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| rike |
Beitrag: (p14944)
Verfasst am: 29. Jun 2005, 10:59 |
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Hallo,
nachdem ich mich hier im Forum schon gut informiert habe und zwischenzeitlich dachte, ganz abgeklärt zu sein, überfällt mich gerade die Monster-Panik. Übermorgen ist die OP, heute und morgen noch arbeiten, kann mich aber kaum konzentrieren.
Mein Problem im Moment: ich glaube ich bekomme eine Erkältung, bin mir aber nicht sicher ob ich mir das vielleicht einbilde. Es kratzt halt im Hals und ich denke die ganze Zeit: jetzt darf nichts mehr dazwischen kommen, jetzt muss das Mistding (kalter Knoten) raus. Hat jemand ähnliche Erfahrung gemacht?
Ausserdem habe ich shcon seit einer Woche Schlafprobleme und die Anätsthesistin meinte, ich sollte vor der OP lieber kein Schlafmittel nehmen obwohl ich da andere Erfahrung gemacht habe. Ich denke lieber einigermassen mit Hilfe schlafen als völlig panisch zur OP - oder?
Vielleicht kann mir jemand von seinen Erfahrungen berichten.
Liebe Grüße
Rike |
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Harald
Anmeldung: 12.05.99 Beiträge: 7508 fol. SD-CA 97 Berlin  40+ |
Beitrag:  (p14949)
Verfasst am: 29. Jun 2005, 11:51 |
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Hallo Rike,
Angst vor einer Erkältung hatte ich auch, das war ja schließlich damals im Dezember, aber ich würde mir darüber nicht weiter Gedanken machen. Entweder bekommst Du eine Erkältung oder nicht, darauf hast Du keinen Einfluss.
Schlafmittel würde ich keines nehmen.
Kurz vor der OP bekommst Du eine Beruhigungs-Pille, so dass Du ganz sicher nicht Panik in den OP fährst, sondern schon ruhig und schlummernd. Bekommst Du gar nicht mehr mit.
Mach doch einfach noch ein paar Dinge, die Dir Spass machen.
Lass Dich von Deinen Liebsten drücken und erzähl Ihnen Deine Ängste.
Viel Grübeln nützt eh nichts, Du musst so oder so während der OP den Ärzten vertrauen.
Viele Grüße
Harald _________________ Als Verein sind wir stärker:
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| rike |
Beitrag:  (p14950)
Verfasst am: 29. Jun 2005, 12:10 |
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Hallo Harald,
danke für deine schnelle Antwort. Dann stehe ich ja auch mit meiner Erkältungsangst nicht so alleine da. Ich bemühe mich, das auch alles etwas abgeklärter zu sehen, aber zwischendrin flammt halt immer die Panik wieder auf. Das mit dem Hals aufgeschnitten zu kriegen ist ja die eine Sache, aber die Angst, dass es doch Krebs ist, ist fast noch schlimmer. Obwohl ich ja an euren Postings sehe, dass es auch in dem Fall eine gute Chance und ein auf alle Fälle gutes Weiterleben gibt. Hat mir mein Operateur auch schon alles erklärt, und dennoch ...
Na ja, übermorgen ist alles erstmal überstanden, jedenfalls was das schnitttechnische angeht.
LG
Rike |
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| Jojo |
Beitrag: (p14954)
Verfasst am: 29. Jun 2005, 14:19 |
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Liebe Rike,
ich kann dich SEHR gut verstehen, mir ging es vor der OP ganz genauso - und ich hatte auch eine "eingeblidete" Erkältung, habe auf jedes Kratzen im Hals geachtet etc. War dauernd zwischen Heulen und Jammern. Was fast sicher, dass ich das alles nicht überlebe.... meine Panik legte sich erst, als ich wirklich im Krankenhaus war, die Ärzte kennen gelernt hatte - und andere Patienten gesehen habe, die alles gut und bestens überstanden hatten...
Ich habe ein leichtes Schlafmittel am Abend vor der OP bekommen (mein Anästhesist wiederum riet mir dazu...warum da jeder was anderes erzählt, ist mir schleierhaft). Und habe das auch genommen, war das erste Mal in meinem Leben. Und dann habe ich auch wirklich selig geschlafen, morgens direkt vor der OP dann die "Egal-Pille" - und daraufhin bin ich wirklich einfach wieder eingepennt. Habe von gar nix etwas mitbekommen - nicht mal. wie sie mich aus dem Zimemr geschoben haben... - und bin erst aufgewacht, als alles rum war. Der Rest-OP-Tag war dann ziemlich blöde, zwischen Schlafen und Wachen, starkes Halsweh (aber auszuhalten!!) - und dann wurde es rapide jeden Tag mit Riesenschritten VIEL besser. Hatte genau wie du einen kalten Knoten, der sich dann zum Glück als Zyste hreausstellte.
Ich wünsche Dir viel Glück, bald hast du es auch überstanden!!
Liebe Grüße
Deine
Jojo |
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| Zoran |
Beitrag: (p14956)
Verfasst am: 29. Jun 2005, 16:21 |
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Servus Rike,
was für ein Zufall: komme gerade aus dem Krankenhaus. "Struma multinodosa" war mein Befund und natürlich hatte ich vor der OP meine Befürchtungen: kann ich danach noch richtig sprechen; was ist mit den Schmerzen, wieviel nehmen die Ärtze von der SD weg; gibt es ein Leben nach der OP, und wie sieht das aus?
All diese und noch andere Fragen hatte ich bis Montag, dann ging es ins KRH. 07:00 Aufnahme, 08:00 OP. Dazwischen schnell in die "Trombose-Strümpfe", das schicke OP-Hemd angezogen, OP-Mütze auf und ein Entspannungsmedikament eingenommen. Das ging dann alles so schnell, so blieb wenig Zeit zum Grübeln... und plötzlich sah ich die Anästhesistin über mir - wir wechselten zwei, drei Worte und dann schlief ich ein.
Gegen 12:00 Uhr bin ich dann aufgewacht. Was die Schmerzen angeht, kann ich aus meiner Erfahrung über keine nennenswerten berichten. Gut - Schlucken geht nur sehr schwer, selbst kleine Mengen trinken geht am
OP-Tag kaum. Aber - und das zur Beruhigung: all das flog an mir nur so vorüber, weil ich eh noch unter dem Eindruck der Narkose stand. Schon am Dienstag bin ich wieder auf den Beinen gewesen und am Mittwoch, also eben gerade, raus. Und bin schon Einkaufen gewesen...
Mach Dir nicht mehr allzu viele Gedanken und hab ein wenig Vertrauen in das Können Deiner Ärtze.
Gruß Z. |
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Heidi Anmeldung: 09.06.05 Beiträge: 38 |
Beitrag:  (p14958)
Verfasst am: 29. Jun 2005, 17:31 |
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Hallo Zoran.
Herzlichen Glückwunsch für deine so klasse OP.
Ging ja wirklich schnell.
Man macht sich jedesmal so verrückt, und alle Ängste waren umsonst.
Habe vor 12 Tagen auch alles hinter mich gebracht, mußte allerdings 6 Tage bleiben.
Naja jedes KH macht es anders.
Haben dir die Ärzte gesagt, auf was du noch achten mußt, und hast du schon einen Befund?
Gruß Heidi |
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| Zoran |
Beitrag:  (p14967)
Verfasst am: 29. Jun 2005, 21:31 |
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Hallo Heidi,
ich bin auch überrascht, dass alles eigentlich ohne Komplikationen abgelaufen ist. Der erste Befund war ja nicht ohne und schon zwei Jahre alt. Damals: Ein Kalter Knoten und eine Zyste. Vor ein paar Wochen habe ich mich dann endlich zu einer OP durchgerungen. Der neue Befund: unverändert, nur dass die SD um einiges größer war als vor zwei Jahren. Mit Ultraschall, Szinti und Feinnadelpunktion kamen die Ärtze zu diesem Ergebnis. Live - also unter dem Messer - muss das dann doch ganz anders ausgesehen haben, wie mir mein Operateur erklärte. Da waren dann noch andere Gewebsbildungen vorhanden und zwar nach Innen, eine "vielknotige SD". Daraufhin hat er die SD, bis auf die Nebenschilddrüsen, ganz entfernt. So war das auch vor der OP abgesprochen, für den Fall der Fälle. Natürlich habe ich bei der Bekanntgabe des Ergebnisses nicht schlecht gestaunt und geschluckt, autsch!
Der histologische Befund ist in Ordnung, nun muss ich sehen wie es ohne SD so läuft. Da bin ich gespannt. Calcium und Hormone stehen jetzt an, Freitag bin ich bei meinem Internisten. Ansonsten kann ich das Krupp Krankenhaus in Essen nur empfehlen; die Op-Narbe ist auch geklebt, was ja zu kosmetisch besseren Ergebnissen führen soll.
Grüße Z. |
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Heidi Anmeldung: 09.06.05 Beiträge: 38 |
Beitrag:  (p14973)
Verfasst am: 30. Jun 2005, 09:55 |
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Hallo Zoran
Bei mir ist es in etwa genauso gelaufen, letztendlich hat man mir auch die ganze SD entfernt.
Muß Eutyrox 100 nehmen. Bin noch etwas schlapp und nervös, aber an sonsten geht es mir ganz gut.
Was mich noch interessiert, ist, in wie weit man sich schonen muß.
Was haben dir denn die Ärzte gesagt.
Gruß Heidi |
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| rike |
Beitrag:  (p14975)
Verfasst am: 30. Jun 2005, 10:47 |
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Hallo ihr Lieben,
wenn man das von euch so hört, ist das ja wirklich nicht ganz so schlimm. Selbst wenn wie bei Zoran mehr gemacht wurde, als vorher angenommen. Die Angst habe ich ja auch, aber ist ja auch gut, wenn gleich alles gemacht wird als dass man noch mal hin muss. Bei mir haben sie auch gesagt, ich darf nach 2 Nächten wieder gehen. Kommt mir ganz sportlich vor. Hoffentlich ergeben sich keine Komplikationen.
Ach, wenn doch erst Samstag wäre und alles vorbei.
Rike |
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| Zoran |
Beitrag:  (p14976)
Verfasst am: 30. Jun 2005, 10:53 |
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Servus Heidi,
gute Frage! Kann ich Dir nicht sagen, die Ärzte haben´s mir nicht gesagt und ich hab auch nicht gefragt, hatte andere Fragen... Das war denn auch einer der wesentlichen Minuspunkte im KRH: Hätte schon gerne mit einem Arzt mal 15 Minuten über die Angelegenheiten geredet, die jetzt auf einen ohne SD zukommen. Denke aber, einige Zeit werden wir uns schonen müssen, ist ja nich nur die äußere, sondern die um einiges größere innere Narbe - beides will verheilen und das dauert. Ich tipp mal laienhaft auf drei Wochen - so um und bei. Aber morgen bin ich bei meinem Internisten, dann weiß ich mehr.
Spannend wird auch die Frage, wie es bei mir mit der Hormon- Einstellung läuft... Ein bisschen schlapp bin ich auch noch, was aber den Umständen entsprechend normal ist. Sag mal, wie lange hast Du denn eigentlich Calcium genommen?
Liebe Grüße und eine schöne Zeit noch
Z. |
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Heidi Anmeldung: 09.06.05 Beiträge: 38 |
Beitrag:  (p14978)
Verfasst am: 30. Jun 2005, 11:56 |
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Hey Zoran
Ich habe gar kein Calzium genommen, meine Werte waren wohl gut.
Bei mir waren die Ärzte auch nicht gerade gesprächssüchtig, aber mein Hausarzt,gleichzeitig Internist, hat gesagt, ich kann normal Leben, darf nur keine Maratonläufe machen und nicht schwer heben.
Man traut sich ja garnichts mehr zu, aus Angst, es könnte noch was passieren, und wie ist es bei dir.
Gruß Heidi |
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| Zoran |
Beitrag:  (p14982)
Verfasst am: 30. Jun 2005, 13:07 |
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Ahoi Heidi,
im Moment bin ich auch sehr vorsichtig, vor allem was das Heben von schweren Dingen angeht, das verbiete ich mir. Alles andere lass ich sehr langsam angehen, mache alles nur mit einem Viertel meiner möglichen Kraft - mehr geht gerade eh nicht, glaub ich. Über kurz oder lang will ich natürlich alles wieder so machen wie vor der Op, da bin ich Optimist. Unbehaglich ist der Gedanke an eine mögliche Gewichtszunahme ... wie sieht´s denn diesbezüglich bei Dir aus? Auf jeden Fall werde ich morgen meinen Internisten eingehend interviewen, gerade unter dem von Dir genannten Aspekt, was man nach der Op eigentlich alles noch machen darf und was nicht.
Entspannte Grüße
Z. |
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Heidi Anmeldung: 09.06.05 Beiträge: 38 |
Beitrag:  (p14987)
Verfasst am: 30. Jun 2005, 15:13 |
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Halloele Zoran
Was die Gewichtszunahme angeht, habe ich sofort meinen Arzt gelöchert,da ich ja durch schweren Verzicht erst 25 Kilo abgenommen habe. Er meinte, ich würde nicht zunehmen, eher noch ab.
Ich muß dazu sagen, als ich damals die Eutyrox 50 bekam, fing mein abnehmen erst an. vorher habe ich 3 Monate gehungert, und gerade mal einen Kilo abgenommen.
Aber erzähl mir mal von der Auskunft deines Arztes.
Und wer hat denn von Gewichtszunahme geredet, denkst du das nur, wie ich, weil wir Hormone bekommen, oder hat dir das einer gesagt.
Meine Freundin hat die SD 1989 herausbekommen, und die hat auch abgenommen anschließend, natürlich auch mit FDH, denn Narrenfreiheit wie bei einer ÜF hat man natürlich nicht.
Gruß Heidi |
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| Zoran |
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| Zoran |
Beitrag:  (p15015)
Verfasst am: 01. Jul 2005, 11:43 |
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@Verhaltenregeln: Mein Internist kam mit der gleichen Faustregel "3 Wochen Schongang" und dann schrittweise wieder den gewohnten Aktivitäten nachgehen. Nun bin ich nur noch gespannt, wie mein Körper auf L-Thyroxin 75 reagiert.
Grüße und alles Gute
Z. |
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