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echoarmer Knoten bei Sonographie entdeckt

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Lisa-MarieOffline
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Beitragechoarmer Knoten bei Sonographie entdeckt

 (p108962)
Verfasst am: 01. Feb 2012, 13:28
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Hallo,

bei einem Familienmitglied wurde bei der Sonographie ein echoarmer inhomogener Knoten entdeckt. Größe 4,5 mm oder cm? Es ist ein dunkler Kreis rechts dorsal und daneben ist ein heller Kreis. Es sind insgeamt 4 Knoten, aber eingezeichnet wurden nur 2. Die Blutwerte sind normal. Einen Termin für einen Radiologen ist leider erst im März. Vol. 18 ml bds.

Kann mir jemand etwas zu diesem Ergebnis sagen? Ist es schon krebsverdächtig?

Viele Grüße,
Lisa-Marie
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CourtOffline
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 (p108964)
Verfasst am: 01. Feb 2012, 13:48
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Hallo Lisa-Marie,

herzlich willkommen im Forum.

Allein aufgrund der Ultraschalluntersuchung lässt sich im Moment noch nichts definitives sagen.

Wartet einfach die Untersuchung beim Radiologen ab, danach lassen sich genauere Aussagen treffen.

Herzliche Grüße

Court
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Lisa-MarieOffline
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 (p109144)
Verfasst am: 08. Feb 2012, 10:44
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Hallo Court,

Danke für die Willkommensgrüße.

Das Warten zerrt ganz schön an den Nerven. Man versucht leider immer vorher zu spekulieren, was es sein könnte und das Internet hat so viele Informationen. Und ein echarmer Knoten kann eben ein Hinweis auf Krebs sein. Echoarm wurde in dem Bericht extra unterstrichen. Neben diesem echoarmen Knoten (dunkel) ist auch gleich ein heller Knoten daneben.

Im November 2011 waren noch keine Knoten zu sehen und jetzt sind sie schon auf über 4 cm.

Viele Grüße,
Lisa-Marie
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dkrOnline
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 (p109151)
Verfasst am: 08. Feb 2012, 14:14
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Hallo,

war die Untersuchung im November, bei der nichts gefunden wurde, beim gleichen Untersucher?

Falls ja, und falls sich dieser Untersucher einigermaßen sicher ist, dass im November wirklich nichts zu sehen war, würde ich schon auf einen früheren Termin drängen und diese Tatsache, dass die Knoten sehr schnell gewachsen sind, explizit erwähnen.

Viele Grüße
Karl
_________________
Ich muß mit der Gewohnheit brechen, ehe sie mich gebrochen hat.
G.C.Lichtenberg


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Lisa-MarieOffline
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 (p109164)
Verfasst am: 08. Feb 2012, 17:29
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Hallo Karl,

die Untersuchung war nicht beim gleichen Untersucher, aber in der sellben Praxis (Hausarzt) mit dem selben Ultraschallgerät. Bei dem Gesundheitscheck im Nov. wurde nur gesagt, dass die Schilddrüse vergrößert sei (Überfunktion) und es wurden Jodtabletten 200 verschrieben. Die Tabletten sollten bis Febr./März. d. J. genommen werden und dann sollte noch einmal per Ultraschall geguckt werden.

Zu dem jetzigen Arztbesuch kam es, weil es zu einem Kreislaufzusammenbruch kam. Kalter Schweiss, Kopfschmerzen/Schädeldecke, Schwindelgefühl, ungutes Gefühl, Magenschmerzen, etc.

Blutdruck, Blutzucker, EKG, und Blutbild waren i. O. Und dann hat der Arzt noch einmal per Ultraschall mindestens 10 Minuten geguckt, weil der Hals immer in Intervallen schmerzt und wir davon ausgehen, dass die Ursache bei der Schilddrüse liegt.

Viele Grüße,
Lisa-Marie
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Gast
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 (p109167)
Verfasst am: 08. Feb 2012, 18:00
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Hallo Lisa Marie,

im allgemeinen sind Hausärzte, auch was die US-Untersuchung betrifft nicht wirklich die Experten für die Schilddrüse, Ausnahmen mögen die Regel bestätigen.

Um einen Sd-Ultraschall wirklich gut beurteilen zu können ist viel Erfahrung notwendig, die ein Hausarzt meist aus Mangel an in Frage kommenden Patienten nicht hat.

Es gibt nun mehrere Möglichkeiten: Der erste Untersucher hat die Knoten nicht geunden, der zweite schon, und sie existierten schon länger. Der zweite Untersucher hat Strukturen für Knoten gehalten, die keine sind. Oder die Knoten sind tatsächlich so schnell gewachsen.

Sollte die letzte Möglichkeit zutreffen, was ich für eher unwahrscheinlich aber nicht unmöglich halte, wäre eine möglichst schnelle Abklärung durch einen Facharzt (Nuklearmediziner oder Endokrinologe) sinnvoll, da ein Wachstum von Null auf über 4cm in dieser kurzen Zeit schon ungewöhnlich wäre. Wenn man das entsprechend darstellt, sollte auch ein kurzfristiger Termin möglich sein.

Viele Grüße
karl
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SibsOffline
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 (p109176)
Verfasst am: 08. Feb 2012, 20:18
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Hm. Wenn mich meine Mathekenntnisse nicht täuschen, hat ein 4,5cm Knoten (auch wenn er nicht unbedingt gleichmäßig kugelförmig bzw. inhomogen ist) gut 40ml Volumen. Selbst wenn die Angabe des gesamten SD-Volumens 2x18ml ist, hätte der Knoten mehr Volumen als die gemessene SD. Ich würde das unbedingt von einem Endokrinologen oder Nuklearmediziner überprüfen lassen.
Was auch für einen Arztwechsel spricht: Diagnostiziert wurde eine SD-Überfunktion, dafür wurden Jodtabletten verschrieben. Die verschreibt man eigentlich bei einer Unterfunktion. Ich hatte eine Überfunktion und wenn ich mal was mit viel Jod gegessen hatte, ging's mir tagelang richtig schlecht und ich bin trotz SD-Hemmern gleich in eine Überfunktion gerutscht... Viele Symptome sind bei UF + ÜF ähnlich. Aber bei mir hat die ÜF mit einem Zusammenbruch, kaltem Schweiß und Schwindel angefangen.
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Lisa-MarieOffline
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 (p109183)
Verfasst am: 08. Feb 2012, 21:13
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Hallo Sibs,

auf der einen Seite steht, dass es 4 Knoten sind (rechts dorsal) 4,5 und auf der anderen Seite 4,8. Sind es vielleicht doch mm? Sorry, kenne mich damit nicht aus.

Der Termin für den Nuklearmediziner ist erst im März. Wenn die Jodtabletten abgesetzt werden, dann geht es ihm schlechter. Er nimmt immer noch Jod 200. Ich sass leider nicht mit beim Arzt, so dass ich auch nur die Informationen aus zweiter Hand habe.

Viele Grüße,
Lisa-Marie
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Lisa-MarieOffline
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 (p109214)
Verfasst am: 09. Feb 2012, 12:18
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Hallo,

ich habe mal einen Teil der Sono fotografiert.



und


Viele Grüße,
Lisa-Marie
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SibsOffline
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 (p109216)
Verfasst am: 09. Feb 2012, 12:58
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Rein praktischer Tipp: den Hausarzt bitten, für den anstehenden Termin beim NUK einen Bericht zu verfassen. Den gibt es dann in der Regel an den Patienten im Durchdruck. Damit es evtl. schneller geht, einen früheren Termin nennen.
In meinen Unterlagen wurden die Knoten immer dreidimensional angegeben, einmal in mm und einmal in cm. Das müsste dann auch aus dem Bericht hervorgehen. Inkl. der SD-Werte.
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Lisa-MarieOffline
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 (p109217)
Verfasst am: 09. Feb 2012, 13:07
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Sibs hat folgendes geschrieben:
Rein praktischer Tipp: den Hausarzt bitten, für den anstehenden Termin beim NUK einen Bericht zu verfassen. Den gibt es dann in der Regel an den Patienten im Durchdruck..


Hallo Sibs,

es wurde ein handschriftlicher Bericht mitgegeben und die Schilddrüse mit Knoten aufgemalt. Die Blutergebnisse müssen jetzt nur noch angefordert werden.

Einen früheren Termin möchte die Person nicht. Leider. Confused

Viele Grüße,
Lisa-Marie
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Lisa-MarieOffline
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 (p110093)
Verfasst am: 05. März 2012, 16:45
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Hallo,

heute war nun die Szintigraphie der Schilddrüse.

Es wurden viele kleine kalte Knoten entdeckt. Die kalten Knoten machen angeblich nicht die Beschwerden, die bestehen. Die Befunde sind in einer Woche beim Hausarzt und der Hausarzt soll entscheiden, wie es weiter gehen soll.

Jetzt ist man genauso schlau wie vorher. Wäre ich bloß mit zu dieser Untersuchung gegangen. Rolling Eyes

Viele Grüße,
Lisa-Marie
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Lisa-MarieOffline
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 (p110396)
Verfasst am: 13. März 2012, 21:24
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Hallo,

das Ergebnis der Szintigraphie liegt nun vor. Es muß auf jeden Fall operiert werden, weil das Schilddrüsenvolumen über 100 ml ist und wegen der multiplen nodulären Strukturen.

Der Arzt meinte, dass das von radioaktiven Strahlungen kommen kann. Wir vermuten jetzt das es von der Bundeswehrzeit kommt. Sad

Viele Grüße,
Lisa-Marie
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Lisa-MarieOffline
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 (p110776)
Verfasst am: 22. März 2012, 18:51
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Hallo,

Ende des Monats wird nun operiert.

Vorher muß noch der HNO-Arzt aufgesucht werden, damit die Stimmbänder vor der OP untersucht werden. Es wurde schon angekündigt, dass vielleicht auch noch die Lymphknoten entfernt werden müssen. Dafür wäre dann aber wohl eine zweite OP notwendig. Sad Jetzt kann man nur noch abwarten, was der pathologische Befund nach der OP ergibt.

Viele Grüße,
Lisa-Marie
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dkrOnline
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 (p110777)
Verfasst am: 22. März 2012, 20:30
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Hallo Lisa Marie,

da es offenbar doch zwei größere Knoten gibt, solltest Du in Erwägung ziehen, diese punktieren zu lassen.

Ein negativer Befund würde zwar Bösartigkeit nicht 100%ig ausschließen, aber im unwahrscheinlicheren Fall, dass einer der Knoten als bösartig erkannt würde, würde das Dir eine evtl. 2. OP ersparen, da dann gleich entsprechend radikal mit Entfernung der Lymphknoten operiert würde.

Außerdem würde ich mich bei der Klinik erkundigen, ob ein Schnellschnit während der OP angefertigt wird. Auch der Schnellschnitt, kann eine Bösartigkeit nicht sicher ausschließen, aber doabei gilt ebenfalls: Wenn sich während der Op aufgrund des Schnellschnitts ein Anhalt für Bösartigkeit ergeben sollte, würde die OP im ersten Durchgang radikal zuende geführt, was Di ebenfalls die 2. OP ersparen würde.

Viele Grüße
Karl
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