| Autor |
Beitrag |
| MartinaD pap. SD-CA, Hypopara... Rheinland-Pfalz  40+ |
Beitrag: (p102396)
Verfasst am: 01. Jun 2011, 08:07 |
|
|
Hallo liebe Forenmitglieder,
mein Mann nimmt nach SD-Ca T2 seit 4 Jahren L-Thyroxin 175. Nachdem er im Januar nach dem Sport umgekippt ist, wurde ihm eine geringe Dosis Betablocker verordnet. Gleichzeitig hat er die Einnahme des L-Thyroxin herabsetzen sollen auf 5x 175 und 2x 90 pro Woche.
Bei der Kontrolle letzte Woche wurde nun ein TSH von 4,4 gemessen (vormals immer um 0,1). T3 und T4 liegen im Normbereich.
Ist der Bedarf bei gleichzeitiger Einnahme von Betablockern so erhöht - ähnlich wie bei der Pille- und kann durch die leichte Dosisveränderung so stark ansteigen?
Einen Einnahmefehler kann ich ausschließen.
Danke für eure Meinungen und liebe Grüße.
Martina _________________
Weitere Informationen hier ! |
|
 |
|
 |
dkr
Anmeldung: 19.07.09 Beiträge: 2004 Multifok. pap. SD-CA... Ober-Ramstadt  50+ |
Beitrag:  (p102403)
Verfasst am: 01. Jun 2011, 10:46 |
|
|
Hallo Martina,
bestimmte Betablocker hemmen die Aufnahme von Thyroxin, sodass sie auf jeden Fall zeitlich deutlich getrennt vom SD-Hormon genommen werden sollten. Das ist allerdings nicht bei allen Betablockern so, vom Bisoprolol, dass ich selbst nehme, weiß ich, dass das keine Wechselwirkungen mit dem Thyroxin hat.
Es ist vielleicht auch nicht eine gute Idee, zwei Dinge, hier die Einnahme eins zusätzlichen Medikaments und die Dosisreduzierung, zur gleichen Zeit auszuprobieren. Vielleicht hätte man unter Beibehaltung der Dosis erstmal den Effekt des Betablockers abwarten sollen (was nach meiner eigenen Erfahrung normalerweise auch einige Wochen dauern kann, bis sich der stabilisiert hat) um dann zu entscheiden, ob und in welcher Weise die Thyroxindosis geändert werden soll.
Ich würde zunächst mal nachforschen, ob und welche Wechselwirkungen des speziellen Betablockers, den Dein Mann nimmt, mit Thyroxin bekannt sind (das steht nicht unbedingt immer in den Beipackzetteln, da müsste der Arzt sich ggf. mal weitergehend informieren). Wenn da was bekannt ist, wäre die angesetzte Dosisreduzierung natürlich kontraproduktiv und müsste überdacht werden. Ggf. wäre auch ein Wechsel auf ein anderes Blutdruck-/Herzschutzmedikament zu überdenken.
Ich selbst nehme das Bisoprolol seit ca. 6 Jahren und komme gut damit klar. Nachdem ich wg. Wadenkrämpfen seit längerem zusätzlich Magnesium substituiere, konnte die Dosis des Betablockers auch halbiert werden, bei weiterhin guter Einstellung des Blutdrucks.
Viele Grüße
Karl _________________ Ich muß mit der Gewohnheit brechen, ehe sie mich gebrochen hat.
G.C.Lichtenberg
Mitglied werden! Fördermitglied oder aktives Mitglied |
|
 |
|
 |
| MartinaD pap. SD-CA, Hypopara... Rheinland-Pfalz  40+ |
Beitrag:  (p102405)
Verfasst am: 01. Jun 2011, 11:27 |
|
|
Hallo Karl,
ich danke dir für deine schnelle Antwort.
Der Betablocker meines Mannes ist ebenfalls das Bisoprolol in der kleinsten Dosierung. Laut Anweisung seiner Ärztin kann er das unbedenklich zusammen mit dem Schilddrüsenhormon morgens nüchtern nehmen. Wie machst du das?
Er wird jetzt zunächst mal nach ärztlicher Anweisung auf 6x175 plus 1x90 steigern.
Ich hoffe, der TSH bewegt sich zügig wieder in die gewünschten Werte.
Gibt es noch andere Erfahrungen?
Liebe Grüße
Martina _________________
Weitere Informationen hier ! |
|
 |
|
 |
Maria2 Anmeldung: 12.08.04 Beiträge: 2804 Pap. CA pT3 tall-cel... Bayern/Oberpfalz  30+ |
Beitrag:  (p102484)
Verfasst am: 04. Jun 2011, 21:42 |
|
|
Hallo Martina,
mit Erfahrung zu Betablockern (also einer Antwort auf deine ursprüngliche Frage) kann ich nicht dienen.
Dafür könnte ich euch was von Messfehlern beim TSH erzählen
Beim ersten TSH von über 1 bin ich noch mächtig erschrocken (damals sollte der noch supprimiert sein), beim nächsten Mal bin ich schnurstracks ab zum Hausarzt, und da war der TSH schön brav wieder unter 0,1.
Vielleicht wär das auch einen Versuch wert?
Und das andere ist, dass die Dosis von 175 auf 150 gesenkt wurde. Da kann der TSH natürlich trotzdem nach oben abhauen. Und da wäre die Zwischendosis von jetzt 162 ein guter Zwischenschritt, denke ich.
Immer vorausgesetzt, dass der Betablocker nicht der Grund war und der TSH bei anderer Einnahme von selbst wieder runtergeht...
Liebe Grüße euch beiden von
Maria _________________ Als Fördermitglied kannst du schon mit 5 € im Jahr unserem Verein sehr helfen!
Gemeinsam sind wir stärker!!!  |
|
 |
|
 |
| MartinaD pap. SD-CA, Hypopara... Rheinland-Pfalz  40+ |
Beitrag:  (p102488)
Verfasst am: 05. Jun 2011, 08:03 |
|
|
Liebe Maria,
Vielen Dank für Deinen sehr pragmatischen Tipp!
Dass wir darauf nicht selbst gekommen sind!
Manchmal muss man von anderen auf das Naheliegenste gestupst werden. Genau so wird er es machen: Blutkontrolle beim Hausarzt.
Dann schauen wir weiter.
Nochmals ganz herzlichen Dank und einen schönen Sonntag.
Martina und Alois _________________
Weitere Informationen hier ! |
|
 |
|
 |
| MartinaD pap. SD-CA, Hypopara... Rheinland-Pfalz  40+ |
Beitrag:  (p102622)
Verfasst am: 10. Jun 2011, 10:45 |
|
|
Hallo ihr Lieben,
jetzt mache ich mir doch richtig Sorgen: mein Mann hat diese Woche den TSH beim Hausarzt kontrollieren lassen. Er ist innerhalb von 14 Tagen von 4,4 auf 7,72 gestiegen. fT3 ist von 2,97 auf 2,66 (2,04-4,4) und fT4 ist mit 1,45 (0,9-1,7) gleich geblieben.
Könnte daran eine Erkrankung mit dem Helicobacter Schuld sein? Darauf lässt er sich jetzt zunächst mal hin untersuchen.
Die Tabletten sind haltbar bis 02/2013 und wurden auch korrekt gelagert.
Gibt es noch andere Ideen?
Vielen Dank.
Martina _________________
Weitere Informationen hier ! |
|
 |
|
 |
Harald
Anmeldung: 12.05.99 Beiträge: 7535 fol. SD-CA 97 Berlin  40+ |
Beitrag:  (p102623)
Verfasst am: 10. Jun 2011, 11:56 |
|
|
Hallo Martina,
bei einerErkrankung mit dem Helicobacter kommt es zur Veränderung der Magensäure, und damit oft zu einer schlechteren Aufnahme der Schilddrüsenhormone.
Generell gilt: Bei einer Gastritis (Magenschleimhautentzündung) kommt es zu einer Veränderung der Magensäure und ebenso bei der Behandlung mit Protonenpumpenhemmern (Wirkstoffe sind: Omeprazo, Esomeprazol, Pantoprazol, Lansoprazol und Rabeprazol) oder mit säureneutralisierende Antazida. Bei Veränderungen zum Guten oder Schlechten, bei An- oder Absetzen sind immmer auch die Schilddüsenwerte zu kontrollieren und dann entsprechend die Schilddrüsenhormondosis anzupassen.
Viele Grüße
Harald _________________ Als Verein sind wir stärker:
Fördermitglied oder aktives Vereinsmitglied werden |
|
 |
|
 |
Karola Anmeldung: 20.10.09 Beiträge: 36 Hyperfunktionelle Di... Sachsen-Anhalt |
Beitrag:  (p102647)
Verfasst am: 10. Jun 2011, 22:07 |
|
|
Also das Thema finde ich jetzt wirklich spannend, denn ich bin auch so ein Betablockerfall. Ich nehme Beta-Hexal. Über eine Wechselwirkung zu L-Thyrox hab ich noch nie nachgedacht. Meine letzte Schilddrüsenwertemessung liegt schon über zwei Jahre zurück. Meine Ärztin meint, wenn ich keine Beschwerden habe, braucht der Wert nicht dauernt neu kontrolliert werden. Ganz wohl dabei fühle ich mich jetzt nicht mehr. Vielleicht sollte ich mal auf eine Kontrolle des SD-Wertes bestehen.
Beste Grüße sagt Karola |
|
 |
|
 |
meerblau Anmeldung: 09.05.04 Beiträge: 5001 Pap. SD-Ca, follikul... Hannover  40+ |
Beitrag:  (p102655)
Verfasst am: 11. Jun 2011, 11:01 |
|
|
Hallo Karola,
man sollte einmal im Jahr die Dosis überprüfen lassen. Diese kann sich durchaus im Laufe der Jahre ändern. Man braucht im Laufe der Zeit meist weniger Hormone.
Und wenn Symptome auftreten, die auf eine Über- oder Unterversorgung mit SD-Hormonen hindeuten, dann sollte man die Werte gleich überprüfen lassen.
Und natürlich auch, wenn man Medikamente nimmt, die ggf. Wechselwirkungen haben können. Also immer die Beipackzettel lesen, besonders den Bereich mit den Wechselwirkungen.
Wenn es Beschwerden gibt, dann sollte man alle drei Werte (TSH, fT3 und fT4) messen lassen (ggf. bei einem Spezialisten, wenn der HA das nicht messen will). Ansonsten kann auch die Messung des TSHs ausreichen.
Viele Grüße
Esther _________________ _________________
Als Verein sind wir stärker:
Fördermitglied oder aktives Vereinsmitglied werden. |
|
 |
|
 |
| MartinaD pap. SD-CA, Hypopara... Rheinland-Pfalz  40+ |
Beitrag:  (p104466)
Verfasst am: 15. Aug 2011, 12:23 |
|
|
Hallo ihr Lieben,
ich möchte euch doch auf den aktuellen Stand der Dinge bringen.
Der TSH bei meinem Mann stieg ja in kurzer Zeit recht unerklärlich auf 7,7 an (s.o). Die Untersuchung beim NUK brachte eigentlich nichts zutage (Untersuchung auf Helicobacter war negativ). Trotz gut in der Norm liegender Hormonwerte sollte er dann mal versuchsweise die einzunehmende Hormondosis erhöhen.
Das hat er erst einmal nicht gemacht, sondern er hat sich auf Anraten unserer Heilpraktikerin an einen Osteopathen gewandt. Der hat ihm den ersten Halswirbel (Atlas), der sich scheinbar bei einem Auffahrunfall im Frühjahr geringfügig verschoben hatte, gerichtet. Diese Fehlstellung hätte die Hypophyse irritiert, die dann verstärkt TSH ausgeschüttet hat.
Und was soll ich sagen: die Kontrolluntersuchung letzte Woche brachte einen TSH von 1,43 bei gleichbleibenden Hormonwerten ans Tageslicht. Er scheint also auf dem richtigen Weg zu sein.
Ich möchte hier keine neue Diskussion zur Seriosität der Arbeit von Heilpraktikern starten. Ich möchte nur anregen, dass man bei Unklarheiten auch einmal in die verschiedensten Richtungen überlegen sollte.
Ich bin jedenfalls froh, dass da nicht schon wieder was Neues im Gange ist.
Liebe Grüße
Martina _________________
Weitere Informationen hier ! |
|
 |
|
 |
Harald
Anmeldung: 12.05.99 Beiträge: 7535 fol. SD-CA 97 Berlin  40+ |
Beitrag:  (p104483)
Verfasst am: 15. Aug 2011, 19:28 |
|
|
Hallo Martina,
ich weiß ja, dass Du alternativen Therapien sehr aufgeschlossen bist.
Ich will trotzdem versuchen eine kleine Widerrede zu halten:
Genauso wie der TSH aus unerfindlichen Gründen gestiegen ist (die übrigen Schilddrüsenwerte waren/sind ja in der Norm), so dürfte er auch wieder gefallen sein, ohne jegliches Zutun (wobei es ja noch eine Reihe andere Gründe geben kann, zu den bereits hier in der Diskussion genannten. Außerdem ist der TSH-Wert 1,43 ja vermutlich immer noch etwas zu hoch, je nach individueller Risikoabwägung in der Krebsnachsorge, siehe : FAQ: TSH-Unterdrückung nach Schilddrüsenkrebs).
| MartinaD hat folgendes geschrieben: | | Der [Osteopathen] hat ihm den ersten Halswirbel (Atlas), der sich scheinbar bei einem Auffahrunfall im Frühjahr geringfügig verschoben hatte, gerichtet. Diese Fehlstellung hätte die Hypophyse irritiert, die dann verstärkt TSH ausgeschüttet hat. |
Der Behauptung des Osteopathen finde ich persönlich schon recht gewagt, ich frag mich schon woher die das Wissen/den Mut haben und Dinge einfach so behaupten. Immerhin benutzt er den Konjunktiv "hätte" und nicht "habe", was mich etwas beruhigt, jedoch wird dies doch leicht überlesen, dass es sich hier eben nun um eine vage Vermutung handelt. Ich habe mir daher erlaubt, dies hier nochmal hervorzuheben. Gute Studien dafür haben die Osteopathen jedenfalls nicht, um diese Vermutung zu belegen.
Der Spiegel macht diese Woche mit einem Titel auf "Überdosis Medizin. Nutzlose Pillen, unnütze Operationen, riskante Therapien". Auch wenn der Artikel sich vor allem gegen die etablierte Medizin richtet, die gleiche Kritik und Anforderungen gelten auch für die Alternativmedizin.
Nutzen sollten man mit guten Studien belegen können.
Ein Einzel-Beispiel/Erfahrung kann ein Hinweis dafür sein, dass man in dieser Richtung einmal eine Studie macht. Erfahrungen sind daher wichtig. Keinesfalls ersetzen solche Berichte/Erfahrungen Studien, weil es es eben genauso gut Zufall sein kann, dass zwei Ereignisse gleichzeitig eintreffen.
Die Osteopathie gibt es nun schon seit mehreren Jahrzehnten, Röntgenaufnahmen und TSH-Bestimmung auch. Eine gute Studie für diese Vermutungen hätte man schon längst durchführen können.
Die Osteopahtie ist ja auch nicht völlig risikolos. Für eine nutzlose Therapie würde ich jedenfalls kein zusätzliches Risiko eingehen.
Viele Grüße
Harald _________________ Als Verein sind wir stärker:
Fördermitglied oder aktives Vereinsmitglied werden |
|
 |
|
 |
| MartinaD pap. SD-CA, Hypopara... Rheinland-Pfalz  40+ |
Beitrag:  (p104489)
Verfasst am: 15. Aug 2011, 20:58 |
|
|
Hallo Harald,
ich muss dich leider enttäuschen: die Wortwahl hätte oder habe stammt alleine von mir. Ich war bei dem Gespräch zwischen meinem Mann und dem Arzt nicht dabei, kann diesen also nicht zitieren.
Folglich muss ich deine Beruhigung dahingehend zunichte machen.
Ich weiß nicht, inwieweit du in der Materie und folglich den eventuell durchgeführten Studien umfassend informiert bist, da du diese Behandlungen ja grundsätzlich ablehnst. Vielleicht reicht dein Wissen und Verständnis zu diesen Therapieformen da einfach nicht aus?
Auch weiß ich nicht, ob es besser ist, wenn ein NUK einem Patienten, der wegen Bluthochdruck medikamentös behandelt wird, rät, die Hormondosis trotz mittiger Werte zu erhöhen, weil ihm nichts anderes mehr einfällt.
Ist es da nicht besser und risikoärmer, man versucht zunächst, nachweislich körperliche Dysbalancen in Ordnung zu bringen in der Hoffnung, dass die dokumentierbaren Blutwerte durch eben diese Behandlung ebenfalls positiv beeinflusst werden könnten?
Ich bin überzeugt, dass keiner von uns über die verschiedenen "Beziehungen" und "Wechselwirkungen" innerhalb des Körpers auch nur annähernd genug weiß. Das zu behaupten halte ich für arrogant.
Ein weiteres Abwarten, wie weit der TSH aus unerfindlichen Gründen wohl noch so klettern wird, fände ich bei einem T2 Tumor mit Metastasen fahrlässig.
Ich möchte kein Statement für Homöopathie halten. Jeder muss für sich selbst entscheiden, wie weit er sich darauf einlassen möchte.
Aber hier im Forum werden Erfahrungen ausgetauscht und vielleicht bringt es dem ein oder anderen etwas, auch diese Erfahrung überdenken zu können.
Einen schönen Abend.
Martina _________________
Weitere Informationen hier ! |
|
 |
|
 |
Harald
Anmeldung: 12.05.99 Beiträge: 7535 fol. SD-CA 97 Berlin  40+ |
Beitrag:  (p104493)
Verfasst am: 15. Aug 2011, 21:57 |
|
|
Hallo Martina,
nur weil das Erstere nicht besser ist (Erhöhung der Schildldrüsenhormondosis), ist die Alternative gleich richtig.
Ich versuche so sachlich wie möglich in meiner Wortwahl zu bleiben, da es eben ein schwieriges Thema ist.
Ich habe übrigens nicht die persönliche Erfahrung als solche in Frage gestellt , sondern nur die Behauptung des Osteopathen bzw. die Schlussfolgerungen daraus.
Es gibt ja seriöse Quellen / Institutionen, die sich ernsthaft mit alternativen Therapien auseinandersetzen, und wenn sie etwas positives finden, dann auch entsprechend schreiben. Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß.
In der FAQ: Alternative Krebstherapien? habe ich da einige Links zusammengestellt.
Zu Osteopathie und Hypohyse, wäre ja für uns ein überaus spannendes Thema, habe ich hierzu allerdings nichts gefunden. Und über die allgemeinen Suchmaschinen (Google und co) finde ich nur Behauptungen der Osteopathen und das reicht mir nun mal nicht aus. Vielleicht bist Du oder jemand anderes besser im auffinden von Studien.
Anders sieht es z.B. bei Rückenschmerzen aus, dort gibt es Studien, allerdings werden diese von seriösen Quellen als sehr schlecht bewertet, und der Nutzen wird als fraglich hingestellt, siehe z.B. Stiftung Warentest: Die andere Medizin
Osteophatie hat nichts mit Homöopathie zu tun, verstehe nicht warum, Du dies hier anführst.
| MartinaD hat folgendes geschrieben: | | Vielleicht reicht dein Wissen und Verständnis zu diesen Therapieformen da einfach nicht aus? |
Eine Diskussion in dieser Weise abzuwürgen, sollte nicht Stil in unserem Forum werden.
Viele Grüße
Harald _________________ Als Verein sind wir stärker:
Fördermitglied oder aktives Vereinsmitglied werden |
|
 |
|
 |
| MartinaD pap. SD-CA, Hypopara... Rheinland-Pfalz  40+ |
Beitrag:  (p104498)
Verfasst am: 16. Aug 2011, 06:56 |
|
|
Hallo Harald,
zunächst möchte ich noch einmal ganz klar unterstreichen, dass ich dein Wissen um alles, was Schilddrüse und die medizinischen Therapien und das "Drumherum" betrifft ganz hoch schätze!
Aber es ist doch wirklich so, dass man sich nicht mit allen Themen (besonders die, die man nicht befürworten kann) so intensiv und ausführlich befassen kann und sein Wissen in dem Maße vertiefen kann, wie das bei dir zweifelsfrei bzgl. Schilddrüse ist.
Ich wollte dich mit meinen Worten nicht angreifen, dass kam im Eifer des Gefechtes vielleicht falsch und ein wenig überspitzt rüber. Das tut mir leid.
Das Wort Homöopathie steht für mich als Synonym für alternative Heilmethoden. Ist sicherlich nicht korrekt, den Fehler bitte ich zu entschuldigen.
Für mich persönlich ist einfach die Kombination aus Schulmedizin und Alternativen dazu richtig und ich fahre seit 20 Jahren gut damit. Diese positive Erfahrung wollte ich gerne weitergeben.
In den einschlägigen Seiten für Studien habe ich bisher nicht geforscht und werde das auch nicht tun. Dafür reicht mein Interesse und meine Sprachkenntnisse nicht aus.
Eine Diskussion abwürgen möchte ich auf gar keinen Fall, ist absolut nicht meine Art. Aber manchmal fühlt man sich durch die Worte eines anderen angegriffen und reagiert dann emotional (was auf beiden Seiten der Gesprächspartner passieren kann).
Viele Grüße
Martina _________________
Weitere Informationen hier ! |
|
 |
|
 |
sd-wirbel
Anmeldung: 13.03.08 Beiträge: 716 SD-CA med.+papillär/... München Land  60+ |
Beitrag: (p104508)
Verfasst am: 16. Aug 2011, 13:58 |
|
|
Martina, erst einmal alles Gute weiterhin für Deinen Mann!
Mag sein, dass die Erfahrungen der Heilpraktiker und Osteopathen nicht so hoch geschätzt werden, wie eine „ärztliche Studie“. Wenn aber im Laufe der Jahrhunderte niemand auf die Idee gekommen wäre, unorthodoxe Methoden auszuprobieren, so würden wir uns noch heute unsere Zähne ohne Betäubung ziehen lassen müssen. Es gäbe auch keine schulärztliche Krebs-Therapie, wenn nicht mal jemand aus dem bisherigen Fahrwasser ausgebrochen wäre.
Ob der TSH bei Martinas Mann nun tatsächlich durch die osteopathische Behandlung gesunken ist oder aus reinem „Zufall“ ist für ihn selbst wohl nicht mehr wichtig.
Alledings denke ich, dass gerade unser Forum ein guter Boden ist, auch mal über unkonventionelle EIGENE ERFAHRUNGEN zu berichten. Und soo unorthodox ist die Methode nach DORN nun wirklich nicht:
Nach DORN hat der Atlas Einfluss auf die Blutversorgung in Kopf, Hypophyse, Kopfhaut, Gehirn, Innen- und Mittelohr und das sympathische Nervensystem. Und so ist es ein logischer Gedankengang eines Osteopathen, hier einen Zusammenhang zu sehen.
Sicherlich gibt es auch KEINE belegte Studie, die besagt, dass eine evtl. nicht ausreichende Blutversorgung die TSH-Produktion NICHT beeinflusst. Auch ist dafür sicherlich kein Geld da und kein Interesse seitens der Geldgeber.
Ich selbst bin auf jeden Fall froh, solche Berichte hier zu lesen.
Und ich bin froh, dass es Ärzte / Heilpraktike / Neurologen gibt, die ungewöhnliche Wege versuchen. Über diese Erfahrungen berichte ich demnächst mal, wenn ich reproduzierbare Ergebnisse habe.
Ich wünsche Euch eine schönen Spätsommer!
Euer
Sd-wirbel _________________ Bist Du noch kein Vereinsmitglied ...
Mit Deiner Hilfe könnten wir noch mehr erreichen ...  |
|
 |
|
 |
Gehe zu Seite 1, 2 Weiter
|