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Bine2011 Anmeldung: 10.04.11 Beiträge: 129 Pap. SD-Ca pT3 pN1 (... Stuttgart  50+ |
Beitrag:  (p105098)
Verfasst am: 28. Aug 2011, 21:36 |
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Lieber Micha,
danke für Deinen Beitrag. Ist wohl alles sehr unterschiedlich! Ich bin bei meiner RJT auch fast verglüht (jedenfalls subjektiv), obwohl ich nach meinem TG und auch der Einschätzung des Arztes nahezu gar kein Restgewebe hatte. Ohne Eisbeutel, Magenschutz, Paspertintropfen und Ibuprofen ging gar nichts... Das lag aber vielleicht auch an der riesen Wunde, die ich hatte. Und drei Wochen nach der OP schon RJT.
LG
Sabine |
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Celia
Anmeldung: 30.06.11 Beiträge: 285 pap. SD-CA pT1b R0 N1a Braunschweig |
Beitrag:  (p105099)
Verfasst am: 28. Aug 2011, 21:38 |
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Danke Euch beiden. Mir war nicht klar, dass wirklich überall so massiv von der Leitlinie abgewichen wird (auch wenn ich weiß, dass sie nicht verbindlich ist. Aber wofür wird so eine Leitlinie denn erarbeitet? Da käme ich mir als Leitlinienkommission verarscht vor, denn es steckt ja viel Arbeit darin).
Ich verstehe nicht ganz, wofür das "saubere" Szinti gut sein soll, wenn der TG-Wert unter der Nachweisgrenze liegt. Denn entweder hat man speicherndes Restgewebe, welches in der Szinti zu sehen wäre - dann wird aber auch der TG-Wert entsprechend sein. Oder man hat kein speicherndes Restgewebe, dann wird man auch in der Szinti nichts sehen. Ob dann tatsächlich kein Restgewebe mehr da ist oder es entdifferenziertes Restgewebe gibt - das sieht man doch am TG? Also, es gibt quasi die Konstellationen a) TG sauber und Szinti sauber, b) TG nachweisbar und Szinti sauber und c) TG nachweisbar und Szinti nicht sauber. Also bringt das Szintigramm mir doch nur etwas, wenn ich einen nachweisbaren TG habe, ansonsten scheint mir da kein Zusatznutzen zu bestehen. Das ist sicher etwas, was ich meinen NUK fragen sollte, aber vielleicht hat jemand von Euch ja bereits eine Erklärung für mich.
Auf eine 2.RJT "weil wir das hier immer so machen" würde ich mich definitiv nicht einlassen. High risk bin ich allerdings rein technisch wohl auch, denn ich hatte Lymphknotenbefall (1/13 ipsilateral, das fand ich jetzt nicht so dramatisch, aber es ist eben nicht N0). _________________ "Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle." (Albert Einstein) |
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Sönnchen scheine!
Anmeldung: 09.05.07 Beiträge: 648 fol. CA onkozytär bei Ulm  40+ |
Beitrag:  (p105122)
Verfasst am: 29. Aug 2011, 16:27 |
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Liebe Celia,
rein theoretisch hast Du recht, genau so habe ich mir das auch immer vorgestellt.
Nun gibt es ja zu einen die Möglichkeit, dass die Zellen kein Jod mehr speichern - glücklicherweise aber TG nachweisbar ist.
Zudem hat mein Nuklearmediziner mir erklärt, dass es auch die (zwar seltene, aber dennoch theoretische) Möglichkeiten gibt, dass Zellen derart entarten, dass sie kein TG mehr produzieren. Dann hofft man offensichtlich, dass sie im Jodscan wohlmöglich noch erkennbar sind.
Ich habe allerdings eher den Eindruck, dass die Zellen zunächst die Jodspeicherfähigkeit verlieren und eher später die TG Nachweisbarkeit.
Das alles sind für mich persönlich Aspekte, warum ich einen stimulierten TG Wert einer "routinemäßigen" RJD vorziehen würde. Wenn sich der TG Wert dann allerdings erhöht zeigt, muss über das weitere Vorgehen natürlich neu entschieden werden.
Viele Grüße, Sandra _________________
Warum bist Du noch kein Vereinsmitglied? Wir könnten als Verein dann noch mehr erreichen.  |
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Harald
Anmeldung: 12.05.99 Beiträge: 7535 fol. SD-CA 97 Berlin  40+ |
Beitrag:  (p105129)
Verfasst am: 29. Aug 2011, 18:12 |
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| Celia hat folgendes geschrieben: | | .. Mir war nicht klar, dass wirklich überall so massiv von der Leitlinie abgewichen wird (auch wenn ich weiß, dass sie nicht verbindlich ist. Aber wofür wird so eine Leitlinie denn erarbeitet? Da käme ich mir als Leitlinienkommission verarscht vor, denn es steckt ja viel Arbeit darin). |
Hallo,
Leitlinien sind für uns auch wichtiges Mittel, um im Arzt-Patienten-Gespräch nachzufragen, warum und wieso in einer Klinik von diesen Empfehlungen abgewichen wird.
Wir können als Patient nach so einem Aufklärungsgespräch, dann besser entscheiden, ob wir eine von den Leitlinien oder Klinik empfohlene Diagnostik/Therapie machen oder nicht.
So zumindest das Ideal, wenn ein mündiger Patient auf einen aufgeschlossenen Arzt trifft und die Therapieentscheidungen gemeinsam treffen.
Geht dies nicht, bleibt immer noch der Arzt- bzw. Klinikwechsel.
Viele Grüße
Harald _________________ Als Verein sind wir stärker:
Fördermitglied oder aktives Vereinsmitglied werden |
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Bine2011 Anmeldung: 10.04.11 Beiträge: 129 Pap. SD-Ca pT3 pN1 (... Stuttgart  50+ |
Beitrag: (p105138)
Verfasst am: 29. Aug 2011, 20:27 |
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Hallo zusammen,
ich habe den Termin bei der Nuklearmedizin heute hinter mich gebracht.
Die Ärztin meinte, dass der Tumormarker nicht auszuwerten sei, da die Wiederfindung gestört war. Die Chefärztin hat dies bestätigt. Sie wollten jedoch den Tumormarker nicht neu bestimmen, sondern sagten, dass ich in 4 Wochen bei der Hausärztin, da sowieso nochmal die Blutwerte wegen der Hormoneinstellung kontrolliert werden sollten, den Tumormarker nochmals bestimmen lassen soll. Es sei sehr unwahrscheinlich, dass wenn der TG-Wert immer nicht nachweisbar war, ein so plötzlicher Anstieg erfolgt, wenn im Ultraschall nichts nachweisbar ist. Meistens steigert sich TG erst langsam.
Nach Rücksprache mit der Chefärztin teilte sie mir mit, dass aber auf jeden Fall eine RJD erforderlich sei. Nach der 1. RJT war ja auch eine Speicherung sichtbar und jetzt wurde ein 0,9 cm großer Lymphknoten -zwar auf der nicht befallenen Seite- sichtbar. Es ist auch wichtig, um zu kontrollieren, ob die RJT erfolgreich war. Vor der RJD wird nochmals der Tumormarker abgenommen.
Thyrogen steht nicht zur Verfügung. Deshalb muss die RJD in Unterfunktion erfolgen. Allerdings sollen die ersten zwei Wochen mit Thybon überbrückt werden.
Falls sich bei der RJD etwas Speicherndes herausstellen sollte, wird sofort eine weitere RJT aufgesetzt. Das ist für mich eigentlich schlüssig.
Oder könnte es da Probleme mit dem Stunning geben?? Das habe ich jetzt vergessen nachzufragen.
Termin für die RJD ist der 31. Oktober. Vier Wochen vorher muss ich das L-Thyroxin absetzen.
Meine laterale Speicherung außerhalb des Bettes könnte zwar tatsächlich von den eingepflanzten Nebenschilddrüsen gekommen sein, aber ganz sicher kann man da wohl nicht sein, da in der Nähe auch die befallenen Lymphknoten waren, wovon einer, der sehr große zwar nicht in die Halsvene eingewachsen war, jedoch Kontakt zu der Vene gehabt hat.
Auf meine Frage, warum ich mich auch nach der 1. RJT jodarm ernähren sollte, antwortete sie, dass das wegen der folgenden RJD sinnvoll wäre, weil Jod sehr lange in den Zellen gespeichert werden kann. Nach der RJD/2.RJT wäre das nicht mehr erforderlich.
Jetzt muss ich eben mit dem zweifelhaften Tumormarker erstmal klarkommen, die nächste Blutabnahme wird mir sicher an die Nerven gehen.
Also werde ich die RJD machen und ab Oktober die UF über mich ergehen lassen.
Liebe Grüße
Sabine |
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Anna-K.
Anmeldung: 23.05.09 Beiträge: 184 Pap. Ca. pT1 Berlin  40+ |
Beitrag:  (p105247)
Verfasst am: 02. Sep 2011, 21:47 |
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Hallo Bine,
ich möchte dich etwas beruhigen.
Ich hatte 1,5 Jahre nach der OP und TG immer unter Nachweisgrenze auch mal plötzlich einen Wert von 1,81. Dieselbe Probe nochmal untersucht - wieder 1,81. Eine Woche später neue Probe - diesmal 0,62, wieder bestätigt. Nochmal 14 Tage später war der TG wieder bei Null. Warum weiss kein Mensch. Jetzt gehe ich wieder halbjährlich zur Nachsorge und mache mich zwischenzeitlich nicht verrückt. Der Ultraschall war sauber, eine RJD hat mir mein Endo nicht empfohlen (hätte ich auch nicht gewollt).
Könntest du nicht darauf bestehen, dass nochmal im selben Labor der TG erneut bestimmt wird? Dann wäre der Vergleich aussagekräftiger.
Viele Grüße
Anna-K. _________________ Diejenigen, die Sonnenschein in das Leben anderer bringen, können ihn nicht von sich selber abhalten. (Sir James M. Barrie) |
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Bine2011 Anmeldung: 10.04.11 Beiträge: 129 Pap. SD-Ca pT3 pN1 (... Stuttgart  50+ |
Beitrag:  (p105253)
Verfasst am: 02. Sep 2011, 22:55 |
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Liebe Anna,
danke, das beruhigt mich ja wirklich!!
Habe heute den Brief von der NUK bekommen und die schreiben auch, dass sie von einem Messfehler ausgehen. Vielleicht gibt es ja auch wirklich irgendwelche Eiweißstoffe, die man zu sich nimmt und den Tumormarker beeinflussen. Bei deinen Werten damals könnte man das ja fast auch glauben. Ja, ich soll den Tumormarker in 3 Wochen nochmal bestimmen lassen, vorher nicht!?! Das lass ich auch machen.
Bis dahin gruseliges Warten...
Liebe Grüße
Sabine  |
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