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Holger Anmeldung: 07.10.04 Beiträge: 9 pap. SD-CA Göttingen  40+ |
Beitrag: (p7954)
Verfasst am: 08. Okt 2004, 18:33 |
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Bei meiner SD-OP (Pa. SD-CA T2) im Februar 2004, wurde mir eine NSD mit entfernt, eine andere musste verpflanzt werden.
Im März folgte dann die Radio-Jod Therapie. Danach ging es mir die ersten zwei bis drei Monate auch noch gut. Mein Kalzium lag
da immer im unteren Normbereich oder knapp darunter. Eingestellt
war ich mit einer AT-10 und 3 x 500 mg Calzium pro Tag. Da sich der Calzium-Wert nicht erhöhte wurde ich auf 2 AT 10 Perlen und 2 x 500 mg Kalzium umgestellt. Diese Dosis nehme ich noch heute. Mein Kalzium lag das letzte mal bei 2,21 mmol/l, Phosphor 1,14 mmol/l. Nun zu meiner Frage: Anfangs hatte ich ab und zu ein Kribbeln in Fingern oder Füssen, was ja noch zu erklären ist. Doch nach und nach kamen andrere Probleme hinzu: So habe ich im rechten Gesäß Schmerzen im Sitzen (jetzt auch schon in der Bewegung) des Weiteren bekam ich in beiden Wangen einen ständiges Ziehen. Dieses belastete mich so, das ich einen Zusammenbruch bekam. Der Zusammenbruch äußerte sich wie folgt: Bei einem Gespräch bekam ich einen Weinkrampf und hyperventilierte. Mein Körper verkrampfte total und ich kam ins Krankenhaus. Dort wurde der Kalzium-Wert überprüft, dieser war normal. Welche Symptome treten, denn bei einer Unterversorgung auf längere Zeit ein?
Derzeit habe ich auch das Gefühl als ob ich ständig Muskelkater in den Beinen habe. Kann dieses auch eine Nebenwirkung des L-Thyroxin sein, meine derzeitige Dosis liegt bei 250 yg am Tag, mein TSH-Wert bei der letzten Kontrolle bei 0,07. Anfangs bekam ich nur 200 die Dosis wurde dann jedoch gesteigert obwohl der TSH-Wert immer noch am fallen war! 27.4.04 ca. 8 Wochen nach Radiojod lag er noch auf 3,72. Am 04.06.04 dann bereits auf 0,98.
War die Steigerung unnötig, oder zu hoch? Zu Zeit bin ich auch noch in psycho-therapeutischer Behandlung.
Vielen Dank. |
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Baba
Anmeldung: 23.07.03 Beiträge: 456 Papill. SD-CA; OP 20... Schweiz  40+ |
Beitrag:  (p7957)
Verfasst am: 08. Okt 2004, 19:06 |
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Hallo Holger
hmm - Stimmt dein Magnesiumspiegel? Lass das doch mal kontrollieren.
Wenn ich das recht im Kopf habe - braucht der Körper wenn ihm zuviel Calzium zugeführt wird auch mehr Magnesium.
Und Krämpfe kommen oft von zu wenig Magnesium.
Gute Besserung
Liebe Grüsse
Baba |
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MaBiKa Anmeldung: 12.06.04 Beiträge: 214 Medullläres CA, OP 1987 Baden-Württemberg  60+ |
Beitrag: (p7974)
Verfasst am: 09. Okt 2004, 10:26 |
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Hallo Holger,
ich kann die Zeilen von Baba nur bestätigen. Nach der OP hatte ich sehr lange verkrampfte Oberschenkelmuskulatur. Irgendwann verschrieb mir ein Arzt Magnesium Diasporal 300, das ich nun seit Jahren zum Ausgleich meiner Calcium-Aufnahme einnehme.
Magnesium ist gut gegen Verkrampfungen und soll beruhigend auf die Nerven wirken.
Viele Grüße
MaBiKa |
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Holger Anmeldung: 07.10.04 Beiträge: 9 pap. SD-CA Göttingen  40+ |
Beitrag:  (p7980)
Verfasst am: 09. Okt 2004, 12:16 |
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Holger,
vielen Dank für den Tip, ab und zu nehme ich auch schon Magnesium ein, aber nur unregelmässig. Ich habe bei InSeNSu gelesen das man auch den Kalziumgehalt im Urin kontrolieren lassen soll, da trotz normaler Kalziumwerte im Blut 2,1 - 2,3 mmol/l zuviel Kalzium im Urin sein kann.
Normal im 24 h Urin bis zu 300 mg.
Meine Frage nun: Kann sich trotz normaler Kalziumwerte im Blut überschüssiges Kalzium in den Muskeln oder Gewebe ablagern, welches
meine o.a. Beschwerden auslöst.
Danke Holger. |
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