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Celia
Anmeldung: 30.06.11 Beiträge: 285 pap. SD-CA pT1b R0 N1a Braunschweig |
Beitrag:  (p105096)
Verfasst am: 28. Aug 2011, 21:24 |
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125µg. Die ersten drei Tage habe ich eine halbe 150er bekommen. Die Schwester ist davon ausgegangen, dass ich mit 150ern einsteige, und am Anfang geben sie immmer die Hälfte. Der Arzt hat dann anscheinend entschieden, dass ich mit 125ern beginnen soll, warum auch immer (ich wiege 72kg).
Ich werde mir auf jeden Fall bei Gelegenheit mal so ein tolles emailliertes Pillendöschen zulegen - die fand ich als Kind schon so toll und hatte bisher nie Verwendung dafür. Das kann ich dann auch in der Küche stehen lassen. Die hässliche Blisterpackung habe ich in den Küchenschrank verbannt. Die Calciumröhrchen auch (die bin ich ja hoffentlich, hoffentlich sowieso bald los). _________________ "Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle." (Albert Einstein) |
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| Birgit L. |
Beitrag:  (p105133)
Verfasst am: 29. Aug 2011, 19:30 |
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Bei mir haben sie im Krankenhaus mit 100µg begonnen, dann kamen 125µg und jetzt bin ich bei 150µg. Sieht fast so aus, als ob es dabei bliebe (einer der Hormonwerte ist schon fast grenzwertig ). Dabei meinte meine Hausärztin am Anfang noch, ich müsse wahrscheinlich bis auf 200µg hoch. Hab leider Übergewicht. Hatte vor der OP so schön abgenommen, indem ich mit Walken angefangen hatte. Jetzt ist alles wieder drauf und will einfach nicht weniger werden, seufz ! Wahrscheinlich müßte ich jeden Tag laufen, aber das lassen meine Gliederschmerzen nicht zu, brauch immer so zwei Tage, um mich vom letzten Mal zu erholen.
Meine Medis stehen auch in der Küche! |
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Celia
Anmeldung: 30.06.11 Beiträge: 285 pap. SD-CA pT1b R0 N1a Braunschweig |
Beitrag:  (p105136)
Verfasst am: 29. Aug 2011, 20:03 |
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Ach, ich mache mir keine Gedanken um mein Gewicht (hab auch ein bisschen zu viel drauf, aber nicht so richtig viel). Ich fahre mit dem Rad zur Arbeit - 20 Minuten pro Richtung, das lohnt sich schon! Aber ansonsten mache ich gar keinen Sport. Laufen tue ich aber an sich auch ganz gern, da kann ich den Kopf so schön bei abschalten. Man fällt bei diesem links-rechts-links-rechts ja irgendwie immer in so eine Art Koma. Nur muss ich mich dazu erst mal aufraffen...
Ich hab mir gerade bei DaWanda ein Pillendöschen bestellt, und da hab ich was ganz Geniales entdeckt: Pillenetuis ! Darauf muss man erst mal kommen. Könnte man ja auch selber machen. _________________ "Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle." (Albert Einstein) |
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| Birgit L. |
Beitrag:  (p105168)
Verfasst am: 30. Aug 2011, 19:49 |
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Sind ja echt süße Sachen, die die da haben! Welches Pillendöschen hast du dir ausgesucht? Mir gefällt am besten das aus Edelstahl mit der Eule aus Zinn drauf. Aber die Etuis sind auch toll, für jeden Geschmack ist was dabei.
Kann man unsere Schilddrüsenhormontabletten ( was für ein Megawort! ) denn überhaupt in so Döschen aufbewahren? Die sind doch nicht umsonst in dem Blister, oder? Können die so frei in der Dose nicht irgendwie an Wirksamkeit verlieren, mit dem sie umgebenden Metall reagieren oder ähnliches? |
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| brilline |
Beitrag: (p105177)
Verfasst am: 31. Aug 2011, 10:13 |
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Hallo Birgit L.!
Ich habe Anfang Juni eine Total-OP der SD hinter mir, bei der eine Nebenschilddrüse verletz und reimplantiert, eine entfernt und zwei angeblich gut durchblutet erhalten wurden. Ab dem 3. Tag pot-OP bekam ich Tetanien mit viel Angst und Tränen. Die Ärzte sagten schon damals, meine Kalzium-Werte seien eigentlich nicht so schlecht (ca. 1,9). Ich erhielt z.T. mehrmals am Tag Calcium-Infusionen und eine hohe Calcium (4x600) und Vit D Dosierung mit nach hause.
Seit 3 Monaten nun geistere ich durch Notaufnahmen, gehe zum Endokrinologen und zur Hausärztin und alle sagen, bis auf das nun komplett fehlende Parathormon seien meine Blutwerte richtig schön.
Unschön ist, daß ich noch immer unter massiven Tetanien (die dann in Angstattacken umschwenken) leide.
Erst durch massives (und langsam verzweifeltes) Googlen wurden mir folgende Fakten bekannt (ich bin Nicht-Mediziner, bitte nochmal genauer nachlesen!):
Zuviel Calcium einnehmen führt zu Magnesiummangel, v.a. wenn Kalzium intravenös gegeben wurde. (Mir wurde noch nie eine Magnesium-Tablette angeboten.)
Magnesiummangel an sich (auch ohne post-op Hypopara) macht Hypoparathyreoidismus. Die Nebenschilddrüsen brauchen Magnesium, sonst arbeiten sie nicht.
Es gibt als Ursache für Tetanien bei Normokälzämie (also schönen Blutwerten) auch: plötzlicher Kalziumabfall (also zuviel genommen) oder Magnesiummangel (ach!). Die Magnesiummangel-Tetanie ist äußerlich kaum von der Kalzium-Tetanie zu unterscheiden.
Ich habe mit dieser Info gestern zum ersten mal M;agnesium 300 eingommen und das Kribbeln, Brummen, Beben in meinem Körper ist noch nicht weg, aber plötzlich deutlich weniger und beeinflußbar!!!
Einnahme von Magnesium aber bitte mit Arzt absprechen, hemmt wiederum Kalziumaufnahme und kann lebensgefährlich sein, wenn überdosiert!!!
Liebe Grüße und gute Besserung |
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Celia
Anmeldung: 30.06.11 Beiträge: 285 pap. SD-CA pT1b R0 N1a Braunschweig |
Beitrag:  (p105188)
Verfasst am: 31. Aug 2011, 16:24 |
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Birgit, ich habe mir dieses Döschen bestellt. Ist heute angekommen und sieht wirklich süß aus. Es hat innen so einen Einsatz aus Kunststoff, so dass die Pillen nicht direkt mit dem Metall in Kontakt kommen.
Die Blisterverpackung hat wohl eher den Grund, dass die Tabletten so besser gegen Stoß/Abbröseln geschützt sind. Heute sind ja fast alle Tabletten in Blistern verpackt - sogar Rizinusölkapseln. Die Gefahr beim Umpacken sehe ich in der Tat, dass durch das Gegeneinanderreiben ein Teil der Tablette (des Wirkstoffes) verlorengeht, was bei den geringen Mengen, um die es da geht, unter Umständen einen ganz schönen Prozentsatz ausmachen dürfte. Aber ich trage das Döschen ja nicht mit mir herum, also denke ich, das geht schon. Oder dass man nicht mehr weiß, was für Tabletten man da hineingepackt hat. Gottseidank nehme ich nur eine Sorte...
Brilline, dass Dein Endokrinologe nicht über das Zusammenspiel Kalzium-Magnesium Bescheid weiß, wundert mich wirklich. Hat er als Schwerpunkt Schilddrüse/Nebenschilddrüse? _________________ "Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle." (Albert Einstein) |
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| Birgit L. |
Beitrag:  (p105191)
Verfasst am: 31. Aug 2011, 17:19 |
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Hallo Brilline!
Ist ja echt interessant, was du so alles herausgefunden hast! Das Calcium und Magnesium einen so unmittelbaren Einfluß aufeinander haben, wußte ich noch nicht. Meine Hausärztin anscheinend auch nicht, was ich schon traurig finde. Aber bei deinen Ärzten war es ja ähnlich. Ganz schön blöd, dass du von einer Anlaufstelle zur nächsten rennen mußtest!
Von der Gefährlichkeit einer Überdosierung von Magnesium hat mir meine Ärztin auch nichts gesagt. Ich sollte das Magnesium ja auch nur " ausprobieren " . Offensichtlich war sie ratlos, wegen meiner Symtome.
Hab mir jetzt "Magnesium + C Lutschtabletten " besorgt. Man soll am Tag 2 Tabletten nehmen ( 375 mg Magnesium + 80 mg Vit. C ). Laut Tabelle auf der Packungsrückseite sind das 100% der empfohlenen Tagesdosis.
Calcium nehme ich höchstens noch eine 500-er Brausetablette bei Bedarf. Vor allem bevor ich walken gehe, da ich die Symtome besonders nach körperlicher Belastung spüre.
Die Angstattacken, von denen du sprichst, hatte ich zum Glück nur 1x. Hat mir aber auch gereicht, ist echt grausam, so was! Du Arme!
Werde meine Ärztin jedenfalls auf das Wechselspiel Calcium - Magnesium ansprechen und einen Termin beim Endokrinologen machen.
Danke dir und ebenfalls weiter gute Besserung!
Hi Celia,
ist hübsch, dein Pillendöschen, gefällt mir! Ich glaub, ich werd mir das mit der Eule bestellen. |
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Lottilein Anmeldung: 07.05.09 Beiträge: 831 Pap. SD-Ca 4b N1M1, ... nördliches Rl-P  30+ |
Beitrag: (p105192)
Verfasst am: 31. Aug 2011, 17:54 |
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Hallo,
ich bin mir nicht sicher, ob alles stimmt, was Du da durch googlen herausgefunden hast. Ich würde gern wissen, was Frauke von Insensu dazu sagt. Besonders dieser Satz kommt mir komisch vor:
Magnesiummangel an sich (auch ohne post-op Hypopara) macht Hypoparathyreoidismus.
Karl (dkr) hat ja in dem anderen Faden schon was zur gegenseitigen Behinderung von Calcium und Magnesium gesagt. Da er sich mit diesen chemischen Dingen besser aus kennt als ich, verweise ich also lieber auf ihn.
Der Hypoparathyreodismus ist eine seltene Störung, mit der sich viele Ärzte nicht gut auskennen. Gerade die ausgewogene Balance von Calcium, Vitamin D in seinen versch. Formen und Phosphor (!) ist einen diffizile Sache. Ich habe als Patientin selbst erlebt, das ich mehr darüber weiß als manche Ärzte, vor kurzem erst ein Chirurg, dessen Fachgebiet natürlich woanderes lag.
Bevor hier aber irgendwelche Mythen entstehen aus zusammengegoogleten Sachen würde ich gern die Expertin Frauke dazu hören.
Lotti |
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InSeNSU
Anmeldung: 30.10.04 Beiträge: 3184 Basedow, Hypoparathy... Schiffdorf  50+ |
Beitrag:  (p105194)
Verfasst am: 31. Aug 2011, 22:18 |
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Hallo zusammen,
wie man auch auf den InSeNSU-Seiten lesen kann
http://www.insensu.de/SymptomeUrsachen/
kann extremer (!) Mangnesiummangel tatsächlich zu Hypopara führen.
Sich mit einer Überdosis Magnesium umzubringen dürfte nicht so leicht sein. Neben massiven Durchfällen machen hohen Dosen davon auch extrem müde bis zu narkotisierender Wirkung. Alle Elektrolyte können in zu hoher Dosis erhebliche Nebenwirkungen haben.
Calcium und Magnesium stören sich nach neusten Erkenntnissen aber nicht, wenn man sie gleichzeitig nimmt. Viele Hypoparas nehmen zusätzlich Magnesium, was auch in der Literatur als ergänzende Therapie des Hypopara benannt wird.
Das Problem ist immer, dass alle Elektrolyte sich gegenseitig beeinflussen und in einer gewissen Balance stehen müssen, damit es einem gut geht. Auch die Nieren müssen gesund sein, um Überschüsse zu entsorgen (genug trinken!). Außer den Nierenfachärzten kennt sich meiner Erfahrung nach leider kaum ein Arzt damit aus.
Einen sehr guten Überblick gibt eine Pharmafirma:
http://www.bastian-werk.de/fachkrei.....makologie/physiologie.htm
wobei das dabei beworbenen Präparat aber in der Regel für den Gesunden und nicht für Hypoparas vorgesehen und geeignet ist.
Auf keinen Fall darf man bezüglich der Elektrolyte das Verhalten während der Verdauung (Magen-Darm-Passage) und die Funktionen im Gewebe, also in und um die Zelle durcheinander bringen. Letzteres ist höllisch kompliziert, weshalb ich mich da auch nur begrenzt auskenne.
Einen guten Übersichtsartikel über Elektrolyte in der ärztlichen Praxis können InSeNSU-Mitglieder bei mir erhalten. Datails dazu hier:
http://www.insensu.de/Veroeffentlichungen/
vorletzter Artikel.
Viele Grüße
Frauke |
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