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Beitrag |
Beate
Anmeldung: 14.03.00 Beiträge: 1575 SD-CA 2000 (pap. + f... Frankreich  50+ |
Beitrag:
Verfasst am: 25. Mai 2005, 01:30 |
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Harald:
Die Obergrenze des TSH-Wert ist sehr umstritten unter den Ärzten. Die einzelnen Beiträge geben immer nur den jeweiligen Erkenntnisstand oder auch nur die Ansicht von einzelnen Ärzte-Gruppen wieder.
Am besten daher alle Beiträge dieses Themas lesen, um sich eine eigene Meinung zu bilden.
Hallo ihr alle,
ich hatte ja schon davon berichtet (im Anschluss an den SD-Kongress von Istanbul 2004) : neueren Untersuchungen zufolge (NHANES III) soll die Obergrenze für den TSH-Wert von 4 auf 2,5 abgesenkt werden, weil man festgestellt hat, dass bei früheren Untersuchungen unter den Versuchspersonen eine gewisse Anzahl Personen mit unentdeckter beginnender SD-Unterfunktion, und dementsprechend bereits erhöhtem TSH-Wert, waren, die die Ergebnisse nach oben verfälscht hatten.
Grade habe ich zufällig eine Zusammenfassung darüber gefunden, und zwar sogar auf deutsch (Carol Spencer ist die Dame, deren Vortrag ich gehört hatte). Da das ein Ärzten vorbehaltener Artikel ist, den ich nur im "Cache" von Google finden konnte, kopiere ich ihn hier rein:
| Zitat: | TSH-Norm zu hoch?
von Dr. med. Thomas Heim
Schon bei subklinischer Hypothyreose scheint Hormonsubstitution sinnvoll zu sein. Und wie hoch darf der TSH-Wert sein, um noch als normal durchzugehen?
Die TSH-Werte (mIU/l), gemessen in epidemiologischen Studien, weichen im oberen Bereich von der Normalverteilung ab.
Die allgemein empfohlene Obergrenze für Serum-TSH von 4,0 mIU/l ist wahrscheinlich zu hoch angesetzt.“ So resümierte Prof. Carol A. Spencer, Los Angeles, auf dem MEDcongress eine aktuelle Zusammenschau bisheriger Studien, die mögliche methodische Fehler bei der Festlegung des oberen Grenzwertes offenbart. Auffällig sei, dass die TSH-Werte in den entsprechenden Bevölkerungsstudien nicht die erwartete Gauß’sche Normalverteilung annehmen, sondern dass die Glockenkurve nach rechts verzogen ist.
Ohne diese Verzerrung, so Spencer, müsse man eine Obergrenze von 2,5 mIU/l annehmen. Wahrscheinlich gehe die Abweichung von der Normalverteilung darauf zurück, dass fälschlicherweise Personen mit beginnender Hypothyreose in die Studien einbezogen worden seien. Autoimmun bedingte Hypothyreosen zeigen zwar schon im Anfangsstadium Signalabschwächungen in der Sonographie, können aber zu diesem Zeitpunkt noch TPO (Thyroid Peroxidase)-Antikörper-negativ sein. Hypoechogene Sonographie-Befunde wurden aber als Ausschlusskriterium nicht herangezogen, als es darum ging, die TSH-Referenzbereiche aufzustellen.
Fachgesellschaften werden vermutlich ihre Empfehlungen korrigieren
Prof. Petra-Maria Schumm-Dräger, Chefärztin der Endokrinologischen Abteilung am Städtischen Krankenhaus München-Bogenhausen, rechnet damit, dass die Fachgesellschaften diese neuen Erkenntnisse zum Anlass nehmen, in Kürze ihre Empfehlungen zum oberen TSH-Grenzwert zu korrigieren.
Die Diskussion um den TSH-Grenzwert ist keineswegs mit akademischer Korinthenzählerei gleichzusetzen. Denn, so Schumm-Dräger, es verdichteten sich die Hinweise, dass Hormonsubstitution bereits bei subklinischer Hypothyreose (erhöhtes TSH und noch normales fT4) Nutzen bringt. So erwies sich bereits die isolierte Erhöhung des TSH-Wertes als Risikofaktor für eine spätere Autoimmun-Hypothyreose.
In einer Studie an Patienten mit subklinischer Hypothyreose gelang es, dem Anstieg der TPO-Antikörper durch frühe Hormonsubstitution vorzubeugen. Zudem scheinen bereits subklinische Hypothyreosen Dyslipidämie und erhöhtes kardiovaskuläres Risiko nach sich zu ziehen. Allerdings basieren diese Ergebnisse auf der bisherigen TSH-Obergrenze von 4,0 mIU/l oder höher.
Indikation für Therapie mit Schilddrüsenhormon großzügiger stellen
Im Hinblick auf eine möglichst günstige Nutzen/Risiko-Relation empfiehlt Schumm-Dräger, die Indikation für eine Therapie mit Schilddrüsenhormonen großzügiger zu stellen als bisher. Für den TSH-Bereich unter 10 mIU/l existierten zwar noch keine hinreichenden Daten aus prospektiven Studien. Dass die Substitution präventiv nutze, sei aber bei Erwachsenen sehr wahrscheinlich.
Auch der unter Hormonsubstitution anzustrebende TSH-Zielbereich ist Spencer zufolge korrekturbedürftig. In Übereinstimmung mit der National Academy of Clinical Biochemistry empfiehlt die amerikanische Endokrinologin die Einstellung des TSH auf einen Bereich zwischen 0,5 und 2,0 mIU/l. Schumm-Dräger tendiert sogar dazu, das TSH möglichst nahe an einen Wert von 1,0 zu titrieren“. |
aus www.aerztlichepraxis.de
Englisch zu diesem Thema z.B.:
www.endo-society.org
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Zuletzt bearbeitet von Beate am 17. Jul 2007, 10:54, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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| Gast |
Beitrag:  (p13718)
Verfasst am: 25. Mai 2005, 07:28 |
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Hallo Beate,
hast du etwas über Kinder und eventuell neue Normwerte gehört?
Mache gerade eine Erhebung zum Thema Schilddrüsenfunktionsstörungen/Teilleistungsstörungen/Lernstörungen etc.
Viele Kinder kommen mit einem Befund zurück und bekommen entsprechend Medikamente. Falls du etwas Interessantes gehört hast, wäre ich sehr an Infos interessiert!!
Liebe Grüße
Bärbel |
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Harald
Anmeldung: 12.05.99 Beiträge: 7508 fol. SD-CA 97 Berlin  40+ |
Beitrag:  (p13725)
Verfasst am: 25. Mai 2005, 09:32 |
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Hallo,
auf der Basler Dreiländertagung der Nuklearmedizin Ende April 2005 wurde auch eine Studie vorgestellt, bei der es um den TSH-Wert ging: K Zöphel, et. al.: Wo beginnt die subklinische Hypothyreose? Muss die obere Grenze des Normbereichs für TSH neu definiert werden? Abstract
Diese Studie kam gleichfalls zum Ergebnis, dass der alte obere Grenzwert von 4,0 mIU/l abgesenkt werden muss, allerdings nur auf 3,35 mIU/l
Viele Grüße
Harald
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| Gast |
Beitrag:  (p13727)
Verfasst am: 25. Mai 2005, 10:06 |
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Hallo Harald,
wurde das auch ausdrücklich für die Kinderwerte empfohlen??
Viele Grüße Bärbel |
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Beate
Anmeldung: 14.03.00 Beiträge: 1575 SD-CA 2000 (pap. + f... Frankreich  50+ |
Beitrag: (p14125)
Verfasst am: 05. Jun 2005, 16:28 |
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Hallo,
ich habe nichts zum Referenzwert für Kinder gefunden, nur was zur Dosierung: bei Kindern muss man im Verhältnis zum Körpergewicht meist eine höhere Dosis T4 geben, weil sie es schneller abbauen.
| Zitat: | | A euthyroid state is usually achieved in adults with a L-T4 dose averaging 1.6 μg/kg body weight/day. Children require higher doses (up to 4.0μg/kg bw/day) and older individuals require lower doses (1.0 μg/kg bw/day) |
Aber frag doch mal bei den "Schmetterlingen" nach, die beschäftigen sich speziell mit SD-Problemen bie Kindern und kennen sich da sicher aus?
http://www.die-schmetterlinge.de/
Ihr Forum: http://www.die-gesunde-schilddruese.de/
Liebe Grüsse!
Beate _________________
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| Bettina (Gast) |
Beitrag:  (p14155)
Verfasst am: 06. Jun 2005, 21:32 |
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Zu dem Thema habe ich einen noch neueren, aktuelleren deutschen Text gefunden...
http://www.schilddruese.net/oeffent.....nschaft/news/news4436.php
| Zitat: | "Prof. Dr. med. Rudolf Hörmann kommentiert:
Als Top-Arbeit haben wir für den Monat Mai 2005 eine aktuelle Arbeit zur Labordiagnostik ausgewählt.
Völzke und Mitarbeiter überprüften die Referenzwerte für Schilddrüsenhormone in Deutschland und stellen dabei Abweichungen zu den Herstellerangaben und den in anderen Ländern ermittelten Werten fest. Die Autoren schlagen neue deutsche Referenzbereiche für Schilddrüsenparameter vor.
Hintergrund
Die bisher üblichen Referenzbereiche für Schilddrüsenparameter insbesondere TSH (0,3 – 4 mU/l) wurden in letzter Zeit angezweifelt.
Von einigen Autoren wurde ein engerer Bereich vorgeschlagen (TSH 0,5 – 2,5 mU/l).
Ein zusätzlicher Einfluss kommt der Iodversorgung einer Bevölkerung zu.
Genaue Referenzwerte für Laborwerte sind nur bevölkerungsbezogen, methoden- und laborspezifisch festzulegen und zu definieren.
Methoden und Ergebnisse
Zur Etablierung der Referenzwerte wurden insgesamt 1488 Personen, 663 Frauen und 825 Männer untersucht.
Die Referenzpopulation wurde sehr sorgfältig aus einer weit größeren sog. krankheitsfreien Stichprobe (3915 Patienten) ausgewählt, indem Patienten mit vorher unbekannten Schilddrüsenerkrankungen ausgeschlossen wurden.
Im Serum bestimmt wurden: TSH, fT3, fT4 und die TPO-Antikörper. Zusätzlich wurde eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse durchgeführt.
Als Referenzbereich wurde der zwischen der 2,5% und 97,5% Perzentile gelegene Bereich genommen, dem 95% der Patienten zugehören.
An Hand dieses Vorgehens wurden folgende Referenzwerte ermittelt:
TSH 0,25 - 2,12 mU/l,
fT3 3,8 - 7,0 pmol/l,
fT4 8,3 - 18,9 pmol/l.
Insbesondere die Referenzwerte von TSH weichen von den Angaben des Herstellers der Bestimmungsmethode (0,3 – 3,0 mU/l) ab.
Sie unterscheiden sich auch stark von den amerikanischen Referenzwerten der NHANES-Studie.
Die Wahl des jeweiligen Referenzwertes führt zu unterschiedlichen Häufigkeiten von Schilddrüsenfunktionsstörungen in der Bevölkerung.
Resümee
Die Arbeit greift die jüngste Diskussion um die Gültigkeit der bisher allgemein üblichen Referenzwerte für Schilddrüsenfunktionsteste (TSH) auf und beschreibt eigene deutsche Referenzbereiche. Vor einem Abschluss der Diskussion und einer fälligen Neubewertung der Referenzwerte sind in nächster Zeit noch einige weitere Studien zu erwarten. " |
Wobei ich die Festlegung der Normbereiche der fT´s für fragwürdig halte, da ja jedes Labor doch eigene Normbereiche hat. Bei meinem Labor liegen die Normwerte der fT´s jetzt schon höher...
LG Bettina |
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Harald
Anmeldung: 12.05.99 Beiträge: 7508 fol. SD-CA 97 Berlin  40+ |
Beitrag:  (p35942)
Verfasst am: 30. Okt 2006, 23:44 |
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Hallo,
um den TSH-Grenzwerte gibt es unter den Ärzten zum Teil heftige Kontroversen:
siehe Neue Obergrenze für TSH-Wert für Menschen mit Schilddrüse
Und erst in diesem Sommer ist auch ein Artikel im Ärzteblatt erschienen, wo sich führende Schilddrüsenspezialisten gegen eine Behandlung der subklinischen Hypothyreose wenden, weil das Risiko eine Hormon-Substitution für das Herz-Kreislauf-System höher ist als die Nicht-Behandlung.
Brabant, Georg; Kahaly, Georg J.; Schicha, Harald; Reiners, Christoph
Milde Formen der Schilddrüsenfehlfunktion: Ursachen, Diagnostik, Vorgehen
Subclinical hyperthyroidism
in Dtsch Arztebl 2006; 103(31–32): A 2110–15.
Viele Grüße
Harald _________________ Als Verein sind wir stärker:
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ChrisM Anmeldung: 02.08.07 Beiträge: 2 München  40+ |
Beitrag: (p48459)
Verfasst am: 03. Aug 2007, 01:12 |
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Hallo,
in meinem Befund sind die Grenzwerte wie folgt definiert:
fT3 3.2 ... 7.2 pmol/l
fT4 11.5 ... 23.5 pmol/l
TSH basal 0.30 ... 2.5 uE/ml
Daraus kann ich folgern, dass die gemessenen Werte je nach Grenzwertdefinition innerhalb oder außerhalb liegen können (irgendwie trivial), allerdings erhöht das nicht wirklich meine Sicherheit innerhalb der Grenzen zu liegen, da ja die "falschen" Grenzwerte angewendet worden sein könnten.
Weiss denn jemand, wer diese Werte festlegt, bzw. kann irgendeine Organisation das überhaupt verbindlich tun?
hat das mein Arzt/Labor mehr oder weniger willkürlich getan?
Danke und beste Grüße
Christoph |
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Harald
Anmeldung: 12.05.99 Beiträge: 7508 fol. SD-CA 97 Berlin  40+ |
Beitrag:  (p49723)
Verfasst am: 11. Sep 2007, 11:48 |
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Hallo Chris,
sorry sehe erst jetzt , dass Du auf Deine Frage noch keine Antwort bekommen hast.
Die "Grenzwerte" solltest Du eher als Referenzwerte betrachten.
Beim TSH siehst Du ja bei den obigen Beiträgen, dass der obere Refenzwert (bei Menschen mit Schilddrüse) unter den Ärzten sehr umstritten ist.
Auch in der Nachsorge des Schilddrüsenkrebs sind sich die Ärzte uneinig wie stark bei wem und wie lange der TSH-Wert unterdrückt werden soll. Lediglich bie den high-risk besteht Eingkeit, dass mit der TSH-Unterdrück ein Nutzen verbunde ist. Bei den low-risk Patienten hingegen, ist man sich sehr unsicher, ob dem fraglichen Nutzen nicht mehr Risiken (Herz-Kreislauf) entgegenstehen.
Bei den freien Schidddrüsenwerten ist dies mit den Referenzwerten noch komplizierter. Hier gibt es keine allgemeinen Werte, sondern diese hängen davon ab, welche Methoden/Mittel verwendet werden. Die Referenzwerte sind dann lediglich statistische Werte eines Labors.
Problematisch ist hier zu dem, dass im Labor natülich vor allem kranke Personen untersucht werden, so dass z.B. auch ein erhöter fT3-Wert der noch innerhalb des Referenzwertes des Labors liegt, durch aus gesundheitliche Probleme bereiten kann.
Referezwerte sind also nur Orientierungswerte.
Viele Grüße
Harald _________________ Als Verein sind wir stärker:
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Honey Anmeldung: 20.11.07 Beiträge: 2 |
Beitrag: (p59279)
Verfasst am: 04. Mai 2008, 17:59 |
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Halli Hallo,
wollte mal fragen ob mir jemand einen guten Endokrinologen empfehlen kann in der Nähe von Koblenz oder Westerwald.
Mein Problem ist folgendes habe meine komplette Schilddrüse letztes Jahr im Juni entnommen bekommen und habe dann mit L-Thyroxin 100 mg angefangen dann war mein TSH Wert ne Zeit lang im Grenzbereich und dann bei einer normalen Kontrolle bei 19,75 und ich sollte nun 125 mg nehmen und nochmal zur Kontrolle kommen dann war wieder alles ok .
Da mein Chef auch mein Arzt ist nahm er mir aufgrund einer anderen Erkrankung mal wieder Blut ab und kontrollierte wieder den TSH und siehe da er war wieder erhöht also gingen wir auf 150 mg und er wollte es nach ner zeit wieder kontrollieren jetzt ist er mittlerweile bei 9,75 und der Internist bei welchem ich jetzt war meinte dann ich sollte 225 mg nehmen und nach ner Zeit nochmal kontrollieren lassen 225 mg sind mir aber definitiv zu viel bzw. zu schnell erhöht also nehme ich nur 175 mg aber es muss doch mal kontrolliert werden von einem Spezialisten den es macht mir schon etwas angst da ich gesundheitlich auch noch anderweitig belastet bin habe zur Zeit eine akute Pankreatitis welche aber auch ausgelöst werden kann von der Schilddrüse sagte man im KH man könne aber nicht genau sagen woher es kommt.
So langsam verzweifel ich echt und weiß nicht mehr weiter. Wäre echt super wenn mir jemand helfen kann.
LG |
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Harald
Anmeldung: 12.05.99 Beiträge: 7508 fol. SD-CA 97 Berlin  40+ |
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Caro Anmeldung: 10.08.06 Beiträge: 318 SD-Total OP-Hypopara Zwiesel-Bayerischer Wald  50+ |
Beitrag:  (p101180)
Verfasst am: 01. Mai 2011, 11:36 |
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Hakköchen alle,
mein Arzt hat mir vor 14 Tagen erst gesagt,der TSH-Wert würde in jedem EU-Land anders bestimmt.Die neue Grenze für Menschen ohne SD wäre im Moment bei uns so bei 0.60 herum.
Caro |
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Murkel Anmeldung: 04.09.08 Beiträge: 33 Hypothyreose nach To... Sa-Anhalt  70+ |
Beitrag: (p104479)
Verfasst am: 15. Aug 2011, 18:40 |
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hallo Beate,
bei meiner Recherche zu o.g. Betreff bin ich auf Deinen interess. Abeitrag gestossen.
Ich bin 70 jahre alt und mein TSH beträgt 4,26, bei ft4 13,2 (12,0 - 22,0) - dabei geht es mir unheimlich schlecht; fast alle Symptome der Hypoth. verspüre ich - besonders aber leide ich unter Herzproblemen und Muskelschmerzen. Eingestellt war ich auf 88 L-Thyr.
Leider ist m. Ärztin z.Zt. nicht da und so habe ich ganz schnell umgestellt auf 100 T4 + 5 T3 - aber an diese Kombin.-Medik. will hier keiner so richtig ran. Zumindest lassen die Herzbeschwerden nach - dazu habe ich einen interess. Artikel gefunden: www.hypothyreose und ihre auswirkungen auf das herz.de" es ist wirklich so, wie beschrieben, dass mein Kardiologe Abweichungen im EKG feststellte, die bei mir ungewöhnlich sind.
Jetzt fülle ich meinen "Speicher" noch etwas auf und gehe vielleicht auf 88 T4 + 5 T3 = 100 T4 zurück ?? Ich will es auch mal mit dem T3 versuchen, weil ich im Forum lese, dass viele darauf zurückgreifen. Lasse die WErte kurzzeitig kontrollieren
Den Wert 0,5 - 2 aus Deinem Artikel finde ich aus Erfahrung gut, bei labor28 ist er mit 4 - 6 angegeben, im Dt.Ärztebl.Int. 2010; 107(47); 827-34 "Subst.-Therapie nach OP an SD und NSD mit 1-2.
gr. murkel |
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Harald
Anmeldung: 12.05.99 Beiträge: 7508 fol. SD-CA 97 Berlin  40+ |
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Harald
Anmeldung: 12.05.99 Beiträge: 7508 fol. SD-CA 97 Berlin  40+ |
Beitrag:  (p104486)
Verfasst am: 15. Aug 2011, 20:19 |
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Hallo,
bei der Gelegenheit ein Link zu einer älteren Studie:
Studie: Spontane TSH-Schwankungen bei unbehandelten Personen (Meyerowitch 2007) ( Link in der Linkliste)
Bei dieser Studie an 422 242 Personen, die keine Schilddrüsenerkrankung hatten, wurde der TSH-Wert im Blut mehrmals über einen 5 Jahres-Zeitraum bestimmt.
Bei der ersten TSH-Bestimmung zeigte sich, dass bei 95% ein normaler TSH-Wert von 0,35-5,5 mU/L vorlag. Bei 1,2% war er kleiner 0,35 mU/L
Bei 3% war der TSH-Wert erhöht zwischen 5,5 und 10 mU/L und bei 0,7% über 10mU/L.
Bei wiederholten TSH-Messungen zeigte sich, dass diejenigen deren TSH-Wert zubeginn in der Norm war, ein sehr geringes Risiko hatten (2%), dass die weiteren TSH-Werte nicht in der Norm sind.
Jedoch zeigte sich, dass bei mehr als 50% mit Anfänglich erhöhten oder zu niedrigen TSH-Wert, diese in Folge einen normalen TSH-Wert hatten.
Die Autoren der Studie plädieren daher dafür, eine Therapie Entscheidung, nicht von einem einzelnen TSH-Wert abhängig zu machen, sondern wenn es sonst keine medizinische Notwendigkeit gibt, den TSH-Wert erneut zu bestimmen.
Viele Grüße
Harald _________________ Als Verein sind wir stärker:
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