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Barbara64 Anmeldung: 15.03.11 Beiträge: 128 Links ohne SD Bayern |
Beitrag: (p102624)
Verfasst am: 10. Jun 2011, 12:03 |
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nun lese ich hier schon so lange mit, aber nun stehe ich wieder mal da wie der "Ochs vorm Berg".
Habe nun mein erstes Labor nach der OP hinter mir.Meine Hausärztin meinte, ich müsse nicht zum Endo gehen, die Werte könne auch sie bestimmen.
Also hab ich es bei ihr machen lassen.
Heute war ich da und habe nach gefragt. Die hatten nur den TSH-Wert .Der liegt angeblich bei 2,18. ( mehr hat mir die Helferin auf meine Bitte hin nicht aufgeschrieben)
Ich solle nun die Dosis L-Tyrox von 50µg auf 75 steigern.
Ist der Wert nicht völlig in der Norm??
LG
Barbara |
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dkr
Anmeldung: 19.07.09 Beiträge: 2004 Multifok. pap. SD-CA... Ober-Ramstadt  50+ |
Beitrag:  (p102626)
Verfasst am: 10. Jun 2011, 12:24 |
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Hallo Barbara,
da Du keinen bösartigen Befund hattest, ist bei Dir in der Tat keine strenge Einstellung des TSH notwendig. Allerdings stellt man auch bei Vorhandensein eines SD-Rests doch eher etwas höher (und damit das TSH etwas niedriger) ein, um dem SD-Rest keinen großen Wachstumsanreiz zu bieten, der zur Vergrößerung des Restes und evtl. Knotenbildung führen könnte. D.h. man wird also bei den freien Werten eher Werte im oberen Bereich der Referenzwerte und beim TSH eher im unteren Bereich anstreben. Allerdings ist dabei immer zu beachten, dass es natürlich auch in erster Linie darum geht, dass sich der Patient damit wohlfühlt. Besonders in der Einstellungphase wäre eine zusätzliche Bestimmung der freien Hormone nicht schlecht, denn zumindest das fT3 sollte auf keinen Fall den Referenzbereich nach oben überschreiten.
Eine leichte Dosiserhöhung (vielleicht nicht unbedingt gleich 25µg/Tag) wäre also schon zu vertreten, wichtig ist allerdings, dass es Dir damit gut geht. Im Zweifel würde ich evtl. doch besser einen Endkrinologen oder Nuklearmediziner mit SD-Schwerpunkt zu Rate ziehen.
Viele Grüße
Karl _________________ Ich muß mit der Gewohnheit brechen, ehe sie mich gebrochen hat.
G.C.Lichtenberg
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Barbara64 Anmeldung: 15.03.11 Beiträge: 128 Links ohne SD Bayern |
Beitrag:  (p102629)
Verfasst am: 10. Jun 2011, 13:10 |
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Verstehe!!
Und vielen Dank für die Antwort. Hab jetzt auch nochmal nachgesehen, mein Wert vor der OP war bei 1,42, ist also nun höher.
Werde mal sehen, wie es mir mit der Erhöhung der Medi-Dosis geht. In der Klinik haben sie auch von "Wohlfühlwerten" gesprochen. Die zu finden ist nun die Frage, denke ich mal.
LG
Barbara |
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Barbara64 Anmeldung: 15.03.11 Beiträge: 128 Links ohne SD Bayern |
Beitrag:  (p102663)
Verfasst am: 11. Jun 2011, 12:27 |
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so, nun habe ich heute mal 75 L-Tyrox genommen , nicht wie vorher 50. Nun habe ich schreckliche Kopfschmerzen bekommen.
Kann es sein, dass diese durch die höhere Dosierung kommen?
Und vor allem: was soll ich tun? Morgen die gleiche Dosis nehmen, oder wieder 50, oder erst mal um weniger steigern?
Meine Ärztin erreiche ich ja erst am Dienstag wieder.
Und ich war so glücklich, dass ich meine Kopfschmerzen mal eine Weile los hatte. Naja, man soll sich halt nie zu früh freuen.
LG
Barbara |
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Anna-K.
Anmeldung: 23.05.09 Beiträge: 184 Pap. Ca. pT1 Berlin  40+ |
Beitrag:  (p102669)
Verfasst am: 11. Jun 2011, 13:22 |
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Hallo Barbara,
ich kann dir nur von meinen Erfahrungen berichten.
Nach meiner RJT in Unterfunktion hat mir der NUK als Anfangsdosis für zu Hause 125er Thyroxin mitgegeben. Das ging bei mir gar nicht. Starke Kopfschmerzen, Zittern, Pulsrasen.
Ich habe sie nur 2 Tage genommen, dann zu meinem Endo und der fing mit 88er Euthyrox an. Die habe ich gut vertragen.
Wie Karl schon schrieb, ist eine Erhöhung um 25µg ziemlich viel. Wenn bei mir die Dosis angepasst wird, passiert das in 50er Schritten pro _Woche_. Ich würde dir auch einen Endokrinologen empfehlen.
Es gibt bei dir keinen Grund so schnell wie möglich den TSH stark zu drücken.
Viele Grüße
Anna-K. _________________ Diejenigen, die Sonnenschein in das Leben anderer bringen, können ihn nicht von sich selber abhalten. (Sir James M. Barrie) |
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