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AML Anmeldung: 05.07.11 Beiträge: 2 |
Beitrag: (p103346)
Verfasst am: 05. Jul 2011, 11:00 |
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Nachdem ich mehrere Beiträge - positive und negative - zu diesem Thema in diesem Forum gelesen, hier mein Erfahrungsbericht:
Diagnose Struma multinorosa. Komplettentfernung der Schilddrüse in Vincentinum, Augsburg. Schilddrüse stark verwuchert untern Brustbein und an die Halswirbelsäule, Schnitt daher ein wenig größer als sonst. Keinerlei Komplikationen. OP am 01.07.11 um 08:00. Narkose wurde so gelegt, dass mir nach dem Aufwachen nicht schlecht war. Keinerlei Schmerzen. Erste 24 Stunden routinemäßig auf der Intensivstation (sollte es zu eventuellen Nachblutungen kommen) mit Druckverband. Essen normal, Reden normal. Druckverband wurde am Tag nach der OP entfernt und durch Pflaster ersetzt, zwei Drainagen wurden am Tag 2 nach OP ohne Schmerzen oder Unbehagen entfernt. Wunde sieht fabelhaft aus, nur ein wenig geschwollen. Keinerlei Nackenschmerzen oder ähnliche Probleme. Am Tag 4 nach der OP entlassen, nur keine Schwellung am Hals.....Stimme über alle Tage völlig normal, max. ein wenig heiser am Tag 1 nach der Narkose. Nebendrüsen wurden nicht entfernt. Befund steht noch aus, gehe aber davon aus, dass die vielen kalten Knoten gutartig waren. Ich bin sehr, sehr zufrieden, ganze Vorabaufregung völlig umsonst! Es war gänzlich unkompliziert
Nur Mut und Zuspruch an alle Schilddrüsengenossen, die einen solchen Eingriff noch bevorsteht. Anne |
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Lusenian Anmeldung: 14.07.11 Beiträge: 7 |
Beitrag:  (p106153)
Verfasst am: 07. Okt 2011, 14:06 |
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Liebe Anne,
bei mir steht demnächst eine ähnliche OP bevor. An Deinem Bericht fand ich interessant, dass Du von einer "SD stark verwuchert untern Brustbein" sprachst. Hatte sich das vorher schon abgezeichnet, z.B. durch Unltraschall? Meine Knoten sind nämlich eigentlich noch relative klein (grösster 1.2 cm), ich spüre manchmal aber einen leichten Druck im Bereich des Brustkorbs. Wollte mal klären, ob das eventuell davon kommen könnte.
Vielen Dank! |
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AML Anmeldung: 05.07.11 Beiträge: 2 |
Beitrag:  (p106160)
Verfasst am: 07. Okt 2011, 18:51 |
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Liebe Lusenian,
interessanterweise war weder im Ultraschall noch bei der radiologischen Untersuchung sichtbar, wie groß und wie sich die Schilddrüse ausgedehnt hatte.
Nachdem die Schwellung nach der OP verschwunden war, war auch der Druck weg, der mich vor der OP sehr gestört hatte und ich habe mit Schrecken festgestellt, wie wenig Luft ich vor der OP gekriegt habe.
Eins steht fest, meine Lebensqualität nach der OP ist kennbar gestiegen: keine Hitzewallungen mehr, kein Herzrasen, keine unerklärlichen Gefühlsschwankungen - und keinerlei Probleme bei der Medikamenteneinstellung - übrig bleibt nur die selbstkritische Frage "warum hast du bloß so lange gezögert?"
Viel Glück bei der OP - es lohnt sich!  |
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