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MichaelSaxer
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 (p8709)
Verfasst am: 18. Nov 2004, 18:03
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hallo
ich bin 43 Jahre alt und habe nunmehr seit 30 Jahren Angst vor dem Tod.
Die Jahre fliegen so dahin, mein Großvater und mein Vater sind schon gestorben, und ich fasse es nicht dass ich auch mal dran sein soll.
Das Märchen von der unsterblichen Seele glaube ich nicht.
Versuche ich mit jemand darüber zu reden, kriege ich Antworten wie "der Tod gehört zum Leben". So ein Quatsch! Karies und Krebs gehören auch zum Leben, aber sie müssen bekämpft werden.
Ich überlege mir ernsthaft, wie man den Tod besiegen kann. Vielleicht durch Kryonik ?
Gibts hier im Forum noch mehr Menschen mit Todesangst und wenn ja, wie geht Ihr damit um ?
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BeateOffline
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 (p8713)
Verfasst am: 18. Nov 2004, 21:22
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Hallo Mich!

Klar haben wir alle hier im Forum Angst vor dem Tod (schliesslich sind wir durch die Diagnose "Krebs' ja auch schon ziemlich hautnah damit konfrontiert worden) - jeder geht anders damit um, meist schafft man es ziemlich gut, das Thema zu verdrängen, aber ab und zu (vor allem bei den regelmässigen Kontrolluntersuchungen) kommt die Angst wieder hoch!

Wenn man bereits Todesfälle im engeren Umfeld (Familie usw) miterlebt hat, beschäftigt man sich auch intensiv mit dem Thema.

Aber im allgemeinen wird das Thema "Tod" ja heutzutage im täglichen Leben vollkommen verdrängt, in der Konsumgesellschaft gilt nur, was "jung und fit" ist, Alter, Falten, Krankheit und Tod sind nicht "In" und werden weggeschoben und totgeschwiegen! Ich glaube, dadurch hat man (immer, wenn man dann noch mal dran denkt) viel MEHR Angst davor, weil es halt so unbekannt und unheimlich ist, als wenn man regelmässig damit in Berührung käme (früher wurden Tote z.B. tagelang aufgebahrt und man kam sich von ihnen verabschieden - das macht man heutzutage kaum noch, und die meisten Leute sterben mutterseelenalleine im Krankenhaus, statt zuhause im Kreise der Familie ...)

Ich selber muss eigentlich sagen, dass ich durch die Krankheit (ich hatte bereits 2x Krebs, fürs erste beide besiegt (hoff)) eher noch mehr Spass am Leben habe und es noch viel bewusster geniesse, als zuvor - mir ist halt bewusst geworden, dass es nicht "ewig" dauert und man lieber das Beste draus machen und jeden Augenblick bewusst geniessen sollte, als sich mit irgendwelchen Kinkerlitzchen herumzustressen und immer alles auf morgen zu schieben ...

Du sagst, dass du schon seit 30 Jahren (also seit Beginn der Pubertät) "in Angst vor dem Tod" lebst - das scheint mir wirklich ein bisschen extrem! Hast du so schlimme Erfahrungen gemacht? Wenn dir diese Angst richtig den Lebensmut nimmt (hilft ja nichts, davor Angst zu haben und sich damit das ganze Leben zu vermiesen, ändern tut es nichts dran, aber es hindert einen dran, all die Zeit, die man noch hat, zu geniessen!), wäre es vielleicht ganz ratsam, professionnelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, man kann im Gespräch mit einem Psychologen oder Psychotherapeuten solche Ängste sehr gut aufarbeiten und lernen, damit umzugehen und sie zwar zuzugeben, sich aber nicht davon beherrschen zu lassen.

Alles Gute!

Beate
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ElisOffline
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 (p8714)
Verfasst am: 18. Nov 2004, 21:45
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Hallo, Michael!

Interessantes Thema Smile. Bei mir ist es so, dass ich sehr lang ziemlich große Todesangst hatte - und es daher vorzog, dem Thema aus dem Weg zu gehen und nicht daran zu denken. Seltsamerweise hat sich das erheblich reduziert, seit ein Freund von mir auf tragische Weise bei einem Unfall in relativ jungem Alter gestorben ist. Rational erklären kann ich das auch nicht, aber ich hatte in den Wochen danach zunehmend weniger Angst, wenn ich an den Tod dachte. Alle Todesfälle, mit denen ich davor konfrontiert wurde, waren entweder natürliche in recht hohem Alter (etwa meiner Großeltern), oder von Menschen, mit denen ich kaum persönlichen Kontakt hatte - dies war der erste Todesfall, der mich im Erwachsenenalter wirklich "schockte" zunächst. (Allerdings glaub ich im Gegensatz zu dir an ein Weiterleben nach dem Tod - das wiederum war aber auch zu dem Zeitpunkt, als ich noch fast panische Angst vor dem Tod und dem Sterben hatte, auch bereits der Fall.)

Zu dem "Märchen" vom Weiterleben nach dem Tod eine kleine Denkanregung: http://f27.parsimony.net/forum67592/messages/2087.htmLink verläßt das Forum, neues Fenster wird geöffnet

Und denk das, was du dir wünscht, auch einmal konsequent zu Ende: Wie alt würdest du denn werden wollen?
In heutiger Zeit liegt so die natürliche Altersgrenze, die gerade noch erreichbar ist, wohl irgendwo bei 116-120 Jahren. 90- und 100-jährige sind schon zunehmend keine Seltenheit mehr. Aber sieh dir andererseits die vielen Menschen an, die schon mit 70, 80 schwerkrank sind und dahinvegetieren oder nicht mehr in der Lage am sozialen Leben teilzunehmen und zunehmend vereinsamen. Wenn es möglich ist, das Leben derartig zu verlängern, wird das sicher nur einer Anzahl von besonders Begüterten möglich sein. Das Gros deines Umfelds wird dann weggestorben sein. Wirst du in dem Alter wirklich noch so flexibel sein, dich ausschließlich mit Menschen zu befassen, die um etliches jünger sind als du? Würdest du wirklich "unsterblich" sein wollen - unter den Bedingungen, die hier auf der Erde herrschen? Für mich ist das eigentlich eher eine Schreckensvorstellung.

Alles Liebe,

Elis
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Alba
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Pap. SD-Ca., foll. V...
Sachsen-Anhalt
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 (p8726)
Verfasst am: 19. Nov 2004, 08:29
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Hallo Michael,
Todesangst ist etwas, was viele Menschen kennen. Und wie Beate geschrieben hat, unsere Gesellschaft belegt den Tod und alles, was damit zusammenhängt, mit einem großen Tabu - das ist schrecklich und macht noch mehr Angst.

Mein Vater ist mit 58 Jahen an einem Hirntumor gestorben, nachdem er sich jahrelang darauf gefreut hatte, einmal schon mit 60 in Rente gehen zu können.
Dies und meine eigene Erkrankung bestärken mich darin, soviel wie möglich im Jetzt zu leben, gerade weil ich weiß, es ist endlich dieses Jetzt. Und gerade deshalb kommt es mir fast schöner und intensiver vor als zuvor.

Meine Großmutter, die Mutter meines Vaters, ist jetzt 93. Sie war bis ins hohe Alter noch relativ rüstig, inzwischen kommt 2-3x am Tage ein Pflegedienst.
Was ich mir aber viel schlimmer denke als die zunehmende körperliche Hinfälligkeit, ist die Einsamkeit. Meine Großmutter ist zu Hause, es gibt die Familie, einen Sohn noch, Schwiegertöchter, Enkel und Urenkel, dazu noch jede Menge Neffen und Nichten und Großneffen und Großnichten, die sie, solange sie noch konnte, immer zu allem eingeladen haben.
Was es nicht mehr gibt, ist ihre eigene Generation. Alle, die mit ihr jung gewesen sind, sind inzwischen verstorben. Es ist niemand da, der ihre Erfahrungen teilt.

Wenn ich mir vorstelle, ich müßte ausschließlich mit den Freunden, Cousins und Cousinen meines Sohnes umgehen, die alle so prima sein können wie nur möglich - dann möchte ich keine 93 werden.

Ich weiß nicht, ob es ein Leben nach dem Tode gibt oder nicht. Ich wünschte mir nur, meinen Vater einmal wiedersehen zu können.
Aber auch wenn das alles Illusion sein sollte, dann gilt das kluge Wort, das ich mal gelesen habe:
Wo ich bin, ist der Tod nicht, und ist der Tod, dann bin ich nicht.

Ob Dir das weiterhilft, weiß ich ncht. Mich tröstet es ein bißchen.
MfG Alba
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 (p8729)
Verfasst am: 19. Nov 2004, 09:33
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Hallo Michael,

wenn mensch vor etwas Angst hat muss er sich zuerst fragen, ist diese Angst begründet oder nicht. Warum macht mir der Tod Angst?

Alle haben wir auf irgendeine Weise Angst vor dem Tod. Angst, dass wir einen geliebten Menschen zu früh verlieren. Angst, dass wir selbst zu früh sterben und geliebte Menschen zurücklassen müssen, ihnen Schmerz zufügen damit.
Aber die Vorstellung ewig leben zu müssen oder gar eigefroren zu werden, um später aufgetaut weiter zu leben, wäre für mich noch viel unheimlicher.
Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, wenn ein alter Mensch stirbt, ist das eine "runde Sache", für alle Beteiligten. Ein tiefes Erlebnis, wenn es auch traurig macht, weil es ein großer Abschied ist.
Das heisst nicht, dass der Mensch nicht durch alle Höhen und Tiefen durchgeht, wie sie der Tod mitsich bringt.
Eine erfahrene Altenpflegerin erklärte uns, dass es für den bewusst Sterbenden ist wie eine Geburt nur im umgekehrten Sinn. Wir haben den Tod unseres Vaters, er erreichte ein biblisches Alter - geistig und körperlich gesund, bis auf die letzte kurze Zeit - so miterlebt. Der Gedanke von der "Geburtumkehr" hat uns sehr getröstet und uns vieles Verstehen lassen.
Ich kann nicht gegen Gegebenheiten ankämpfen, aber ich kann versuchen, alles zu tun um gesund zu bleiben, um ein biblisches Alter zu erreichen. Wenn mir das nicht vergönnt sein sollte, möchte ich wenigstens so lange ich lebe leben, im wahrsten Sinn des Wortes.

Viele Grüße
MaryLou
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Monika
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BeitragTodesangst

 (p19538)
Verfasst am: 26. Nov 2005, 19:34
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Hallo Michael.

Ich gehe täglich mit toten um, und ich muß Dir sagen nicht der Tot ist es was den Leuten Angst macht, sondern das Sterben. Der Tot ist ist ja entgültig, und bis es so weit ist, also das Sterben kann schon eine Grausamkeit sein.
Ich glaube wirklich das beim Übergang vom Sterben bis zum Tot mein Leben noch einmal an mir vorbei läuft. Wenn ich dann rüber gehe in den Tot nimmt mich jemand ann die Hand den ich im Leben sehr lieb hatte und holt mich rüber in den Tot.
Ich erlebe es täglich und habe es jetzt erst bei meiner Mutter erlebt die bei mir gestorben ist, das sie kurz bevor sie den letzten Atemzug machte ein Lächen auf dem Gesicht hatte. Ich denke mal mein Vater hat sie rüber begleitet.
Wenn Du daran denkst und Dir vor Augen hällst wer Dich holt und wer Dich lieb hatte dann wirst Du die Angst vor dem Tot sicher ein wenig verlieren.Du sagst das Du nicht verstehst das jeder sagt Tot gehört zum Leben. Es ist aber so. Deine Angst kann ich nur so verstehen das Du Dich nur mit tot beschäftigst.
Lebe doch erst mal Dein Leben und laß das andere auf Dich zukommen.
Monika
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Hans-Jörg
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BeitragTodesangst

 (p20729)
Verfasst am: 08. Jan 2006, 18:33
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Hallo Michael,

mir geht es wie Dir. Seit frühester Kindheit habe ich sehr große Angst vor Krankheiten, Alter(n) und dem Tod.
Natürlich auch vor dem Sterben, obwohl daran wohl wieder das Schlimmste die Angst vor dem Danach sein dürfte. So unsinnig es auch scheinen mag, ich würde wohl jede Art der Hölle dem Nichts vorziehen.
Alles in mir sträubt sich gegen die Vorstellung, irgendwann nicht mehr zu sein und dann gleich noch für alle Zeiten. Ich meine, dass es die oberste Staatsaufgabe sein müsste, etwas gegen das Altern und andere Krankheiten zu erforschen.

Ich kenne einiger Deiner Bemühungen (Vereine zu gründen und eine Kryonikfiliale nach Deutschland zu holen) und habe sehr große Achtung davor.

Selber stehe ich den heutigen Kryonikverfahren leider etwas skeptisch gegenüber. Auch die Angst beim Sterben, dass es eben nicht funktioniert, wird man wohl nicht los. Na ja, verlieren kann man ja nicht viel dabei.

Es ist für mich immer wieder erstaunlich, erschreckend wie viele Menschen doch das Altern und den Tod gut heißen, regelrecht verteidigen.
Was ängstigt die Leute nur so an der Vorstellung ewig leben zu können?
Außerdem steht echte Unsterblichkeit, die ich persönlich wohl anstreben würde, ja gar nicht zur Debatte.
Selbst wenn das Altern geheilt und alle Krankheiten verbannt wären, so könnte man immer noch durch Unfälle, Verbrechen oder Suizid zu Tode kommen.

Es ist mehr als nur schade! Wäre das Verhältnis Unsterblichkeitsverfechter zu Todesanhängern umgekehrt in der Gesellschaft vertreten, so würde die menschliche Lebenserwartung wohl heutzutage bereits ganz anders ausfallen.

Grüße Dich
Hans-Jörg
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Michelle
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 (p90183)
Verfasst am: 23. Jun 2010, 09:48
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Hallo, ich bin zufällig auf dieses Forum "gestoßen", weil ich mich für meine Schwester, die kalte Knoten an der Schilddrüse hat, mal ein wenig umsehen wollte.
Aber zum Thema Angst würde ich gern auch etwas beitragen. So langsam gibt es neue Ansätze, mit all den menschlichen Ängsten in unserer "modernen" Zeit umzugehen. Oft ist Angst ein Tabu oder man verlacht Menschen als Feiglinge, Angsthasen ect. und wendet sich schnell von solchen Menschen ab und billigen Vergnügungen zu, weil man sich nicht plötzlich mit der eigenen Angst konfrontiert sehen will. Aber eigentlich ist die Angst etwas Gutes. Sie achtet auf uns, damit wir nicht einfach all unseren Wünschen nachgeben und z.B. von einem wunderschönen Felsen ins wunderbar blaue - aber unbekannte tiefe Wasser springen. Sie zeigt sich zuverlässig(!) überall dort, wo sie "ihrem" Menschen etwas Wichtiges (!) und letzlich immer lebenserhaltendes sagen will. Es ist schon mal gut, dass Du die Angst nicht einfach verdrängst. Jetzt nimm sie als Gesprächsparnter und Freund an und "sprich" mit ihr. Es hilft natürlich, zu diesen Gesprächen einen Therapeuten oder spirituell lebenden Menschen mit einzuladen. Interesant finde ich, warum Du nicht glaubst, dass Du eine Seele hast? Es ist doch nicht alles sichtbar was existiert... elektrischen Strom können wir auch nicht sehen, auch jede Melodie ist unsichtbar, Gedanken auch und Ängdte ebenfalls und Du wirst da ja auch solche Beispiele kennen. Wir wissen doch so wenig über den Menschen und seine "inneren Fähigkeiten".
Es gibt verschiedene Möglichkeiten alte Ängste, deren Ursachen uns nicht mehr erinnerlich sind, die aber über uns als bleiernde Angst bleiben, zu bearbeiten. Z. B. die Angst, die ein Fötos bei lebensbedrohlichen Situationen im Mutterleib spürte oder auch die Angst als ein Säugling oder Kleinkind in traumatischen Situationen. Ein Therapeut hat mal über die dramatischen Auswirkungen (Angstkrankheiten) gesprochen, die sich ergeben können, weil ein Säugling auf dem Arm seiner Mutter liebevoll gefüttert wurde und der auch am Tisch sitzende Vater, dem wenige Monate alten Kind brutal auf den sabbernden Mund geschlagen hat, vermeindlich um es zum anständigen essen zu erziehen. Da dieses sich nicht in Deutschland zugetragen hat, durfte die unterdrückte Mutter das Kind auch nicht trösten...Nur Mal zur Illustration, was so alles früh zu wirken beginnen kann.
Es gibt auch ausgezeichnete Heilpraktiker, die die Ursachen von Ägnsten ans licht bringen können. Auch die Homöopathie kennt Mittel gegen verschiedene Ängste. Ich habe das jedenfalls mit Erfolg in Anspruch genommen. Und die Traditionelle Chinesische Medizin "bearbeitet" bei Ängsten z. B. häufig die LEBER. Auch eine Drüse - die größte und hat ja schon in ihren Namen ein Stück LEBEn.
Du bist nicht allein...wir alle leben mit Ängsten...sie dürfen kommen und uns an etwas erinnern oder vor etwas warnen und werden wieder gehen wenn Du sie freundlich angehört hast...fließen wie das Leben selbst und die Jahreszeiten. Frag doch Deine Angst, ob sie sich um Dich sorgt, weil Du Deine Seele einfach übersiehst und so nicht für sie sorgen kannst.
Viel Gutes wünsche ich Dir!
Michelle
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Alba
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Pap. SD-Ca., foll. V...
Sachsen-Anhalt
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 (p90184)
Verfasst am: 23. Jun 2010, 10:58
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Hallo Michelle,

Du antwortest da auf einen Beitrag aus dem Jahre 2004. Der Fragesteller hat sich nach meiner Erinnerung nie wieder gemeldet.

Du befindest Dich hier im Krebsforum und gerade gestern hat jemand von abermals aufgetretenen Lebermetastasen berichtet.

Da verzeihst Du vielleicht, wenn ich etwas ungeduldig auf Platitüden wie diese reagiere:
Michelle hat folgendes geschrieben:
Und die Traditionelle Chinesische Medizin "bearbeitet" bei Ängsten z. B. häufig die LEBER. Auch eine Drüse - die größte und hat ja schon in ihren Namen ein Stück LEBEn.

Derlei volksetymologische Deutungen gibt es auch und gerade für die Schilddrüse - und da stimmen sie ebensowenig.

Das Wort "Leber" kommt nicht von Leben, sondern von mittelhochdeutsch lebere, althochdeutsch lebara (es gibt noch die Formen levere und libro aus dem Mittelniederländischen bzw. germanischen). es bedeutete ursprünglich vermutlich soviel wie "die Fette"
Dabei muß man auch bedenken, daß die Menschen innere Organe wie eben die Leber zuerst an Tieren kennenlernten (und aßen).

MfG Alba
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