gut behandeln werden und gut beraten haben, denn auch wenn Dein Knoten nicht bösartig ist, also ein Karzinom, er löst Probleme in unseren Körpern aus, also nichts wie raus damit, das sagen ja auch Deine Ärzte. Mein Vorgespräch verlief so, dass mir die Ärzte sagten, dass wenn SIe während der OP feststellen sollten, dass auch im rechten Schilddrüsenlappen Veränderungen präsent sind, die Grund zur Annahme geben würden, dass ich durch diese Veränderungen in absehbarer Zeit wieder auf dem OP Tisch liegen würde, man diesen mitentfernen würde...ich wurde auch gefragt ob ich dem zustimme oder nicht...da ich der Klinik und diesen Ärzten die in meiner Stadt Kapazitäten sind, total vertraute, habe ich dem zugestimmt, wie sich nach der OP rausstellte, war das auch richtig, denn bei mir haben die Ärzte während der OP einen weiteren Knoten gefunden, der sich um meine Luftröhre schmiegte, der bildgebend gar nicht darstellbar war (warum auch immer) und dass im kompletten rechten Schilddrüsenlappen auch Veränderungen da waren die es notwendig machten, diesen auch zu entfernen, zumal eine Weiterversorgung durch diesen Lappen, ohne zukünftige Medikamentengabe nicht mehr gewährleistet war, kurzum ich habe nun keine Schilddrüse mehr, bin auch noch nicht ganz richtig eingestellt, aber das braucht Zeit, auch eine wertvolle Erkenntnis die ich hier im Schilddrüsenforum erlangt habe, denn auch meine Wünsche betreffend, wäre es mir SCHNELLER natürlich LIEBER gewesen wäre...aber wie mir ALBA und andere Leute hier häppchenweise beigebracht haben...GUT DING braucht WEILE somit habe ich mich damit abgefunden und es geht langsam bergauf. Nach der OP hat sich bei mir schon beim Aufwachen, trotz aller Reizung durch den Eingriff bewahrheitet, dass das Druckgefühl RECHTS...bei mir war wohlgemerkt der KNOTEN links und mein alter Endokrinologe meinte immer sehr unhöflich, dass ich mir das Druckgefühl rechts nur einbilden würde, SOFORT WEG... es war einfach WEG...später stellte sich heraus, dass durch den Knoten an und um meine Trachea, der nicht groß aber eben DA war, sehr wohl dieses Druckgefühl erklären ließ, was mir wiederum bewiesen hatte, dass manche Ärzte einfach unsensibel sind....ich wünsche Dir deshalb erst mal die Gelassenheit, anznehmen, dass Du nun diesen Knoten hast und die Erkenntnis, dass es wohl auch laut Aussage Deiner Ärzte wichtig ist, diesen zu entfernen. Die OP selbst ist wirklich nicht so schlimm wie ich mir dies (wie gesagt sogar als medizinisch studierte Fachkraft=schäm) ausgemalt habe, meine Zimmerkollegin und ich haben am Abend nach der OP schon wieder was zu ESSEN gefordert, weil wir Hunger hatten...von daher, es war wirklich nicht halb so schlimm wie ich und sicher viele andere hier gedacht haben..ich wünsche Dir deshalb für die OP einfach nur alles Gute...alles andere solltest Du vielleicht erst mal beiseite schieben, denn alles wirst Du schlicht nicht vor einer OP klären können, vielmehr wünsche ich Dir auch, dass es Dir ähnlich wie mir geht und Du gleich nach dem Eingriff merkst, dass gewisse Probleme einfach dadurch schon mal weniger werden vielleicht wie in meinem Fall ganz verschwinden...gerne stehe ich Dir mit Rat und Tat zur Seite, wie viele der Leute hier auch....Du bist hier schon richtig, ich finde diesen Verein GOLD wert und versuche hier ein wenig von dem was mir hier gegeben wurde, wieder zurückzugeben indem ich andere Menschen beruhigen kann und hoffe ich konnte hierzu bei Dir ein wenig beitragen........wenn Du weitere Fragen hast, kannst Du Dich gerne auch per Privater Nachricht melden..einstweilen wünsche ich Dir nur das Allerbeste, Liebe Grüße, Elke  |
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| Pe |
Beitrag: (p102719)
Verfasst am: 13. Jun 2011, 11:30 |
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Hallo Hellcat,
mir ging es vor 2 Wochen noch genauso wie Dir. Ich bin 36 und hätte nie gedacht, dass ich irgendwas mit der Schilddrüse haben könnte. Ich bin aktiv, feier gerne und sonst hatte ich keine großen Probleme. Bei der Untersuchung wurde dann festgestellt, dass meine Schilddrüse komplett raus muss.
Ich hatte wahnsinnige Angst, Panik... einfach nur Schiss.
Ich muss sagen... die Sorgen habe ich mir umsonst gemacht. Verstehen kann ich Dich voll und ganz, wenn man davor steht... das ist eine totale Belastung.
Wie gesagt, bei mir war es die komplette Schilddrüse und ich habe es super weggesteckt. Essen und Trinken macht man anfangs in kleinen Bissen und Schlucken, ansonsten ist man noch nicht ganz so beweglich vom Kopf her, aber das wird schnell wieder und ist auch nicht schlimm. Nimm Dir ein weiches Nackenkissen mit, glaub mir, Du hast es weitaus bequemer, war froh, dass ich meine Rolle dabei hatte.
Im Krankenhaus habe ich sofort Euthyrox 100 bekommen, nach einer Woche war ich in der Schilddrüsenpraxis und nehme jetzt Euthyrox 137, mal schaun, ob es reicht. Calcium nehme ich noch eine am Tag, ab Morgen nicht mehr.
Wenn Du richtig eingestellt bist, geht es Dir gut. Dass Du Dein Leben lang Tabletten nehmen musst, genauso wie ich und viele andere, ist in diesem Fall kein Poblem, weil Dein Körper das sonst selber produziert hat. Wenn Du die OP hinter Dir hast, das Teil draußen ist und Du die Tabletten nimmt, wird es Dir mit Sicherheit besser gehen.
Ich wünsche Dir alles Gute und sende viele liebe Grüße!! |
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Patschivogel Anmeldung: 06.10.09 Beiträge: 57 |
Beitrag:  (p102723)
Verfasst am: 13. Jun 2011, 14:58 |
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hallo,
also mir wurde vor 20 Jahren schon empfohlen die Schilddrüse rausoperieren zu lassen. Weil damals 3 Knoten drin waren. Ich habe es aber nicht machen lassen weil mir nicht klar war warum ? Ich hatte alle Werte im Normbereich und gut wars für mich.
Dann kam der Tag X wo ich 7 Knoten hatte, einer so groß wie eine Mandarine usw. - dann hab ich noch ein Morbus Basedow entwickelt und ich konnte kaum noch atmen weil das alles nach innen gewachsen ist. Verschluckt hab ich mich auch ständig.
Kurz ich hab so große körperliche Probleme bekommen die nicht mehr auszuhalten waren.
Allerdings war es ein langer Prozess - dennoch hätte ich mir den Zirkus auch sparen können wenn ich gleich die Schilddrüse hätte rausmachen lassen. Da bin ich mir heute sicher.
Ich würde auch heute dazu tendieren gleich alles rausmachen zu lassen denn ich sehe die Chance als groß an das man die restliche Schilddrüse in 10 Jahren möglicherweise auch entfernen muss.
Wo nix mehr ist - ist auch nix mehr zum nachoperieren.
Aber das ist nur meine allerpersönlichste Meinung. Das wissen andere hier sicher besser. Oder die Ärzte.
Ich bin im Januar dieses Jahres operiert worden weil es überhaupt nicht mehr anders ging. Und alles in allem geht es mir besser als vorher. Ich hab zwar mal hier und da was und das nervt aber trotzdem geht es mir viel besser als vorher.
Was hab ich für ein Gedöns gehabt vor Angst. Und ich muss sagen es war wirklich unnötig. Vor der OP hätte ich heute keine Angst mehr wirklich nicht. Nach drei Tagen war ich wieder draussen. Man kann sofort essen und trinken, duschen usw.
Also ich habe seit meiner OP sogar abgenommen. Also es nehmen auch nicht alle zu. Viele Leute nehmen sogar ab.
In erster Linie geht es jetzt aber doch um Gesundheit und nicht um Kosmetik.
Ich möchte dir Mut machen es ist nicht so schlimm. Wirklich nicht.
Ich weiß heute das ich so oder so nicht drumrumgekommen wäre - und ich kann mich dran erinnern das der Arzt zu mir vor 20 Jahren schon sagte: Lassen sie es machen solange sie noch jung und frisch sind.
Also manche Ärzte haben auch nerven gell ? hahahaha - nun hab ich es eben machen lassen als mich diese Schilddrüse schon fast zum Wrack gemacht hatte.
Ich glaub das hier viele bestätigen können das man sogar manchmal hinterher erst weiß wie schlecht es einem vorher tatsächlich ging.
Das vergisst man glaube ich weil das so schleichend ist.
Nun geh frohen Mutes hin - und lass dich operieren (solange es noch bezahlt wird. ;O) ) man weiß ja nicht ob man sich das in der heutigen Zeit erlauben kann - 20 Jahre zu warten. |
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hellcat
Anmeldung: 19.05.11 Beiträge: 11 Kalte Knoten links u... Frankfurt  30+ |
Beitrag:
Verfasst am: 27. Jun 2011, 21:07 |
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Hallo,
also ich hab es doch tatsächlich fürs Erste hinter mir. Wurde Freitagmorgen operiert und habe dann schon im Aufwachraum ohne Probleme sprechen können und rumgenervt, weil ich aufstehen wollte. Ich hatte auch keine großen Schmerzen, nur das Kauen, Schlucken und der Druck von der Naht, das nervt natürlich noch. Ich durfte sagenhafter weise schon am Sonntag nach Ziehen der Drainage wieder heim gehen! Heute hatte ich etwas Kreislaufprobleme, aber sonst soweit alles okay. Am Mittwoch muss ich hin zum Fäden ziehen und irgendwann geht es auch los mit Medikamenten, bisher hab ich noch keine erhalten.
Ach so ja... und der Befund aus der Pathologie... der wird bis Mittwoch wohl auch vorliegen.
Ich habe die letzten Besprechungen mit den Ärztin immer genutzt um klar zu stellen, dass sie doch die ganze Schilddrüse raus nehmen sollen, wenn es so aussieht, als wäre das nötig. Haben sie aber nicht gemacht. Sie haben zwar sogar noch mal festgestellt, dass die rechte Seite vergrößert ist und viele kleine heiße und kalte Knoten hat, aber sie haben sie drin gelassen und nur die linke entfernt.
Ich hoffe, dass das richtig war und ich nicht in Kürze wieder operiert werden muss.
Meiner Kleinen habe ich übrigens schon gesagt, dass ich eine OP habe und die nicht schlimm ist. Aber ich kenne meine Tochter verdammt gut und ich bin froh, dass sie jetzt im Zeltlager ist. Denn diese Naht unter dem durchsichtigen Pflaster... die erschreckt selbst Erwachsene. Und natürlich wird sie die Narbe sehen, aber das macht ihr dann definitiv weniger Angst, weil sie ja sieht, dass ich schon wieder okay bin.
Bin übrigens sehr fit, mache Hausarbeit und alles... |
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Patschivogel Anmeldung: 06.10.09 Beiträge: 57 |
Beitrag:  (p103155)
Verfasst am: 28. Jun 2011, 08:39 |
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also das die andere Seite mit kalten und heißen Knoten drin gelassen wurde kann ich nicht nachvollziehen.
Ich bin auch kein Arzt.
Meine ganz persönliche Meinung ist ,die wirst du zwar möglicherweise nicht früher aber später auch entfernen lassen müssen.
Aber vielleicht hatten die auch ein Grund dafür sie drin zu lassen. |
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