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Heiner38 Anmeldung: 31.01.07 Beiträge: 23 Pap SD Ca Niedersachsen  40+ |
Beitrag: (p103929)
Verfasst am: 26. Jul 2011, 19:17 |
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Hallo, ich bin zur Zeit ziemlich verunsichert…
Nach regelmäßigen Nachsorgeterminen nach meiner OP 2007 (pap. SD CA pT1 pN1 MX) mit beids. Neckdissection (4 befallene LK) war ich jetzt wieder zur Kontrolle im KH. Bei der Sonographie wurden keine Auffälligkeiten festgestellt. Bei der Blutuntersuchung hat sich ein Anstieg des TG-Wertes (von 0,26 auf 1,21 ng/dl) bzw. des TG-AK Wertes (von 10,2 auf 18,4 U/l) gezeigt. Zudem finde ich mein TSH-basal von 0,005 µlE/ml sehr niedrig.
Empfehlung im Untersuchungsbericht: Wiedervorstellung in sechs Monaten zur RJD unter TSH-Stimulation mit Thyrogen (fünf-Jahres-Kontrolle)
Hier meine Werte im einzelnen:
10 /2010
FT-4: 2,36 ng/dl (Norm 0,93 bis 1,70 ng/ml)
FT-3: 3,50 pg/ml (Norm 2,57 bis 4,43 pg/ml)
TSH-basal: < 0,005 µlE/ml (Norm 0,27 bis 4,20 µlE/ml)
TG : 0,26 ng/ml Widerfindung 99% (Norm <1,0 ng/ml)
TG-AK: 10,15 U/l (Normwert <100U/ml, Graubereich 100-150 U/ml)
07/2011
FT-4: 2,44 ng/dl (Norm 0,93 bis 1,70 ng/ml)
FT-3: 3,86 pg/ml (Norm 2,57 bis 4,43 pg/ml)
TSH-basal: 0,005 µlE/ml (Norm 0,27 bis 4,20 µlE/ml)
TG : 1,21 ng/ml Widerfindung 97% (Norm <1,0 ng/ml)
TG-AK: 18,4 U/l (Normwert <100U/ml, Graubereich 100-150 U/ml)
Daraufhin bin ich zu meiner NUK-Ärztin und habe mich nach evtl. Reduzierung der L-Thyroxindosis (z. Zt. 225µg/d) erkundigt, da ich doch mit einigen Nebenwirkungen (Tremor, Reizbarkeit und Schlaflosigkeit, Schlaffheit) zu kämpfen habe. Der erhöhten TG bzw. TG-AK-Wert hat sie dann aber dazu veranlasst nochmals eine Sonographie durchzuführen. Nach längerer Untersuchung hat sie dann im Narbengewebe eine verdächtige Stelle festgestellt, die jetzt bei einer weiteren MRT-Untersuchung in zwei Wochen weiter untersucht werden soll. Zudem soll in 6 Wochen eine weitere Bestimmung des TG-Wertes erfolgen.
Hierzu habe ich ein paar Fragen:
- Wie genau ist die MRT-Untersuchung, kann hierbei ein evtl. Rezidiv eindeutig erkannt werden? (gibt es einen Zusammenhang zwischen TG-Wert und Rezidivgröße?)
- Lassen die erhöhten TG-Werte bzw. TG-AK-Werte immer auf ein Rezidiv schließen? Welcher Wert ist hierzu aussagekräftiger?
Bisher habe ich immer gelesen, das TG-Werte bis 3 und TG-AK-Werte bis 100 sich im Bereich der Meßtoleranz bewegen. Zudem gibt es hier wohl einige im (tollen) Forum, die auch einen ständig erhöhten TG-Wert haben, aber nichts festgestellt werden kann. Außerdem ist es wohl nicht unüblich, dass die Werte nach ein paar Jahren wieder ansteigen. Gibt es hierzu Untersuchungen?
- Sollte (kann) man die Thyroxin-Dosis trotzdem senken?
Wie sieht die weitere Behandlung im Falle eines Rezidivs aus? Wieder RJT oder Bestrahlung (und mit welcher Dosis)? Bisher hatte ich drei RJT´s mit insgesamt 11,6 GBq
Vielleicht kann mir ja jemand die (vielen) Fragen beantworten und meine Verunsicherung (und die aufsteigende Angst) in geordnete Bahnen lenken. Danke!
Lieben Gruß
Heiner  |
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jockel Anmeldung: 07.07.10 Beiträge: 110 Pap. SD-CA T2N0M1  30+ |
Beitrag:  (p103954)
Verfasst am: 27. Jul 2011, 13:00 |
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Hallo,
gerade heute war ich zur Nachsorge und habe die Frage, ob ein MRT bei mir sinnvoll sein könnte, mit meinem Nuk erörtert (ich fand schon, er meinte, nein). Der Nuk sagte mir, dass bei einem Rezidiv ein PET-CT die sensitivere Untersuchungsmethode sei und ein MRT in der Regel nicht viel bringe, gerade bei nur mäßig erhöhtem TG.
Mir riet er, abzuwarten und nur bei einem Anstieg des TG über 1 weitere Diagnostik vornehmen zu lassen. Vielleicht fragst Du mal nach, ob ein Pet-CT bei dir in Frage käme? (Kostentragung möglichst vorher klären)
Bezüglich der Antikörper wurde mir von den Ärzten gesagt, dass hier ein Anstieg oft einfach auf Messungenauigkeiten zurückzuführen sei, eine Schwankung ist wohl daher nicht überzubewerten. (ich hatte bislang Schwankungen von 28 bis 61, die gar nicht beachtet wurden)
Bei einem TG-Anstieg auf über 1 (in TSH-Unterdrückung) würde bei mir allerdings dann wohl zu einem erneuten PET-CT geraten, eventuell in Kombination mit einer RJD.
Allerdings sind wohl auch beim TG Messfehler oder Messungenauigkeiten nicht auszuschließen, so dass eine erneute Blutuntersuchung vor einer belastenden DiagnostiK (PET- CT bringt ja eine nicht unerhebliche Strahlenbelastung mit sich) sicher sinnvoll wäre.
Denk auch daran, dass es ganz normales Schilddrüsengewebe sein kann, dass nachgewachsen ist, es müssen nicht unbedingt bösartige Zellen sein.
Mir persönlich wäre ein MRT sehr viel lieber, weil diese Untersuchung keine Strahlenbelastung beinhaltet, sie kann also nicht wirklich schaden. Eventuell wartest Du die MRT- Untersuchung erst mal ab, und wenn diese kein Ergebnis bringt, kann ja immer noch weiter gesucht werden?
Das Thyroxin würde ich allerdings erst mal nicht reduzieren, hast du mal nach L-Carnitin gefragt? Das soll angeblich die Überfunktionssymptome lindern. Das wollte ich bei der Untersuchung heute meinen Nuk fragen, hab es aber vergessen (die Aufregung...).
Alles Gute wünscht Jockel |
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Heiner38 Anmeldung: 31.01.07 Beiträge: 23 Pap SD Ca Niedersachsen  40+ |
Beitrag:  (p103963)
Verfasst am: 28. Jul 2011, 08:02 |
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Hallo Jockel,
erst mal vielen Dank für Deine Antwort!
Kann es tatsächlich sein, das es wieder normales Schilddrüsengewebe nachgewachsen ist? Das dürfte bei meinem TSH von 0,005 eigentlich gar nicht passieren. Verstehe ich da was falsch?
Wieso empfhielt mir dann die NUK-Ärztin ein MRT, wenn dies lt. Aussage Deines NUK-Arztes nicht viel bringt. Werde es natürlich trotzdem machen, kann ja zumindest nicht schaden. Bin deswegen schon sehr angespannt.
Ist es nach einer Rezidiv-OP ein Standartverfahren, eine präventive Bestrahlung durchzuführen. Mit welcher Dosis wird diese durchgeführt?
Sorry für die neuen Fragen.
LG
Heiner |
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jockel Anmeldung: 07.07.10 Beiträge: 110 Pap. SD-CA T2N0M1  30+ |
Beitrag:  (p103967)
Verfasst am: 28. Jul 2011, 10:08 |
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Hallo Heiner,
ich meine, dass ein ganz gering nachweisbarer Tg von den Ärzten oft mit einem winzigen Sd-Rest in Verbindung gebracht wird, also wohl eher mit gutartigen Zellen. (Habe ich irgendwo im Zusammenhang mit der Studie bzgl. ständig leicht erhöhtem TG gelesen) Ob das bei Dir so ist, weiß ich leider nicht und in der Regel können bei einem gering nachweisbarem Tg ja auch die Ärzte das Gewebe, dass den TG produziert, nicht ausfindig machen.
Ziel der TSH-Suppression ist es ja, ein Wachstum sowohl gutartiger als auch bösartiger Zellen zu hemmen. Ob die gutartigen auf die TSH-Suppression besser reagieren als die bösartigen, weiß ich leider nicht.
Ich würde auf jeden Fall auch das MRT machen lassen. Ob mein Nuk richtig liegt mit seiner Einschätzung, ist ja auch die Frage. Es ist ja oft so: drei Ärzte, vier Meinungen; um so wichtiger ist darum ja so ein Forum wie dieses, um eben auch mal über die verschiedenen Ansichten der Ärzte diskutieren zu können, finde ich.
Mit Bestrahlung kenne ich mich nicht aus, ich meine aber, dass eine präventive Bestrahlung nach der OP nur bei nicht mehr oder schlecht jodspeichernden Metas vorgenommen wird. Es wird wohl auch diskutiert (da gibts auch irgend eine Studie zu), ob bei T4 Stadium bei jodspeicherndem Befund trotzdem zusätzlich zur RJT eine Bestrahlung vorgenommen werden sollten. Aber bei jodspeichernden Metas wird, glaube ich, nach der operativen Entfernung nur eine weitere RJT angeraten. Aber da können dir andere im Forum bestimmt besser helfen.
Wünsche Dir alles Gute und viel Ablenkung, um die Anspannung etwas zu lindern. Ich selbst neige leider sehr dazu, fürchterlich nervös und ängstlich zu werden, sobald die Nachsorgetermine näher rücken, und bei der Untersuchung wurde ich neulich vom Arzt so halb belustigt zurechtgewiesen, ich solle aufhören, so mit meiner Halsschlagader zu pochern, er könne nicht vernünftig schallen, so aufgeregt wie ich sei. Das sagt sich immer so leicht mit dem Beruhigen...
Grüße,
Jockel |
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Maria2 Anmeldung: 12.08.04 Beiträge: 2804 Pap. CA pT3 tall-cel... Bayern/Oberpfalz  30+ |
Beitrag:  (p104018)
Verfasst am: 29. Jul 2011, 22:53 |
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| jockel hat folgendes geschrieben: | | Ziel der TSH-Suppression ist es ja, ein Wachstum sowohl gutartiger als auch bösartiger Zellen zu hemmen. Ob die gutartigen auf die TSH-Suppression besser reagieren als die bösartigen, weiß ich leider nicht. |
Hallo Jockel, hallo Heiner,
ja, gutartige SD-Zellen reagieren auf TSH-Suppression eher als bösartige, weil die bösartigen mit der Zeit oft leider immer weniger Eigenschaften von gutartigen haben.
Ein MRT, hm. Am ehesten würde man ggf. was in einem PET-CT sehen, aber sogar da heißt es, dass man erst ab einem gewissen Tg-Wert was sieht (10 glaube ich ).
Wenn es deine Nerven mitmachen wär -denk ich- bei dem niedrigen Tg-Wert erst mal abwarten am besten, schließlich könnte es auch Restgewebe sein. (Mangels eigener Erfahrung kenne ich mich mit nachweisbaren, niedrigen Tg-Werten allerdings nicht allzu gut aus, hoffe mal da meldet sich noch jemand.)
Hier erst mal der Link zu einer Studie zu dem Thema: Studie: Nachsorge bei mäßig erhöhtem TG-Wert (1,0-5,0).
Zur Thyroxin-Dosis:
Der Tg sollte unter 0,1 sein. Eine weitere Supprimierung (z. B. unter 0,05) bringt nicht mehr, also 0,1 würde reichen (schau mal hier)
Wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ich versuchen, mit der Ärztin zu reden, um mal 200 µg auszuprobieren. Dann nach 3 Monaten Blutwerte bestimmen, und ggf. kann man ja wieder erhöhen, falls der TSH wirklich zu hoch gehen sollte (denke es aber nicht, bei den Werten).
Viele Grüße von
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Heiner38 Anmeldung: 31.01.07 Beiträge: 23 Pap SD Ca Niedersachsen  40+ |
Beitrag:  (p104059)
Verfasst am: 31. Jul 2011, 16:14 |
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| Zitat: | | Ein MRT, hm. Am ehesten würde man ggf. was in einem PET-CT sehen, aber sogar da heißt es, dass man erst ab einem gewissen Tg-Wert was sieht (10 glaube ich ). |
Hallo Maria,
habe bei meinem HA den Untersuchungsbericht der Sonographie einsehen können. Lt. diesem ist es eine unklare Stelle im Narbengewebe von 3ml im Volumen. Diese wird sich im MRT ebenso abzeichnen.
Ob es sich dabei um bösartiges oder gutartiges Gewebe abzeichnet kann sicherlich mit der MRT nicht beurteilt werden, oder sehe ich das falsch? Ein PET-CT macht da sicherlich mehr Sinn. Ob bei dem niedrigen TG-Wert überhaupt was zu sehen ist, rechtfertigt sicherlich nicht den Aufwand der Strahlenbelastung.
Wie also vorgehen? MRT abwarten, das ist klar. Bei weiter unklarer Diagnose dann OP in Kauf nehmen und evtl. nachfolgend präventive Bestrahlung? Wie sollte weiter vorgegangen werden, um nicht unötig Zeit zu verlieren (rechtzeitige Behandlung) ?
Vorschlag von der NUK-Ärztin: MRT und TG-Bestimmung in 6 Wochen.
LG
Heiner |
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Herkulessa Anmeldung: 24.02.10 Beiträge: 196 PT3 N1a pap. Sd-Ca. ... Linz  30+ |
Beitrag:  (p104069)
Verfasst am: 31. Jul 2011, 21:51 |
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Hallo Heiner!
Ein TG-Anstieg ist zwar nicht schön, aber Grund zur Panik bei diesem Wert brauchst du eigentlich noch nicht haben, zumal noch nicht feststeht, ob der Wert auch richtig ist.
Am sinnvollsten ist es sicher erstmal so, wie deine NUK-Ärztin vorschlägt: MRT und in ein paar Wochen nochmal den TG bestimmen. Der TG könnte ja auch ein Messfehler sein, ist vielen hier schon passiert.
Sollte der TG-Wert immer noch über 1 sein oder sogar höher, wäre als nächste sinnvolle Maßnahme eine Radiojoddiagnostik mit Thyrogen inkl. PET/CT. Unter Thyrogen hat nämlich das Pet/Ct noch eine bessere Sensitivität.
Und am interessantesten wär der TG ja unter Stimulationsbedingungen, sprich in Unterfunktion oder in künstlicher Unterfunktion mittels Thyrogen.
Falls tatsächlich ein Rezidiv die Ursache sein sollte, wird natürlich am besten erstmal operiert, anschließend wieder eine RJT-Therapie gemacht.
Bestrahlung von außen wird in deinem Fall vermutlich keine Rolle spielen, das wird erst gemacht, wenn wirklich ständig was nachwächst und keine Radiojodspeicherung mehr besteht.
Ich würde mich nicht sofort operieren lassen - einfach so ins Blaue. Ich hatte ein Rezidiv, das war aber abgesichert durch den ansteigenden Tg unter Thyrogen und eines Pet/Cts. Da hat die Metastase schön kräftig geleuchtet.
Man sollte sich die nächsten Schritte immer gut überlegen, denn man hat auch Zeit dazu, da diese Dinger doch eher langsam wachsen.
Warte mal am besten die TG-Bestimmung in 6 Wochen ab, ich weiß, das braucht Geduld und das kann oft ziemlich anstrengend sein. Aber besser als mit Kanonen auf Spatzen schießen. Und 6 Wochen ist ja nicht so lang.
Momentan ist mein TG-Wert bei 1,3 bei max. supprimiertem TSH. Ich hab einen Termin für Oktober zur RJD inkl. Pet. Und bis dahin muss ich auch durchhalten um zu sehen, wie es weitergeht. Ich bin auch nicht sehr geduldig, aber es hilft nichts, man muss abwarten. Auch mein Chirurg und mein NUK meinen, dass man sich alle Schritte wirklich gut überlegen soll, denn man kann am Hals z.B. nicht endlos operieren,...
Liebe Grüße
Herkulessa |
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Heiner38 Anmeldung: 31.01.07 Beiträge: 23 Pap SD Ca Niedersachsen  40+ |
Beitrag:  (p104198)
Verfasst am: 05. Aug 2011, 15:30 |
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Hallo liebe Mitstreiter,
komme gerade vom MRT!. War fast 45min in der Maschine. Die anschließenden 5 Minuten Wartezeit im Wartezimmer waren allerdings schlimmer.
Aussage des Radiologen: Der Verdacht eines Rezidivs kann nicht bestätigt werden!
Ich wußte nicht, ob ich lachen oder weinen sollte.
Ich habe darum gebeten, das sich der Radiologe mit meiner Ärztin die Bilder noch einmal genau anschauen und mich ggf. dann anrufen sollen, wenn doch noch was gefunden wird.
Ich sehe die Sache dennoch als eine positive Nachricht.
Wie sollte man jetzt weiter vorgehen?
LG
Heiner |
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Herkulessa Anmeldung: 24.02.10 Beiträge: 196 PT3 N1a pap. Sd-Ca. ... Linz  30+ |
Beitrag:  (p105860)
Verfasst am: 21. Sep 2011, 13:13 |
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Hallo Heiner!
Ich wollte mal nachfragen, ob bei dir mittlerweile der Tg Spiegel nochmal kontrolliert worden ist? Du hattest ja was von 6 Wochen geschrieben...
Lg Herkulessa |
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Heiner38 Anmeldung: 31.01.07 Beiträge: 23 Pap SD Ca Niedersachsen  40+ |
Beitrag:  (p105881)
Verfasst am: 21. Sep 2011, 20:15 |
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Hallo Herkulessa,
vielen Dank für Deine Nachfrage zum "Stand der Dinge"; der TG-Wert wurde vor knapp zwei Wochen erneut bestimmt sowie nochmals eine Ultraschalluntersuchung.durchgeführt. Ergebnis war, das der TG-Wert nicht weiter angestiegen war, allerdings auch nicht (wie von mir gehofft) gefallen.
Die suspekte Stelle im Ultraschall ist größenkonstant geblieben. Da das ein für mich nicht wirklich beruhigendes Ergebnis war, habe ich mich nach Beratung mit meiner NUK-Ärztin dennoch zu einer OP (Nachdissection mit den entsprechendeen Risiken) entschlossen.
Die OP fand bereits in der vergangenen Woche statt. Es wurden nochmals sechs Lymphknoten entfernt, wovon einer befallen war. Die OP habe ich ansonsten komplikationslos überstanden und das KH nach 5 Tagen wieder verlassen.
Es ist noch nicht klar, welche weitere Nachbehandlung erfolgen soll, entweder erneute RJT oder Bestrahlung von außen. Dazu wird mein Fall diese Woche in der Tumorkonferenz des KH besprochen. Ich werde dazu entsprechend nachberichten, wobei ich persönlich davon ausgehe, das es die Bestrahlung werden wird.
vorläufiges (persönliches) Fazit: ein MRT ist bei niedriegem TG (mit TG-AK) nur bedingt als Ausschlußkriterium für ein Rezidiv geeignet.
LG
Heiner |
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Herkulessa Anmeldung: 24.02.10 Beiträge: 196 PT3 N1a pap. Sd-Ca. ... Linz  30+ |
Beitrag:  (p105917)
Verfasst am: 22. Sep 2011, 17:47 |
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Hallo Heiner!
Oii, ich hatte gehofft, dass es bei dir nur ein Messfehlr wär.
Aber da hattest du dann eigentlich ein sehr gutes Bauchgefühl!
D.h. du hast dich zur OP entschlossen, ohne dass nochmal eine Radiojoddiagnostik bzw. ein PET-CT gemacht wurde?
Jedenfalls hast du die richtige Entscheidung getroffen! Jetzt kannst du dich erstmal wieder erholen. Ich kann mir ja nicht vorstellen, dass bei dir jetzt wirklich bestrahlt wird. War ja das erste Rezidiv und es kann auch durchaus sein, dass es damit vorbei ist.
Interessant wird dann nach einigen Wochen die Tg-Bestimmung. Ich drücke dir auf jedem Fall die Daumen, dass jetzt alles gut verläuft!!
Halte uns auf den Laufenden!
Liebe Grüße
Herkulessa |
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Heiner38 Anmeldung: 31.01.07 Beiträge: 23 Pap SD Ca Niedersachsen  40+ |
Beitrag:  (p105925)
Verfasst am: 23. Sep 2011, 11:10 |
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Hallo Herkulessa!
Es ist richtig, das ich mich ohne vorherige RJD bzw. PET-CT für die OP entschlossen habe. Dies ist sicherlich nicht der übliche Weg.
Inzwischen habe ich noch einmal mit meiner NUK-Ärztin gesprochen; lt. der Tumorkonferenz soll vorerst nicht bestrahlt werden, sondern erst mal eine erneute TG-Bestimmung in drei Wochen (also vier Wochen Post-OP) erfolgen.
Danach wird erneut entschieden, wie es weitergeht. Es heißt also erst mal wieder abwarten....
Kann mir in diesem Zusammenhang etwas zu der Verfallszeit (Halbwertzeit) von TG sagen?
LG
Heiner |
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Heiner38 Anmeldung: 31.01.07 Beiträge: 23 Pap SD Ca Niedersachsen  40+ |
Beitrag:  (p106794)
Verfasst am: 31. Okt 2011, 13:13 |
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Hallo,
habe noch mal eine Frage hinsichtlich des Zerfalls von TG. Kann es sein, daß durch den Zerfall von TG, der TG-Wert nochmals wieder ansteigt?
Nach welchem Zeitraum sollte das TG dann nicht mehr nachweisbar sein?
LG
Heiner |
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sun81
Anmeldung: 07.11.09 Beiträge: 413 Pap. CA, pT2 NRW  30+ |
Beitrag:  (p106866)
Verfasst am: 02. Nov 2011, 10:37 |
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Hallo Heiner,
genau sagen kann ich es dir nicht und mir konnten es die Ärzte auch nicht wirklich sagen. Zwei Aussagen habe ich erhalten, ABER ob die stimmen od. eher aus dem Gefühl od. der Erfahrung der Ärzte stehen...?:
Wenn die Metas mit Strahlen (z. B. RJT) kämpfen ist es wohl möglich, dass der TG im Kampf kurzzeitig ansteigt od. gleich bleibt. Eine TG-Bestimmung empfiehlt sich frühestens nach 3 Monaten - zumindest bei den Ersttherapien. Diese Art Strahlung wirkt lange nach.
Bei meiner Neckdiss wurde mir nur gesagt, der TG sollte danach möglichst zügig fallen, da hier nichts nachwirkt od gegen etwas ankämpft. Aber sagen wie genau sich das verhält, konnte/wollte kein Arzt.
Jedoch sollte der TG frühestens 4 Wochen nach OP getestet werden. Man hatte sogar kurzzeitig an 6 Wochen zeitlichen Abstand gedacht.
Vllt lässt du ihn nochmals bestimmen und besprichst das Ergebnis mit deinem Arzt. Ca. 8 Wochen sind ja nun bald rum und vllt. nutzt mehr Zeit ja tatsächlich etwas.
Ich drücke dir feste die Daumen!
LG
Sun |
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Herkulessa Anmeldung: 24.02.10 Beiträge: 196 PT3 N1a pap. Sd-Ca. ... Linz  30+ |
Beitrag:  (p106873)
Verfasst am: 02. Nov 2011, 12:54 |
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Hallo Heiner!
So, da kann ich auch was berichten.
Du kennst eh meine Geschichte. Vor der Rezidiv-OP im Februar war mein TG im supprimierten Zustand bei 0,8. Dann bei der RJD auf 14,5 gestiegen und eine Lymphknotenmeta wurde im Pet-CT bestätigt.
Dann also OP und 4 Wochen später RJT in Unterfunktion, dort war der TG sogar bei 44, obwohl die Metastase schon raus war.
Dann hatte ich lange im supprimiertem Zustand einen TG von 1,3. Also höher als vor der OP.
Erst gute 7 Monate später ist der TG wieder gefallen, zuerst auf 0,8, jetzt liegt er bei 0,6 im supprimiertem Zustand. Bei der RJD jetzt im Oktober stieg er zwar unter Thyrogen auf 3,2. Aber das ist kein Vergleich mit dem Wert vom Februar. Im Pet wurde diesmal jedenfalls überhaupt nichts gefunden.
Somit hab erst wieder in einem halben Jahr Kontrolle.
Mein TG ist zwar immer noch nachweisbar, aber tendenziell geht er nach unten.
Der Chefarzt meint, dass entweder der Tg in meinem Fall so lange braucht, bis er fällt, oder dass schon noch kleine Zellen unterwegs sind, die man aber noch nicht oder überhaupt nie sichtbar machen kann.
Lass doch deinen Tg Wer noch mal in ein paar Wochen kontrollieren und warte mal ab, vielleicht sinkt er bei dir ja auch noch.
Liebe Grüße
Herkulessa |
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