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| Pitti |
Beitrag: (p107665)
Verfasst am: 06. Dez 2011, 17:45 |
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Liebe Forumsmittglieder,
ich hatte mich vor längerer Zeit schon mal gemeldet ...
Meine OP mit Befund war im Januar 2010 mit allem was danach dazu gehört ... RJ-Kontrolle März 2011 ohne Befund
Obwohl ich einen T1 hatte und man von guten Chancen sprach, werde ich dauerhaft auf ein TSH von 0,01 bzw darunter eingestellt. Mir geht es damit nicht unbedingt gut. Ich "rase" und mein Kreislauf spielt dauerhaft verrückt - wogegen ich mittlerweile Betablocker nehme ...
fT3 bei 5,3
fT4 bei 22,7
TSH bei 0,01
ich nehme 150 Euthyrox und es führt kein Weg zu einer niedrigereren Dosierung. Wird mir hier unter Umständen etwas verschwiegen? Ich habe bei Euch mehrfach gelesen, dass ein zu hohes TSH aufgrund der Risiken und hohen Nebenwirkungen nicht notwendig ist.
Wer kann mir raten, wie soll ich mich verhalten?
Liebe Grüße Pitti |
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Harald
Anmeldung: 12.05.99 Beiträge: 7535 fol. SD-CA 97 Berlin  40+ |
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| pitti |
Beitrag:  (p107681)
Verfasst am: 07. Dez 2011, 11:34 |
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Hallo Harald,
ich diskutiere mit meinem betreuenden Radiologen jetzt schon seit 1 Jahr wegen der hohen TSH-Werte. Ich bekomme keine eindeutige Antwort. Er sagt immer nur, dass bei einer Dosierung von unter 150 µ das Krebsrisiko sehr hoch ist und er nicht unter die 150 µ gehen wird - egal wie mein TSH liegt. Würde es mir mit der Dosierung gut gehen, wäre das für mich nicht das Problem - aber das tut es nicht. Wie gesagt mein Kreislauf spielt verrückt, ich habe wahrscheinl. Herzrythmusstörungen dazubekommen, die ständige Unruhe bei totaler Erschöpfung und massive Gewichtsprobleme und irgendwie das Gefühl, ständig unter STrom und neben mir zu stehen - machen mir zu schaffen. Ich bin 43 Jahre alt und bin voll beruftstätig, eigenverantwortlich - ich habe jetzt einen Punkt erreicht, wo ich nicht weiß, wie lange ich das ganze körperlich noch durchhalten werde. Meine Erschöpfungsprobleme werden immer stärker statt besser. Meine Kraft reicht zZ wirklich nur noch für den Job und danach will ich nix mehr hören oder sehen ...
Kann es am Verhältnis zwischen fT3 und fT4 liegen oder sind diese Werte in Ordnung? Wie gesagt, bei meinem doc komm ich nicht weiter und die Uni-Klinik Dresden, welche die RJ durchgeführt hat, ist mir da auch keine Hilfe - da sie nur und ausschließlich für die RJ verantwortlich ist.
Liebe Grüße Pitti |
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Alba
Pap. SD-Ca., foll. V... Sachsen-Anhalt  50+ |
Beitrag:  (p107684)
Verfasst am: 07. Dez 2011, 13:32 |
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| pitti hat folgendes geschrieben: | | wegen der hohen TSH-Werte. |
Hallo Pitti,
Du meinst bestimmt: "wegen der niedrigen TSH-Werte" oder? Denn je mehr Thyroxin Du einnimmst, desto niedriger wird der TSH, während fT3 und fT4 gleichzeitig ansteigen.
fT3 und ft4 sind die eigentlichen Schilddrüsenwerte. Um zu den Deinen etwas Genaueres sagen zu können, benötigten wir noch die Referenzwerte, weil die sich von Labor zu Labor unterscheiden können. Sie stehen meist in Klammern als Von-Bis-Spanne hinter den gemessenen.
| pitti hat folgendes geschrieben: | | Er sagt immer nur, dass bei einer Dosierung von unter 150 µ das Krebsrisiko sehr hoch ist und er nicht unter die 150 µ gehen wird - egal wie mein TSH liegt. |
Offenbar hält er die Krebspatienten für Maschinen, die immer bis zu einem gewissen Stand "befüllt" werden müssen, um zu funktionieren? Das ist nämlich schlichtweg Blödsinn. Wir haben hier im Forum Krebspatienten, die mit 75 µg einen unterdrückten TSH haben und wir haben solche, die 450 µg brauchen. Das ist ganz individuell und nicht normierbar.
Eine solche Aussage - immer voraussgesetzt, daß Du ihn richtig verstanden hast - läßt mich generell an seiner Kompetenz zweifeln. Vielleicht suchst Du Dir einfach einen besseren Arzt?
Ruf alle errreichbaren Nuklearmedizuiner in Deiner Umgebung an und frage nach, ob und inwieweit sie einen Schiddrüsenschwerpunkt haben und SD-Krebs-Nachsorge machen. Oder geh zu einem Endokrinologen.(und frage da auch nach)
Viel Erfolg und baldige Besserung wünscht Dir Alba _________________ Als Verein sind wir stärker: Fördermitglied oder aktives Vereinsmitglied werden |
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| pitti |
Beitrag:  (p107744)
Verfasst am: 09. Dez 2011, 10:50 |
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.... die Arztfrage gestaltet sich da wo ich lebe etwas schwierig, sonst würde ich mich nicht weiterhin mit der hohen Dosierung rumärgern müssen. Aber ich hab mir die Leitlinien ausgedruckt und werde sie beim nächsten Arztbesuch mitnehmen - vielleicht erhalte ich ja dann eine qualifizierte Antwort und werde nicht abgewimmelt.
Patienten die Fragen stellen sind unangenehm und äußerst unbeliebt, wenn sie die ärtzl. Anordnungen in Frage stellen. Ich hatte bisher wenig Glück mit Ärzten - sonst wäre ich jetzt nicht hier und meine seit dem 11 Lebensjahr von Knoten durchzogene SD wäre vor Jahren entfernt worden, zumal es mir seit 2007 kontinuierlich schlechter ging und ich bis zuletzt von Ärzten nicht für voll genommen und zT. böse belogen wurde.
2 Fragen hätte ich noch:
* gibt es Unterschiede in der Nachsorge von papilärem und follik. Carzinom bezüglich der Höhe des TSH
* was erreicht man mit L-Carnitin in unserem Fall
weil ich hoffe, das mir vielleicht das weiterhelfen könnte
Vielen Dank Pitti |
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Maria2 Anmeldung: 12.08.04 Beiträge: 2805 Pap. CA pT3 tall-cel... Bayern/Oberpfalz  30+ |
Beitrag:  (p107957)
Verfasst am: 15. Dez 2011, 22:10 |
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Hallo Pitti,
einen Unterschied zwischen papillärem und follikulärem Karzinom macht die Leitlinie nicht, wichtig ist nur die Einstufung, ob man high risk oder low risk ist.
Und bevor ich mit L-Carnitin rumprobieren würde, würde ich erst mal versuchen, mit der Dosis runterzukommen und so die Werte in den Griff zu kriegen.
Mein Arzt gibt mir übrigens nicht das Gefühl, ein unangenehmer Patient zu sein, wenn ich Fragen stelle - vielleicht wäre ein verständnisvollerer Arzt, mit dem du besser klar kommst, auch einen etwas weiteren Weg wert?
Viele Grüße von
Maria _________________ Als Fördermitglied kannst du schon mit 5 € im Jahr unserem Verein sehr helfen!
Gemeinsam sind wir stärker!!!  |
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| pitti |
Beitrag:  (p107978)
Verfasst am: 16. Dez 2011, 12:53 |
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Liebe Maria,
ja das wäre mir auch das liebste ... mal sehen, ich habe nächste Woche einen Termin beim Kardiologen, der auch Internist ist. Vielleicht kann ich erreichen, dass er die Absprache mit meinem Radiologen übernimmt und ich auf bessere TSH-WErte kommen kann.
...übrigens ... zu meinem Radiologen sind es schon über 50 km ...
Aber wir lassen uns nicht unterkriegen, denn nur wer den Mut verliert, verliert alles ...
Schöne restliche Adventszeit und liebe Grüße durch den Sturm
pitti |
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