grge Anmeldung: 25.11.11 Beiträge: 1 |
Beitrag: (p107454)
Verfasst am: 25. Nov 2011, 20:28 |
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| hallo zusammen, bei meiner 10jährigen Tochter wurde Anfang November 2011 ein TSH von 11.53 (Normwert 4,0) festgellt, mit leichter Erhöhung des freien t3 (7,8 statt 6,5), t4 normal; am 22.11. war das TSH mit 8.0 in einem anderen Labor wieder ehöht, Antikörper negativ; da es ihr sehr schlecht geht wurde sie nochmals überprüft am 24.11, an diesem Tag war das TSH mit 1.9 (wieder in einem anderen Labor) normal, Ultraschall und Szinti i.O; es geht ihr nicht gut, sie hat Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Übelkeit, strohige Haare, trockene Haut, zittrige Hände, Konzentrationsschwierigkeit, leichte Ermüdbarkeit, Gereiztheit, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, teilwiese für einige Stunden Bluthochdruck (140/90). . Nun wurde uns gesagt, sie sei gesund. man solle sie halt noch einmal kontrollieren. Ich möchte gerne wissen, ob der TSH wirklich so extrem schwanken kann und wenn ja warum? Kennt sich jemand aus mit einer Unterfunktion der Hirnanhangsdrüse? Da sonst alles Blutwerte okay sind, kann es eigentlich nur die Schilddrüse sein. Übrigens hat sei seit ein paar Tagen eine SChwellung beim rechten Schlüsselbein. Hoffentlich kann mir jemand weiterhelfen ... danke ... |
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Alba
Pap. SD-Ca., foll. V... Sachsen-Anhalt  50+ |
Beitrag:  (p107461)
Verfasst am: 26. Nov 2011, 15:08 |
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Hallo grge,
wirklich helfen kann ich Dir leider nicht, dafür sind die Informationen nicht ausreichend und Ferndiagnosen wären immer unseriös.
Aber vielleicht nützt Dir die eine oder andere Idee, auf die ich bei der lLektüre Deines Beitrages gekommen bin?
Als erstes eine Frage: Wart Ihr denn mit Eurer Tochter schon einmal bei einem Spezialisten?
Für die Schilddrüsendiagnostik wäre das ein Nuklearmediziner.
Dieser könnte neben der Bestimmung von Blutwerten auch eine Ultraschall-Untersuchung durchführen und sich so die Schilddrüse der Kleinen genauer ansehen.
Alternativ käme auch ein Endokrinologe in Frage.
Hier noch ein paar Impulse:
- Wertebestimmungen aus verschiedenen Labors sind oft nicht so recht vergleichbar und nicht nur deshalb, weil die Messungen selbst stör- und fehleranfällig sein können.
- Verläufe und Werte-Entwicklungen lassen sich leicher erkennen, wenn immer dieselben Bedingungen gegeben sind (z.B. Blutabnahme zur möglichst gleichen Tageszeit, Auswertung im möglichst gleichen Labor.
- Der TSH-Wert kann durchaus schwanken, sogar im Laufe ein und desselben Tages, so habe ich gehört. Auch kann sich eine Schilddrüse unter Umständen wieder "einkriegen",
- Bei Eurer Tochter paßt der erhöhte fT3-Wert und der zeitgleich erhöhte TSH nicht so ganz zusammen.
- Läßt sich Eure Tochter das denn gefallen, dauernd Blut abgezapft zu bekommen? Die Abstände sind recht kurz gewesen. Wenn man Schilddrüsenmedikamente nimmt, dauert es normalerweise Wochen und Monate, ehe sich eine erneute Messung lohnt.
- Die Antikörper sind negativ? Welche wurden denn bestimmt? Es gibt mindestens drei Sorten (TPO-AK, TAK, TRAK) und oft wird aus Budgetgründen nicht auf alle geguckt.
Schilddrüsensymptome sind meistens recht unspezifisch. Viele von ihnen kommen bei allen möglichen Krankheiten ebenfalls vor.
Deine Idee, es müsse die Schilddrüse sein, weil schon soviel anderes ohne Befund kontrolliert wurde, halte ich deswegen für ziemlich gewagt.
Was genau wurde denn ausgeschlossen?
Ich wünsche Deiner Tochter eine baldige Diagnose, vor allem aber, daß es ihr rasch wieder besser geht.
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