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Doro2 Anmeldung: 07.02.09 Beiträge: 42 60+ |
Beitrag:
Verfasst am: 17. Nov 2011, 00:55 |
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Hallo ihr lieben Menschen, ich habe lange nichts geschrieben und hatte keine Fragen. Mir ging es bislang nach der OP und nachfolgender Therapie gut. Ich bin in Rente gegangen und hatte so viel Zeit um zu reisen und es mir gut gehen zu lassen.
Das L-Tyroxin wurde zwischenzeitlich von 225µg auf 200µg reduziert.
Der TSH weiterhin<0,01
TG in 9/2010 noch -0,20 unter 212,5µg L-Thyroxin
TG in 3/2011 dann +0,50
TG in 5/2011 wieder +0,25
Tg in 7.10./2011 dann +1,62
TG in 26.10.2011 nun 2,54
Im MRT vom 14.11.11 ein Nachweis eines einzigen großen homogenen glatt berandeten LK der linken jugulo-digastrischen Gruppe von 2,5x1,5x1,2 cm Größe. / dieser LK war auch im Ultraschall zu sehen.
Nun PET-CT oder OP der in den LK piken zu weiteren Abklärung ???????
Was tun / mein Dok.hat in dieser Reihenfolge die o.g.Fragen aufgeworfen.
Muss mir wohl jemand suchen der in Patientenfürung besser ist und nicht nur laut denkt.
Was meint ihr !!!! Ich bin ziemlich nervös - da ich eigentlich im der sonnigen Türkei überwintern wolte
Freue mich auf euere Antworten
l.g.Doro |
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Harald
Anmeldung: 12.05.99 Beiträge: 7535 fol. SD-CA 97 Berlin  40+ |
Beitrag:  (p107256)
Verfasst am: 17. Nov 2011, 19:21 |
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Liebe Doro,
die TG-Werte sind alle unter TSH-Unterdrückung gemessen?
Die + und - Zeichen davor bedeuten nur, dass dies eine Abweichung vom Referenzwert des Untersuchenden-Labors sind. Wobei beim ersten Wert mit dem Minus vermutlich der Referenzwert für Gesunde zu Grunde lag, und bei den Werten mit dem Plus der Referenzwert für Schilddrüsenkrebsnachsorge zugrunde lag. Also den + und -Zeichen keine zusätzliche Bedeutung beimessen. Negative Blutwert gibt es nicht.
Bei diesem TG-Wert wird man die PET-CT vermutlich kaum was sehen, deswegen wird die PET-CT in der amerikanischen Leitlinien/Empfehlung ATA-Guideline auch erst ab einem unstimulierten TG-Wert von >10–20 ng/mL oder bei aggressiver Histologie (was immer das sein soll?) empfohlen. [Ergänzung 18.11.2011: Hier gibt es widersprüchliche Aussagen in den ATA-Guidelines 2009, siehe unten Beitrag ]
Der Einschub ist mit der aggressiven Histologie ist vermutlich (!) bezogen, darauf dass in seltenen Fällen , es aggressive Tumor gibt, die bereits die Fähigkeit verloren haben TG zu produzieren. (Habe keine Begründung im ATA-Text gefunden, daher nur meine Vermutung).
Empfehlung 78a
| Zitat: | RECOMMENDATION 78
(a) If an empiric dose (100–200 mCi) of RAI fails to localize
the persistent disease, 18FDG-PET=CT scanning should
be considered, especially in patients with unstimulated
serum Tg levels >10–20 ng/mL or in those with ag-
gressive histologies, in order to localize metastatic le-
sions that may require treatment or continued close
observation (425,426). Recommendation rating: B |
siehe auch: FAQ-Hilfe: Was sagen die Leitlinien zur PET bzw. PET/CT?.
Die letzte Steigerung des TG-Wert ist schon bedenklich, wenn der Wert im gleichen Labor, mit dem gleichen Assay und dem gleichen TSH-Wert gemessen wurde.
siehe: : FAQ: Thyreoglobulin und Nachsorge des Schilddrüsenkarzinoms.
In den ATA-Leitlinien wird in Empfehlung 48 b vorgeschlagen, bei Lymphknoten die im Ultraschall verdächtig sind , bei diesen eine Feinnadelpunktio zu machen, um die Sensitivität, ob es Krebs ist, zu erhöhen. Diese Methode hat gar den höchsten Empfehlungsgrad A
| Zitat: | RECOMMENDATION 48
(b) If a positive result would change management, ultra-
sonographically suspicious lymph nodes greater than
5–8 mm in the smallest diameter should be biopsied for
cytology with Tg measurement in the needle washout
fluid. Recommendation rating: A |
siehe ATA-Leitlinie differenzierter SDKrebs 09: Übersetzungen....
siehe auch Beitrag von Beate (19.8.2004): Lymphknotenuntersuchung: Feinnadelpunktion mit Ultraschallkontrolle und Vergleich von TG-Werten
Wenn man sich dann sicher ist, dass der Lymphknoten eine Metastase des Schilddrüsenkrebs ist, wird die chirurgische Entfernung empfohlen (Empfehlung 50).
Lass Dich drücken .
Herzliche Grüße
Harald _________________ Als Verein sind wir stärker:
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Zuletzt bearbeitet von Harald am 18. Nov 2011, 20:35, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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Doro2 Anmeldung: 07.02.09 Beiträge: 42 60+ |
Beitrag:  (p107279)
Verfasst am: 18. Nov 2011, 16:27 |
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Danke lieber Harald für deine Antwort. Ich bin weiterhin sehr angespannt.
Mein Endo.Dok. hat die MRT Ergebnisse an die Chirurgen gefaxt und von dort wird auch ein PET-CT empfohlen um dem Lymphknoten besser beurteilen zu können und wenn erforderlich zu operieren.
Alles soll in den nächsten Wochen sein.
Die Frage mit PET-CT unter einem Wert von 10 habe ich dem Endo.Dok. gestellt, aber außer der Rückfrage woher ich diese Aussage hätte und ja es könnte sein dass man da nichts sieht kam keine Antwort von ihm.
Meine Frage jetzt, kann das PET-CT mehr Aufschluss zum LK geben, oder sollte ich auf eine Feinnadeluntersuchung anstreben.
l.g. Doro |
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Harald
Anmeldung: 12.05.99 Beiträge: 7535 fol. SD-CA 97 Berlin  40+ |
Beitrag:  (p107281)
Verfasst am: 18. Nov 2011, 17:15 |
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Hallo Doro,
ich kann hier nur auf die allgemeinen Empfehlungen der Leitlinien verweisen. Es gibt immer auch Gründe , warum man im Einzelfall davon abweichen kann und/oder auch muss.
Wenn man sich noch unsicher ist, ob der Lymphknoten bösartig ist, dann dürfte nach der ATA-Leitlinie (wie ich sie verstehe!) in Deinem Fall die Feinnadelpunktion , bei der man das entnommen Material nach TG überprüft die sensitivste Methode zu sein, um festzustellen, ob dieser Knoten bösartig ist.
Habe ja die Empfehlungs-Nr der ATA-Guideline oben im Beitrag aufgeführt, so dass Du darauf im Arztgespräch verweisen kannst. Am besten druckst Du Dir einfach mal selber die ATA-Guideline aus Amerikanische Leitlinie Differenzierter Schilddrüsenkrebs 2009 ( Link in der Linkliste)
Die Empfehlungen sagen ja nicht , dass man es so machen muss, aber sie geben eine Orientierung, was wann sinnvoll ist, und sind eine gute Grundlage für das Aufklärungsgespräch.
Die PET-CT kann man auch mit rhTSH (Tyhrogen) machen, dann ist die PET-CT sensitiver.
Das würde ich glaube ich aber nur bei mir machen lassen, wenn die Punktion zum Ergebnis kommt, dass der Lymphknoten keine Metastase ist, und man nicht weiß wo man sonst suchen soll. Jede Stimulation mit rhTSH stimuliert ja auch den Krebs dann, man sollte dies daher nur einmal beim erstenmal machen
siehe Text vor der [RECOMMENDATION] 78(b).
Zur Problematik einer PET mit TSH-Stimulation siehe auch Was tun bei TG-Wert von 20? (Geris Erfahrungen und auch hier Beitrag von Harald vom 12.11.2010.).
Was sonst noch für Fragen und Zweifel der Chirurg hat, warum er bei Dir ein PET-CT haben möchte, kann Dir nur der Chirurg beantworten.
Viele Grüße
Harald
PS: oben im ersten Beitrag stand einmal statt "unstimulierten TG-Wert von >10–20 ng/mL" fälschlich TSH-Wert (ich denke aber im Kontakt war klar, dass TG gemeint war, zumal das richtige original Zitat dann folgte) _________________ Als Verein sind wir stärker:
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Harald
Anmeldung: 12.05.99 Beiträge: 7535 fol. SD-CA 97 Berlin  40+ |
Beitrag:  (p107283)
Verfasst am: 18. Nov 2011, 18:21 |
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Hallo Doro,
noch eine Ergänzung
Während die Empfehlung R78 b von einem unstimulierten TG-Wert >10-20 ng/mL oder eine Aggressive Histologie als Indikation für die PET-CT spricht, wird im erklärenden Text zuvor unter [C26] von einem stimulierten TG-Wert >10 gesprochen.
Bzw. es wird davon gesprochen, dass bei einem stimulierten TG-Wert <10 in der PET nur sehr wenig angezeigt wird (11-13%):
| ATA 2009 hat folgendes geschrieben: | | The rate of PET scan positivity is low (11–13%) in patients with stimulated Tg levels <10 ng/mL (421,422). |
C26 auf Seite 9 im PDF
Warum die Empfehlung R78 dann einen unstimmulierten TG-Wert zu Grunde legt, wenn sie zuvor auf den stimulierten TG-Wert Bezug nimmt, ist mir nicht ersichtlich ???
Werde auch eine Frage diesbezüglich an unseren wissenschaftlichen Beirat stellen.
Diese unterschiedlichen Aussagen in der Leitlinie sind wirklich sehr verwirrend, hoffe dass die bei der nächsten Überarbeitung korrigiert wird und klarer davon gesprochen wird, welche Studien für welche Empfehlung die Grundlage ist.
Werde diesen Widerspruch gleich auch in die FAQ einarbeiten (ich weiß mich hat das schon mehrmals verwirrt, ohne selbst den Grund bislang zu wissen):
FAQ-Hilfe: Was sagen die Leitlinien zur PET bzw. PET/CT?.
Wie bereits geschrieben, die Leitlinie kann so oder so nur eine Orientierung für das Aufklärungsgespräch beim Arzt sein.
Ich kann mir gut vorstellten, dass Dein TG-Wert von 2,54 unter TSH-Unterdrückung , wenn man ihn stimuliert, dann höher wie 10 ist.
Was nach diesem Text dann wiederum für eine PET-CT mit rhTSH spricht. Aber wie auch bereits geschrieben, möglichst nur beim erstenmal, wenn man noch nicht weiß, wo was ist.
Tut mir leid, wenn Dich das jetzt wo möglich noch mehr verwirrt
Viele Grüße
Harald _________________ Als Verein sind wir stärker:
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Harald
Anmeldung: 12.05.99 Beiträge: 7535 fol. SD-CA 97 Berlin  40+ |
Beitrag:  (p107327)
Verfasst am: 21. Nov 2011, 15:08 |
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Hallo,
also unser wissenschaftlicher Beirat Prof. Luster sieht eine Indikation für die PET bei Hoch-Risiko-Patienten sowie bei einem Anstieg des TG-Werts.
Ein bestimmten TG-Wert als Grenzwert für die Indikation zur PET betrachtet er als nicht sinnvoll.
Also ich denke, bei der ATA-Empfehlung R78a (nicht-stimulierter TG-Wert >10-20 ng/mL oder mit aggressiver Histologie) müsste wohl besser auch die Empfehlungsgrad C = Expertenmeinung (und nicht B = Evidenz aus weniger guten Studien mit Hinweisen auf eine Beeinflussung des Outcomes) da hinter stehen.
Die Studienlage ist anscheinend doch sehr dürftig und heterogen und man kann basierend auf diesen weniger guten Studien anscheinend keinen TG-Wert angeben, wann eine PET sinnvoll ist, so dass eine halbwegs klare Aussage möglich ist.
Zur Vergabe von Empfehlungsgraden in der ATA-Leitlinie 2009 , siehe auch:
ATA-Leitlinie - Evidenzgrade; Kritik durch Dietlein et.al..
Viele Grüße
Harald _________________ Als Verein sind wir stärker:
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Doro2 Anmeldung: 07.02.09 Beiträge: 42 60+ |
Beitrag:  (p107330)
Verfasst am: 21. Nov 2011, 17:08 |
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Hallo Harald, danke für deine Mails, ich bin tatsächlich weiterhin verwirrt und muss erst mal die Verweise genauer lesen.
Wo wird in Berlin die Feinnadelpunktion durchgeführt, hat hier jemand
Erfahrung
l-g-Doris |
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Harald
Anmeldung: 12.05.99 Beiträge: 7535 fol. SD-CA 97 Berlin  40+ |
Beitrag:  (p107331)
Verfasst am: 21. Nov 2011, 18:06 |
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Hallo Doro,
also die Feinnadelpunktion müssten Endo, Chirurg und Nuk mit Hilfe des Ultraschall machen können.
Wenn ich richtig im Kopf habe, hattest Du ja auch eine aggresivere Histologie, d.h. nicht so gut differenziertes Schilddrüsenkarzinom.
Liebe Grüße
Harald _________________ Als Verein sind wir stärker:
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Doro2 Anmeldung: 07.02.09 Beiträge: 42 60+ |
Beitrag: (p107336)
Verfasst am: 21. Nov 2011, 21:12 |
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lieber Harald, was würdest du empfehlen. Zu unseren (gemeinsamen Endo
Dr. F.)habe ich zwischenzeitlich nur noch wenig Vertrauen, er meldet sich einfach nicht, obwohl so besprochen.
lg.Doro |
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Doro2 Anmeldung: 07.02.09 Beiträge: 42 60+ |
Beitrag: (p107354)
Verfasst am: 22. Nov 2011, 15:27 |
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Hallo an ALLe, der Endo-Dok. hat gerade angerufen. Man wäre überein gekommen (Endo-Chirg.-Nuk)dass ein PET-CT gemacht werden soll.
Am 8.12.11 ist es soweit. Wie lange dauert es eigentlich bis man ein Ergebis hat.
Ich drehe jetzt schon am Rad und der Termin erst in 2 Wochen.
l.g. Doro |
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Harald
Anmeldung: 12.05.99 Beiträge: 7535 fol. SD-CA 97 Berlin  40+ |
Beitrag:  (p107359)
Verfasst am: 22. Nov 2011, 17:39 |
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Liebe Doro,
möchte doch etwas für Verständnis für den Endo werben, und versuchen Dich etwas zu beruhigen.
Du bist im Moment durch die Diagnose, dass da was ist (gestiegener TG-Wert), verständlicher Weise sehr aufgewühlt, verunsichert und verängstigt.
Die Wahrscheinlichkeit, dass da was ist, ist durch den gestiegen TG-Wert doch relativ groß.
Auf der anderen Seite, ist der TG-Wert noch nicht sehr hoch, und es stellt sich daher für die Therapie (Operation), die Frage welcher Knoten oder womöglich auch andere, ist der richtige, wo befindet sich die Lymphknotenmetastase. Man möchte Dir auch nicht den falschen oder viel zu viel chirurgisch entfernen.
Alle vorgeschlagenen Diagnostischen Methoden drehen sich um diese Fragen, und keine ist 100%, darum ist es schwer eine eindeutige Antwort zu geben.
Mit der Feinnadelpunktion kann man einen bestimmten Knoten punktieren, aber vielleicht gibt es noch einen anderen Knoten. Darum eben die MRT und jetzt auch noch die PET-CT.
Aber auch die können falsch positive Befunde haben.
Es gibt eben nicht die 100% Antwort.
Was Du Dir unbedingt auch im Kopf klar machen musst ist, dass die TSH-Unterdrückung immer auch ein wichtiger Teil der Therapie ist (auch wenn Sei im Moment nicht mehr optimal wirkt).
Ein Rezidiv ist zwar sehr unangenehm, vor allem bezüglich der Ungewissheit, der Ängste und der Therapien. Ein Rezidiv tritt doch sehr häufig in der Hoch-Risko-Gruppe (51% in einem Zeitraum von 10 Jahren) auf, aber Dr. Verburg konnte in der Analyse des Würzburger Studienregister auch zeigen:
| Zitat: | | Lediglich bei Patienten mit Fernmetastasen, die zum Zeitpunkt der Erstdiagnose schon älter als 45 Jahre waren, ist die Lebenserwartung deutlich eingeschränkt. Bei allen anderen ist die durchschnittliche Lebenserwartung selbst wenn Lympknoten- oder Fernmetastasen zum Zeitpunkt der Erstdiagnose vorliegen, nahezu bzw. nur geringfügig eingeschränkt. |
Zitat aus dem Forums-Beitrag: Studie: Erfolgreiche Ablation macht high-risk zu low-risk.
Gut dies sind statistische Aussagen, und man kann immer die Schwarze-Peter-Karte ziehen, da nützt einem die beste Prognose nichts.
Ich würde es aber so sehen, das Auftreten des Rezidivs wurde rechtzeitig erkannt, und nun schaut man mit allen möglichen Mitteln, dass man genau die richtigen Lymphknoten entfernt.
Lass Dich Trösten, dass da ein Rezidiv ist, aber lass Dich von dem Rezidiv nicht zu sehr in Deinem Leben bestimmen.
Liebe Grüße
Harald _________________ Als Verein sind wir stärker:
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Doro2 Anmeldung: 07.02.09 Beiträge: 42 60+ |
Beitrag:  (p107478)
Verfasst am: 27. Nov 2011, 17:13 |
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danke lieber Harald,
ich werde mich bemühen die nächsten die nächsten 10 Tage die Ruhe zu bewahren.
Nach dem ich nun auch weiß dass ich wohl auch keine Antkörper mehr bilde bin ich auch ruhiger und habe nicht mehr Angst vor einem falsch niedrigen TG Wert. Ich danke Euch ALLEN die mir bisher geantwortet haben. Auf diese Weise habe ich mehr Durchblick erhalten und weis besser was auf mich zukommen kann.
Hoffe der Bösewicht gibt sich zu erkennen !!! und ich bin danach schlauer !!!
l.g.Doro |
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Doro2 Anmeldung: 07.02.09 Beiträge: 42 60+ |
Beitrag:  (p107633)
Verfasst am: 05. Dez 2011, 18:49 |
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Hallo doch noch eine FRAGE wie lange dauert es bis ich das Ergebnis der PET-CT Untersuchung erhalte. Wie sind Euere Erfahrungen.
Doro  |
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Doro2 Anmeldung: 07.02.09 Beiträge: 42 60+ |
Beitrag: (p107728)
Verfasst am: 08. Dez 2011, 19:54 |
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Hallo an ALLE, soll kann ich nun lachen ,beruhigt sein ! ???
Heute war ich beim PET-CT und man hat auch gleich das vorläufige Ergebnis mit mir besprochen. IM PET-CT hat NICHTS gespeichert !!!!
Eine sehr geringe /kleine Speicherung im Lungenbereich wurde in Vergleich zu alten Aufnahmen aus 2008 als alte nciht an Größe veränderte
wohl alte Entzündung eingestuft.
Gibt es so was bei einem Tg Wert von + 2,54.
Was denkt ihr, gibt es Erfahrungen was jetzt weiter erfolgen sollte.
Kann ich mich zurücklehnen und Tg-Wert - Tg Wert sein lassen
Doro  |
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Harald
Anmeldung: 12.05.99 Beiträge: 7535 fol. SD-CA 97 Berlin  40+ |
Beitrag:  (p107730)
Verfasst am: 08. Dez 2011, 20:04 |
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Hallo Doro,
also die PET zeigt bei diesem TG-Wert halt noch nicht so viel an.
Es hätte halt sein können, dass man irgendwo was eindeutig auffälliges sieht.
Wenn ich es richtig überblicke, hast du aber immer noch diesen verdächtigen Lymphknoten in der MRT. Und da ist wirklich zu überlegen , ob man den hier nicht mit einer Feinnadelpunktion nach TG untersucht.
Wurde dies denn bisher gemacht? oder warum nicht?
Viele Grüße
Harald _________________ Als Verein sind wir stärker:
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