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| Emmi |
Beitrag: (p105019)
Verfasst am: 26. Aug 2011, 11:35 |
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Hallo zusammen,
auf der Suche nach einer Lösung für mein Problem bin ich auf dieses Forum gestoßen. Ich hoffe, dass ihr mir vielleicht helfen könnt.
Im März 2010 wurde mir die gesamte SD entnommen. Das gesamte Gewebe war von Knoten durchzogen, der größte Knoten hatte einen DM von fast 4cm, was ich mir bis heute nicht recht vorstellen kann. Schlecht ging es mir eigentlich nicht, meine Hausärztin fand meinen Halsumfang zu groß und schickte mich daraufhin zum Spezialisten, der mich sofort an die Klinik überwies. Im Nachhinein erfuhr ich von meiner Mutter, dass die Erkrankung bei mir wohl doch eine Geschichte hat. Mit 10 Jahren war ich erstmals beim Spezialisten, der eine Unterfunktion, einen kalten Knoten und mehrere Zysten feststellte und mir Medikamente und regelmäßige Kontrollen verordnete. Meine Mutter hat das damals aber als Übertreibung empfunden und wie sie sagt einfach vergessen. Ich bekam also nie Medikamente o.ä. und hatte auch eigentlich nie die typischen Symptome einer Unterfunktion. Ich bin immer eher nervös und aktiv gewesen, konnte essen was ich wollte, ohne zuzunehmen-also eher gegensätzlich- nun ja.
Jedenfalls habe ich nach der OP angefangen, SD-Hormone zu nehmen (L-Thyrox 100). Da ging es mir dann plötzlich so richtig schlecht (Herzrasen, Schweißausbrüche, Schmerzen in der Herzgegend, Haarausfall, ständige Kopfschmerzen-war für mich auch nicht so einfach zu verkraften, ich bin wie gesagt ein ziemlich aktiver Mensch und mit damals 23 war das schon irgendwie schwer zu verdauen). Gleichzeitig habe ich massiven Eisenmangel und fühlte mich plötzlich ständig schwach. Meine Hausärztin drehte immer wieder an der Dosis, weil die Blutwerte auch nicht toll waren (und sind- ich habe aber leider die Werte nicht bekommen- muss man da gesondert nach fragen?) Wir machen also seit eineinalb Jahren zwischen 100 und 75 mg herum und bekommen die Werte und mein Wohlbefinden einfach nicht auf die Reihe. Zwischendrin habe ich die Tabletten irgendwann auch weggelasssen, weil ich nicht wusste, wie ich anders über den Tag kommen soll. Nicht toll, ich weiß aber ich studiere und arbeite 30 std./Woche und ich wußte mir einfach nicht mehr anders zu helfen. Zunächst ging es mir ohne die Medikamente auch ernsthaft besser aber jetzt geht wirklich gar nichts mehr. Das Wetter ist ja momentan recht wechselhaft, worauf ich auch gerne reagiere und ich kippe ständig um, bin ständig richtig schlapp, die Haare gehen aus......ich habe die kleine Dosis jetzt wieder angefangen zu nehmen und für nächste Woche einen Termin bei einer Spezialistin gemacht, die mir mein Operateur empfohlen hat.
Gerade fühle ich mich mit der Situation aber extrem überfordert und ärgere mich über mich selbst, weil ich einfach in allem so langsam bin.Entschuldigt bitte das wirre Geschreibsel, ich hoffe, dass ihr den Kern meines Problems trotzdem herauslesen könnt....
Liebe Grüße,
Emmi |
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Sarah88 Anmeldung: 20.09.10 Beiträge: 115 21.9.10 SD entfernun... Essen  20+ |
Beitrag:  (p105020)
Verfasst am: 26. Aug 2011, 11:44 |
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Hm, ich kann dir zwar nicht wirklich helfen, drücke dir aber die daumen, dass die ärzte dir helfen und dich bald richtig eingestellt haben...
Von wo kommst du denn?
Hast du einen Termin beim Endokrinologen gemacht? |
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Jan
Anmeldung: 06.06.01 Beiträge: 1614 Follik. SD-Ca; OP 04... Düsseldorf  60+ |
Beitrag:  (p105023)
Verfasst am: 26. Aug 2011, 12:35 |
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| Emmi hat folgendes geschrieben: | | Meine Hausärztin drehte immer wieder an der Dosis, weil die Blutwerte auch nicht toll waren (und sind- ich habe aber leider die Werte nicht bekommen- muss man da gesondert nach fragen?) Wir machen also seit eineinalb Jahren zwischen 100 und 75 mg herum und bekommen die Werte und mein Wohlbefinden einfach nicht auf die Reihe. |
Liebe Emmi,
leider sind viele Hausärtze mit diesem Thema überfordert und oft geben sie es nicht zu. Ich weiß nicht, was "immer wieder" bei dir bedeutet. Aber nach der Änderung der Dosis muss man wenigstens 6 bis 8 Wochen warten bis zur nächsten Blutabnahme. So lange benötigt der Körper, um sich auf die veränderte Dosis einzustellen. Wichtig für die Beurteiliung sind die Werte TSH, fT3 und fT4 sowie die entsprechenden Referenz-Werte des Laborts (stehen meist in Klamern dahinter). Ich würde mir immer alle Werte und Befunde geben lassen - ggf. musst du nachfragen.
Am besten suchst du dir einen mit der SD erfahrenen Endokrinologen oder Nuklearmediziner - das sind die Spezialisten für das Thema.
Darüber hinaus ist es wichtig, die Dosis sehr regelmäßig zu nehmen, und zwar unbedingt auf nüchternen Magen (am besten morgens, mindestens 30 Minuten vor dem Frühstück). Andernfalls kann die Aufnahme ins Blut gestört werden, sodass eine Wohlfühl-Einstellung erschwert oder unmöglich wird.
Alles Gute für dich! _________________ Herzliche Grüße
Jan
P.S.:
Auch als Fördermitglied hilfst Du unserem Verein sehr.
Schon mit 5 Euro im Jahr bist du dabei ! |
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Celia
Anmeldung: 30.06.11 Beiträge: 285 pap. SD-CA pT1b R0 N1a Braunschweig |
Beitrag:  (p105033)
Verfasst am: 26. Aug 2011, 14:27 |
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Hallo Emmi,
Jan hat alles Wichtige schon geschrieben. Als erstes solltest Du Dir die Laborbefunde kopieren lassen. Darauf hast Du als Patientin einen Anspruch, aber Deine Ärztin darf ein angemessenes Kopiergeld verlangen (bei meiner kostet die Seite 20 Cent, andere machen es umsonst). Und zwar nach Möglichkeit alle Befunde, nicht nur den aktuellen. So gewinnst Du vielleicht einen Überblick, wie sich Deine Werte verändert haben, wann Du Dich besonders gut bzw. schlecht gefühlt hast etc.
Beim Endokrinologen bist Du auf jeden Fall gut aufgehoben.
Was macht Deine Ärztin denn gegen Deinen Eisenmangel? _________________ "Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle." (Albert Einstein) |
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| Emmi |
Beitrag:  (p105050)
Verfasst am: 26. Aug 2011, 20:52 |
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Hallo zusammen und danke für eure Antworten. Ich komme aus dem Rhein-Main-Gebiet und mein Operateur hat mich nun an eine Gemeinschaftspraxis in Wiesbaden (Aukamm) verwiesen. Dort hat er mir direkt für Dienstag einen Termin besorgt.
Gegen den Eisenmangel nehme ich Tadyferon- allerdings hält sich auch hier der Erfolg stark in Grenzen. Die Werte sind etwas besser, die Eisenspeicher aber nach wie vor quasi komplett leer. Eigentlich sollte ich das Tafyferon auch morgens auf nüchternen Magen nehmen aber meine Hausärztin hat mich wegen möglicher Wechselwirkungen gebeten, es abends einzunehmen.
Ich war etwa alle sechs Wochen zur Blutabnahme, zwischendrin aber auch gerne mal da, wenn es so gar nicht mehr ging. Gerade mein Kreislauf macht halt gerne mal schlapp. Ich habe einen sehr niedrigen Blutdruck (max. 90:60, gerne auch mal etwas niedriger) und da haut es einen ja gerne mal aus der Bahn...
Ich muss am Montag ohnehin mal wegen der Überweisung hin und da werde ich mal nach Kopien der Werte fragen...
Danke schonmal für eure Tips. Ich bin da glaube ich wirklich sehr blauäugig rangegangen und habe mich nicht so gut informiert wir ihr. Ich dachte, die SD kommt raus und gut is...scheint ganz so einfach ja doch nicht zu sein... |
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Celia
Anmeldung: 30.06.11 Beiträge: 285 pap. SD-CA pT1b R0 N1a Braunschweig |
Beitrag:  (p105059)
Verfasst am: 27. Aug 2011, 11:01 |
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Soweit ich weiß, ist es nicht gut, die Schilddrüsentablette zusammen mit etwas anderem zu nehmen. Zwischen ihr und der Einnahme anderer Medikamente sollen mehrere Stunden liegen, da sie sonst nicht richtig resorbiert wird. Da Du das Eisenpräparat ohnehin abends nimmst, ist das unproblematisch; aber falls mal eine zweite Ration am Tag zur Debatte steht, besser mittags und abends als morgens und abends nehmen.
Außerdem kannst Du die Resorption von Eisen erhöhen, wenn Du es zusammen mit Vitamin C einnimmst (z.B. ein Glas Orangensaft dazu trinken oder eine halbe Paprika dazu essen. Sauerkraut enthält auch viel Vitamin C). Aber vielleicht tust Du das ja ohnehin schon. Ansonsten weiß ich leider nicht viel über Eisenmangel, weil ich noch nie welchen hatte. Ich habe mal gehört, dass man auch Infusionen bekommen kann, aber ob die auf den Eisenspeicher wirken, weiß ich nicht. Hier im Forum steht auch einiges über Eisenmanel, verstreut in mehreren Threads; ich meine, mal gelesen zu haben, dass der Eisenspeicher sich nur sehr langsam füllt. Also brauchst Du vielleicht noch etwas Geduld.
Rübenkraut entält übrigens auch viel Eisen! Ist das im Rhein-Main-Gebiet nicht so etwas wie ein Grundnahrungsmittel?  _________________ "Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle." (Albert Einstein) |
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| emmi |
Beitrag: (p105846)
Verfasst am: 21. Sep 2011, 00:59 |
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Hmm, komisch. Ich hatte hier schon vor einer Weile eine Antwort gepostet aber irgendwie sehe ich sie hier nicht..
der Spezi bei dem ich gewesen bin war sehr nett, hat alles geschallt (laut US ist übrigens nix mehr da-"Loge leer", allerdings waren ihm zwei Lymphknoten nebenan etwas groß (laut ihm noch kein Grund zur Beunruhigung).
Dann kam allerdings der Bericht für meine Ärztin (den hat er mir komischerweise heim geschickt, ich weiß ja auch nicht). Da standen die Werte drin (die hatte ich auch gepostet, ich weiß wirklich nicht, wo der Beitrag ist) und untendrunter, dass aufgrund eines stark erhöhten Wertes (T-irgendwas) vermutet wird, dass malignes Gewebe bei der entnahme "versprengt" wurde. Jedenfalls bin ich schon beunruhigt und auch sehr enttäuscht von meiner Hausärztin, die hat den Brief nämlich nichtmal vernünftig gelesen und wollte mich erst in einem halben Jahr wiederkommen lassen. Erst als ich sie darauf hingewiesen habe, dass unter Empfehlung steht, ich solle innerhalb der nächsten Wochen zur Synti kommen hat sie sich das überhaupt vernünftig durchgelesen. Jetzt habe ich wirklich Angst denn seit einiger Zeit plagen mich immer wieder Schluckbeschwerden und Fremdkörpergefühl und jetzt befürchte ich irgendwie, dass sich da was neues gebildet hat oder vielleicht sogar mein Kehlkopf befallen sein könnte. Eigentlich bin ich kein besonders ängstlicher Mensch aber nachdem das mit der SD auch schon so weit war, bevor es entdeckt wurde ist mein Vertrauen zu Ärzten irgendwie nur noch sehr gering.. |
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Lottilein Anmeldung: 07.05.09 Beiträge: 831 Pap. SD-Ca 4b N1M1, ... nördliches Rl-P  30+ |
Beitrag:  (p105884)
Verfasst am: 21. Sep 2011, 20:52 |
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Hallo Emmi,
ich hatte bei Deinem ersten Beitrag gar nicht raus gelesen, dass Du SD Krebs hattest.
Gab es denn auch eine Radiojodtherapie?
Wegen der Schluckbeschwerden könntest Du mal bei einem Osteopathen vorstellig werden. Manchmal verklebt sich die innere Wunde bei der OP.
Hast Du den Brief noch und möchtest Du einen neuen Versuch mit einem Beitrag starten, wo die Werte drin stehen? Bitte auch die Normwerte des Labors reinschreiben.
Lotti |
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