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Beitrag |
| sawaddee |
Beitrag: (p7761)
Verfasst am: 02. Okt 2004, 20:25 |
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Hallo alle zusammen.
Vorab:Ich bin heute aus dem Krankenhaus entlassen worden!
Ich möchte einfach meine positiven Erfahrungen an alle die weitergeben,die genau so eine Angst hatten wie ich.
Also:
Ich war seit mehreren Wochen mit der Diagnose "Erschöpfungsdepression" krankgeschrieben.
Mein Hausarzt meinte aber,er wolle die organischen Möglichkeiten besser auch untersuchen lassen.
Also,auch eine Schilddrüsenüberprüfung !
Na,hab ich mir gedacht - was soll`s - hast ja keine Beschwerden.
Ohne überlegung,Termin geholt und hin.
Dann dort das übliche Prozedere --> Blutuntersuchung;CT.......
Aber dann.....Ultraschall.
Und Ups....."Sie haben einen kalten Knoten"
Ich war geschockt!Ich sollte diesen nach Möglichkeit kurzfristig entfernen lassen.Bericht geht zum Hausarzt.
Da war ich erstmal total am Boden.
Mein Hausarzt war aber 3 Wochen im Urlaub.
Ehrlich gesagt,hatte ich in diesen drei Wochen garnicht viel mehr daran gedacht.(Ich OP ? So schnell mit mir nicht)
Na ja,Hausarzt wieder da.Das erste was er mir vorlegte war der Bericht.
Machte sich eine Kopie von dem Ding,gab mir das Original,schrieb mir eine Überweisung für den HNO und auch gleich für das Krankenhaus.
HNO müsste sein,zwecks Stimmbandüberprüfung.
Ich nach Hause auf`s Sofa und geheult.
Allerdings hatte ich mir den Bericht vorher durchgelesen!
Dort standen dann viele Werte und Zahlen womit ich nicht viel anfangen konnte.
Aber ich las," 2,9 x 2,5 x 3,1 cm kalter Knoten links"
Das kapierte ich.
Nun,der Schlußsatz:
"Euthyreote Funktionslage einer Li-betonten Struma uninodosa mit einem suspekten kalten Knoten.Es sollte hier kurzfristig eine operative Therapie des doch suspekten Befundes durchgeführt werden!"
Dieser letzte Satz warf mich in ein Loch,welches tiefer nicht hätte sein können.Das Wort "Suspekt" ging mir nicht mehr aus dem Kopf.
Hab ich doch Krebs?Was mach ich nur?
Heute muß ich sagen,Dank meiner Frau - welche mich zum Gang in das Krankenhaus ermutigt hat - hätte ich mir diese Fragen ersparen können.
Habe mir also mit hängendem Kopf einen Termin im Krankenhaus geben lassen.Entmutigt ging ich dann auch zum HNO.
Totaler Blödsinn: 30 Sekunden fertig.(A-sagen;ein Blick in die Nase;ein Blick ins Ohr)Dieser Schein fürs Krankenhaus hatte die Empfangsdame bereits ausgefüllt.Alles Gute,Händedruck und Tschüss.
Wiederwillig bin ich dann zu meinem Termin am 27.9. im Krankenhaus erschienen.
Aufnahme mit Papierkram--> echter Wahnsinn
Blutabnahme
Lunge röntgen
EKG
Dort war dann eine Ärztin,welche mich erstmal richtig aufgeklärt hat.
Hatte ja auch einen Haufen Fragen.
Vor allem dieses Wort "Suspekt",welches mich so lange gequält hat.
Die Ärztin schmunzelte und sagte:
Alles was die da unten nicht genau identifizieren ist für die halt suspekt.
Da bei einem kalten Knoten keiner genau vor einer OP sagen kann was dahinter steckt,schreiben die das in jedem Bericht......Na Toll
Dann kam natürlich sofort meine Frage nach Krebs.
95 % aller kalten Knoten sind gutartig,d.h. Zysten,Kalkablagerungen,ect.
ca. 5 % sind nicht gutartig.
Aber,falls dieses bei mir der Fall sein sollte,wäre der Schildrüsenkrebs einer der am besten heilbar ist.
Oft,würde man es schon während der OP zu 80% recht gut eingrenzen können.
Einen sicheren Beweis gibt es nach der Gewebeuntersuchung welche nach ca. 2 Tagen im Haus ist.Selbst eine vorab entnommene Gewebeprobe würde keine 100% Sicherheit bringen.
Ganz klar deutlich machte Sie mir aber auch,das dieses mittlerweile eine Routine-OP ist, aber trotzdem eine schwierige welche 1 -1,5 Stunden dauern würde.
Auch auf mögliche Stimmbandverletzungen wurde hingewiesen.
Diese treten mitunter auf,sind aber in der Regel innerhalb eines halben Jahres verschwunden.
Nach einigen weniger wichtigen Fragen ging es dann auf die Station.
Alles eingeräumt und schon tauchte die Stationsärztin auf.
Nochmals abhorchen,Fiebermessen,Fragebogen über frühere OP`s und Krankheiten,Allergien usw.
Am Nachmittag würde dann noch der Anästsist vorbeischauen und erklären.Der kam dann auch (wieder mit dem gleichen Fragenkatalog).
Er klärte mich aber auch über den Verlauf der Narkose auf.
Unter anderem auch das man hinterher Hals- bzw. Schluckbeschwerden hätte.Zum enien weil der Kopf in Nacken gedrückt wird.
Und auch,weil einem während der OP ein Sauerstoffschlauch in den Hals geschoben wird.Ich sollte mir keine Sorgen machen,da es nach zwei - drei Tagen wieder verschwunden sein würde.
Dann kam noch der Chirurg.
Dieser erklärte mir was gemacht wird:
Normalerweise wird der befallene Lappen bis auf einen Rand entfernt.
Auch der andere würde begutachtet.Falls dort auch noch etwas entdeckt wird,würde man auch das gleich wegnehmen.
Sollte sich nach der Gewebeprobe herausstellen,das etwas bösartiges vorliegt,wäre eine zweite OP angesagt.
Diese würde auch sofort erfolgen,um d3en Rest auch noch zu entfernen und es würde keine zweite Narbe entstehen.
Etwas nervös und trotzdem nach der Aufklärung beruhigt liess sich mich zurück.Hört sich etwas komisch an,aber es war wirklich so.
Der Abend brach herein und ich bekam ein Beruhigungsmittel für die Nacht.Am morgen sollte ich dann noch eines bekommen.
Nach einer relativ ruhigen Nacht ging es dann Morgens los.
11 Uhr war angesagt worden.
Also Zeit genug (Da natürlich nichts zu essen)
OP-Kittel anziehen und Trombosestrümpfe.
10³° ab zur OP.Aus dem Bett auf eine Metallpritsche und EKG anschliessen,mehr weiss ich nicht.
Gegen 14 Uhr wachte ich im Wachraum auf.Man sprach mich an,und ich hörte meine eigene Stimme.Etwas heiser,aber sie war da...Juchuuu
Ab auf die Station und kurze Zeit später kam der Chirurg und erklärte mir was er nun gemacht hatte.
Der Lappen mit dem Knoten wurde ganz entfernt und der andere zu zweidrittel.Dort wären auch kleinere Knötchen gewesen.
Um nicht in ein paar Jahren nochmals operiert zu werden,hätte man es gleich mitgemacht.
Etwas müde machte ich dann die Augen wieder zu.
Abends bekam ich dann noch einen Tee und schlief bis zum nächsten morgen.
Es gab Frühstück.Das Schlucken machte mir doch einiges zu schaffen.
Hatte man mir ja auch vorher gesagt.
Nun ab in den Waschraum.Bo eye......Riesenverband auf der Brust bis zum Hals.
Ach ja,natürlich war auch eine Drainage gelegt worden.
Aber weder schmerzhaft noch gross hinderlich.
Gegen 10 Uhr kam dann die Oberschwester und entfernte diesen Riesenmull.Ein grösseres Pflaster ersetzte diesen.
Ich durfte aber vorher ins Bad und mir den Schnitt anschauen.
Als Ahnungsloser konnte das aber nicht beurteilen.
Die Schwestern sagten wunderhübsch,im halben Jahr sieht man da nix mehr von.
Bis Donnerstag war Langeweile angesagt,da nix passierte.
Am Donnerstagnachmittag kam dann der Befund:
Zysten.....alles im grünen Bereich.
Irgendetwas fiel tonnenschwer von mir ab.Sagenhaft.
Desgleichen wurden mir für Morgens Schilddrüsentabletten angeordnet,
welche ich jetzt wohl mein Leben lang nehmen muss.
Na, es gibt wohl schlimmeres.
Zugleich teilte man mir mit : Samstagmorgen ist Entlassung !!!
Ja, und das war heute morgen.
Noch ein letztes Frühstück,ein feuchter Händedruck der Stationsärztin,bis Montag noch Tabletten im Gepäck und ab nach Haus.
Montag muss ich dann zum Hausarzt (Der Bericht würde zugefaxt)
Rezept abholen und fertig.
In ca. 6 Wochen soll ich nochmals zur Schilddrüsenuntersuchung.
Einstellung der Dosis,ect.
Dieses ist das Ende meines Erfahrungsberichtes.
Vielleicht für den einen oder anderen zu Ausführlich.
Es soll hier auch nicht der Eindruck einer Verharmlosung von allen Schilddrüsenfällen entstehen.Aber es erschien mir sehr wichtig,meine doch positiven Erfahrungen an alle diejenigen weiterzugeben, welche wie ich große Angst und Ungewissheit haben bzw. hatten.
Ich habe in der Zeit vor der OP auch versucht,hier im Netz in allen möglichen Foren Klarheit zu bekommen.
Gefunden und gelesen habe ich aber meistens die Problemfälle.
Die wenigsten schreiben rein,wenn alles gutgegangen ist.
Dann sind Foren Geschichte.
Sorry,aber meine Finger sind jetzt wund vom schreiben.
Allen Lesern wünsche ich gute Besserung oder halt einen genauso erfreulichen Ausgang wie in meinem Fall!
Andreas |
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Maria2 Anmeldung: 12.08.04 Beiträge: 2804 Pap. CA pT3 tall-cel... Bayern/Oberpfalz  30+ |
Beitrag:  (p7772)
Verfasst am: 03. Okt 2004, 12:23 |
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Hallo Andreas,
herzlichen Glückwunsch, dass es so gut gelaufen ist!!!
Dass man im Internet hauptsächlich Problemfälle findet, wie du ansprichst, liegt sicher daran, dass diejenigen, bei denen es glatt gelaufen ist, meist nicht das Bedürfnis haben, sich näher mit OP, SD etc. zu befassen, wenn`s rum ist.
Aber dein Bericht ist sicher eine Ermutigung für alle, die vor einer OP stehen und nicht wissen, was auf sie zu kommt.
Alles Gute weiterhin wünscht dir
Maria |
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| Stefan314 |
Beitrag: (p8024)
Verfasst am: 11. Okt 2004, 01:31 |
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Hallo Andreas,
vielen Dank für deinen Bericht. Ich werde in drei Tagen operiert und habe
einen sehr großen kalten Knoten, der jedoch laut PET unverdächtig ist. Ich muss sagen, ich habe ohne Ende die Hosen voll. Im Moment äußern sich meine Beschwerden nur dadurch, dass ich schlecht Schlucken und Atmen kann (das mit den Schluckbeschwerden nach der OP fällt mir also nicht so ins Gewicht, ändert sich ja nix).
Komische Vorstellung, wenn man einigermaßen fit rein geht und weiß in ein paar Tagen hab ich vermutlich voll die Schmerzen.
Aber dein Bericht hat mich doch ein wenig beruhigt und lässt mich nicht mehr ganz so ängstlich sein(vielen Dank dafür!). Aber trotzdem geht mir immer noch ganz schön der Stift...wenn meine OP gut läuft schreibe ich mal wies gelaufen ist. Vielleicht läufts ja wirklich auch gut ud beruhigt andere auch.
viele Grüße an alle hier im Board
Stefan |
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meerblau Anmeldung: 09.05.04 Beiträge: 5001 Pap. SD-Ca, follikul... Hannover  40+ |
Beitrag:  (p8027)
Verfasst am: 11. Okt 2004, 08:54 |
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Hallo Stefan,
ich hatte nach meiner OP eigentlich gar keine Schmerzen. Am Hals "ziepste" es ein bischen aber ansonsten: keine Schmerzen! Es hat relativ lange gedauert bis ich wieder einen klaren Kopf hatte aber am Tag der OP schläft man am besten so viel es geht und am nächsten Tag sieht die Welt schon wieder viel besser aus. Ich konnte sprechen und auch beim Essen hatte ich keine Probleme.
Meine Bettnachbarin, die einen Tag nach mir operiert wurde, kam schon hellwach und scherzend aus dem Aufwachraum und ist dann gleich durch die Gegend gedüst. Das habe ich erst einen Tag später gemacht.
Ich drücke dir die Daumen, das die OP ganz hervorragend verläuft, der Knoten gutartig ist und du ganz schnell wieder auf die Beine kommst!!!
Herzliche Grüße
Esther |
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| Bastian |
Beitrag:  (p8031)
Verfasst am: 11. Okt 2004, 10:17 |
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Jau, alles Gute für die OP. Aber man braucht sich wegen der OP ja nun wirklich nicht die Sorgen machen. Man selbst kann bequem ´ne Weile schlafen, während die Chirurgen arbeiten müssen - ist doch easy ;o) .
Wie bei der OP üblich, bekommste eh die Scheissegaltropfen vorher, während der OP schläfst du, und nach der OP wirste vermutlich auch noch ein wenig schlafen wollen. Und dann ist auch schon eigentlich alles wieder okay.
greets... Bastian |
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| Ramona |
Beitrag:  (p8038)
Verfasst am: 11. Okt 2004, 15:30 |
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Hallo Andreas,
erstmal Gratulation zu dem erfolgreichen Verlauf deiner SD-Geschichte
und dann noch ein großes Dankeschön für deinen Bericht!
Ich selbst muss morgen ins Krankenhaus und werde dann übermorgen operiert. Bisher habe ich mich schon gefragt was die wohl den ganzen langen Tag morgen mit mir anstellen, aber jetzt weiß ich ja in etwa was an Untersuchungen und Papierkram auf mich zukommt.
Da ich in meinem noch jungen Leben zum Glück bisher noch nie im Kkh war und noch nie eine OP hatte, habe ich wie wohl üblich ganz gewaltig Schiss davor...naja wohl eher vor den Schmerzen und den "Entstellungen" danach
Dir wünsche ich weiterhin eine ganz rasche und gute Genesung
Liebe Grüße
Ramona |
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| Bastian |
Beitrag:  (p8039)
Verfasst am: 11. Okt 2004, 16:33 |
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Ich bin direkt am OP-Tag ins KH gegangen. Die wollten mich zwar auch ´nen Tag vorher haben (was auch zu empfehlen ist), aber den Papierkram usw. habe ich so zwischendurch ein paar Tage vorher schon gemacht. War/bin zur Zeit selbständig und wollte da jeden Tag umgehen.
Wie dem auch sei, keine Panik, alles halb so wild.
Na denn viel Spass..
Bastian |
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MaBiKa Anmeldung: 12.06.04 Beiträge: 214 Medullläres CA, OP 1987 Baden-Württemberg  60+ |
Beitrag: (p8042)
Verfasst am: 11. Okt 2004, 17:29 |
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Hallo Stefan,
Schmerzen hast Du sicher keine zu ertragen. Das ganze Forum ist voll von Operierten und Mehrfach-Operierten, alle haben die OP überstanden. Das Hauptproblem ist einfach die Hormoneinstellung und -umstellung, wenn die Schilddrüse entfernt wird.
Alles Gute und bis bald
MaBiKa |
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| Stefan314 |
Beitrag: (p8052)
Verfasst am: 12. Okt 2004, 12:08 |
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Langsam wirds ernst, morgen ist es soweit. Ich komme morgen rein und übermorgen dann OP. Ich muß sagen, eure Worte haben mich sehr beruhigt, obwohl ich immer noch ganz gut Schiss habe, aber ein Rest gehört vielleicht auch dabei. Wie schaut denn das mit der Zeit bis man wieder ein wenig fit ist? Ich hab gesagt bekommen ich muss 3-4 Tage bleiben. Ist man noch so gehandicapt, oder iss das um aufzupassen ob nicht noch was passiert oder so? Also werd ich danach (also den 4 Tagen) wieder zu Hause ein wenig was machen können oder lieg ich noch 1-2 Wochen flach? Mein Arzt sagte mir ich bin insgesamt 2 Wochen außer Gefecht, kann man das so unterstreichen?
viele Grüße
Stefan |
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| Bastian |
Beitrag:  (p8057)
Verfasst am: 12. Okt 2004, 15:28 |
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Ich sage wie es bei mir war:
Ich war 2 oder 3 Tage im Krankenhaus (ich bin ja auch erst am OP-Tag reingegangen). Dass man nach einer OP nicht sofort nach Hause kann, das ist ja klar. Es ist zwar schon ein recht routinierter Eingriff, aber trotzdem wird dabei ja schon ein wenig was geschnibbelt. Ausserdem muss die Wundflüssigkeit noch raus, und man muss ja sehen, ob du dann wieder "fit" bist, um nach Hause zu können. Ich bin ratzfatz wieder aufgestanden. Am OP-Tag habe ich fast nach der OP mich schlafen gelegt, weil ich einfach müde war, aber dann ging es mir ganz gut. Nach der Entlassung ging es mir auch recht gut, nur Anstrengungen sollten die ersten Wochen unterbleiben (das sagt dir dann der Doc), da ja erst einmal alles heilen muss.
Und klar, etwas "Schiss" vor der OP gehört schon dazu, sonst macht es ja auch keinen Spass ;o) .
Also alles Gute...
Bastian |
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MaBiKa Anmeldung: 12.06.04 Beiträge: 214 Medullläres CA, OP 1987 Baden-Württemberg  60+ |
Beitrag: (p8071)
Verfasst am: 12. Okt 2004, 22:33 |
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Hallo Stefan,
wünsche Dir alles Gute! Du wirst es gut überstehen, so wie alle anderen!!!
Liebe Grüße
MaBiKa |
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| Stefan314 |
Beitrag: (p8074)
Verfasst am: 13. Okt 2004, 00:03 |
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ihr habt's fast geschafft, mittlerweile sehe ich das recht locker. Ich hoffe mal, dass ist morgen am Abend vor der OP auch noch so. Aber dass die OP die richtige Entscheidung ist, merke ich bei jedem Atemzug oder Schluckversuch...wenn das danach besser ist. Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass ich einen Knoten und eine große Schilddrüse habe, die darauf drückt.
Melde mich, wenn ich wieder ausm Krankenhaus bin, hoffe, das wird am Sonntag oder Montag schon sein.
viele Grüße
Stefan |
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| Beate (Gast) |
Beitrag:  (p8075)
Verfasst am: 13. Okt 2004, 00:14 |
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Hallo Stefan,
jawoll, immer locker bleiben!
Die OP ist wirklich halb so wild. Bin am Tag danach, nachdem die Drainagen entfernt waren, auch schon wieder durch's ganze Krankenhaus gedüst. Nach 5 Tagen wurde ich entlassen und war eigentlich fit wie ein Turnschuh, nur die Narbe am Hals hat meine Beweglichkeit noch ein wenig eingeschränkt. Aber mit 1 - 2 Wochen flach liegen wird's nix! War nach der Entlassung noch eine Woche krank geschrieben, mehr nicht. Jetzt, nach 2 1/2 Wochen, sieht sogar die Narbe schon überraschend gut aus - auch wenn sie noch deutlich spürbar ist.
Alles Gute
Beate |
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| Olivia. |
Beitrag:  (p8077)
Verfasst am: 13. Okt 2004, 08:04 |
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Lieber Stefan,
auch von hier toi toi toi. Die anderen haben Recht, diese OP ist echt nicht wild. Ehrlich. Ich konnte am Tag danach schon aufstehen und das Krankenhaus unsicher machen.
Die Beweglichkeit am Hals ist danach noch etwas eingeschränkt, aber entsprechende Arbeiten, z.B. im Haushalt nimmt Dir bestimmt gerne jemand ab.
Berichte bitte unbedingt, wenn Du wieder da bist!
Olivia |
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