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Anne aus Berlin
Anmeldung: 11.04.05 Beiträge: 21 Pap. CA Berlin Schöneberg  20+ |
Beitrag: (p13161)
Verfasst am: 08. Mai 2005, 18:14 |
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Hallo alle zusammen!
Ich habe jetzt endlich einen OP-Termin, und zwar auch bei Prof. Steinmüller im Humboldt-Klinikum. Am 17.Mai gehts los. Ursprünglich bin ich nur wegen Michas Bericht und der Möglichkeit der minimal invasiven OP dorthin, doch leider ist mein Knoten zu groß dafür. Trotzdem bin ich nach dem Gespräch total zuversichtlich, dass die Chirurgen des Humboldt so schonend wie möglich da rangehen werden und einen sehr feundlichen und kompetenten Eindruck haben sie noch dazu hinterlassen. Ich fühe mich also in guten Händen. Wenn alles gelaufen ist, verspreche ich natürlich, euch einen Bericht zu liefern.
Drückt mir die Daumen!
Bis dann,
Anne |
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| Beate (Gast) |
Beitrag:  (p13168)
Verfasst am: 08. Mai 2005, 22:21 |
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Hallo Anne,
mach Dir mal wegen der Narbengröße keine Sorgen! Mir wurde auch ein 5 x 5 x 3 cm großer Knoten entfernt, die Narbe ist trotzdem nur 5 cm lang und kaum noch zu sehen! Alles Gute für die OP!
Liebe Grüße
Beate |
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Anne aus Berlin
Anmeldung: 11.04.05 Beiträge: 21 Pap. CA Berlin Schöneberg  20+ |
Beitrag: (p13419)
Verfasst am: 16. Mai 2005, 16:20 |
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also jetzt sind es nur noch ein "paar" stunden bis zum op-termin und mir ist total mulmig.
morgen früh um 7 muss ich da antanzen und dann bin ich die erste die operiert wird.. juchu... hm.
mein freund scherzte schon über die henkersmahlzeit heute abend, denn frühstück gibts ja morgen nicht. und irgendwie fällt es mir jetzt zunehmend schwerer meine gedanken irgendwie zu zerstreuen und mich abzulenken. ich mal mir einfach ein horrorszenario nach dem anderen aus und fühle mich mit der vorstellung da völlig ausgeliefert zu sein wirklich nicht gut.
drückt mir die daumen und schickt mir ein bisschen mut.
ich schreib euch dann hinterher wie's war.
bis denn dann,
liebe Grüße aus Schöneberg!
Anne |
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DELTA66 Anmeldung: 05.05.05 Beiträge: 32 Struma nodosa Wien/Österreich  60+ |
Beitrag: (p13420)
Verfasst am: 16. Mai 2005, 16:33 |
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Hallo Anne, kann Dir durchaus nachfühlen! Habe zwar noch einige Zeit bis zu meinem Termin am 1.Juli, denke aber trotzdem fast ständig an die bevorstehende OP. Du hast aber den Vorteil das Du spätestens morgen abend alles hinter Dir hast! Wünsche Dir alles Gute für Morgen!
Liebe Grüße aus Wien, sendet Harald |
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Harald
Anmeldung: 12.05.99 Beiträge: 7508 fol. SD-CA 97 Berlin  40+ |
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netti01 Anmeldung: 22.11.04 Beiträge: 163 pap. Sd-Ca Follikula... Berlin  40+ |
Beitrag:  (p13426)
Verfasst am: 16. Mai 2005, 18:31 |
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liebe anne,
mir ging es letztes jahr im okt. genauso
ich hatte eine wahnsinnige angst
war alles halb so schlimm
nur die narkose hab ich nicht so gut vertragen
nächsten tag bin ich schon wieder rumgelaufen
also ich drück dir ganz feste die daumen
und du wirst sehn ende der woche berichtest du uns schon von deiner op
lg netti  |
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Andrea2005 Anmeldung: 26.04.05 Beiträge: 4 SDüberfunktion - Mor... Berlin  40+ |
Beitrag:  (p13449)
Verfasst am: 17. Mai 2005, 10:39 |
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Hallo,
auch ich wurde vor 2 Wochen im Bethel KKH operiert, Schilddrüsentotaloperation nach 12 jähriger Überfunktion- Morbus Basedow. Ich kann nur Gutes berichten. Meine Operateure waren Dr. Stöhr und Dr. Debbert. Das Bethel hat auf alle Fälle Routine was Schilddrüsenoperationen angeht. Das Personal war stets bemüht alle Fragen und Anliegen der Patienten zu erledigen. Die Operation ist halb so schlimm wie ich dachte. Am Tag der Operation hatte ich mit den Nachwirkungen der Narkose zu tun, konnte dann aber am Abend wieder aufstehen und auch etwas trinken. Die Schmerzmittel werden durch den Tropf gegeben, aber Schmerzen hatte ich keine, auch nicht danach. Meine Narbe sieht etwas wulstig aus, ist aber normal und wird sich bald verändern. Mit der Medikation habe ich 1 1/2 Wochen nach der OP angefangen und werde nächste Woche meine Schilddrüsenärztin zwecks Nachsorge aufsuchen. Also, alles in allem bin ich gut drauf, habe keinerlei Probleme und möchte allen, die diese OP noch vor sich haben, das Bethel KKH nur empfehlen, ich hatte dort einen ruhigen und harmonischen Aufenthalt. Grüße an alle , Andrea |
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Anne aus Berlin
Anmeldung: 11.04.05 Beiträge: 21 Pap. CA Berlin Schöneberg  20+ |
Beitrag: (p13588)
Verfasst am: 20. Mai 2005, 21:10 |
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also da hattet ihr mit eurer prognose doch tatsächlich recht.. na sowas
ich lebe jedenfalls noch und wenn man bedenkt, dass die op jetzt etwas mehr als 72h her ist, dann gehts mir dafür ziemlich blendend. gestern nachmittag habe ich "mich entlassen" und die erste nacht zu hause dann wie ein baby durchgeschlafen (in krankenhäusern konnt ich das noch nie). aber am besten ich fang mal von vorne an:
am dienstag, dem 17.5. meldete ich mich um kurz vor 7uhr bei der netten schwester angela im humboldt-klinikum und wurde ruckzuck in ein echt heißes kh-höschen und so ein tolles rückenfreies teil verpackt.. ach ja und natürlich passend dazu in thrombose-strümpfe.. und bekam eine beruhigungspille verabreicht.
als meine bettnachbarin zehn minuten später selig schnarchte und ich immernoch nervös wie sonstwas im bett "stand" bekam ich dann eine zweite.. irgendwie scheine ich gegen die dinger aber resistent zu sein
auf diese weise konnte ich mich jedenfalls noch nett mit dem zivi, der mich in den op-vorraum karrte, unterhalten und später mit dem narkosearzt, der auch die zugänge legte und so ... ..
bekam ich die erklärung zu diversen monitoren die da rumstanden dann auch nur noch halb mit und daran, dass ich irgendwie eingeschlafen bin erinnere ich mich überhaupt nicht
aber eingeschlafen sein muss ich ja .. denn ans aufwachen erinnere ich mich dann wieder und daran dass ich die narkose so gar nicht vertragen habe (war auch meine erste)
aber den rest des tages auf der station habe ich dann eh mehr oder weniger schlafend verbracht. nur der chirurg prof. steinmüller lugte abends nochmal kurz ins zimmer und sagte mir ich hätte tatsächlich eine hälfte der sd behalten dürfen, da der schnellschnitt negativ ausgefallen war. *freu*
schon am nächsten tag kam das pflaster runter und die narbe ist wirklich super gelungen sie ist sehr dünn, ca 7 cm lang (35ml wurden entfernt) und tut überhaupt nicht weh! und noch ein lob an den operateur: meine stimme war sofort nach der op wieder da und mittlerweile rede ich zum leidwesen meines freundes schon wieder wie ein wasserfall.
das humboldt-klinikum (das übrigens sehr einfach über die u8 und ein paar busstationen bzw ein wenig fussweg zu erreichen ist) ist sicher nicht das schönste kh berlins aber ich muss allen menschen denen ich dort begegnet bin ein ganz dickes lob aussprechen. die schwestern und pfleger, der stationsarzt und prof. steinmüller waren alle wirklich nett, sehr warm und herzlich und ich habe mich keinen augenblick lang schlecht aufgehoben gefühlt. nur über das schwarzbrot zum frühstück am tag nach der op habe ich mich ein wenig geärgert, denn das schlucken war so kurz nach der op extrem schwierig für mich. das war wohl die art des pflegepersonals mich zu ermuntern so schnell wie möglich wieder auf die beine zu kommen. nun, mittlerweile geht auch das schlucken schmerzfrei und jetzt ist das einzige was mir noch zu schaffen macht die ziemlich starke verspannung im nacken und schulterbereich. die kennt ihr ja bestimmt alle...
oh mann, das war jetzt das erste mal dass ich das ganze revue passieren lassen habe und ich hoffe es ist nicht zu lang und verwirrt ausgefallen.
ein kleiner wehrmutstropfen bleibt leider noch zu erzählen: der histo-befund nach der op war nicht eindeutig und lautet wörtlich: "(..) partiell papilläre Neoplasie der SD mit geringen regressiven Veränderungen (..) bisher ergeben sich keine zweifelsfreien Anhaltspunkte für Malignität. Der Knoten enthält ausgedehnte papilläre Abschnitte, die nukleären Kriterien für ein pap. Karzinom sind aber bisher nicht zweifelsfrei erfüllt... " usw. und nun muss ich ein zweites pathologisches gutachten abwarten weil der erste pathologe sich nicht festlegen wollte. ich hoffe also auf noch ein bisschen mehr glück und bitte euch mir noch ein bisschen die daumen zu drücken, dass ich nicht nochmal unters messer muss. soweit so gut.
ich danke euch allen sehr für euren rat, und die moralische unterstützung, ihr wart wirklich toll!
man sieht sich,
liebe grüße aus schöneberg,
anne |
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