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| opuntie |
Beitrag: (p105492)
Verfasst am: 11. Sep 2011, 21:33 |
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Guten Tag,
ich habe 2 SD Operationen (24.8. und 30.8.11) hinter mir und warte jetzt auf meine Radiojodtherpie, die am 15.9. stattfinden soll.
Wie ging es dann bei euch weiter?
Im Moment fühle ich mich schlapp, alles ist mir zuviel. Der Hals läßt sich auch noch nicht richtig bewegen und ich kann mir garnicht vorstellen in ca. 2 Wochen wieder arbeiten zu gehen.
Wie habt ihr das gemacht?
Hattet ihr eine Kur im Anschluß ?
Wart ihr zwischen der ersten und zweiten Radiojod arbeiten?
Viele Fragen - alles ist noch so neu......
Danke Opuntie |
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Sunflower Anmeldung: 29.03.11 Beiträge: 95 Papiläres SD Ka. pT1...  30+ |
Beitrag:  (p105494)
Verfasst am: 12. Sep 2011, 09:33 |
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Hallo Opuntie,
herzlich Willkommen im Forum
Ich gehe mal davon aus das du SD Krebs hattest und du deswegen nun noch die RJT machen musst richtig?
Bei mir war was so... ich wurd Anfang April 2 mal operiert wegen Papilärem Karzinom. Da die Möglichkeit damals noch auf Thyrogen bestand und ich "lowRisk" Patient bin durfte ich mit der RJT erstmal noc abwarten und wurde gleich nach den OPs mit Hormonen eingestellt.
Bis auf die Nackenschmerzen und etwas Müdigkeit von den OP´s und den unruhigen Nächten im KH (schlafe woanders nicht so gut) ging es mir körperlich innerhalb weniger Tage schon wieder richtig gut.
Meine Psyche stand noch etwas unter Schock, was leider trotz Hormonen mich in eine Depression gebracht hat.
Meinen Arzt habe ich darauf angesprochen und er erklärte mir, das es nicht an der SD liegen würde
Ich hatte nach meinen OP´s häftige Nackverspannung und habe mir vom Arzt Massagen beim Physioth. verschreiben lassen. Ich habe ohne Probleme 6 Massagen erhalten was mir sehr sehr gut getan hat.
Geh am besten zu deinem Hausarzt und frage ihn nach Massagen
Das wird dir sicher gut tun.
Mensch super, deine RJ beginnt schon in 3 Tagen.
Das du schlapp und müde bist ist leider "normal" in der Unterfunktion.
Dein Stoffwechsel fährt ja auch nur noch auf Sparflamme.
Nach der RJ bekommst du wieder deine Hormone und langsam wird es dir besser gehen, das kann leider auch einige Zeit dauern.
Meine Hormone musste ich heute für die RJ absetzen.
Wie es mit arbeiten nach der RJT weis ich leider nicht aus eigener Erfahrung. Aber soweit ich gelesen habe, gehen viele nach 1-2 Wochen wieder zur Arbeit.
Eine Kur hatte ich nicht, aber soweit ich weis besteht auf jeden Fall die Möglichkeit eine Kur zu beantragen. Du hättest jedenfalls ein Recht drauf.
Ich wünsche dir alles Gute.
LG Sun |
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| opuntie |
Beitrag:  (p105499)
Verfasst am: 12. Sep 2011, 10:40 |
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Hallo sunflower,
Danke für die Antwort - da habe ich die hälfte an Infos nicht geschrieben.
Ja, es war ein (ein zweites am wachsen) papilläres Karzinom mit follikulären Anteilen. Leider im Schnellschnitt nicht zu sehen und so blieben die Lymphknoten drin. Bei der zweiten OP konnte man sie wohl nicht mehr entfernen und so soll schnell eine Radiojod gemacht werden.
Im Moment überfällt mich die blanke Panik bei dem Gedanken in 2 Wochen wieder arbeiten zu müssen - aber vielleicht ändert sich das ja dann schnell mit der Hormongabe. Ich glaube aber die Psyche ist auch noch nicht damit fertig - fällt mir sehr schwer stark zu sein.
Viele Grüße Opuntie |
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Sunflower Anmeldung: 29.03.11 Beiträge: 95 Papiläres SD Ka. pT1...  30+ |
Beitrag:  (p105500)
Verfasst am: 12. Sep 2011, 11:13 |
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Wie geht es dir denn jetzt in der Unterfunktion?
Wenn du deine Hormone nach der RJ wieder nehmen kannst, dann wird es dir sicher nach 1-2 Wochen schon etwas besser gehen.
Wieso hast denn so Panik in 2 Wochen wieder arbeiten zu müssen???
Und falls es dir nicht besser geht... dann lass dich doch noch weiter krankschreiben.
Ich weis ja nicht was du beruflich machst, aber im Prinzip ist ja niemanden geholfen, wenn unkonzentriert und müde bei der Arbeit bist.
Und wenn du noch nicht wieder fit bist, dann kann ich mir nicht vorstellen,
das dein Arzt dich nicht krank schreibt. |
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su Anmeldung: 05.12.08 Beiträge: 194 Pap. SD-CA 2008 pT2... Hessen  40+ |
Beitrag:  (p105503)
Verfasst am: 12. Sep 2011, 11:38 |
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Hallo opuntie,
dein Arzt sollte dich krank schreiben, solange du arbeitsunfähig bist. Für jeden ist es unterschiedlich, wie schnell man sich wieder fit fühlt. Nicht jeder findet auch auf anhieb die richtige Dosis an Hormonen, die Einstellung kann einige Zeit in Anspruch nehmen.
Zum einen sind die Operationen anstrengend und bei dir noch nicht wirklich lange her, zum anderen ist auch die RJT anstrengend für den Körper!!! Das ist nicht nix.
Auch die Psyche hat einiges zu verkraften und braucht Zeit, sich zu erholen.
Frag doch im Krankenhaus von der RJT quasi beim Ankommen, ob die nicht eine AHB (Anschlussheilbehandlung) für dich beantragen können. Damit kommst du innerhalb weniger Wochen nach der RJT zur Kur. Zusätzlich hast Du auch Anspruch auf eine onkologische Reha.
Lieben Gruß,
Susanne _________________ Als Fördermitglied kannst du schon mit 5 € im Jahr unserem Verein sehr helfen! Gemeinsam sind wir stärker!!! |
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meerblau Anmeldung: 09.05.04 Beiträge: 5001 Pap. SD-Ca, follikul... Hannover  40+ |
Beitrag:  (p105505)
Verfasst am: 12. Sep 2011, 12:29 |
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Hallo Opuntie,
wie die anderen schon schreiben: lass dich krankschreiben, solange du nicht wieder fit bist!!!
Die angesprochene AHB ist eine gute Sache. Alternativ (oder im Anschluss an die AHB) könntest du auch eine Wiedereingliederung nach dem Hamburger Modell machen. Das ist ein Arbeitsversuch für den dein Arbeitgeber nichts zahlen muss. Du arbeitest stundenweise und kann sofort den Stift fallen lassen, wenn du nicht mehr willst. Man kann beispielsweise zwei Wochen lang zwei Stunden pro Tag arbeiten, dann drei, etc. So wie du und dein Arzt es für richtig halten.
Es gibt Leute, die Monate brauchen, um wieder fit zu werden. Bei anderen geht es viel schneller. Es gibt keine allgemeingültige Regel. Wenn man in völliger Unterfunktion war, dann dauert es auch Monate ehe der Hormonspiegel ganz stabil ist und die Speicher aufgefüllt sind. Und manchmal hinken die Symptome noch hinterher. Setz dich nicht selbst unter Druck und lass das auch andere nicht machen!
Manchmal helfen auch ein paar Stunden therapeutische Beratung, beispielsweise bei einer Krebsberatungsstelle. Das ist kostenlos und unbürokratisch.
Viele Grüße
Esther _________________ _________________
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Celia
Anmeldung: 30.06.11 Beiträge: 285 pap. SD-CA pT1b R0 N1a Braunschweig |
Beitrag:  (p105510)
Verfasst am: 12. Sep 2011, 12:42 |
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Ich habe sowohl die OP als auch die Radiojodtherapie als relativ unspektakulär empfunden. Ich war zwischen OP und RJT durchgehend krank geschrieben, was ich sehr angenehm fand, da ich die RJT in Unterfunktion gemacht habe. Im Anschluss an die RJT war ich eigentlich gleich wieder fit; war dann noch eine Woche krank geschrieben, weil mein Krankenhaus empfohlen hat, 2m Abstand zu Menschen einzuhalten, mit denen man länger als eine Stunde am Tag zusammen ist - und da ich mir ein Büro teile, fand mein Arbeitgeber das zu riskant.
Ob eine zweite RJT notwendig ist, weiß man ja vorher noch gar nicht.
Ich würde auch sagen, lass Dich so lange krank schreiben, wie Du es brauchst. Wie gesagt, ich fand weder OP noch RJT besonders belastend, bin auch gut durch die Unterfunktion gekommen und habe mit meiner bisherigen "pi mal Daumen"-Hormondosis keinerlei Probleme. Aber das kann bei Dir ganz anders sein, und das ist keine Schande. Jeder Mensch ist anders, und jeder geht auch mit so einer Diagnose anders um. _________________ "Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle." (Albert Einstein) |
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| opuntie |
Beitrag:  (p105531)
Verfasst am: 12. Sep 2011, 16:18 |
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Danke für eure Antworten.
Die AHB werde ich versuchen zu bekommen - das ist sicher ein guter Weg wieder Kraft zu bekommen.
Der Arzt im Krankenhaus sagte 2-3 Wochen nach der OP wäre man wieder fit und nach der Radiojod könnte man gleich weiter machen - daher meine Annahme es wäre so üblich. Werde es langsam angehen lassen,
Viele Grüße Opuntie |
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bambi36 Anmeldung: 18.10.11 Beiträge: 42 Pap SD-CA v.teilw.fo... Österreich - Burgenland  40+ |
Beitrag:  (p107824)
Verfasst am: 12. Dez 2011, 16:08 |
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Hello !
Ich habe auch zwei OP's und eine RJT hinter mir und kann leider noch nicht sagen, dass ich fit genug wäre, um arbeiten zu gehen. Gerade heute bin ich wieder total müde und zu nichts zu gebrauchen. von der RJT bin ich vor zwei Wochen heimgekommen. Davor vier Wochen UF und irgendwie ist es nach der RJT ärger als davor.
Mich nervt es, dass die Hormone immer noch nicht greifen. Aber bei mir könnte es auch daran liegen, dass ich mit meinem Magen schon immer Probleme habe und schon seit Jahren Protonenpumpenhemmer schlucke. Nun werde ich auf den Helicobacter getestet. Zwei Mal war der Test in den vergangenen Jahren schon positiv und ich befürchte, dass ich diesen Keim immer noch in mir trage. Meine immer wieder kehrenden Symptome deuten darauf hin.
Es ist ja schön in der Adventszeit daheim zu sein, aber ich möchte auch wieder arbeiten gehen, weil ich Angst um meinen Job habe. Aber ich habe auch Angst zu früh wieder durchzustarten und dann den Tag nicht zu überstehen. Ich war noch nie in meinem Leben so lange krank geschrieben. Eine AHB gibt es bei uns in Österreich nicht - zumindest wurde mir das von dem zuständigen Versicherungsträger mitgeteilt, als ich mich deswegen erkundigt habe.
Da mein rechtes Stimmband nach der OP auf beleidigt macht und noch immer gelähmt ist, kämpfe ich mit schlechter Stimme und Atemnot bei Anstrengung. Mir wäre es am liebsten, der Alltag hätte mich wieder und es wäre wieder so wie vor der OP.
Ich lese ja immer wieder, dass man Geduld braucht und jeder anders ist, aber nun könnte es schön langsam besser werden.
@opuntie - hoffe, dass bei dir passt alles wieder.
lg Birgit |
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| bille |
Beitrag: (p109008)
Verfasst am: 02. Feb 2012, 18:08 |
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hallo,
ich hatte Juli 11 zwei OPs, bei denen mir die komplette Schilddrüse entfernt wurde. ganz unerwartet war der kalte Knoten doch bösartig...
Die erste Radiojodtherapie habe ich ganz gut überstanden und das schönste war endlich wieder "auf Hormonen" zu sein. Durch die zweite Op waren meine stimmbänder auch ziemlich eingeschnappt und ich habe keinen ton mehr rausgebracht. Da ich einen Beruf habe in dem ich sehr viel sprechen muß hatte ich ziemlich Angst das sie nie mehr anspringen. Aber mit einer guten Logopädin ging es dann ziemlich gut. Meine Stimme ist etwas tiefer geworden und in Stressituationen habe ich immer Angst, dass sie verschwindet, aber im großen und ganzen funktioniert es wieder zuverlässig.
Also wenn der Nerv nicht durch ist, was heutzutage sicher kaum noch passiert, dann kommt die Stimme auch wieder.
Ich habe ziemlich schnell wieder angefangen zu arbeiten. Auch wenn ich immer mal merke, dass ich den Krebs noch nicht verarbeitet habe und ich hin und wieder in Tränen ausbreche.
Es hilft mir aber wieder im Alltag zu sein und nicht ständig an Übergewicht, zuwenig Hormon, und und und zu denken.
In zwei Tagen muß ich wieder einrücken und die 2. Radiojodtherapie absolvieren. Langsam bekomme ich schon Angst, vor allem ob ich mir beruflich zuviel vorgenommen habe und nach 2 wochen schon wieder voll arbeiten kann.
Aber das seh ich dann....
An alle die auch "verstahlt" sind
viele Grüße
Bille |
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Opuntie Anmeldung: 05.10.11 Beiträge: 18 Pap. SD-CA pT1b V0 Berlin  40+ |
Beitrag:  (p109012)
Verfasst am: 02. Feb 2012, 22:07 |
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Hallo Bille,
ich drücke die Daumen das Du alles gut überstehst und schnell wieder fit bist.
Hoffentlich bist Du beruflich nicht so unter Druck das Du zwei Wochen nach dem "Strahlen-Knast" wieder arbeiten mußt und zur Not noch etwas ausruhen kannst.
Bei mir ging danach garnicht's mehr, war nur schlapp und konnte mich schlecht konzentrieren.
Meine 2. Radiojod steht Ende März an.
Insgesamt war ich 4 Monate krank geschrieben. Im Januar habe ich mit einem Eingliederungsmodell wieder mit dem Arbeiten begonnen. Mir tut auch der Umgang mit den Kollegen gut - man denkt nicht soviel über alles nach.
Alles Gute
Opuntie |
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bambi36 Anmeldung: 18.10.11 Beiträge: 42 Pap SD-CA v.teilw.fo... Österreich - Burgenland  40+ |
Beitrag:  (p109015)
Verfasst am: 02. Feb 2012, 23:17 |
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Hello Leute!
ich bin seit 2.1. wieder voll arbeiten. In der letzten Dezember-Woche habe ich körperlich richtig gespürt, dass die Hormone endlich greifen. Mittlerweilen bin ich mit meinem TSH fast schon dort, wo ich hin muss. Es ist bei 0,4. Schlucke nun Mo-Fr 1 1/2 Tabletten Thyrex 160 mg und am Sa und So 1 Tablette Thyrex 160 mg. Ich fühle mich eigentlich bis dato recht gut. Bin gespannt, ob ich Nebenwirkungen in der angestrebten Überfunktion bekommen werde.
Am 20.2. bin ich dann zur ersten Kontrolle in der Schilddrüsen-Ambulanz in dem Krankenhaus, wo ich auch die RJT hatte. Weiß ja noch gar nicht, was da auf mich zukommt.
Mein Stimmband bewegt sich schon wieder leicht. Meine Stimme ist schon fast wieder die alte.
Nur muss ich beruflich viel reden und hatte nach einer Schulung plötzlich vier Tage lang fast keine Stimme mehr bzw. eine total schlechte (ärger als nach der OP). Da muss ich noch stark aufpassen. Auch eine Erkältung hat mich schon erwischt. Dies war auch heftiger, als es sonst bei mir ausbricht.
Leider reißt bei mir in der Familie die Schei... nicht ab. Meinem Mann wurde Anfang Jänner gekündigt. Er ist 51 und diese Woche haben wir die Diagnose bekommen, dass er an Parkinson erkrankt ist. Dies dürfte auch der Grund sein, warum man ihn gekündigt hat. Er hatte leider schon die Anzeichen von verlangsamter Bewegung und Zittern und hat den Verdacht auf Parkinson vor einen Kollegen auch erwähnt. Nun haben wir halt die Herausforderung, dass er einen Job findet. In seinem Alter halt nicht sehr einfach. Gott sei Dank wirkt das Medikament, dass er nun nimmt. Sein Zustand ist dadurch um vieles besser geworden .Er ist GSD auch noch im Anfangsstadium. Gesundheitlich hat er einiges zu tragen - Diabetets (die noch mit Tabletten behandelt wird) und Schwerhörigkeit (da wurde im Vorjahr von der Krankenkasse GSD noch zwei Hörgeräte bewilligt und finanziert).
Aber ich sage mir, es muss auch was positives an den negativen Dingen sein - auch wenn ich derzeit nicht überall weiß, was es ist. Vor 17 Jahren hatte ich bei meiner Scheidung auch eine schwere Zeit. Aber die ging auch vorüber, ich habe dadurch viel gelernt und es hat mich geprägt.
Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich wieder voll einsatzbereit bin, denn nun bin ich der Alleinverdiener im Hause. Meine Jungs sind auch noch in der Ausbildung bzw. Schule.
Sportmäßig hab ich bis dato noch nicht durchgestartet. Mir war kraftmäßig noch nicht danach, aber schön langsam spüre ich, dass ich was tun muss. Vor allem mein geliebtes Zumba geht mir ab. Da jetzt mein Stimmband auch wieder schwingt, ist die Atemnot auch kein Thema mehr. Jetzt keuch ich halt einfach, weil ich zu wenig Kondi habe.
Derzeit versuche ich wieder mein Gewicht zu reduzieren. Aufgrund der Diagnose voriges Jahr sehe ich da nicht mehr alles so eng. Ich geh es einfach ohne diesen Druck an. Früher gab es bei mir nur alles oder nichts hinsichtlich abnehmen.
Ich wünsche euch allen eine schnelle Genesung und viel Geduld.
Das habe ich auch schon ein wenig gelernt - Geduld zu haben.
alles Liebe
Birgit |
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