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Beitrag |
| Tomas |
Beitrag: (p15813)
Verfasst am: 25. Jul 2005, 18:23 |
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Hallo,
Nach Szintigraphie und Suppressionsszintigraphie riet mir der Facharzt jetzt zur Schilddrüsenoperation, auf Nachfrage meinte er, Radiojod-therapie wäre auch möglich, er würde aber Nägel mit Köpfen machen und operieren. Mein Hausarzt sieht dies auch so.
Meine Schilddrüse ist mittelgradig vergrößert, links etwas mehr, links auch ein deutlich im Szinti. sichtbarer ·heißer Knoten·, Blutuntersuchung war 2004 zuletzt T 3: 3.50, T 4: 1.4 (wohl noch im Normbereich) Bin 40 J. alt, leide seit langem unter nervöser Unruhe u. Spannung, Engegefühle im Hals, immer schnellere Erschöpfbarkeit im Beruf u. Alltag. Jodeinnahme hat die Symptome subjektiv immer verschärft, weswegen ich vor Jahren damit aufgehört habe (deswegen nun wohl der Kropf).
Die OP erscheint mir sinnvoll, bin mir aber noch nicht sicher ob sie nun der erste Schritt sein soll, d.h. ohne vorher etwas anderes probiert zu haben. Ich habe leider auch einen Bandscheibenvorfall und einen Mitralklappenprolaps mit häufig wechselnden Herzsymptomen wie Herzrasen, diffuse Schmerzen/Herzstolpern u. damit verbundenen Angstzuständen, weswegen es sein könnte, dass meine oben beschriebenen Symptome auch daher stammen.
Bin mir deshalb noch nicht ganz sicher, ob die Schilddrüsen OP das Richtige ist. Muss ich noch weitere Voruntersuchungen für die OP machen (jemand riet mir zu einer Antikörperbestimmung und ich weiß nicht, was das ist, ist sie vor meiner OP noch sinnvoll und welche Infos bräuchte ich noch zur Entscheidungsfindung?) Über Rückmeldungen dazu wäre ich sehr dankbar!
Grüße sendet Thomas |
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Elis
Anmeldung: 18.06.03 Beiträge: 670 Pap. Sd-Ca, pT4, &qu... Wien |
Beitrag:  (p15819)
Verfasst am: 25. Jul 2005, 20:14 |
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Hallo Thomas,
ich bin da kein Experte, aber es könnte vielleicht auch was mit Hashimoto zu tun haben? Frag vielleicht auch mal dort http://www.ht-mb.de/forum/ nach.
An deiner Stelle würde ich mich operieren lassen.
Liebe Grüße,
Elis |
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Maria2 Anmeldung: 12.08.04 Beiträge: 2805 Pap. CA pT3 tall-cel... Bayern/Oberpfalz  30+ |
Beitrag:  (p15821)
Verfasst am: 25. Jul 2005, 21:03 |
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Hallo Thomas,
wenn du nur einen heißen Knoten hast, wäre eine RJT grundsätzlich auch möglich und, wenn du Herzprobleme hast, aus meiner Sicht auch vorzuziehen (muss aber immer der Nuklearmediziner im Einzelfall entscheiden, was besser ist). Wenn du dagegen evtl. zusätzlich einen oder mehrere kalte Knoten hast, ist eine OP empfehlenswert, da durch eine RJT nur heiße Knoten beseitigt werden können. Bei einem heißen Knoten ist Jodeinnahme übrigens nicht ratsam, da dadurch die Hormonproduktion nur noch mehr "angeheizt" wird und es sogar zu einer sog. thyreotoxischen Krise kommen kann. Daher hast du dich vermutlich bei Jodeinnahme auch schlechter gefühlt. Wieso wurde dir denn bei einem heißen Knoten Jod verschrieben?
Ob eine Antikörperbestimmung vor einer OP notwendig ist, um Basedow und/oder Hashimoto auszuschließen bzw. ob dies an der OP etwas ändern würde (z. B. ob dann mehr weggeschnitten würde), weiß ich auch nicht.
Hast du eine genaue Diagnose, ob du nur einen Knoten hast oder mehrere?
Viele Grüße von
Maria |
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| Tomas |
Beitrag: (p15875)
Verfasst am: 26. Jul 2005, 23:25 |
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Danke für Eure Antworten! Es handelt sich bei mir um einen größeren heißen Knoten links. (knapp 2cm Durchmesser)
Viele Grüße von
Thomas |
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