| Cate. |
Beitrag:
Verfasst am: 14. Mai 2005, 13:26 |
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Liebe Verari und alle Interessierten,
ich versuche es gleich mal mit dem registrieren. Jetzt erstmal das Wesentliche: Ich bin am 13.4. (also vor 4 Wochen) wegen einem gutartigen großen und mehreren kleinen Knoten (ca. 5 cm) sowie Zysten minimalinvasiv operiert worden. Bis auf einen kleinen Rest ist die komplette SD raus. Grund für die OP war schnelles Wachstum (3 cm in 4 Mon.) und kalte Kn. Mein linker Stimmbandnerv ist wohl nur "beleidigt" (Nervsicherung während OP) und das Stimmband daher gelähmt. Ich habe gleich nach der OP noch im Krkhs mit der Logop. und in der 2. Woche mit Elektroschocks angefangen, um das lahme Stimmband zu trainieren (da gibt es geteilte Meinungen, aber mir hat es sehr geholfen). Ich hab OP und Nachwirkungen sonst nur homöopathisch begleitet (z.B. Arnika C200 sehr gut zur Wundheilung). In den ersten zwei Wochen hab ich mich auch ständig verschluckt und nach Luft geschnappt, jetzt zwei Wochen später sieht die Welt schon rosiger aus: es wird stetig besser und gestern hat's irgendwie klick gemacht. Meine Stimme ist schon voller, verschlucken ist nicht mehr und Luft bekomme ich auch schon mehr. Ich bin auch nicht die Geduldigste, aber in diesem Fall heißt es wohl hoffen und warten. Meine Therapie: 2-3x die Woche Logop. plus E-Schocks, tief und ruhig (!) durchatmen, viel trinken aber keine säurehaltigen Getränke(saure Säfte, Schwarztee, Kaffee, trockenen Wein), gegen Halsschmerzen u. trockene Schleimhäute im Wechsel: Emser Salzpatillen ohne Menthol, Islamoos Pastillen, WALA Echinacea Mund- und Rachenspray (auch super nach OP!), zur Wundheilung u. Weichmachung der Narbe (wenn Schorf ab!): tagsüber Weleda Damm-Massageöl und nachts Johanniskrautöl (da schmieriger). Fazit: Die OP selber war tatsächlich eher harmlos (war nach 3 Tagen zu Hause), die NARBE (4 cm) ist nach 4 Wochen in der Mitte schon ganz blass am Rand noch etwas rot, es stichelt etwas beim draufdrücken und die Ränder sind noch etwas verhärtet ansonsten "zeige" ich sie offen und die meisten merken es nicht, (beim Schlucken zieht die Haut hoch: etwas unangenehm aber auch jeden Tag besser), die stimmlichen Nebenwirkungen (s.o.) sind heftiger als ich dachte und kommen wohl in Form des "beleidigten" Nervs recht häufig vor. Für Menschen in Sprechberufen kann ich daher nur wärmstens empfehlen sich mindestens 6 Wochen Puffer nach der OP einzuräumen!
Soweit erstmal. Besten Gruß, gute Besserung und viel Optimismus
Cate |
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verari Anmeldung: 07.05.05 Beiträge: 40 Struma, Stimmbandläh... nrw  50+ |
Beitrag:
Verfasst am: 14. Mai 2005, 15:18 |
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Hallo Cate, hallo Fories,
das ist ja eine unglaublich aufmunternde Antwort. Danke! Ich hoffe, dass ich geschafft habe, eine PM an dich zu schicken.
Also werde ich mich jetzt in Geduld fassen, auf einen möglichst schnellen Logopäden-Termin hoffen und davon ausgehen, dass es irgendwann besser wird.
Einen großen Teil meiner Arbeit erledige ich am Telefon. Damit bedeutet das Stimmbandproblem auch einen Krankenschein - aber ich hoffe, dass es unter sechs Wochen geht.
Schöne Grüße und nette Pfingsten
Verari |
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