| Muckie |
Beitrag: (p14338)
Verfasst am: 12. Jun 2005, 19:03 |
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Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag Am 3.6.05 wurde meine SD entfernt - im Bethel-Krkhs in Berlin-Lichterfelde. Ich wollte mich auf diesem Weg bei dem gesamten Pflege-/Ärzteteam die um mich rumwuselten nochmals bedanken. Sie haben mir den Aufenthalt seeeeehr erträglich gemacht. Sie waren wirklich SUPER!!!
Aber, nun habe ich keine Kröte mehr und muss in einigen Wochen zur stationären RJT. Ehrlich, davor habe ich etwas Angst. Habe mich zwar schon "belesen", aber ein mulmiges Gefühl bleibt ja trotzdem.
Vor allen Dingen habe ich jetzt etwas "Schiss" bis die Therapie beginnt, da ich ja keine Tabletten bis dahin nehmen darf. Kann mir jemand seine Erfahrungen schildern, wie es Einem da so geht bis die Therapie beginnt - bzgl. Leistungsabfall etc. ? Habe gehört, dass man bis dahin (innerhalb 6 Wochen) bis zu 8 Kg zunehmen kann, da das Essverhalten gestört sein soll?
Wäre über einen kleinen Erfahrungsaustausch sehr dankbar
Liebe Grüße aus Berlin, Muckie  |
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Maria2 Anmeldung: 12.08.04 Beiträge: 2805 Pap. CA pT3 tall-cel... Bayern/Oberpfalz  30+ |
Beitrag:  (p14340)
Verfasst am: 12. Jun 2005, 19:46 |
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Hallo Muckie,
versteh ich das richtig, dass bei dir was bösartiges gefunden wurde? Papillär oder follikulär? Metastasen ja oder nein? Nur rein interessehalber, von der RJT her macht es ja keinen Unterschied.
Stichwort hormonlose Zeit: anfangs wirst du noch nichts merken, weil die SD bei der OP nochmal richtig viel Hormone ausgeschüttet hat. Nach zwei, drei Wochen wirst du in etwa merken, dass du müder und antriebsloser wirst. Ist aber bei jedem unterschiedlich, manche stecken`s recht locker weg, andere nimmt`s ziemlich mit. Ich persönlich bin bis zur RJT und auch eine Woche danach wieder in die Arbeit (Bürojob, geht zur Not auch mal mit 50 % Leistung, aber ich wollte nicht so lange daheim sitzen und rumgrübeln). Wobei ich die Unterfunktion eigentlich erst nach der RJT so richtig gemerkt hab, als ich eigentlich schon wieder Hormone genommen hab. Geh`s so locker wie möglich an, nimm dir die nächsten Wochen nicht zu viel vor (volles Programm wirst du nicht schaffen, dann bist du nur zusätzlich noch frustriert, weil du nicht schaffst, was du dir vorgenommen hast), dann geht`s schon gut rum.
Größere Mengen Jod solltest du bis zur RJT meiden, also keine jodhaltigen Röntgenkontrastmittel, kein Seefisch, keine Meeresfrüchte, kein Jodsalz.
Außerdem ist es wichtig, Zitronensaft mit zur RJT zu nehmen, um den Mund zu spülen zum Schutz der Speicheldrüsen.
Mit Gewichtsproblemen kämpfen manche auch in der Unterfunktion, ja. War aber bei mir auch kein Thema: erstens hat mir der Arzt nach der OP schon gesagt, dass ich bis zur RJT auf mein Gewicht schauen müsste (bin ohnehin übergewichtig), da war ich vorgewarnt. Zweitens wurde der Appetit in der Unterfunktion auch weniger, da war mir ohnehin nicht recht nach Essen. Also wenn du ein bisschen aufpasst, wird`s schon klappen.
Alles Gute wünscht dir
Maria |
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