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Miau Anmeldung: 07.03.05 Beiträge: 240 SD-CA, SD-OP 2004 Hessen  30+ |
Beitrag: (p14370)
Verfasst am: 13. Jun 2005, 15:18 |
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Hallo Ihr,
ich durchlaufe im Moment ein Wechselbad der Gefühle, was mittlerweile genug Inhalt für einen schlechten Kitsch-Roman liefern würde. Und habe eigentlich vor allem Angst.
Als mir letztes Jahr die Schilddrüse entfernt wurde, sagte mein Arzt, dass ich natürlich später noch Kinder bekommen kann. Die letzte RJT ist jetzt 9 Monate her. Und so, wie es jetzt aussieht, bin ich tatsächlich schwanger - wenn der Test vom Sonntag keine Lügen erzählt (und warum sollte er?). Da ich auch überfällig bin und rückblickend so einige kleine Indizien besser einordnen kann, ist das schon sehr sicher - ich schätze, 3. oder 4. Woche. Ein absolutes Wunschkind, von meinem Lebensgefährten und mir. Wir hätten nie damit gerechnet, dass es so schnell klappt - aber es hat dann doch. Gestern hat noch die Freude überwiegt, heute die Angst.
Zwei Dinge sind in letzter Zeit passiert, die ich nicht so leicht wegstecke: Vor einer Woche ist ein sehr guter Freund gestorben (Hirntumor), der mir gerade letztes Jahr, als es mir auch besch.... ging, eine unermessliche Hilfe war. Samstag war die Trauerfeier. Und ausgerechnet heute, als ich zwischen Termin beim Hausarzt heute früh und dem noch kommenden Termin beim Gyn heute abend auf der Arbeit war, hat unsere Chefin uns erzählt, dass bei einer Kollegin heute die Schwangerschaft im 5. Monat abgebrochen werden muss. 10 Minuten später bin ich mit Vorwand (obwohl eigentlich nicht gelogen) Kopfschmerzen nach Hause gegangen - das war einfach zu viel.
Eigentlich bin ich seit einer Woche permanent am Heulen, aber heute ist jetzt endgültig alles vorbei. Und wie es so ist, ist mein normaler Gyn im Urlaub - also auch noch zu einer "wildfremden" Vertretung. Wenigstens kann mein LG nachher mitkommen.
Mein Hausarzt will jetzt die Kalzium-Werte (meine NS sind bei der OP wohl zerstört worden) alle zwei Wochen und die TSH, T3 und T4 Werte alle 4 Wochen kontrollieren. Reicht das? Oder lieber engmaschiger? Kann man so schnell in der Schwangerschaft in eine UF rutschen, dass das vielleicht auch eine (Mit-)Ursache dafür ist, dass ich aus der depressiven Stimmung gar nicht mehr rauskomme? Ist hier vielleicht auch noch jemand, der zusätzlich zu den hier "normalen" Problemen auch noch wie ich an Bluthochdruck leidet?
Vielleicht könnt Ihr mich ja hier irgendwie wieder aufbauen. Ich würde mich so gerne nur freuen - aber es geht einfach (noch) nicht.
Viele Grüße
Miau |
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InSeNSU
Anmeldung: 30.10.04 Beiträge: 3183 Basedow, Hypoparathy... Schiffdorf  50+ |
Beitrag: (p14371)
Verfasst am: 13. Jun 2005, 16:52 |
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Hallo Miau,
trotz allem erstmal herzlichen Glückwunsch! Sicher brauchst Du nun vielleicht etwas mehr Glück, als andere angehende Mütter, aber ein aufmerksamer Hausarzt, der regelmäßig die wichtigen Laborwerte nimmt, ist doch schon mal ein guter Anfang. Wie sind denn aktuell Deine Werte?
Es gibt hier und bei der InSeNSU auch Mütter und werdende Mütter, die Dir sicher gerne mit ihren Erfahrungen weiterhelfen. Bluthochdruck haben bei uns auch einige. Da bestimmte Blutdruckmittel (Thiazid-Diurethika) die Calciumresorption verstärken, muß man hier besonders aufpassen. Du weißt ja, zu viel Calcium im Blut kann auch zu depressiver Stimmung führen. Aber da spielen sicher nun viele Faktoren eine Rolle.
Du solltest jetzt vor allem viel Geduld mit Dir selbst haben und Dich nicht mit Gedanken wie"Ich müßte mich doch freuen" zusätzlich unter Druck setzen. Meine Erfahrung ist, dass jeder Mensch mit seinen Aufgaben wächst. Das Hauptproblem ist es eigentlich nur, die Lücke zwischen dem Wachsen der Aufgabe und dem eigenen "gewachsen werden" zu überbrücken. Und dabei bist Du ja hier nun nicht mehr allein.
Außerdem schafft Dein Körper jetzt vieles ganz ohne Dein bewußtes Zutuen, einfach weil "Mutter Natur" das so will. Obwohl ich selbst nie schwanger war, habe ich das bei all den Schwangerschaften in meiner Verwandtschaft und Bekanntschaft immer bestaunt, wie viel Wunder die Natur uns da erleben läßt.
Ich drücke Dir die Daumen und sende Euch dreien ganz herzliche Grüße!
Frauke |
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Maria2 Anmeldung: 12.08.04 Beiträge: 2805 Pap. CA pT3 tall-cel... Bayern/Oberpfalz  30+ |
Beitrag:  (p14372)
Verfasst am: 13. Jun 2005, 18:51 |
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Hallo Miau,
toll dass es geklappt hat!
Obwohl ich noch nicht schwanger war und deshalb eigentlich nicht mitreden kann, verstehe ich dein Wechselbad recht gut. Vermutlich kommt die Schwangerschaft einfach für dich noch ein bisschen zu früh nach der Diagnose, denn innerhalb von einem Jahr gesagt bekommen, dass man Krebs hat, dann die Behandlung mit Unterfunktion und allem drum und dran, außerdem natürlich die seelischen Tiefs wegstecken, und dann die Freude, schwanger zu sein.... Ein ständiges Auf und Ab, kann ich mir vorstellen.
Aber die Freude über euer Wunschkind kommt sicher bald wieder.
Klar ist eine Schwangerschaft ohne SD schwieriger als mit, aber du wirst ja wirklich engmaschig überwacht, so dass der Hormonbedarf auch immer angepasst werden kann. Dein Hausarzt wird dir wohl auch gleich Jod zum Einnehmen verschreiben, oder braucht man das erst später in der Schwangerschaft?
Aber da werden sich sicher noch einige mit einschlägigen Erfahrungen melden.
Einen guten Schwangerschaftsverlauf (möglichst wenig stattdessen viel und dass dein ein wird) wünscht dir
Maria |
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Sabine V Anmeldung: 12.04.01 Beiträge: 137 Foll. Ca 2001, M.Bas... Berlin  50+ |
Beitrag:  (p14380)
Verfasst am: 13. Jun 2005, 19:38 |
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Hallo Miau,
Herzlichen Glückwunsch auch von mir! Es ist schon wahr, das Leben geht weiter - in seinem eigenen Tempo. Wenn nun für Euch Nachwuchs dran ist, könnte man das doch als positives Zeichen sehen. Eine Schwangerschaft ist ja von vielen hier schon "ausprobiert" worden - mit Erfolg mit guter ärztlicher Unterstützung bist Du wahrscheinlich sicherer als Frauen ohne Vorgeschichte. Es wird bei Dir einfach gründlicher geguckt.
Was mir an Deinem Postimg auffiel waren die Stimmungsschwankungen. Ich bin jetzt 4 Jahre ohne SD und seitdem spielen meine Hormone vor den Tagen mit mir Achterbahn - und das ohne schwanger zu sein! Ich heule bei traurigen Liedern im Radio, leide fast körperlich unter weinenden Kindern auf der Strasse ..... bin rührselig wie eine Omi. Die Frauenärztin meinte, dass eben der Hormonwechsel bei mir nicht von der SD unterstützt wird macht es mir schwerer. Wenn ich mir nun vorstelle, welchen Hormonumschwung Dein Körper gerade bewältigt - alle Systeme müssen auf "Auspolstern, Schützen, Versorgen" gestellt werden - und das ohne die Hilfe einer funktionierenden SD, dann denke ich, es ist verständlich, dass Du zur Zeit emotionaler reagierst. Vielleicht kannst Du versuchen das so "normal" zu finden wie die Kotzattacken morgens oder die Lust auf Hering zum Frühstück .... alles nur eine Reaktion auf Stoffwechsel- und Hormonveränderungen.
Ich wünsche Dir, dass Du Deine Schwangerschaft geniessen kannst! Es ist so eine tolle Zeit. Und alle negativen Gedanken schieb auf die blöde SD, die sich um ihren Job gedrückt hat.
Ich hab 4 fast erwachsene Kinder - aber um die Zeit der Schwangerschaft beneide ich Dich etwas - die Zeit danach nicht mehr so sehr ... ich brauche Schlaf in meinem Alter
Liebe Grüße
Sabine V |
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Miau Anmeldung: 07.03.05 Beiträge: 240 SD-CA, SD-OP 2004 Hessen  30+ |
Beitrag:  (p14388)
Verfasst am: 13. Jun 2005, 20:05 |
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Hi,
nachdem wir vorhin beim Gyn waren (sehr nette, ruhige Vertretung) bin ich doch schlagartig um einiges ruhiger geworden. Er hat mir vor allem die Sorge wegen dem Bluthochdruck deutlich reduziert. Die Werte, die er mir als "oberste Grenzwerte" genannt hat, habe ich auch ohne Medikamente nie erreicht. Mal hoffen, dass es mit den - verträglichen - Medikamenten dann alles problemlos bleibt. Gemeint ist natürlich ausdrücklich nicht der oft gefährliche Schwangerschaftshochdruck, sondern einer, der schon vorher bestand.
Depressive Stimmungen hält er nicht für "Nebenwirkungen" der Umstellung, die der Körper mitmacht. Aber ich denke, das ist schon eindeutig auf die Geschehnisse der letzten Tage zu schieben. Vielleicht akzeptiere ich ja irgendwann den Gedanken, dass der Tod in einigen Fällen auch bei 34jährigen eine Erlösung sein kann. Es fällt halt schwer, denjenigen zu verlieren, der die beste Stütze in einer schweren Zeit war. Obwohl zu dem Zeitpunkt selbst schwerstkrank. Vor 8 Jahren war er schon mal von den Ärzten aufgegeben worden. Vermutlich wollte aus seinem Freundeskreis deshalb keiner so recht glauben, dass auch Ärzte bezüglich den Aussichten manchmal recht haben. Und ihm waren irgendwelche Prognosen eh egal. Sein Umgang mit der Krankheit war ein so ehrlicher Lebensoptimismus, dass es ansteckend war.
Jedenfalls ist, soweit das heute sichtbar war, alles in bester Ordnung - ein riesen Stein weniger. Zu sehen war allerdings noch nicht viel , ein Fleck in der Gebärmutter, den man mit viel Interpretation als Schwangerschaft identifierzieren kann. Aber auch da ist in der (ziemlich sicher) 3.-4. Woche nichts anderes zu erwarten. Und vielleicht sitzt ja jetzt hoch oben jemand auf seiner "Linux-Wolke" und schlägt vor Freude Purzelbäume.
Meine letzten SD-Werte weiß ich leider nicht, aber die Ergebnisse von der Messung am Montag lasse ich mir auf jeden Fall geben. Ca war zuletzt 2,13 bei 2000mg + 2 AT10. Eigentlich ja ein perfekter Wert, und wird wie gesagt, sehr engmaschig beobachtet.
Stimmungsschwankungen auf die Zeit "vor den Tagen" habe ich auf das Absetzen der Pille geschoben - das hatte ich schon früher, vor der Pille. Verbunden mit starken Krämpfen. Na gut, DAS zumindest wird mir eine Weile erspart bleiben .
Was mein Hausarzt noch erwähnt hatte (und wo ich weder im I-Net was zu gefunden hatte noch in meiner Stimmung heute früh fragen wollte): Gibt es Zusammenhänge zwischen Fehlbildungen und/oder Mongolismus und RJT?
Viele Grüße und Danke für die lieben Antworten
Miau |
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Harald
Anmeldung: 12.05.99 Beiträge: 7508 fol. SD-CA 97 Berlin  40+ |
Beitrag:  (p14390)
Verfasst am: 13. Jun 2005, 20:13 |
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Hallo Miau,
auch von mir erstmal herzlichen Glückwunsch.
Dieses Wechselbad der Gefühle ist mehr wie verstädnlich, Du verlierst einen wichtigen Menschen und gleichzeitig wächst in Dir ein neuer Mensch, um den Du Dir natrülich Sorgen machst.
Ich schicke auch gleichmal eine Rundmail an unsere Gruppe Schwangerschaft, da können Dir bestimmt einige viele nütlziche Tipps geben.
Viele Grüße
Harald _________________ Als Verein sind wir stärker:
Fördermitglied oder aktives Vereinsmitglied werden |
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| maxili |
Beitrag:  (p14396)
Verfasst am: 13. Jun 2005, 21:31 |
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Hallo Miau!
Herzlichen Glückwunsch. Ich bin auch schwanger und zwar Anfang 29. Woche. Bei mir werden auch die SD- und Calciumwerte alle 2 Wochen kontrolliert. Mein Calcium ist allerdings immer unter Norm-aber Kind lt. Pränataldiagnostiker (hatte Freitag Termin) normal gewachsen. Ich nehme nur 1x AT10 aber 2x1000mg CA und 1x200mg Euthyrox. Meine letzte RJD war im September2004. Wünsche Dir für Deine Schwangerschaft alles Gute, wenn Du Lust hast, kannst Du mir ja eine pm schreiben.
Liebe Grüße,
Silke alias Maxili. |
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| Catrin Foll.SD-Ca.1999 Köln-Aachen  30+ |
Beitrag:  (p14397)
Verfasst am: 13. Jun 2005, 21:37 |
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Hallo, Miau,
Harald hat mir den Link zu deinem Beitrag geschickt, da will ich es auch nicht verpassen, dir erstmal ganz herzlich zu gratulieren:)- also: Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft, ich wünsche dir eine schöne Zeit mit Bauchbaby (die danach ist sowieso nur schön *schwärm*)
Ich habe meine Erfahrungen von Schwangerschaft und Stillzeit nach Sd-OP (SD-Ca 1999) in einem Bericht zusammengefasst, der hier nachzulesen ist. Wenn du Fragn dazu hast, kannst du mich gerne anmailen oder anrufen, meine Telephonnummer schicke ich dir per pm.
Meine Werte wurden alle drei Wochen kontrolliert, vor allem deshalb, weil ich mit dem TSH erfahrungsgemäß bei jeder Kleinigkeit in die Höhe schieße- keine Ahnung, warum, das war bei mir von Anfang an so.
Mach dir zunächst in den ersten Wochen keine Sorgen um das Baby. Mein (homöopathischer) HNO-Arzt hat mir zu Beginn der SS erklärt, dass so eine SS erstmal den gesamten Körper in Alarmbereitschaft versetzt. Schließlich handelt es sich bei einem Embryo um genetisches Fremdmaterial, so seltsam es sich anhört, genau wie bei einem Tumor. Darauf kann der Körper erstmal mit starken Abwehrreaktionen reagieren (Krankheit, Verstimmungen etc.). Dem Kind macht das nichts aus!!! Und dein Körper gewöhnt sich an das "Fremdmaterial" (wie das klingt ) . Außerdem bist du ja im Moment wirklich in einer stressigen Situation. Das mit eurem Freund und der Kollegin ist wirklich schlimm.
Vielleicht kannst du frühzeitig mit einer Hebamme Kontakt aufnehmen, die dir neben dem Frauenarzt während der SS zur Seite steht. Ich hatte damals "erst" ab dem fünften Monat eine Hebamme (selbst das ist ja in Deutschland eher ungewöhnlich), bei einer eventuellen nächsten SS würde ich sie von Anfang an mit einbeziehen, denn sie hat mir sehr geholfen (Akupunktur, einfach mal zuhören, Kontakte herstellen etc.).
So, genug geschwafelt- Ich freu mich sehr für euch !
LG,Catrin. |
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| Moon |
Beitrag: (p14478)
Verfasst am: 16. Jun 2005, 19:23 |
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ich wünsche Dir als erstes alles Gute in Deiner Schwangerschaft. Ich hoffe, sie verläuft so unproblematisch und schön wie meine.
Ich hatte im Oktober 2003 meine Nachuntersuchung mit Radiojod, im Juli 2004 bin ich schwanger geworden. Der kleine Kerl ist putzmunter und gesund.
Zu Beginn der Schwangerschaft bin ich zu meine SD-Arzt gegangen, um zu besprechen, was wann wie und wo gemacht werden muß um ein gesundes Kind zur Welt zu bringen. Gott sei Dank habe ich mit den SD-Werten keine Schwierigkeiten und die Nebenschilddrüsen sind auch vorhanden. Die einzige Zusatzmedikation war bei mir deshalb Jod.
Wenn es Fehlbildungen bei unserer Krankheit gibt, dann sind diese lt. meinem Arzt eher auf Jodmangel in der Schwangerschaft zurückzuführen.
So wie Du von Deinen Ärzten überwacht wirst, denke ich, bist Du in guten Händen (Bei mir wurde nicht so oft überprüft).
Weiterhin alles Gute,
Simone (Moon) |
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Mia Anmeldung: 01.10.04 Beiträge: 49 Pap. SD-CA (pT1, N0,... Bayern  40+ |
Beitrag:  (p14498)
Verfasst am: 17. Jun 2005, 09:46 |
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Liebe Miau,
meine herzlichsten Glückwünsche zur Schwangerschaft! Ich freue mich so für Dich!!!
Deine Stimmungsschwankungen kann ich Dir sehr gut nachempfinden. Aber auch bei einer Schwangerschaft ohne SD-Krebs ist man davor nicht sicher. Ich war im ersten viertel Jahr der Schwangerschaft so sensibel, daß ich wegen irgendwelchen Kleinigkeiten gleich losgeheult habe. Aber das hat sich im Laufe der Schwangerschaft gelegt. Damals hatte ich noch eine intakte SD. Bei Dir kommen natürlich noch die nervenaufreibenden Monate nach der SD-Krebs-Diagnose hinzu und einen sehr guten Freund zu verlieren, der ausgerechnet noch an Krebs gestorben ist, muß auch hammerhart zu verkraften sein. Wo immer dieser Freund jetzt ist, er wird sich sicherlich für Dich freuen, daß ein neues Menschlein in Deinem Bauch heranwächst.
Von einer Bekannten weiß ich, daß diese nach der SD-Entfernung wegen Krebs vor 6 Jahren in der Zwischenzeit zwei völlig gesunde Kinder auf die Welt gebracht hat. Also nur Mut!!! Ich wünsche Dir, daß Du Dich bald entspannen und das Wunder der Schwangerschaft freudig bestaunen und erleben kannst.
Ich würde mich freuen, wenn Du uns hin und wieder an Deinen Erfahrungen teilhaben läßt.
Alles Liebe
Deine Mia  |
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Miau Anmeldung: 07.03.05 Beiträge: 240 SD-CA, SD-OP 2004 Hessen  30+ |
Beitrag:  (p14527)
Verfasst am: 17. Jun 2005, 20:12 |
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Hi Ihr,
vielen 1000 Dank für die vielen guten Wünsche!
@Harald und vielen Dank für die Aufnahme in die Gruppe.
Jeder positive Erfahrungsbericht macht mehr Mut. Die depressive Stimmung vom Anfang der Woche ist so gut wie weg - ich bin noch traurig, wenn ich an unseren Freund denke, aber es belastet nicht mehr ganz so. Und jetzt soll uns ja erst mal ein sonniges WE bevorstehen, da steigt die Stimmung noch mehr. Mein Lebensgefährte freut sich jedenfalls schon ganz wahnsinnig.
Ansonsten gibts noch nicht viel Neues. Wenn die Ergebnisse von meinem Termin mit der Nuklearmedizinerin am Montag da sind, melde ich mich wieder. Bei allem anderen, was ich so an mir merke, bin ich mir nicht so ganz sicher, ob es eingebildet ist oder "echt" (leichte Übelkeit morgens, Spannungsgefühl in der Brust...) - es ist ja doch irgendwie so, dass wenn man von etwas weiß, es sich plötzlich ganz anders anfühlt. In der ersten Nacht nach der Feststellung von meinem kalten Knoten hatte ich das Gefühl, dass mich das Ding erwürgen will - vorher hatte ich nie was gemerkt . Spielt sich halt doch viel im Kopf ab.
Ich wünsche allen hier ein schönes, sonniges WE!
LG
Miau |
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| Gast |
Beitrag:  (p14580)
Verfasst am: 18. Jun 2005, 22:54 |
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Hallo Miau;
Auch ich möchte dir erstmal zu deiner Schwangerschaft gratulieren!
Und ich kann dir guten Gwissens Mut machen, dass alles gut gehen wird, da du engmaschig deine SD-werte und deinen Blutdruck kontrollirt kriegst!-
Dazu kann ich dir aus eigener Erfahrung berichten, dass es prima klappt, wenn frau es erst mal geschafft hat schwanger zu werden. Meine Schwägerin hatte nach ihrem ersten Kind SD-Krebs, ihre SD wurde ganz entfernt, sie bekam Bestrahlung und Chemo, damals noch alles sehr hoch dosiert, weil es vor 23 Jahren war. Sie ist sechs jahre später schwanger und hat einen zweiten Sohn bekommen, der unser patenkind wurde und bald seinen Führerschein macht! Natürlich hat sie damals auch einige Ängste gehabt und hat ihre Werte im Auge behalten müssen und am Anfang der Schwangerschaft, das weiß ich noch genau, war sie oft genauso durcheinender wie du.
Meine eigene Geschichte ist wieder anders, ich hatte mit 21 un 28 Jahren Knotenstruma und wurde deshalb zweimal operiert, danach hatte ich viele Jahre den Wunsch schwanger zu werden, aber meine Tuben waren ständig durch Eierstockentzündungen verstopft, als es dann schließlich endlich doch klappte war ich schon 31 und hatte das große Glück zuerst eine Tochter und dann einen Sohn zu bekommen, die beiden sind jetzt 20 und 22 Jahre alt, und sie sind wirklich das Beste was mir im Leben passiert ist, Kinder sind einfach toll, sie zeigen uns jeden Tag, dass das Leben schön ist, Du kannst dich also freuen und wirklich "guter Hoffnung sein!" - Wir alle hoffen und freuen uns mit dir!
Alles Liebe Eva |
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Miau Anmeldung: 07.03.05 Beiträge: 240 SD-CA, SD-OP 2004 Hessen  30+ |
Beitrag:  (p14875)
Verfasst am: 27. Jun 2005, 16:17 |
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Hi Ihr,
"uns" gehts prima. Ich war heute früh beim Gyn, soweit man das sehen kann (was aber immer noch nicht gerade viel ist ) ist alles in Ordnung. Und die erste Hälfte der kritischen ersten 14 Wochen sind dann ja auch schon rum. In zwei Wochen ist der nächste Termin, und dem stolzen Papa konnte ich schon ein erstes (ziemlich erklärungsbedürftiges) Bild zeigen. Der Gyn ist in seiner Freude auch noch etwas zurückhaltend (es gibt da halt gewisse Statistiken, die er wohl nur zu gut kennt und über die ich viel zu viel gelesen habe), aber wie heißt das so schön: traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.
Beim Nuk gabs auch gute Nachrichten, TG Werte ok, TSH 0,02; fT3 4,8 und fT4 sagte die Helferin am Telefon 23, gemeint waren wohl 2,3 - etwas erhöht, aber so gewollt. Mein HA wollte eigentlich nur die T3 und T4-Werte kontrollieren, aber der Nuk empfiehlt die fT-Werte. Habe ich überhaupt nichts gegen. Und falls der HA nicht kann/will, würde der Nuk es auch in kurzen Abständen machen.
Woran kann es eigentlich liegen, dass der Ca-Wert innerhalb von 5 Tagen von 2,33 auf 2,08 absinkt (gleiche Dosis, keine großartigen sportlichen Aktivitäten)? Zwei Wochen zuvor war er bei 2,13...scheint ein leichter Zick-Zack Kurs zu werden - oder die Sprechstundenhilfe von meinem Hausarzt kann zwar besser Blutabnehmen, aber das Labor spuckt andere Werte aus als beim Nuk *grübel*. War halt Zufall mit zwei Messungen in einer Woche...Vielleicht habe ich aber doch in der Hitze mehr geschwitzt-aber so ein Unterschied?
Soweit so gut, wenn es was Neues gibt, melde ich mich wieder!
Viele Grüße
Miau |
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InSeNSU
Anmeldung: 30.10.04 Beiträge: 3183 Basedow, Hypoparathy... Schiffdorf  50+ |
Beitrag:  (p14894)
Verfasst am: 27. Jun 2005, 18:50 |
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Hallo Miau,
erinnerst Du dich noch an meine Mail vom 31.3. bevor Du in Urlaub fuhrst? Da hatte ich Dir die Nummer eines InSeNSU-Mitglieds mit Schwangerschafts-Erfahrung geschickt und als Anhang eine Studie (leider nur Englisch) über Schwangerschaft mit Hypopara. Hast Du da mal nachgeschaut?
Ich glaube, der Calciumbedarf steigt im Lauf der Schwangerschaft. So wie ich den Text verstehe, hat man in der 20 und ab 31/33 Woche die Medikamenten-Dosis erhöhen müssen, bei den untersuchten Frauen. Normalerweise bildet der Körper wohl dann von selbst mehr Vitamin-D-Hormon (Calcitriol), was beim Hypopara ja nicht mehr so recht gelingt. Aber das Kleine braucht ja nun auch Calcium für die Knochen. Also sollte man mal öfter testen, ob die Dosis noch reicht. Nach der Geburt sinkt der Bedarf dann wieder.
Falls Du den englischen Text noch mal zugeschickt haben möchtest, oder Hilfe bei der Übersetzung brauchst, melde Dich bei InSeNSU.
Vielleicht können Deine Ärzte auch mit dem Text etwas anfangen.
Pass weiter gut auf Euch auf!
Liebe Grüße
Frauke |
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Miau Anmeldung: 07.03.05 Beiträge: 240 SD-CA, SD-OP 2004 Hessen  30+ |
Beitrag:  (p14896)
Verfasst am: 27. Jun 2005, 18:59 |
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Hi Frauke,
ich hatte mich vor allem über das Tempo der Abnahme vom Wert gewundert...noch kann der "Kleine" ja noch gar nicht soooo viel brauchen (wo will er das in seine 0,4 cm denn auch hinstecken , sein (?) Papa träumt trotzdem schon vom Fußballspielen), aber es kann natürlich in der Woche einfach alles zusammen gekommen sein. Alleine durch die Temperaturen nachts schwitzt man ja doch erheblich mehr als normal, und das evtl. sogar ohne es zu merken.
Deine erste Mail habe ich noch, vielen Dank für die Erinnerung. Ich werde dann doch mal meine Englisch-Kenntnisse entrosten...hatte nicht mehr dran gedacht.
Viele Grüße
Miau |
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