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Beitrag |
| Sabine HH |
Beitrag: (p13875)
Verfasst am: 29. Mai 2005, 23:37 |
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Liebe SD-Mitglieder + Gäste,
toll das es Euch gibt, denn so ist man mit dieser seltenen Krankheit nicht so allein. Durch Euch habe ich schon viel erfahren und war so in der Lage viele Fragen erst zu stellen. Dafür ein dickes Dankeschön.
Bei mir steht in 4 Wochen die RJD an (Januar SD-OP, dann 2te OP - Lymphdrüsem und 6 Wochen später die RJT). Derzeit nehme ich Thybon 3 x 20 gr. was mir zwar nicht so gut bekommt, aber immerhin kann ich so wieder halbwegs normal arbeiten und leben.
Ich habe bei der Krankenkasse ein Attest von meinem Endokrinologen eingereicht, in dem er um Kostenübernahme für das THYOROGEN bittet, da er es in meinem Fall für empfehlenswert hält.
Die Krankenkasse hat mir jetzt mit einem lapidarem Schreiben abgesagt, das sie keine Empfehlung zu einem bestimmtem Medikament ausprechen wollen und dementsprechend auch die Kosten nicht übernehmen.
Ich bin ziemlich verzweifelt, da die UF, die mir bevorsteht jetzt bestimmt schlimmer sein wird, als bei der RJT und ich dieses Jahr auf Grund der Krankheit ohnehin schon so viel bei der Arbeit gefehlt haben (insgesamt 6 Wochen).
Hat jemand von Euch noch einen Tip, wie ich die Kosten erstattet bekommen kann, bzw. wie schlimm ist die UF bei der RJD tatsächlich sprich wie lange falle ich aus????
Freue mich über Eure Antwort
Vielen Dank!!
Sabine |
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Alba
Pap. SD-Ca., foll. V... Sachsen-Anhalt  50+ |
Beitrag:  (p13879)
Verfasst am: 30. Mai 2005, 08:58 |
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Liebe Sabine,
meines Wissens muß der Endkrinologe keinesfalls die Krankenkasse um irgendetwas bitten. Er kann das Thyrogen einfach verschreiben, denn es ist in Deutschland für die RJD und mittlerweile sogar für die RJT ein zugelassens Medikament.
Die meisten, die hier von Schwierigkeiten mit dem teuren Thyrogen berichtet haben, hatten diese Probleme weniger mit der Kasse, sondern zum Beispiel mit ihren Hausärzten, die es verschreiben sollten und um ihr Budget fürchteten. Es gibt aber gerade für solche Fälle Sonderregelungen (Patientenbesonderheit oder so ähnlich), die dann nicht das normale Budget belasten.
Wende Dich am besten nochmal an Deinen Endo und frage nach. Im Zweifelsfall kannst Du auch zu einem Onkologen gehen, denn der hat auf jeden Fall Erfahrung mit der Verschreibung sehr teurer Medikamente.
Alles Gute für Dich wünscht Alba |
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meerblau Anmeldung: 09.05.04 Beiträge: 5001 Pap. SD-Ca, follikul... Hannover  40+ |
Beitrag:  (p13881)
Verfasst am: 30. Mai 2005, 09:16 |
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Hallo Sabine,
genau denselben Nervkram hatte ich auch gerade wieder. Alba hat Recht. Der Arzt muss es einfach verschreiben und dann zahlt es die Krankenkasse auch. Von Seiten der Krankenkasse ist es ein verschreibungspflichtiges Medikament und insofern ist es auch nicht möglich, dass es genehmigt wird. Der Arzt entscheidet ja, ob man es braucht oder nicht.
Jetzt wird wohl der Arzt kneifen, weil es sein Budget überschreitet... Ich habe dann den dritten Arzt aus der Gemeinschaftspraxis überzeugen können, was mich sämtlich Nerven gekostet hat Lass also nicht locker. Er hält es ja für notwendig bei dir und seine Argumentation dürft etwas schwach sein.
Ich habe gehört, dass man es dann eventuell noch bei einem Onkologen versuchen kann. Die wüssten eher wie man den Patienten teure Medikamente verschaffen kann.
Ich kam mir jedenfalls bei meiner Fragerei so vor als ob ich ein Lifestyle-Medikament haben wollte mit dem man viel Spaß haben kann und das keinen medizinischen Nutzen hat. Ich fand das ziemlich demütigend.
Ich drücke dir alle Daumen!!!
Liebe Grüße
Esther |
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