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Verwachsungen von Kehlkopf, Halssehnen und -muskulatur...

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Otto
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BeitragVerwachsungen von Kehlkopf, Halssehnen und -muskulatur...

 
Verfasst am: 29. Jul 2005, 07:46
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Hat jemand schon Erfahrungen mit Verwachsungen von Kehlkopf,
Halssehnen und Halsmuskulatur und Halsaussenhaut gemacht ?
Bin nach Schilddrüsen-Op. und Nachblutungen, Atemnot, nochmaliger Op. und zwei Tagen Zwangskoma relativ schnell genesen, seit gut 1 Woche zu Hause und klage über Einschränkung der Beweglichkeit des Kehlkopfes beim Essen, Trinken und Kopfbewegen, da ich das Gefühl habe, dass die Op-Narbe und die inneren Vernarbungen meinen Kehlkopf zum Teil fixieren. Die täglich leichten Temperaturerhöhungen mit Antibiotikum-
Einsatz zielen gegen mögliche Bronchitis, ist aber fast verschwunden.

Zweimalige Vorstellung in der Klinik wegen Atemnot und Schluckbeschwerden brachte nur Verweis auf notwendige Abheilung, Rückgang der Schwellungen, Einbildung (?) und Warten auf Besserung.
Seit dem sind aber die Symptome geblieben: Schlucken mit gesenktem Kopf , harte Halshaut und innere Verhärtungen zwischen Schlüsselbein und Kehlkopf , Brewegungseinschränkung,
Ich vermute, dass später eine Op diese wilden Verwachsungen lösen muss, denn ich kann weder normal grosse Happen schlucken, noch den Kopf frei bewegen.
Wer hat Erfahrungen zu diesem Punkt ?
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InSeNSUOffline
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 (p15951)
Verfasst am: 29. Jul 2005, 12:00
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Hallo Otto,

bei so massiven Beschwerden würde ich auch weiter forschen. Vielleicht kann ein HNO-Arzt was dazu sagen. Falls irgendwelche Muskeln oder Sehnen falsch zusammengenäht wurden (an Verwachsungen glaube ich nicht), was ja leider auch nicht ganz auszuschließen ist, muß das schleunigst geklärt werden.

Es könnte auch sein, dass Deine Halswirbelsäule durch die Überstreckung bei der OP Schaden genommen hat. Dann spannen die entsprechenden Halsmuskeln natürlich. Du solltest das bei einem Orthopäden (am besten mit Kernspin-Aufnahmen, wo auch Weichteilschäden, z.B. überdehnte Bänder sichtbar sind) untersuchen lassen. Wenn ein Schleudertraum-ähnlicher Effekt eingetreten ist, kann das die ganze Statik des Halses und auch der übrigen Wirbelsäule stören. Das ist behandlungsbedürftig.

Lass Dich nicht vertrösten. Nach so schwierigem OP-Verlauf das Arbeitsergebnis der Chirurgie prüfen zu wollen ist Dein gutes Recht. Notfalls würde ich sogar um eine Prüfung durch ein anderes Krankenhaus bitten. Vielleicht kannst Du auch bei einer Patientenberatungsstelle Unterstützung erhalten. Es muß ja nicht gleich ein Kunstfehlerprozess daraus werden. Laß Dir aber auf jeden Fall noch den OP-Bericht kopieren vorsichtshalber. Auch darauf hast Du Anspruch.

Natürlich kann auch alles ganz harmlos sein. Aber dann hast Du mit den Kontrollen durch HNO und Orthopäde wenigstens Sicherheit.

Alles Gute wünscht Dir
Frauke
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otto
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 (p16159)
Verfasst am: 03. Aug 2005, 11:35
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War zum HNO, soll aber noch abwarten, da leichte Besserung eintrat,
Beweglichkeit des Kehlkopfes weiterhin behindert, Klossgefühl verringert,
beim Anheben und Verdrehen des Halses weiterhin starke Spannungen über Schlüsselbein bis zum Kehlkopf hin, damit Schlucken behindert. Muss zum Schlucken den Kopf neigen, damit der Kehlkopf hoch genug rutschen kann.
Allgemein auch noch leichte Probleme beim tiefen Einatmen, wollte doch am 25.9.05 Berlin Marathon laufen, wird wohl nichts bei den Problemen.
Hoffentlich bessert sich das in den nächsten Wochen, denn auch die Halsmuskulatur ist noch wie leicht überdehnt oder ist noch Restmuskelkater von der Op vorhanden ? Ansonsten z.T. leichte Heiserkeit, leichte Temperaturerhöhungen waren wohl Folge einer leichten Bronchitis.

Stand 3.8.05 / Otto
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meerblauOffline
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Pap. SD-Ca, follikul...
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 (p16160)
Verfasst am: 03. Aug 2005, 12:16
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Hallo Otto,

ich kann mir vorstellen, dass dir ein richtig guter Physiotherapeut oder Osteopath ( http://www.osteopathie.de/indexsuchen.htmlLink verläßt das Forum, neues Fenster wird geöffnet ) weiter helfen könnte. Zumindest den Physiotherapeuten sollte dir dein Arzt verschreiben! Ich bin von meinem hier in Hannover absolut überzeugt und er hat schon wahre Wunder vollbracht.

Wolltest du denn einen ganzen oder "nur" einen halben Marathon laufen? Ich selbst ackere seit einem Jahr herum und träume davon, mal 10 km zu laufen. Mein Halbmarathon ist in weite Ferne gerutscht. Mir fehlt im oment die Disziplin...

Ich wünsche dir eine gute Besserung
Esther
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Ursel
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 (p16162)
Verfasst am: 03. Aug 2005, 15:49
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Hallo Otto,
ich hatte nach der OP ebenfalls massive Schluckstörungen. Mir hat es neben dem gebeugten Kopf, trinken mit dem Strohhalm geholfen! So habe ich mich wenigstens nicht ständig verschluckt.So nach 4 Wochen wurde es ständig besser. Heute 8 Wochen nach OP gluckst es nur noch. Ist zwar unangenehm vor allem in der Öffentlichkeit....aber ich denke das wird auch noch.
.Das mit Deiner Luftnot.... sind Deine Stimmbänder gespiegelt worden? Ich hab auch noch ne Stimmbandlähmung und dadurch eben diese Luftnot.
Dir wünsche ich gute Besserung
Ursel
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otto
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 (p16184)
Verfasst am: 04. Aug 2005, 10:16
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Hallo meerblau: habe mit 50 aus Spass mal den Halbmarathon 2004 in Berlin mit beiden Söhnen gelaufen(2,01,30 h), im Herbst 2004 als Durchhaltetest allein auch den ganzen Berlin-Marathon (4,23 h) und im April 2005 den Berlin Halbmarathon (1,57 h). War mit mir zufrieden, da mein Jahrespensum max. 650 km ist. Leider fällt er nun wohl aus, doch meine Söhne wollen es probieren. Werde wohl nur Zuschauer sein, aber die Kulisse ist der reine Wahnsinn, hatte auch tolle Erlebnisse bei allen Läufen bisher.

Ansonsten hoffe ich auf langsame Bessereung, strecke meine Halsmuskulatur und schone die Stimme.
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meerblauOffline
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Hannover
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 (p16186)
Verfasst am: 04. Aug 2005, 11:59
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Hallo Otto,

so eine Marathon-Atmosphäre ist schon beeindruckend. Ich kenne sie aus Hannover - das ist zwar nicht Berlin - aber auch sehr ansteckend. Danach habe ich mit dem Lauftraining begonnen.
Ich bin nur mal auf Inlinern den ganzen Marathon gefahren und habe das im September auch wieder vor. Wenn ich noch ein bisschen trainiere *seufz*.

Werd bald wieder fit und feuere deine Söhne gut an.

Viele Grüße
Esther
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otto
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 (p16199)
Verfasst am: 05. Aug 2005, 09:18
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Danke nochmals für die Informationen zu den Schluckbeschwerden, aber
ich glaube, dass es nie verschwinden wird. Ich rate daher den zukünftigen SD-Patienten auf die freie Beweglichkeit des Kehlkopfes nach der Op zu achten, der Schnitt sollte nicht zu hoch angesetzt sein, um den Kehlkopf aus der Vernarbungszone zu bekommen. Die frühere klare Sichtbarkeit der Schlüsselbein-Kontur und der Sehnen, Muskeln und Vertiefung unterhalb des Kehlkopfes sind bei mir verschwunden. Auch bei anderen SD-Patienten treten nach Jahren noch ähnliche Probleme auf. Wir müssen damit wohl leben, leider.
Mal sehen, ob beim HNO-Arzt in einigen Wochen alles okay ist, d.h. Stimme und Schluckbeschwerden. Mal nachfragen, ob ein weiterer Eingriff ratsam ist, der mir die Beweglichkeit am Kehlkopf wiederbringen kann.
Durch so eine Op wird man fast zum Krüppel, den vorher war ich relativ fit,
hatte nie Atem-, Ess- und Schluckprobleme.

Otto / Stand 05.08.2005
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kleinod
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Beitragprobleme nach SD-OP

 (p63535)
Verfasst am: 11. Sep 2008, 16:47
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Ich habe auch diese Schluckprobleme, mir wurde nach der OP nicht gesagt, dass ich Kaugummi kauen soll, um Schluckprobleme zu vermeiden. Nach wie vor kann ich nur breiartige und flüssige Nahrung zu mir nehmen. Bei Stress verstärkt sich das noch. Ich führe das wie folgt auf diese ursachen zurück: Leichte probleme schon vor der OP durch Druck auf die Speiseröhre, Verwachsungen nach der OP, Durchtrennung der Muskeln während der OP. Es fragt sich, ob reste der SD hinter dem Brustbein zurückgeblieben sind, das wird einem nicht gesagt. Nach drei Jahren keine Besserung und ich glaube auch nicht, dass es sich in Zukunft bessert. Ich kann auch kein Fleisch schlucken.
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Anneka
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 (p63635)
Verfasst am: 15. Sep 2008, 23:16
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Hallo,

habe nach OP Ende August auch Schluckbeschwerden / Kloß im Hals. Der HNO-Arzt sagte, es sei eine Vernarbung. Da die Schilddrüse auf dem Kehlkopf sitze und nach deren Entfernung das Gleitgewebe von seiten des Kehlkopfes / der Schilddrüse fehle, käme es vor, das Muskeln oder Sehnen mit dem Kehlkopf vernarben. Auf die Frage, ob das wieder wegginge, meinte der Arzt, das könne man jetzt noch nicht sagen.

Ein bekannter Arzt (kein Facharzt) meinte, da träte dann wohl ein "Gewöhnungseffekt" auf. Gerade heute bin ich ziemlich frustriert, weil ich (ich habe noch keinen Ausdauersport seit der OP gemacht, gehe aber normalerweise laufen) bei der Arbeit "aus vollem Halse" mit den Senioren singen wollte. Das war nicht möglich. Entweder fehlte mir die Puste oder es stimmte etwas mit den Stimmbändern nicht, jedenfalls fehlte mir nach ein paar Strophen Luft und Stimme.

Heute Abend ist der Druck im Hals umso stärker. Schade, das Singen ist mir sehr wichtig. Äußerlich sichtbar sind keine Veränderungen außer der Narbe. Es war auch nur eine normale Struma-OP. Ich hatte vorher auch kaum Beschwerden. Ich hoffe, es geht wieder weg? Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich die OP so weit verschoben, wie es möglich gewesen wäre. Ich habe es schon fast geahnt (dass ich hinterher mehr Beschwerden habe als vorher). Das ist garnicht so ohne, finde ich. Beim Singen spüre ich, dass ich lebe, mehr als bei jeder anderen Aktivität. Naja, jammern bringt nichts, aber Gewissheit wäre schön.

Gruß
Anneka
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Sönnchen scheine!Offline
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 (p63645)
Verfasst am: 16. Sep 2008, 09:21
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Hallo Anneka,

herzlichen Glückwunsch zu Deinem guten Ergebnis der Gewebeuntersuchung!

Warum verlierst Du nun so schnell den Mut? Deine OP war Ende August, nun ist es gerade mal Mitte September.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du nach irgendeiner anderen OP nun schon wieder Leistungssport treiben könntest.... Singen ist in diesem Falle eine ziemlich große Anforderung, denn die Stimmbänder liegen ja mitten im OP Zentrum.

Nach der OP hat es bei mir eine ganze Weile gedauert, bis ich wieder mit lauter Stimme reden oder laut rufen konnte. Das hat sich - mit viel Geduld - zwischenzeitlich wieder gegeben. Zusätzlich kann die Stimme auch in einer Unterfunktion tiefer, rauher und brüchiger werden.

Wie sind Deine Hormonwerte aktuell?

Bestimmt ist die erste Zeit für Dich nicht so angenehm, aber vieles wird ganz von alleine, oder mit Hilfe von außen besser werden.

Sollte Deine Stimme sich nicht von selbst erholen, gibt es hier einen ganzen Haufen Leute, die durch Logopädie große Erfolge hatten.

Zu Deinem Kloßgefühl würde ich ebenfalls - wenn es nicht von alleine nachlässt - mal den Arzt nach Physiotherapie oder Lymphdrainagen fragen. Mir hat das sehr geholfen.

Gute Besserung und viele Grüße, Sandra
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meerblauOffline
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Hannover
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 (p63652)
Verfasst am: 16. Sep 2008, 10:47
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Hallo Anneka,

um deine Stimme zu verbessern kann dir ein Logopäde helfen und gegen die Verwachsungen kann ein guter Physiotherapeut helfen. Ersteres sollte man möglichst bald anfangen, die Physiotherapie eventuell erst später (da müsstest du einen Arzt fragen).

Und Geduld brauchst du natürlich auch, das hat Sandra ja schon geschrieben! Ich bin sicher, dass sich dein Zustand noch wesentlich verbessern wird.

Viele Grüße
Esther
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ammelie
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 (p75527)
Verfasst am: 20. Jul 2009, 12:02
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Hallo!
Am 12.06.09 wurde ich auch an der Schilddrüse opperiert und habe seit dem
große Probleme.Ständig ein Kloß im Hals und beim Schlucken muß ich den
Kopf immer nach vorn neigen.
Die Haut vom Dekollete wird beim Schlucken mit hochgezogen.
Ich habe das Gefühl das der Kehlkopf alles mit hoch zieht.
Über der Narbe bildet sich beim Schlucken ein Faltensack und unter der
Narbe wird die Haut mit hochgezogen und das tut weh.Unterhalb der Narbe ist auch alles hart wo die Sehnen am Hals lang laufen.
Ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll und bin tot unglücklich.
Die Ärzte vertrösten dich nur und keiner macht was.
Kann mir vielleicht jemand helfen der auch so etwas gehabt hat.
Gruß ammelie
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xIsaxOffline
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 (p75528)
Verfasst am: 20. Jul 2009, 12:17
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Moin

Mir geht es seit der 2ten OP genauso.
Mein Kopf lässt sich schwerer nach links/recht drehen als sonst (Druckgefühl unter Kehlkopf), beim liegen hab ich manchmal das Gefühl das mir der Muskel auf den Brustkorb drückt, neben Kehlkopf sind Spannungsgefühle, wobei ich die auf die Vernarbung im Gewebe zurückführe, allgemein ist meine Halsmuskulatur etwas "verhärtet".

Laut den Ärzten war die 2te OP schwerer, da schon viel verwachsen war und mir wurden auf dieser Seite auch Lymphknöten entfernt. Seitdem auch eins. Stimmbandlähmnung. Aber meine Logopädin sagte mir jetzt schon, das die nicht beschädigt sei, da meine Stimme sich so nicht anhört.
Das liegt alles nur an den Verspannungen in der Halsgegend, da ja nochmals alles geöffnet und durchtrennt wurde und sich das erst wieder alles erholen muss.

Wie Sandra schon schrieb, am besten mal den Arzt nach Physiotherapie oder Lymphdrainagen fragen, dies werd ich nach meiner RJT am Wochenende auch tun.

Gruß isa
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ChristianeSOffline
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Beitraghatte auch ne SD-OP

 (p83786)
Verfasst am: 29. Jan 2010, 18:33
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Erst einmal ein nettes Hallo an alle die sich hier so tummeln !

Ich hatte auch vor gut 2 Wochen eine OP an meiner Schilddrüse. Da ich auf der rechten Seite einen großen kalten Knoten hatte und link mehrere kleinere, die sich aber auch durch eine Szintigraphie noch nicht genau klassifizieren ließen, hat mein behandelnder Chirurg 75% entfernt.
Das war (so hab ich es empfunden) auch nicht weiter wild. Ich seh das halt nicht so eng. Wenn da in meinem Hals etwas wächst, was da in der Form nicht hingehört, dann muß das eben weg, besser früher als später. Entdeckt hab ich den Knoten am 26.12.2009 (!) und die OP war dann am 14.01.2010.
Auch die Schmerzen danach hielten sich wirklich sehr in Grenzen.
Gut, ich muß jetzt mein lebenlang jeden Tag 2 wirklich kleine Pillen schlucken, und auch das nichts was mich stört.
Die Narbe ist bis jetzt sehr gut verheilt.
Was mir aber gewaltig auf den Nerv geht ist, das ich wohl eine größere Verwachsung habe, die sich von der rechten Narbenseite nach oben zieht bis unter den Unterkieferknochen (da wo der Doc einen abtastet wenn er Lymphknoten tastet).
Pragmatisch, wie ich veranlagt bin, werd ich mir ganz einfach noch einmal einen Termin bei meinem Chirurgen geben lassen. Mittels einer erneuten OP, diesmal aber wohl nur minimal-invasiv, kann er die verwachsung lösen und evtl. veröden das es nicht wieder "passiert".

Ich kann irgentwie nicht verstehen, das sich viele Menschen von ihren behandelnden Ärzten mit Nicht-Argumenten abspeisen lassen. Oder so Sätze hören, wie "das wird schon", usw. (hey, es gibt freie Arztwahl in Deutschland)
Mich behindert und nervt es ja jetzt schon in meinem Sein, das ich meinen Kopf nicht mehr so weit nach hinten bekomme, wie vorher. Ich wüßte nicht, was ich täte, wenn ich nicht vernünftig schlucken könnte, oder nach rechts/links schauen. Ich würd wohl die Kriese kriegen für den ersten Moment. Und im zweiten Moment würde ich zusehen, das ich einen anständigen Chirurgen an den Start kriegte, der mich davon befreit, mal ganz ehrlich!!!!
Niemand (!!!) muß nach einer solch relativ einfachen OP wie dieser, mit Verwachsungen leben! Jeder hat das Recht darauf, sich danach wieder normal bewegen zu können, oder zu schlucken, zu sprechen oder was auch immer.

So, das wollte ich mal geschrieben haben.
Laßt euch nicht vertrösten oder hinhalten, ansonsten müßt IHR damit leben. Auch mal die Dinge selbst in die Hand nehmen, mach ich auch und ich fahre wirklich gut damit. Mich hält niemand hin oder nimmt mich nicht für voll, denn die Beschwerden, die ich beim Doc schildere, habe ja ich und nicht mein Gegenüber. MICH STÖREN SIE UND NUR ICH KANN MICH DARUM KÜMMERN, DAS SIE WIEDER VERSCHWINDEN !!

LG Christiane
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