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Beitrag |
| fullminant |
Beitrag: (p104332)
Verfasst am: 10. Aug 2011, 17:08 |
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Guten Tag zusammen,
meine halbseitige SD-Operation liegt ca. 1 1/2 Wochen zurück und das Schlucken ist nach wie vor eingeschränkt. Man sagte mir, dass dies "normal" sei, aber es fühlt sich dennoch komisch an, dass man den Kopf runter machen muss zum Schlucken.
Letztlich fühlt es sich innerlich so an, als ob Kehlkopf/restliche Schilddrüse/oder etwas ähnliches innen an der Haut vom Hals festklebt bzw festgenäht wäre und deshalb beim Schlucken nicht "nach oben" rutschen kann, um das Schlucken zu ermöglichen.
Haben andere auch diese Erfahrung gemacht?
Wird sich das mit der Zeit legen, so dass ich wieder ganz normal z.B. aus einer Flasche trinken kann - weil das geht zur Zeit quasi gar nicht...
Muss man das Schlucken bzw den Hals "dehnen" damit sich dort nichts weiter "verkürzt" oder so ähnlich??
Ich wäre um Hilfe bzw. Anrgeungen sehr dankbar, denn langsam verunsichert mich das doch ein bisschen!
Viele Grüße! |
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dkr
Anmeldung: 19.07.09 Beiträge: 2004 Multifok. pap. SD-CA... Ober-Ramstadt  50+ |
Beitrag:  (p104333)
Verfasst am: 10. Aug 2011, 17:32 |
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Hallo,
es kann durchaus passieren, dass die Narbe am drunterliegenden Gewebe, also auch dem Kehlkopf festklebt. Das ist auch bei mir passiert. Der Chirurg bot mir an, das in einer kleinen Nach-OP zu lösen, wenn es sich nicht von selbst gab. Bis das vollständig gelöst war, hat es fast ein halbes Jahr gedauert. Ich habe immer wieder vorsichtig mit einer fetthaltigen Creme die Narbe leicht massiert, nachdem sie äußerlich abgeheilt war. Im Laufe der Zeit wurde die Verklebung immer weniger und hat sich eben nach ca. 6 Monaten vollständig gelöst. Der Chirurg hätte es auch schon früher lösen können, aber ich hatte nach 2 OPs keine Lust drauf.
Das Schlucken ging aber schon vorher besser als direkt nach der OP.
Viele Grüße
Karl _________________ Ich muß mit der Gewohnheit brechen, ehe sie mich gebrochen hat.
G.C.Lichtenberg
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| fullminant |
Beitrag:  (p104336)
Verfasst am: 10. Aug 2011, 18:37 |
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Hallo Karl,
Vielen Dank für die Auskünfte!
Naja, dann hoffe ich mal, dass es nicht so furchtbar fest hängt und es sich bald lösen wird... In 2 Wochen habe ich Nachkontrolle vom Chirurg und werde es mit ihm mal besprechen. An einer Nach-OP habe ich eigentlich nicht wirklich Intresse
Wobei ich ja sagen muss, dass bei mir soweit alles gut gelaufen ist und ich sonst keine Beeinträchtigungen habe! Ich bin was den Verflauf der Op und die Zeit danach angeht echt sehr zufrieden. Wenn jetzt die Schluckbeschwerden noch wegehen, dann würde ich mich quasi wieder wie vor der OP fühlen...
Viele Grüße! |
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Celia
Anmeldung: 30.06.11 Beiträge: 285 pap. SD-CA pT1b R0 N1a Braunschweig |
Beitrag:  (p104339)
Verfasst am: 10. Aug 2011, 21:17 |
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| Meine OP war gestern vor zwei Wochen, und meine Beweglichkeit im Halsbereich hat sich innerhalb der zweiten Woche post-OP schlagartig verbessert. Vielleicht geht es bei Dir ja jetzt auch schnell voran. Direkt nach der OP habe ich auch nur mit auf die Brust gesunkenem Kinn geschluckt, weil so die Schmerzen am geringsten waren. Und dieses Gefühl, dass sich da beim Schlucken etwas nicht mitbewegt, hatte ich vorübergehend auch, aber wie gesagt, jetzt ist alles praktisch weg. Ich kann den Hals in alle Richtungen drehen und den Kopf voll überstrecken, alles völlig schmerzfrei. |
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meerblau Anmeldung: 09.05.04 Beiträge: 5001 Pap. SD-Ca, follikul... Hannover  40+ |
Beitrag:  (p104350)
Verfasst am: 11. Aug 2011, 09:50 |
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Hallo Fullminant,
bevor ich einen Chirurgen ranlassen würde, würde ich es mit einem guten Physiotherapeuten versuchen. Der kann vorsichtig versuchen, die Verklebungen zu lösen. Mein Physiotherapeut ist auch Osteopath. Die Mischung fand ich gut.
Viele Grüße
Esther _________________ _________________
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| Fullminant |
Beitrag:  (p104351)
Verfasst am: 11. Aug 2011, 10:06 |
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Hi Esther,
Stimmt, das ist auch eine gute Idee. Danke!
Ich werde der Sache mal noch eine halbe bis ganze Woche Zeit geben und zwar damit auch die Narbe äußerlich verheilt ist.
Dann muss ich mir mal überlegen wie ich da am besten rangehe. Vielleicht kann man eine mögliche Verklebung auch auf dem Ultraschall sehen?!? Dannn könnte man überhaupt mal klären was da los ist...
Viele Grüße! |
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meerblau Anmeldung: 09.05.04 Beiträge: 5001 Pap. SD-Ca, follikul... Hannover  40+ |
Beitrag:  (p104352)
Verfasst am: 11. Aug 2011, 11:08 |
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Hallo Fullminant,
wann man nach der OP mit dem "Verklebungen-Lösen" anfangen kann, weiß ich nicht genau. Das müsste der Physiotherapeut einschätzen. Die äußere Narbe sollte bestimmt einigermaßen verheilt sein. Und das Gefühl, dass alles zu kurz geraten ist, hat bei mir mit der Zeit nachgelassen.
Ich glaube nicht, dass man das auf dem Ultraschall sehen kann. Vermutlich kann das ein Physiotherapeut am besten fühlen. Leider dürfen die nicht diagnostizieren aber das ist vielleicht gar nicht nötig für eine erfolgreiche Behandlung.
Wie du siehst, ich halte große Stücke auf meinen Physio und wünsche dir auch so jemanden.
Mein Chirurg hätte auch nochmal geschnibbelt aber das wollte ich auf keinen Fall. Und es war auch nicht nötig, wie die Zeit gezeigt hat.
Viele Grüße
Esther _________________ _________________
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dkr
Anmeldung: 19.07.09 Beiträge: 2004 Multifok. pap. SD-CA... Ober-Ramstadt  50+ |
Beitrag:  (p104353)
Verfasst am: 11. Aug 2011, 12:10 |
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Hallo,
Man kann auch selbst damit anfangen, was den Vorteil hat, dass man selbst recht gut spürt, welche Intensität zum jeweiligen Zeitpunkt angebracht ist. Es sollte nach Möglichkeit nicht wirklich unangenehm werden. Die Narbe muss auf jeden Fall soweit abgeheilt sein, dass keine Krusten mehr vorhanden sind und eine geschlossene Oberfläche da ist. Dann kann man sehr vorsichtig beginnen, mehr vorsichtiges Cremen als wirklich Massieren. Wenn es angenehm zu ertragen ist, kann man die Intensität langsam steigern.
Und natürlich muss das nicht so lange dauern wie bei mir. Die Dauer bei mir hat vermutlich auch damit zu tun, dass bei der Komplettierungs-OP 4 Tage nach der Erst-OP die alte Wunde wieder geöffnet und erneut verschlossen wurde.
Viele Grüße
Karl _________________ Ich muß mit der Gewohnheit brechen, ehe sie mich gebrochen hat.
G.C.Lichtenberg
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Celia
Anmeldung: 30.06.11 Beiträge: 285 pap. SD-CA pT1b R0 N1a Braunschweig |
Beitrag:  (p104355)
Verfasst am: 11. Aug 2011, 12:57 |
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| Karl, ich muss noch mal nachfragen: Ich kann mit dem Cremen/Massieren beginnen, wenn die äußere Wunde verheilt ist, ja? Weil ich meine, mal gelesen zu haben, dass man so vier Woche warten solle (und dachte, diese Aussage sei auch von Dir). Meine Narbe ist sehr gut verheilt und nur noch als dünner Strich zu sehen. Ich creme seit vorgestern (14 Tage nach OP) mit Melkfett+Ringelblume, aber wegen dieser 4-Wochen-Geschichte, die ich im Hinterkopf hatte, tupfe ich das nur dünn drauf. Darf ich auch schon etwas kräftiger rangehen? |
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dkr
Anmeldung: 19.07.09 Beiträge: 2004 Multifok. pap. SD-CA... Ober-Ramstadt  50+ |
Beitrag:  (p104358)
Verfasst am: 11. Aug 2011, 13:05 |
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Hallo Celia,
kann sein, dass ich mal von 4 Wochen geschrieben habe. Könnte bei mir so ungefähr hinkommen, vielleicht auch etwas weniger, auf jeden Fall so um die Zeit der RJT herum. Vorher war es mir einfach zu unangenehm, weil die Narbe zwar abgeheilt aber noch recht empfindlich gegen Berührung war. Ich würde das vom eigenen Gefühl abhängig machen, wann man anfängt. Wenn es nicht unangenehm ist, wird es vermutlich auch nicht schaden, im Zweifel eher zu sanft als zu heftig
Was man nimmt, ist aus meiner Sicht relativ egal, Hauptsache schmiert gut um die Reibung auf der Narbe zu vermindern, aber es gibt dazu auch andere Ansichten, was besonders gut helfen soll. Ich hatte eine relativ fette Creme mit Propolis dabei (für Allergiker vermutlich nicht so toll), eine leicht Hautcreme und zum Schluss auch Linola Fett.
Viele Grüße
Karl _________________ Ich muß mit der Gewohnheit brechen, ehe sie mich gebrochen hat.
G.C.Lichtenberg
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Celia
Anmeldung: 30.06.11 Beiträge: 285 pap. SD-CA pT1b R0 N1a Braunschweig |
Beitrag:  (p104361)
Verfasst am: 11. Aug 2011, 14:52 |
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Danke, Karl. Na, wenn ich da drin nix kaputt machen kann, dann werde ich mal etwas forscher an die Sache rangehen. So richtig massieren im Sinne von Verklebungen lösen muss ich ohnehin nicht, weil - noch - nichts verklebt zu sein scheint. Mir geht es mehr um die Hautpflege und dass ich den Bereich nicht immer extra aussparen muss. |
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| fullminant |
Beitrag:  (p104449)
Verfasst am: 14. Aug 2011, 17:59 |
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Hallo,
wow, so langsam füllt sich ja der Thread *freu*
Also ich werde auf jeden Fall mal abwertaen bis die Kruste ab ist (was schon bald der Fall sein dürfte) und dann werde ich glaub ich mal beim HNO vorstellig werden und fragen, ob er mir nen Physiotherapeut "verschreiben" kann und ob er denkt, dass da eine "Verklebung" tatsächlich vorliegen könnte/tut ...
Muss man die Narbe eigentlich pflegen? Also ich höre und lese hier und allgemein im Internet immer von Narbenpflege und so weiter; aber wenn ich ehrlich bin finde ich sieht meine Narbe eigentlich prima aus. Cremt ihr euch die Narbe dann dennoch täglich ein?
Viele Grüße! |
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Celia
Anmeldung: 30.06.11 Beiträge: 285 pap. SD-CA pT1b R0 N1a Braunschweig |
Beitrag:  (p104451)
Verfasst am: 14. Aug 2011, 20:54 |
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Mir gehts wie Dir - ich finde, meine Narbe sieht toll aus! So richtig was dran machen muss ich auch nicht, ich möchte ihr lediglich das "normale Maß" an Pflege zukommen lassen, das ich auch meiner restlichen Haut gönne (nicht allzuviel, aber man wird ja nicht jünger...).
Außerdem hoffe ich, dass die Nerven sich schneller regenerieren, wenn ich den Bereich ab und zu mal ein wenig stimuliere. Ich bin mal am kleinen Finger operiert worden, und es hat echt ewig gedauert, bis ich in der Narbe wieder Gefühl hatte. Vielleicht gehts ja schneller, wenn man ab und zu mal ein bisschen massiert. |
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| fullminant |
Beitrag:  (p104799)
Verfasst am: 20. Aug 2011, 17:04 |
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Hallo,
so nun war ich beim HNo und der sagt, dass alles prima verläuft und ich mich bzgl. der Schluckbeschwerden noch gedulden muss. Es könne gut sein, dass die Schichten (Haut, Museklngewebe, Fettschicht, etc) verwachsen/verkleben, aber das sollte sich durch die Schluckbewegungen, leichte Massage in den nächsten Wochen lösen... zuletzt könne man dann immer noch chrourgisch dran gehen...
Joah, jetzt werd ich einfach mal abwarten...Leider darf ich imme rnoch keinen Sport machen Er hat gemeint ich müsste noch ne gute Woche warten.... schade jetzt ist grad soooo schönes Schwimmbad-Wetter. Aber ich frage mich sowieso, ab wann mal wieder schwimmen/baden kann - nicht, dass da die Narbe zu sehr aufweicht...?!?
Viele Grüße! |
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| fullminant |
Beitrag:  (p108321)
Verfasst am: 03. Jan 2012, 11:12 |
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Hallo Zusammen,
Normalerweise darf man ja keine uralten Posts ausgraben, aber in diesem Fall macht der Moderator vielleicht eine Ausnahme, da dieser Post tatsächlich nur dazu dient, meine Fragestellung von "damals" abzuschließen und meine letzten Erfahrungen mittzuteilen - denn ich möchte, nachdem ich so viele Infos hier gefunden habe, anderen auch etwas zurückgeben und weiterhelfen.
Nun da mein letzter Post fast ein halbes Jahr hzurück liegt, wollte ich mich nocheinmal zu Wort melden und meine letzten Erfahrungen mitteilen, für diejenigen, die wie ich damals viele offene Fragen hatten und hier im Forum Hilfe gesucht haben.
Die Narbe ist mittlerweile quasi unsichtbar geworden - d.h. wenn mein Gegenüber nicht weiß, dass ich gerade an dieser Stelle operiert worden bin, dann mekrt das keiner. Beim Duschen und beim Sport ist sie etwas röter als sonst aber das stört mich wenig. Die Schluckbeschwerden sind mittlerweile vollständig weg, zwar sehe ich im Spiegel, dass wenn ich schlucke die Haut nachwievor mit nach oben gezogen wird, aber merken tu ich davon rein gar nichts mehr. Auch sonst gibt es keinerlei Probleme. Ich nheme brav meine Tabletten und damit ist die Sache abgehandelt.
Die einzige Frage die bei mir offen bleibt, ist "Wie oft geht man denn nun zum Arzt um die Werte kontrollieren zu lassen?" (1 Mal im Jahr?!)
Ich freue mich wirklich sehr, dass alles so gut verlaufen ist und kann Jedem/Jeder nur Mut machen vor der Operation. Ich gebe zu ich hatte viel Angst aber ich muss nun auch zugeben, dass es weitaus besser verlaufen ist, als ich befürchtet habe.
Viele Grüße,
fullminant |
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