Harald
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Beitrag:  (p104912)
Verfasst am: 23. Aug 2011, 21:02 |
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Hallo,
also ich denke es ist ganz wichtig, auseinander zu halten und zu trennen, was Erfahrung und was Interpretation ist.
Eine für uns alle ganze wichtige Erfahung, die uns hier mitgeteilt wurde ist:- TSH-Wert war erhöht, obwohl die anderen Schilddrüsenwerte (fT3 und fT4) in der Norm waren .
- andere Ereignisse? (siehe unten)
- Besuch bei einem Osteopathen
- andere Ereignisse? (siehe unten)
- Nach einer bestimmten Zeit: TSH-Wert ist nicht mehr erhöht, obwohl die Schilddrüsenhromon Dosis nicht erhöht wurde
Interpretation des Osteopathen
| MartinaD hat folgendes geschrieben: | | Der [Osteopathen] hat ihm den ersten Halswirbel (Atlas), der sich scheinbar bei einem Auffahrunfall im Frühjahr geringfügig verschoben hatte, gerichtet. Diese Fehlstellung hätte die Hypophyse irritiert, die dann verstärkt TSH ausgeschüttet hat. |
Diese Interpetation ist nicht uninteressant und sogar immens bedeutend für uns, wenn Sie sich in irgendeiner From reproduzieren läßt bzw. der Ursachen Zusammenhang ("Fehlstellung irritiert Hyphophyse") nachweisbar ist.
Weil dies so interessant, stell ich ja auch weitere Fragen hier.
(Dass Irritierungen/Verletzungen von Nerven einen großen Einfluß haben können, siehe z.B.: Blutdruchschwankungen durch Verletzung des Baroreflex)
Nur je länger ich darüber nachdenke: Fehlstellung der Halswirbel in Folge von Unfällen dürften wirklich oft vorkommen, und dementsprechend müsste es doch relativ oft vorkommen, dass dadurch die Hypophyse irritiert wird, und es zu einem erhöhten TSH-Wert kommt und dies müsste ja auch auffallen, da bei gesunder Schilddrüse, ja dann mehr Schilddrüsehormone produziert werden, als benötigt.
Für diesen Nachweis/Studie (Erhöhter TSH) braucht es nun wirklich nicht viel Geld. Im Bereich der Osteopathie gibt es ja auch eine Vielzahl von Studien, insbesondere in Amerika und England. Die meisten Studien erfüllen zwar nicht den hohen Standard, wie sie heute für die Medizin gefordert werden. Aber immer hin gibt es Studien von geringer Evidenz, für z.B. Rückenschmerzen. (Wobei ich schwör ja auf Laufen/Bewegung trotz Schmerzen und eben nicht Schonung, mir hilft dies sehr gut bei Rückenschmerzen)
Für diesen einfachen Nachweis (Erhöhter TSH in Folge von Fehlstelltungen) müsste es also Studien geben, wenn es diesen Zusammenhang gibt.
Ich habe bei meinen Recherchen keine Studien gefunden, darum meine Frage: Kennt jemand Studien dazu?
Für die Schwankung des TSH-Werts mag es auf der anderen Seiten noch eine Vielzahl anderer Erklärungen geben. Wie u.a. bereits Anfangs vermutet- freie Schilddrüsenwerte (fT3 und fT4) spiegeln die augenblickliche Hormonsituation bei der Blutabnahme wieder. Der TSH-Wert unterliegt zwar auch leichten (zum Teil auch stärkeren) tageszeitlichen Schwankungen, gibt jedoch eher die Hormonsitutation über einen länger zurückliegenden Zeitraum wieder (Die Dosis wurde zuvor auf 5x 175 und 2x 90 pro Woche reduziert, und wieder leicht angehoben, auf 6x 175 und 1 x 90 pro Woche innerhalb von 14 Tagen, wenn ich es richtig sehe)
- Helibaktor behindert die Aufnahme von Schilddrüsenhormonen
- Betablockern (Bisoprolol) soll (!) keine Wechselwirkung haben.
Weitere Einflussfaktoren und Fragen
- z.B. Johanniskraut steht im Verdacht den TSH-Wert zu erhöhen, siehe
Johanniskraut kann zu einer Erhöhung des TSH-Wertes führen.
- Wie stark der TSH bei gesunden Personen schwanken kann siehe: Studie: TSH-Schwankungen bei unbehandelten Personen (Meyerowitch 2007)
( Link in der Linkliste)
- und sicherlich gibt es noch viele mehr ...
@sd-wirbel:
Habe keine Ahnung, ob die Schule von Dieter Dorn (wikipedia) überhaupt zu den Osteopathen Schulen (wikipedia) gehört. Den Hinweis zur Therapie-Schulrichtung Dorn finde ich wichtig, damit man weiß woher eine Behauptung kommt und zu welchem Lehrgebäude dies gehört. Danke für diesen Hinweis.
Dass eine Schule "anerkannt" ist und anscheinend unter deutschen Heilpraktikern verbreitet ist, sollte uns jedoch nicht hindern Fragen zu stellen. Weil sonst machen wir Dinge, "weil es andere auch machen", "weil andere auch daran glauben", "weil andere die gleiche Erfahrung gemacht haben", ...
Mit einer solchen Einstellung hat man früher z.T. Menschen umgebracht, statt zu heilen. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Aderlass.
(In diesem Zusammenhang möchte ich mal wieder auf das Buch von Edzard Ernst und Simon Singh: Gesund ohne Pillen verweisen)
Hier also noch mal meine Frage:
Gibt es Studien, die zeigen, dass der TSH-Wert erhöht ist, weil durch eine Fehlstellung der Halswirbel, die Hyphophyse irritiert ist?
Viele Grüße
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